Alabaster (Buch - Klappenbroschur)

5 Sterne

Marjams Vater bekommt einen Alabasterkrug mit unbezahlbar kostbarem Duftöl, doch er steckt sich mit Lepra an und muss das Dorf verlassen. Gerüchte über einen Wunderdoktor gehen um und es kommt zu einer Begegnung, die Marjams Leben für immer auf den Kopf stellt.

  • Artikel-Nr.: 395796000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: Alabaster
Auch erhältlich als:
Buch - Klappenbroschur (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
15,95 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Marjams Lage scheint verzweifelt: Ihr Mann schlägt sie, ihre Schwiegermutter verachtet sie, in ihrem Dorf, in dem strenge, religiöse Regeln gelten, ist sie eine Außenseiterin. Einst erhielt ihr Vater von einem sterbenden Leprakranken ein unbezahlbar kostbares Geschenk: Einen Alabasterkrug mit wertvollem Duftöl. Die Zukunft der Familie schien gesichert. Doch der Vater hatte sich mit Lepra angesteckt und wurde aus dem Dorf verstossen, Marjam und ihre Geschwister blieb nur die Schande. Der kostbare Krug, der ihnen Freiheit bringen sollte, brachte nur Zerstörung.
Doch dann ändert sich alles: Gerüchte fliegen durchs Dorf über einen neuen Doktor, der Wunder vollbringt. Vielleicht gibt es doch noch Hoffnung ...

Die ungewöhnliche, lebendig erzählte Geschichte einer starken Frau im Nahen Osten des ersten Jahrhunderts.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-7751-5796-4
  • ISBN 10: 3775157964
  • Auflage: 1. Auflage, 13.06.2017
  • Seitenzahl: 240 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2 cm
  • Gewicht: 353g
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Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover
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Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Es ist das Kostbarste, das wir besitzen

    von
    „Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls.“ (Joh 12,3)

    In „Alabaster“ erzählt Chris Aslan die Geschichte dieser Salbung, die den Höhepunkt und Schlussakt seines Buches bildet. Der Autor holt anfangs weit aus und beginnt mit der Lebensgeschichte der beiden Frauen Marta und Marjam, berichtet vom Tod der Mutter, der Lepra-Erkrankung des Vaters und dem Verschwinden der beiden Brüder Eleasar und Jokkan. Er schildert die Umstände, durch die ein erlesenes Alabastergefäß, das mit einem halben Liter reiner Narde gefüllt und ein Vermögen wert war, in den Besitz der Familie gelangte. Dieses Gefäß stellte ein Symbol der Hoffnungen und Träume für Marta und Marjam dar.

    In überaus lebendigen Bildern und mit sehr einnehmendem Schreibstil schaffte Chris Aslan es, mich von Beginn an in seinen Bann zu ziehen. Durch seine Ich-Erzählerin Marjam macht er biblische Geschichte lebendig und nimmt den Leser mit auf eine atemberaubende Reise in die biblische Vergangenheit. Die Lebensumstände, Sitten und Bräuche dieser Zeit, die Stellung der Frau und vor allen Dingen die strengen religiösen Regeln werden außerordentlich gut beschrieben. So erzählt der Autor von der Tragödie des Verlustes der Eltern, berichtet von den tragischen Umständen, die zu Marjams Ehe mit Ischmael führte und ihrem unglücklichen, von Lieblosigkeit und Schlägen geprägten Alltag im Hause ihres Ehemannes. Durch das Schicksal von Marjams Vater Schimon werden die soziale Ächtung der Leprakranken und die Aussichtslosigkeit hinsichtlich einer Heilung thematisiert. Doch mit dem Eintreffen eines mysteriösen Arztes, den seine Begleiter auch „Lehrer“ nennen, ändert sich alles schlagartig. Verrückte, Lahme und Leprakranke werden durch den Lehrer geheilt, und niemand, der ihm begegnet, bleibt davon unberührt. Es werden jedoch auch immer mehr Stimmen laut, denen die Aufmerksamkeit, dieser Mann mit sich bringt, missfällt. Als er schließlich Marjam etwas über sein nahendes Ende und seine Auferstehung anvertraut, entschließt diese sich, ihm das Kostbarste zu schenken, dass ihre Familie besitzt: ein schier unbezahlbares Fläschchen mit reinem Nardenöl. Sie salbt die Füße des Mannes und trocknet sie mit ihrem langen dunklen Haar – eine Handlung, die in die biblische Geschichte einging und niemals in Vergessenheit geraten wird.

    Das Cover dieses Buches zeigt die Silhouette einer jungen Frau, die ein fragiles Gefäß in ihren Händen hält, es scheinbar jemandem anbietet. Der zarte Hintergrund, die dezente farbliche Gestaltung und die Wahl der Schriftform für Buchtitel und Autor verleihen der gesamten Optik eine edle und sehr hochwertige Ausstrahlung. Ein wunderschönes Bild, das den Leser bereits allein durch seine Aufmachung auf den Inhalt neugierig macht.

    Fazit: Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der Bibelgeschichte in Romanform erleben möchte. „Alabaster“ war für mich ein beeindruckendes Leseerlebnis, das ich uneingeschränkt weiter empfehle!

  • 5/5 Sterne

    Die romanhafte Erzählung von Israel und Jesus

    von
    Inhalt:
    In dem Werk von Chris Aslan geht es um die Familie der Schwestern Martha und Marja. Ihr Vater erhält den Alabaster von einem Leprakranken, da er diesem hilft. Doch dies führt zu fürchterlichen Entwicklungen. Der Vater erkrankt an Lepra, er wird ausgestoßen, die Mädchen müssen allein klar kommen, weil auch ihr Bruder sie aus anderen Gründen verlässt. Was sollen sie mit dem Gefäß machen? Wie können sie überleben und wer ist der ominöse Lehrer und Heiler, der dann auch noch in ihren Ort kommt, um sogar in ihrem Haus zu speisen.

    Fazit:
    Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzen Seite begeistert. Es sind so viele Themen verwoben und obwohl ich die Geschichten aus der Bibel kenne habe ich erst in der Buchmitte verstanden, welche Rolle die Protagonistinnen in der Bibel spielen. Es ist toll beschrieben, wie die damaligen Verhältnisse in Israel waren. Es geht um die Verhältnisse in den Gemeinden, in den Familien, der Umgang mit Geld, die Stellung der Frau, die Behandlung von Krankheiten, die Auswirkungen von dreckigen Brunnen, der Umgang mit "Heilern", Steinigung, Liebe, Ehe ....
    lest einfach selbst, absolut zu empfehlen.
  • 4/5 Sterne

    Die Geschichte eines Alabasterkruges - bekannt aus der Bibel

    von
    »Wer könnte sich eine solche Extravaganz leisten? Ein Geschenk von einem mächtigen König, mehr wert als ein Jahreslohn.« (S. 41)

    Marjams Familie besitzt ein Alabaster-Gefäß. Niemand, außer Marjam und ihrem Vater, weiß davon. Wie sie in den Besitz dieses überaus wertvollen Gegenstands kam, erzählt sie rückblickend aus ihrer Gegenwart als verheiratete Frau Ischmaels. Marjam hat es nicht leicht: Ihr Ehemann und ihre Schwiegermutter schlagen sie, denn die Heirat mit Ischmael geschah aus Zwang. Doch die Ereignisse überschlagen sich eines Tages. Es heißt, ein Arzt käme in ihr Dorf...

    Ich muss gestehen, dass mir die erste Hälfte des Buches, in der Marjam immer wieder »Flashbacks« hat, ziemlich an die Nieren ging. Da geschehen so schlimme Dinge, dass ich mit mir ringen musste weiterzulesen. Ebenfalls die Rückblenden, die sich mit der Gegenwart ständig abwechselten oder ineinander übergingen, machten es mir manchmal schwer mich zu orientieren, in welcher Zeitebene ich mich gerade befand.

    Aber der Schreibstil Aslans war so flüssig und mitreißend, ließ mich in die Zeit Jesu eintauchen, mit all ihren Sitten und Gebräuchen, dass ich das Buch wiederum nicht beenden wollte. Und ab der Hälfte wurde es auch leichter, denn die Rückblenden führen zur Gegenwart und es bleibt bei einer Zeitebene.

    Während des Lesens kam mir die Handlung häufig aus der Bibel bekannt vor - jedoch mit anderen Namen, was mich verwirrte. Das zog sich durch bis zum Ende. Aber dann las ich das kurze Nachwort und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die biblischen Namen Maria und Lazarus sind wohl im aramäischen Ursprung Marjam und Eleasar. Rückblickend finde ich es spannend, die verschiedenen biblischen Handlungen in diesem teils fiktiven, neuen Kontext zu sehen. Die damalige Lebensweise, die jüdischen Gesetze und wie Jesus einen neuen Wind durch ein kleines Dorf wehen lässt durch seinen Besuch.

    Ob das Ganze historisch korrekt ist, kann ich nicht beurteilen. Ein bisschen wunderte ich mich über das »Nudelholz« (vielleicht durch die Übersetzung ins Deutsche)?

    Aufgrund meiner Startschwierigkeiten mit dem Buch gebe ich 4 Sterne, kann es trotzdem sehr empfehlen. Ein Vorwort wäre für mich hilfreich gewesen bzgl. der Namen. Vielleicht hilft mein Hinweis den nachfolgenden Lesern.
  • 5/5 Sterne

    Kostbarer Inhalt in wertvollem Gefäß

    von
    Schon das Cover ist ein Genuss, und ein Hinweis auf den kostbaren Inhalt. In diesem Buch erzählt Marjam aus ihrem schweren Leben. Sie lebt in einer Kultur, in der um jeden Preis Schande vermieden werden muss. Eine Frau ohne Ehre ist wie ein Schmetterling ohne Flügel, nur noch ein Wurm, so wird ihr gesagt. Sie selbst aber trägt ein schlimmes Geheimnis mit sich, dass niemand erfahren darf. Dabei hat sie schon so viel mitgemacht. Schon früh hat sie ihre Mutter verloren. Der Vater, der ihr besonders nahe stand, erkrankt an Lepra und wird aus dem Dorf verwiesen. Und nun ist sie gefangen in einer unglücklichen und ungewollten Ehe. Ihr Dasein ist davon bestimmt, dass sie ihrem Ehemann und seiner Familie dient. Sie besitzt etwas sehr Wertvolles, aber da dieser Schatz ihre Familie so viel gekostet hat, zögert sie es zu verkaufen.
    Marjam trifft mutige Entscheidungen, und verbessert so ihre eigene Lebensumstände und die ihrer Schwester. Sie hört Gerüchte von einem besonderen Arzt und Lehrer, und schließlich bekommt sie die Gelegenheit ihn kennenzulernen. Diese Begegnung verändert alles.
    Dieses Buch nimmt den Leser mit hinein in eine fremde Zeit und Kultur, die überzeugend aus der Sicht Marjams beschrieben wird. Als Leser fühle ich ihre Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, wenn beispielsweise der erkrankte Vater die Familie verlassen muss, oder der Ehemann mal wieder gewalttätig wird. Ich freue mich über ihren Mut schwierige Entscheidungen zu treffen, und staune mit ihr über diesen Mann, den Arzt und Lehrer, der Liebe und Annahme ausstrahlt und mühelos die verzweifelten Kranken des Dorfs von ihrem Leiden befreit und so ein neues Leben schenkt.
    Fazit: Sehr gut und einfühlsam geschrieben, hilft mir dieses Buch vertraute biblische Geschichten mit neuen Augen zu sehen und die jüdische Welt und den Einfluss der Gesetze auf das tägliche Leben besser zu verstehen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!
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