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Das kostenlose Lied zur Jahreslosung 2016

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. - Jesaja 66,13

Arne Kopfermann

Arne Kopfermann

Gedanken von Arne Kopfermann zur Jahreslosung 2016

Die Jahreslosung für 2016 hat mich vom ersten Moment an berührt. Zum einen, weil ich in meinem eigenen Leben in den letzten Monaten so stark wie nie zuvor auf den Trost Gottes angewiesen war. Zum anderen, weil die ganze Welt im Moment in Aufruhr und Tumult zu sein scheint. Die Anschläge in Paris und an ungezählten anderen Orten, die uns weniger präsent sind, weil sie unsere eigene Befindlichkeit weniger zu gefährden scheinen, zeugen davon. Die damit verbundene akute Gefährdung, die vor unserer eigenen Haustür angekommen ist. Auch die Flüchtlingsthematik, die Teil unseres alltäglichen Lebens geworden ist. Dass Gott uns trösten will, bedeutet im Umkehrschluss, dass er schmerzliche Erfahrungen und persönliche Verluste nicht aus unserem Leben fern hält. Sie sind Teil unserer Realität, und unser Glaube beweist letztlich erst dann seine Substanz, wenn er diesen Herausforderungen standhält. Ein Teil des Trostes liegt außerhalb des Hier und Jetzt in unserer ewigen Hoffnung. An dem Ort, wo Schmerz und Leid nicht mehr existieren, wo Selbstsucht unseren Charakter nicht mehr korrumpiert und Liebe das letzte Wort behält. Wo wir unsere Lieben wiedersehen werden, die Gott zu Lebzeiten Gott und Vater genannt haben. Von diesem Ort lohnt es sich zu träumen und zu schwärmen. Er macht einen wichtigen Teil unseres Trostes aus. Aber nicht im Sinne einer Weltflucht, die sich den Gegebenheiten unseres Lebens nicht stellt. Wer vom Ziel des Glaubens her zu denken und leben gelernt hat; wer damit rechnet, dass Gottes Arm nicht zu kurz ist, um auch in den Tumulten unserer Zeit einzugreifen und sich zu seinen Kindern zu stellen, wird selbst zum Hoffnungsträger. Zum Botschafter für Trost und Liebe. Ein Teil des Trostes liegt darin, selbst Tröster zu werden. Mit den Trauernden zu weinen. Auf schnelle Antworten und dahin geworfene Phrasen zu verzichten. Rick Warren sagt: „The greater the pain - the fewer the words“ - je schlimmer der Schmerz ist, desto weniger bewegen Worte. Aber Nähe, Anteilnahme, praktische Hilfe. Gott hat sich in seinem Trost auch an Menschen gebunden. Und gebraucht uns, um in seinem Auftrag zu Tröstern zu werden. Wenn wir uns gebrauchen lassen …

Arne Kopfermann, November 2015

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