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Im Schatten der Vergangenheit (Buch - Gebunden)

Roman

5 Sterne

Im Schatten der Vergangenheit (Buch - Gebunden)

Roman

5 Sterne

Die Deutsch-Amerikanerin Hanna reist in die USA, um ihre Familie zu suchen, die urplötzlich verschwunden ist. Sie ahnt nicht, welches Abenteuer auf sie wartet. Eine rasante und gefährliche, aber auch romantische Geschichte über Toleranz, Vergebung und den Mut, auf die eigenen Begabungen zu vertrauen.

  • Artikel-Nr.: 817535000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
817.535
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  • Artikel-Nr.: 817535000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Deine Vergangenheit: eine Lüge. Deine Gegenwart: voller Angst und Schrecken. Deine Zukunft: unklar.

Pattonville, Deutschland 2015: Die Familie der Deutsch-Amerikanerin und ehemaligen Leistungssportlerin Hanna Jameson ist von einem Tag auf den anderen wie vom Erdboden verschluckt. Um sie zu suchen, reist Hanna in die Vereinigten Staaten. Dort trifft sie auf Chris Thompson, der sich gemeinsam mit ihr auf die Suche nach ihrer Familie begibt. Doch Hanna ist sich nicht sicher, ob sie ihm wirklich vertrauen kann ... Währenddessen stellt ein Freund der Familie, der IT-Experte Kevin Pancol, von Deutschland aus Nachforschungen an - nicht ahnend, dass er dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch Hanna in Gefahr bringt. Schmerzlich wird der jungen Frau bewusst, dass nichts in ihrem Leben so ist, wie es scheint ...

Eine spannende, rasante, aber auch romantische Geschichte über Toleranz, Vergebung und den Mut, auf die eigenen Begabungen zu vertrauen.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573453-5-6
  • ISBN 10: 3957345359
  • Auflage: 1. Auflage, 20.02.2019
  • Seitenzahl: 496 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 4 cm
  • Gewicht: 755g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Der Fall Jameson. Angst und Flucht sind keine Option!

    von
    „Dem Hass seiner Mitmenschen kann man nur zwei Dinge entgegensetzen: Vergebung und Liebe. Du kannst nur dann glücklich im Leben werden, wenn du deinen Gegnern mit Barmherzigkeit und Gnade, Liebe und Vergebung begegnest.“

    Die Amerikanerin Hanna Jameson fliegt nach Deutschland, um in der Nähe von Stuttgart ihre Familie zu treffen. Doch bei ihrer Ankunft weiß niemand etwas über den Verbleib von Henry und Stephanie Jameson und ihren beiden Kindern Claudia und Carl, sie sind wie vom Erdboden verschluckt. Hannas Aussagen scheint niemand Glauben zu schenken. Sogar Kevin Pancol, IT-Spezialist in Henry Jamesons Firma und Hannas ehemaliger Verehrer, zweifelt. Doch als er merkt, dass seine Nachforschungen über seinen Vorgesetzten und Mentor Henry Jameson furchtbare Auswirkungen haben, ist es beinahe zu spät. Unbekannte Verfolger und finstere Gestalten gehen mit großer Brutalität vor und scheinen von jedem Schritt Hannas zu wissen. Doch der durchtrainierten ehemaligen Leistungssportlerin gelingt es, ihren Häschern zu entgehen. Bei ihrer waghalsigen Flucht um ihr Leben sind Konzentration, Mut und Kampfgeist gefragt. Als plötzlich ein gutaussehender Mann mit einem sportlich gestählten Körper auftaucht und seine Hilfe anbietet, befindet sich Hanna in einem Zwiespalt. Kann sie dem charmanten Fremden trauen, oder gehört er auch er zu jenen Menschen, die ihr Leben bedrohen und ihrer habhaft werden möchten?

    Die Autorin erzählt im vorliegenden Buch die Geschichte einer von ihrer Karriere besessenen Frau, deren Leben völlig unvermutet auf den Kopf gestellt wird. Die attraktive Protagonistin Hanna muss um die Sicherheit ihrer Familie fürchten, weiß weder, wer hinter ihnen her ist, noch kennt sie den Grund für diese rücksichtslose Verfolgungsjagd. Elisabeth Büchles einnehmender Schreibstil wird in diesem Roman durch einen Spannungsbogen bereichert, der das gesamte Buch hindurch konstant hochgehalten wird. Der Leser wird durch die nervenaufreibende Flucht und das Untertauchen ihrer handelnden Figuren, einer äußerst radikalen Vorgehensweise von deren Verfolger, aber auch von der tödlichen Hatz auf die Jamesons und die Ungewissheit über ihren Verbleib regelrecht ans Buch gefesselt. Obgleich die Autorin mit diesem Roman ihr bislang spannendstes Werk präsentiert, bleibt sie ihrem gewohnten Schreibstil dennoch treu. Der Glaube ist auch in diesem Buch ein wichtiger Faktor, tiefgründige Gespräche wie beispielsweise die eindrucksvolle Begegnung mit einer weisen alten Jüdin namens Chaja bereichern die Handlung ungemein. Die Protagonistin setzt im Verlauf des Buches die Prioritäten ihres Lebens neu und erkennt, wie wichtig ihr die Familie ist.

    In diesem Roman agieren hervorragend ausgearbeitete, vielschichtige und einnehmende Figuren. Die Autorin geht nicht nur auf deren äußerliche Erscheinungsmerkmale, sondern sehr detailliert auch auf deren Charaktereigenschaften. Großen Lesegenuss bereiteten mir ich bei den unzähligen Wortduellen zwischen Hanna und Chris, eine beeindruckende Schlüsselfigur mit großem Entwicklungspotenzial betritt mit dem intelligenten und ehrgeizigen, jedoch nicht sehr alltagstauglichen Nerd Kevin Pancol, die Bühne. Neben zahlreichen anderen Nebenfiguren wuchsen mir besonders die aus Kaschmir stammende Inderin Ina Hofer mit ihrem süßen kleinen Sohn Ben ans Herz. Der Leser darf auch einen Blick hinter die professionelle und disziplinierte Fassade der exzellent ausgebildeten Agenten des FBI, des Marshals Service und deren Kollegen in Deutschland werfen, die gemeinsam für den Schutz der Jamesons sorgen und Licht in diesen Albtraum bringen wollen.

    Der Roman wird in dreißig Kapiteln erzählt, historische Fakten werden gekonnt mit der Handlung verwoben. Die schwarze Bürgerrechtsbewegung sowie der Hass auf die afroamerikanische Bevölkerung und seine furchtbaren Auswirkungen finden im Attentat auf die „Mother Emanuel“, die erste freie schwarze Kirche der African Methodist Episcopal Church in den Südstaaten, ihren tragischen Höhepunkt in diesem Buch. Die große Macht der Vergebung zieht sich wie ein roter Faden durch diesen faszinierenden Roman.

    „Manches in unserem Leben ist fremdbestimmt. Wir können es uns nicht aussuchen. Aber wir treffen die Entscheidung darüber, wie wir damit umgehen. Ob wir hassen oder vielmehr lieben und vergeben wollen. Ob wir die Fähigkeit, barmherzig zu sein und Gnade walten zu lassen, in der Dunkelheit vergraben, wie diese Grabsteine unter all dem Efeu begraben sind, oder ob wir sie sich frei entfalten lassen und dadurch Seelen befreien. Die anderer Menschen und unsere eigene.“

    Fazit: „Im Schatten der Vergangenheit“ ist ein Roman mit einer ausgeklügelten und komplexen Handlung, vielschichtig und zum Teil auch sehr tiefgründig. Die Autorin wartet mit einem ungewöhnlich hohen Spannungsbogen auf, der es mir beinahe unmöglich machte, das Buch aus der Hand zu legen. Abenteuerliche Szenen, große Emotionen und überzeugende Figuren laden dazu ein, sich mit allen Sinnen auf dieses Abenteuer einzulassen. Dieses Buch stellte für mich ein großartiges Leseerlebnis dar – mir hat diese Mischung aus „Elisabeth Büchle plus Hochspannung“ ausgezeichnet gefallen!
  • 5/5 Sterne

    Wen das Leben einem den Boden unter den Füßen wegzieht

    von
    "Wir alle dürfen Fehler begehen. Allerdings müssen wir aus ihnen lernen und es das nächste Mal besser machen." (Buchauszug)
    2015 Pattonville, Baden-Württemberg:
    Die Deutsch-amerikanische Familie Jameson will hier ihre neue Zukunft beginnen. Hanna Jameson eine Leistungssportlerin gönnt sich währenddessen nach einem Zusammenbruch eine Auszeit in den Alpen. Als sie zum Haus ihrer Familie kommt, öffnet ihr eine wildfremde Frau die Türe. Niemand weiß, wo ihre Stiefmutter, Vater, und die drei Geschwister sind. Auch telefonisch erreicht sie niemanden aus der Familie, bis auf ihre Zwillingsschwester Helena, doch da geschieht im Hintergrund ein Attentat und Hanna bangt um das Leben von Helena. Die Polizei in Deutschland aber auch in den USA kann Hanna nicht weiterhelfen, zudem sind noch andere Personen hinter ihr her. Lediglich Kevin Pancol ein Mitarbeiter und Freund der Familie unterstützt sie so gut es geht. Doch dann macht sich Hanna auf nach Charleston, um Helena zu suchen. Unterwegs trifft sie auf Chris Thompson der ihr helfen möchte. Kann sie ihm Vertrauen oder möchte auch er ihr etwas antun? Einige Gefahren und Hindernisse lauern auf ihrem Weg nach Charleston und Hanna muss nach und nach erkennen, das ihr Leben danach nicht mehr dasselbe sein wird.

    Meine Meinung:
    Das unscheinbare Cover mit der jungen sportlichen Frau und dem Wald im Vordergrund konnte mich nicht ganz überzeugen, dafür jedoch der Klappentext. Da ich außerdem schon viele Bücher von der Autorin gelesen hatte, wusste ich, dieses würde sicher wieder eine interessante Geschichte werden. Der Schreibstil war locker, flüssig und in drei größere Abschnitte und mehrere Kapitel eingeteilt. Dabei sprangen die drei Handlungsstränge hin und her, wobei Hannas Spurensuche nach ihrer Familie am meisten Raum einnahm. Im Plot ging es um eine verschwundene Familie, die spannende Suche nach ihnen und um den Ku-Klux-Klan den sie schon in ihrem letzten Buch "Mehr als ein Traum" erwähnt hatte. Aber auch Themen wie Rassismus, Glaube, Gebet und Vergebung fließen in diese Geschichte mit ein. Dieses Buch erzählt im Grunde die Geschichte der Thompsons ein wenig weiter, allerdings erst viele Jahre später. Nachdem ich Elisabeth Büchle bisher eher von Liebesromanen her gekannt hatte, waren ihre beiden letzten Bücher doch sehr dramatisch und spannend geschrieben. So fieberte ich auch die ganze Zeit mit Hanna, ihrer Familie, Chris und Kevin mit und konnte gut ihre Ängste verstehen. Eigentlich dachte ich anhand des Klappentextes, das diese Geschichte länger in Deutschland spielen würde, doch recht schnell wurde der Schauplatz dann wieder die USA verlagert, was aber auch in Ordnung war. Die einen oder anderen Szenen waren manchmal etwas langatmig geschrieben, da hätte man sicher etwas kürzen können, doch gefesselt hat mich das Buch wieder mal bis zum Ende. Zudem erwähnte die Autorin ein Attentat in der Mother Emanuel Church in Charleston welches am 17. Juni 1985 wirklich stattgefunden hatte und bei dem 9 Menschen ums Leben kamen. Die Charaktere hatte sich die Autorin wieder sehr gut ausgedacht, besonders gefiel mir die sympathische, resolute, selbstbewusste und dynamische Hanna. Sie kämpfte sich durchs Leben, auf der Suche nach ihrer Familie, auch wenn sie sich dadurch in eigene Gefahr begab. Ebenso Chris Thompson, der mir sofort sympathisch war, auch wenn ich am Anfang nicht wusste, auf welcher Seite er stand. Seine ausgeglichene, freundliche und fürsorgliche Art konnten mich jedoch schnell überzeugen. Genauso bei Kevin, der zwar auf mich etwas fahrig, nervös und etwas kleinkariert wirkte aber sich zusehends positiv veränderte. Unsympathisch war mir am meisten Hannas Vater, von dem man erst gegen Ende etwas mehr erfuhr. Seinen Lebenswandel konnte ich so gar nicht nachvollziehen und begreifen. Dieses Buch, das man vor Spannung kaum mehr weglegen kann und das ich jedem nur empfehlen kann, bekommt von mir 5 von 5 Sterne.
  • 3/5 Sterne

    Rasantes christliches Buch über Ku-Klux-Klan und FBI

    von
    Das ist das einzige Buch der Autorin was mir leider nicht so zugesagt hat, da es in Richtung Actionthriller geht, was nicht so meins ist.

    Inhalt:
    Die Handlung beginnt 2015 nahe Stuttgart. Hanna findet ihre Familie nicht und niemand weiß etwas von ihnen. Wo sind sie nur geblieben, eine Familie kann doch nicht einfach so verschwinden? Und wem kann sie trauen? Hanna begibt sich auf die Suche, die sie bis in die USA führt.

    Über die Autorin:
    E. Büchle, verheiratet, 5 Kinder ist eine bekannte Bestsellerautorin, die zahlreiche Preise für ihre gut recherchierten christlichen Romane erhielt. Da sie eine meiner absoluten Lieblingsautoren ist, habe ich schon mindestens 12 Bücher von ihr gelesen, die mir alle ausgezeichnet gefielen. Darum wollte ich auch unbedingt das neue "Büchle". Auch wenn dieses Buch nicht so ganz meins war, bin ich schon gespannt auf weitere Romane aus E. Büchles Feder.

    Meine Meinung:
    Ich empfand diesen Roman als eine wenig untypisch für E. Büchle und es ist auch der einzige Roman, der mir nicht so zusagte. Ich liebe besonders Ihre sehr gut recherchierten historischen Romane. Auch dieser Roman hat einen historischen Hintergrund, wie es ja auch schon der Titel andeutet. Und der Prolog führt uns dann auch zurück ins Jahr 1985 zu einem rassistischen Anschlag des Ku-Klux-Klans.
    Die eigentliche Handlung ist aber 2015 und beinhaltet das Attentat vom 17.06.2015 auf die Mother Emanuel Church in Charleston. Über dieses Attentat wird auch im Anhang berichtet.

    Den Schreibstil mag ich sehr und ich konnte mir alles gut vorstellen, war immer wie total dabei. Das war sehr positiv bei den Beschreibungen der Landschaft. So hatte ich z.B. noch nie von einem Ort namens Pattonville in Deutschland gehört und Amerika ist mir gänzlich unbekannt. Allerdings war mir in diesem Buch zu viel Action. Die ganze Geschichte fand ich zu rasant und zu beängstigend. Bis zum Ende wusste ich nicht, wem man trauen kann. Es ging um FBI u.a. Geheimdienste, um Zeugenschutzprogramme u.ä. Das sind Themen, über die ich nicht gern lese. Für mich ging das Buch in Richtung Actionthriller.

    Ich kam bei der Lektüre diesmal nur äußerst langsam voran. Es ist ein Buch, was man nciht schnell nebenbei lesen kann, sondern bei dem man sich konzentrieren muss. Die Charakterzeichnung war gut, allerdings mochte ich fast niemanden, was sicher auch daran lag, dass man niemandem trauen konnte. Auch die Protagonistin war mir nicht so sympathisch, wirkte sie doch auf mich wie eine eher oberflächliche, überehrgeizige Leistungssportlerin. Allerdings macht sie im Laufe der Geschichte eine sehr positive Entwicklung und lernt dazu das Perfektion nicht alles ist und das grade das Unperfekte oft liebenswert ist.
    "War die Welt womöglich viel größer und schöner, das Leben viel bunter und fröhlicher, wenn man sich eingestehen durfte, dass man gelegentlich einen Fehler machte? Vielleicht sah man sogar seine Mitmenschen in einem völlig anderen Licht, wenn man ihnen Fehler zugestand. ... " (S.267)
    Das war ein Thema, was mir auch sehr gut gefiel, ebenso die Gedanken über Vergebung und das nehme ich aus dem Buch für mich mit.
    Da ansonsten das Buch irgendwie nicht meins war, vergebe ich diesmal nur 3 von 5 Sternen.
  • 5/5 Sterne

    Wo seid ihr

    von
    1985, USA. Es gibt ein Attentat auf einen Schwarzen Bürgermeisteranwärter und seine Frau. Beide sterben dabei; die kleinen Kinder der beiden sahen alles aus nächster Nähe.
    2015, Deutschland. Amerikanische Wohnsiedlung Pattonville, Nähe Stuttgart.
    Hanna Jameson hat sich einen netten Urlaub in den Bergen gegönnt. Sie ist Deutsch-Amerikanerin und Leistungssportlerin dazu. Sie fährt nach Hause, ihre Eltern sind gerade nach Stuttgart in die Wohnsiedlung Pattonville, gezogen. Gut erholt und gelaunt steht sie vor dem Haus und klingelt an der Tür. Voller Verwunderung kommt eine fremde Frau ans Fenster und hinterfrägt Hanna, was sie hier wolle. In dem Haus, wo eigentlich ihre Eltern und Geschwister wohnen sollten, gab es keine Eltern und Geschwister mehr. Nein, sagte die Frau am Fenster, sie wüsste nicht wo die Familie Jameson wäre, diese kennt sie nicht und Hanna soll doch hier verschwinden. Plötzlich fühlt sich Hanna Wohnsitzlos, einsam, geschockt und verwirrt. Wie kann denn ihre Familie verschwinden, wo soll sie denn hin und was ist da los? Völlig durcheinander versucht Hanna ihre Familie telefonisch zu erreichen. Ein brutales Telefongespräch, zu dem ihre verlorene Familie lässt Hanna schmerzlich bewusst werden, dass nichts in ihrem Leben so ist, wie es scheint.
    Hanna trifft auf Kevin und Chris, mit denen sie ihr Schicksal teilen kann.

    Nachdem ich schon einige Büchle-Bücher gelesen habe, traf ich hier auf ein ganz anderes Genre. Frau Büchle hinterlässt in ihren Geschichten eine christliche Note, so auch hier. Vor allem trifft sie in dieser sehr außergewöhnlichen Geschichte den Nerv eines Thrillers.
    Rasant in der Handlung; gut folgen konnte ich den abwechslungsreichen Schauplätzen. Geniale Naturbeschreibungen zum Entspannen garantiert. Und dann wieder brutale Szenen, die mich selten entspannen ließen, machten dieses Buch für mich zu einem Lesehighlight. Ein wunderbarer Schreibstil. Die Spannung wird bis zum Ende aufrechterhalten.
    Nach dem Ende fast jeden Kapitels konnte die Autorin in den letzten drei Sätzen eine rätselhafte Stimmung erzeugen. Genial, so wurde meine Leselaune gehalten. Mir wurde immer mehr bewusst, Hannas Schicksal war nicht einfach. Ich fühlte mit ihr. Ich wollte das Ende auf jeden Fall erfahren. Abwechslungsreiche Protagonisten, verschiedenartige Charakter erfand die Autorin sehr gelungen. Denn nicht alle konnte man so durchschauen, ob sie unbedingt auf der guten Seite stehen könnten.
    Eine wirklich unterhaltsame Geschichte die ich gerne weiterempfehlen möchte.
    5 Punkte
  • 5/5 Sterne

    Ein Atemzug - und die Welt gerät aus den Fugen

    von
    "Im Schatten der Vergangenheit" von Elisabeth Büchle ist ein hochbrisantes und spannendes Lesevergnügen mit Tiefgang.
    Im Mittelpunkt der Handlung steht die Leistungssportlerin und Protagonistin Hanna Jameson, die nach einem kurzen Erholungstrip vor einem verlassenen Zuhause steht. Was ist passiert und wo ist ihre Familie? Ein Albtraum beginnt und Hanna steckt mittendrin in einem gefährlichen Roadtrip auf Leben und Tod. Ihr bisheriges Leben wird erschüttert und die Frage nach ihrer wahren Identität wird aufgeworfen.

    Elisabeth Büchle spannt einen großen Bogen in die Vergangenheit der Familie Jameson. Die Handlung des Romans spielt parallel sowohl in Deutschland wie in Amerika. Man begibt sich zusammen mit Hanna auf Spurensuche, durchlebt gefährliche Situationen und gibt sich Verdachtsmomenten hin. Dabei erfährt man nach und nach wie alles zusammenhängt und wird doch immer wieder überrascht. Nichts ist vorhersehbar, immer wieder gibt es neue Spuren. Man ist mittendrin in der Geschichte, lernt auch die anderen vielschichtigen Charaktere, deren Umfeld und Vergangenheit kennen und fiebert mit bis zum Ende.

    Probleme wie Rassendiskriminierung werden uns erschreckend nahe gebracht und konfrontieren uns mit der Tatsache wie totgeglaubte Ideologien und deren Ausläufer auch heute noch in unsere Gegenwart hineinwirken. Trotz brisanter Thematik gibt es jede Menge Emotionen in dieser spannungsgeladenen Familiengeschichte. Und bei alldem stellt sich immer wieder die Frage: wem kann man noch trauen?

    Der Schreibstil ist flüssig und zieht einem geradezu ins Geschehen. Die genauen und wunderbaren Natur- und Ortsbeschreibungen sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre, erhöhen die Spannung und visualisieren die beschriebene Situation beim Lesen.

    Fazit: Ein spannendes unterhaltsames und zugleich aktuelles Lesevergnügen mit vielschichtigen faszinierenden Charakteren getragen von Glaube, Liebe, Mut und Vertrauen.
    Unbedingte Leseempfehlung!
  • 5/5 Sterne

    Ein spannender und rasanter Lesegenuss

    von
    Als Hanna nach einem Kurzurlaub zu ihrer Familie in die neue Wohnung zurück kommt, ist ihre Familie spurlos verschwunden. Nichts deutet darauf hin, dass ihr Vater, ihre Stiefmutter und die beiden Halbgeschwister jemals dort in dem Haus gewohnt hätten. Als Hanna von mehreren Männern bedroht und verfolgt wird, überschlagen sich die Ereignisse und eine rasante Flucht von Deutschland in die USA beginnt. Wird Hanna ihre Familie wiedersehen?

    Wie auch in ihren anderen Büchern überzeugt Elisabeth Büchle mit ihrem rasanten Erzähltempo und der liebevollen Beschreibung der einzelnen Charaktere. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen - der Spannungsbogen war von Anfang bis Ende hoch. Die zahlreichen Wendungen waren für mich unvorhersehbar und machten das Miträtseln schwierig. Das macht für mich ein spannendes Buch aus!

    Interessant war für mich auch die Verknüpfung zwischen dem Ku-Klux-Klan und der heutigen Zeit. Es ist immer wieder erschreckend zu sehen, wie auch heute noch im 21. Jahrhundert Menschen aufgrund ihrer Rasse diskriminiert und sogar umgebracht werden - und das in einem der fortschrittlichsten Länder der Welt!

    Die Verknüpfung aus Krimi, Thriller und Liebesgeschichte ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Hauptfiguren konnte ich schnell in mein Herz schließen - Chris und Hanna sind wunderbar gezeichnet. Wären sie real, würde ich sie gerne mal auf einen Kaffee treffen. Besonders Hanna war mir sehr sympathisch.

    Mit der einen oder anderen Nebenfigur musste ich erst warm werden. Besonders mit Kevin hatte ich so meine Schwierigkeiten, aber zum Schluss mochte ich ihn sehr. Mit Helen hingegen ist es mir bis zum Ende nicht gelungen, mich mit ihr anzufreunden. Sie blieb mir irgendwie fremd.

    Alles in allem gefällt mir das Buch sehr gut. Ich habe mich mal wieder wunderbar unterhalten gefühlt und kann das Buch nur jedem weiter empfehlen, der spannende und rasant erzählte Geschichten mag...
  • 5/5 Sterne

    Spannung pur!

    von
    Schon lange kein so spannendes Buch mehr gelesen, das einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.
    Großartig geschrieben! Man fiebert bis zum Schluss mit.
    Kann ich nur jeden wärmstens empfehlen.
    Tolle deutsche Autorin, die ohne weiteres mit amerikanischen Bestsellerautoren mithalten kann.
  • 5/5 Sterne

    Spannung, Gefühl und Tiefgang

    von
    Ich habe von Elisabeth Büchle schon einige sehr schöne Romane gelesen und war daher sehr gespannt auf ihr neuestes Buch "Im Schatten der Vergangenheit". Dieser Roman beginnt wie ein Thriller mit einer für die Hauptperson unfassbaren und beängstigenden Situation. Die junge Deutsch-Amerikanerin Hannah fährt zu ihrer Familie nach Deutschland, doch von der Familie fehlt jede Spur. Auch der Kontakt zu ihrer in Amerika lebenden Zwillingsschwester endet in einer angstmachenden Situation, denn die Schwester meldet sich nach einem Terroranschlag nicht mehr. Hanna ist völlig verzweifelt und nimmt Kontakt zu einem Bekannten auf, doch auch bei ihm geschehen unerwartete Dinge. Mehr möchte ich von der Handlung nicht erzählen, um nicht zu viel zu verraten. Ich kann aber sagen, dass Hannahs Geschichte absolut spannend und berührend ist. Wie immer gelingt es der Autorin, neben dem Erzählen einer fesselnden Handlung auch Tiefgang in die Geschichte zu bringen. So geht es etwa um die Kraft des Glaubens oder politische Ereignisse und da Hanna Leistungssportlerin ist, auch um die Bedeutung die der Sport für ein Leben haben kann. Die Charaktere sind lebendig beschrieben und in ihren Handlungen plausibel dargestellt. Mein Fazit: ich kann dieses Buch absolut allen empfehlen, die gerne in eine ungewöhnliche Geschichte einer jungen Frau eintauchen möchten.
  • 5/5 Sterne

    Im Schatten der Vergangenheit

    von
    Die 26-jährige Hanna Jameson ist vor kurzem gemeinsam mit ihrer Familie aus den USA ins baden-württembergische Pattonville gezogen. Als Hanna nach ein paar Tagen Auszeit in den Alpen nach Hause zurückkehrt, muss sie feststellen, dass ihre Familie spurlos verschwunden ist. Niemand in der Nachbarschaft scheint etwas gesehen zu haben, keiner weiß etwas über den Verbleib der Jamesons. Hanna macht sich auf die Suche nach ihren Eltern und Geschwistern und bemerkt nicht nur schnell, dass sie verfolgt wird, ihr wird auch bewusst, dass sie niemandem trauen kann - auch dem charmanten Chris Thompsen nicht…

    Elisabeth Büchle wartet in ihrem Roman „Im Schatten der Vergangenheit“ mit genauso spannenden wie aufwühlenden Themen auf. Es geht um Rassismus, den Ku-Klux-Klan und Rache, aber auch um Vergebung, Gnade und Barmherzigkeit.

    Elisabeth Büchle hat einen sehr fesselnden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Schon nach wenigen Seiten ist man gefangen von Hannas Erlebnissen und verfolgt gespannt das rasante Geschehen. Die Spurensuche gestaltet sich für die junge Frau äußerst schwierig. Hanna reist von Deutschland zurück in die USA und hat auf ihren Wegen mit zahlreichen Hindernissen und unerwarteten Gefahren zu kämpfen.

    Es gelingt der Autorin ausgesprochen gut, dem Leser die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten zu vermitteln. Man wird von den vielen Höhen und Tiefen, die die Akteure durchstehen müssen, mitgerissen und fiebert durchweg mit Hanna und ihren Wegbegleitern mit. Überraschungen und Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung auf einem hohen Niveau bleibt und die Sogwirkung der Geschichte bis zur letzten Seite nicht abreißt.

    Begeistert haben mich auch die Beschreibungen von Land und Leuten – der Bundesstaat South Carolina wird von der Autorin in all seinen faszinierenden Facetten dargestellt. Sowohl die beeindruckende Natur im Congaree Nationalpark, durch den Hanna sich auf der Flucht vor ihren Verfolgern über weite Strecken allein durchschlägt, wie auch die Straßen von Charleston und die beschwingte Lebensweise der Einheimischen werden sehr anschaulich dargestellt.

    „Im Schatten der Vergangenheit“ hat mir sehr gut gefallen – absolute Leseempfehlung für alle, die spannende Geschichten mit Tiefgang mögen.
  • 5/5 Sterne

    Ein grossartiges Buch!

    von
    Pattonville bei Stuttgart, 2015: Was tun, wenn plötzlich die ganze Familie wie vom Erdboden verschluckt ist? Diesen Albtraum muss die Deutsch-Amerikanerin Hanna Jameson durchleben. Warum weiß niemand etwas über den Verbleib ihrer Familie? Und warum wird Hanna plötzlich gejagt? Die Spurensuche führt sie zurück in die USA, wo sie auf Chris Thompson trifft. Rasch stellt sie sich jedoch die Frage, wem sie überhaupt noch trauen kann…

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover, ein hochwertiger fester Einband, ein dichtgedrängtes Layout.

    Das Buch beginnt mit dem Prolog in 1985, weiter geht es mit drei großen Teilen am 17. Juni 2015, 22. Juni 2015, 3. Juli 2015 und schließt mit dem Epilog am 18. Januar 2016.

    Als Hanna in Pattonville, einer Kleinstadt nördlich von Stuttgart (einst von der US-Army benutzt, mittlerweile aber zivil genutzt), vor dem neuen Haus ihrer Familie stand, in der jedoch schon jemand anders wohnt, wurde mir schier anders. Das ist ja nicht nachvollziehbar und man hat das Gefühl, verrückt zu werden. Wie kann es sein, dass ihre Familie, der sie sogar noch beim Umzug geholfen hat, da ihr Vater beruflich von den USA nach Deutschland versetzt wurde, plötzlich weg ist? Als Hannas Smartphone, das sie für ihre kurze Ferien-Auszeit ausgeschaltet hatte, zig verpasste Anrufe anzeigt – ihre Zwillingsschwester Helena hatte u.a. an einem Tag 68-mal, am nächsten Tag 102-mal und am dritten Tag 209-mal versucht, sie anzurufen –, ist wohl jedem Leser klar, dass etwas absolut nicht mehr in Ordnung ist! Als Hanna es dann schafft, Helena telefonisch in Charleston zu erreichen, geht der begonnene Albtraum in eine neue Dimension: sie hört, dass in der „Emanuel African Methodist Episcopal Church“, kurz „Mother Emanuel Church“, geschossen wird. Und nach den Schüssen ist Stille – Helena antwortet nicht mehr… Später erfährt sie im Fernsehen, dass es ein Attentat in dieser Kirche gegeben hat. Wo ist Helena? Und wo sind ihr Vater Henry, ihre Stiefmutter Stephanie und ihre Halbgeschwister Claudia und Carl?

    Es gibt mehrere Parteien, von denen auch der Leser lange Zeit nicht weiß, ob sie zu den Guten oder zu den Bösen gehören.

    Wie auch bereits im Buch „Mehr als nur ein Traum“ geht es um Rassismus, den Ku-Klux-Klan und Vergebung. Es ist beängstigend, dass der Ku-Klux-Klan auch in der heutigen Zeit immer noch aktiv ist, und seit Obamas Amtsübernahme die Zahl der Anhänger sogar wieder zugenommen hat. Zum Thema Vergebung: Ich bin immer wieder überwältigt, wenn ich mitbekomme, dass Menschen, denen großes Leid hinzugefügt wurde, dem Verursacher vergeben können (so z.B. vergeben Menschen, die Familie oder Freunde bei einem Attentat verloren haben, dem Attentäter!). Das ist doch Glaube in Reinform.

    „Vergebung ist keine einmalige Sache. Vergebung ist ein Lebensstil.“ (Martin Luther King)

    Obwohl das Jahr 2019 noch nicht mal zwei Monate alt ist, kann ich dieses Buch schon als ein Jahreshighlight bezeichnen – von den seit Januar gelesenen 36 Büchern ist dieses hier mit Abstand das Beste! Schon nach den ersten paar Seiten hat es die Autorin geschafft, mich mit der Geschichte in ihren Bann zu ziehen. Ich habe mich immer wieder gefragt, was denn jetzt noch kommen könnte, wie das alles ausgehen würde oder wer dahinterstecken könnte. Die Autorin hat es meisterhaft vollbracht, die Spannung hochzuhalten; das Geheimnis wurde erst auf den letzten paar Seiten gelüftet. Für meinen Geschmack hätte dem Buch ein luftigeres Layout gutgetan (dies tut aber der Gesamtbewertung keinen Abbruch).
    Fazit: Fesselnd, beklemmend – eine grossartige Geschichte!
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