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von Henrik (Veröffentlicht am 13.08.2020)
Plädoyer für das Besondere im Leben
Es ist normal verschieden zu sein. Doch außergewöhnliche Menschen bereichern unser Alltagsleben. Auch wenn vieles anders ist, als wir uns das vielleicht vorgestellt haben. Die Stuttgarterin Conny Wenk hat in ihrem Buch „Außergewöhnlich“ Mütter mit besonderen Kindern über die Schulter geschaut.
Mit „Außergeöhnlich“ hält man etwas Besonderes in der Hand. Nicht nur, weil ein Bildband mit Erzählungen aus dem Leben vor einem liegt, sondern weil die einzelnen Lebensgeschichten in einer Ich-fokussierten Welt zu Herzen gehen. Dreizehn wundervolle Mütter und ihre bezaubernden Kinder nehmen den Leser mit in einen ganz anderen Lebensalltag. Obwohl aus unterschiedlichen Hintergründen, verbindet alle das 47. Chromosom ihrer Kinder und so haben sie ihre Gedanken und Eindrücke zum Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom in Form von kleinen Essays zu Papier gebracht. Berührend sind die lachenden Gesichter der Kinder und die einfühlsamen, aber ehrlichen Gedanken ihrer Mütter.
Ob man hierbei von „Lektüre“ sprechen kann, hält der Rezensent für fraglich. Vielmehr sind die biografischen Geschichten ein Blick durch ein Schlüsselloch um zu erkennen, wie eine Welt sein könnten, in der jeder willkommen ist. Gerade im Hinblick auf die Abwertung von ungeborenem Leben ist „Außergewöhnlich“ ein Plädoyer für das Leben, mag es auch noch so besonders und anders sein, als es die meisten von uns kennen und leben.
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