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Broken Bread (Buch - Gebunden)

Selbst der Tod war nicht das Ende. Gottes Wunder in unserer Geschichte

4.5 Sterne

Broken Bread (Buch - Gebunden)

Selbst der Tod war nicht das Ende. Gottes Wunder in unserer Geschichte

4.5 Sterne

Andrea steht vor den Trümmern ihres Lebens. In einem Moment völliger Ausweglosigkeit flieht sie Gott um Hilfe an. Dasselbe tut andernorts Franz Lermer, dessen Frau unerwartet gestorben ist. Die Gebete verhallen nicht ungehört. Die beiden finden zueinander. Von da an ändert sich alles.

  • Artikel-Nr.: 204122000
  • Verlag: fontis - Brunnen Basel
204.122
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  • Artikel-Nr.: 204122000
  • Verlag: fontis - Brunnen Basel

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Andrea steht mit zwei Kindern vor den Trümmern ihres Lebens. Die Scherben der Beziehung zu ihrem manisch-depressiven Mann, die eigene Erkrankung und die drohende Arbeitslosigkeit haben tiefe Wunden in ihre Seele getrieben. Sie ist am Ende, zerschlagen, zerbrochen. In einem Moment völliger Ausweglosigkeit fleht sie Gott um Hilfe an. Dasselbe tut andernorts der Unternehmer Franz Lermer. Er hat nach der Wende den Goldrausch im Osten mitgemacht und dafür die bayerische Heimat verlassen. Als seine Firma Pleite geht, bricht für ihn eine Welt zusammen. Kaum hat er sich aufgerappelt und mit einem neuen Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, stirbt völlig unerwartet seine Frau. Allein mit den Kindern steht er nun hilflos vor Gott und bittet ihn um Beistand. Die Gebete verhallen nicht ungehört im Universum. Die beiden finden zueinander; sie erleben es als Führung. Von da ändert sich alles. Heute leben sie mit den vier Kindern als Patchwork-Familie auf ihrer „Horse4C-Ranch“ zwischen Chemnitz und Dresden. Sie halten Westernpferde, betreiben eine Landwirtschaft, vermieten Ferienwohnungen, bieten Freizeit, Erholung, Seminare und Gottesdienste an. Auf den Ruinenfeldern ihrer turbulenten Lebenswege entsteht Neues: Gebrochenes Brot für viele.
Franz Lermer ist Ehe- und Familiencoach, Coach für Führungskräfte, Seelsorger, Pferdetrainer und Westernreiter. Er ist verheiratet mit der gelernten Hotelfachfrau Andrea Lermer. Gemeinsam betreiben sie eine Westernpferde-Ranch zwischen Chemnitz und Dresden mit Landwirtschaft und Ferienwohnungen.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-03848-122-5
  • ISBN 10: 303848122X
  • Auflage: 1. Auflage, 26.09.2017
  • Seitenzahl: 352 S.
  • Maße: 13 x 20.5 x 2.5 cm
  • Gewicht: 585g

  • Leinen mit Schutzumschlag und 8 farbige Bildseiten

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Zwei berührende Lebensgeschichten, die Gott zusammenführt

    von
    Andrea wächst in der schönen bayrischen Bergwelt auf. Sie liebt Tiere und leidet sehr darunter, wenn die geliebten Tiere vom Hof ihrer Großeltern zum Schlachten abgeholt werden. Einige Jahre verbringt sie auf eigenem Wunsch in einem Internat. Ganz anders als in ihren geliebten Hanni und Nanni Büchern, haben die Mädchen hier jedoch keine Freiheit.
    Wegen dem permanenten Druck im Internat, lässt ihre schulische Leistung nach den Internatsjahren nach. Sie möchte sich zu nichts mehr zwingen lassen. An ihrer Ausbildungsstätte im Hotelgewerbe wird sie ausgenutzt. Sie heiratet früh, aber die Ehe scheitert. Die nächste Beziehung ist noch schlimmer und endet auf tragische Weise. Sie leidet unter Minderwertigkeitsgefühlen und seelischen und körperlichen Verletzungen.

    Franz wächst, wie Andrea, in einem katholischen Elternhaus auf. Er ist von Herzen gerne Ministrant, aber er merkt bald, dass der Glaube in seinem Elternhaus nichts als Tradition ist. Von einem lebendigen Glauben erfährt er erstmals von einem guten Freund, einem Franziskaner, der viel Zeit mit ihm verbringt. Später ist er gerne bei Jugend mit einer Mission, wo er auch seine Frau kennenlernt.
    Die Verwandtschaft seiner Frau lebt im Osten. Nach dem Mauerfall kann er dort ein sehr erfolgreiches Geschäft aufbauen. Im Osten herrscht Goldgräberstimmung, aber nach einigen guten Jahren zerbricht die Seifenblase. Nur mühsam kann er sich von der Pleite erholen. Als seine neue Firma endlich erfolgreich ist und das gute Leben beginnen könnte, stirbt unerwartet seine Frau. Nun steht er mit zwei kleinen Kindern und einer großen Sehnsucht nach Partnerschaft alleine da.

    Diese beiden Menschen lernen sich auf unerwartete Weise kennen. Beide haben den Eindruck, dass Gott sie zusammenführt. Aus zwei zerbrochenen Menschen baut Gott auf wunderbare Weise ein neues Zuhause.

    Sie sagen selbst über ihr Buch, „Wir haben Broken Bread geschrieben, um von unserer persönlichen Wiederherstellung durch Gott Zeugnis zu geben. Das ist der Grund, warum es das Buch überhaupt gibt, warum wir unsere Geschichte mit dir teilen wie gebrochenes Brot“.

    Dieses hochwertig gestaltete Buch erzählt nacheinander die Lebensgeschichten von Andrea und Franz. Anschließend erzählen sie gemeinsam von ihrem neuen Leben. Wer Bayern kennt, kann sich gut mit ihren Erlebnissen identifizieren. Die Lebensgeschichten werden sehr gut erzählt. Einmal angefangen, möchte man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Manche Passagen sind humorvoll geschrieben, und immer sehr echt und lebensnah. Der Leser fühlt sich, als würde er dem Paar gegenübersitzen und ihren Erfahrungen lauschen.
    An manchen Stellen erstaunt die Offenheit der beiden Autoren. Besonders Franz Lermer reflektiert das Erlebte. Er sieht im Nachhinein, dass Reichtum und Erfolg trotz seines Glaubens wie ein Götze für ihn war.
    Das Buch schließt mit guten Ratschlägen zu den wichtigsten Lebensbereichen ab. Ob gesunde Ernährung und Sport, oder Fasten und Gebet, die Autoren geben dem Leser viele praktische und hilfreiche Vorschläge mit auf den Weg.

    Fazit: Zwei bewegende Lebensgeschichten, die so ehrlich erzählt werden, dass der Leser daraus viel für sein eigenes Leben lernen kann. Dieses Paar hat erlebt, wie Gott aus Zerbrochenem ein neues Zuhause geschaffen hat. Sehr zu empfehlen!
  • 4/5 Sterne

    Die wahre Geschichte einer heilsamen Gottesbegegnung

    von
    „Gott hat aus den Scherben unseres Lebens etwas Neues gemacht!“

    Andrea und Franz Lermer sind felsenfest davon überzeugt, dass es Wunder wirklich gibt und nichts unmöglich ist, wenn Gott seine Finger im Spiel hat. Als ihr Leben in Trümmern lag und sie „ganz unten“ waren, begegnete ihnen Gott und ihr Leben veränderte sich.

    Im vorliegenden Buch geben die beiden Ich-Erzähler Franz und Andrea Lermer abwechselnd Einblick in ihre Lebensgeschichte. Sie verstehen „Broken Bread“ als Erfahrungsbuch und äußern sich in eindrucksvoller Offenheit zu den bisherigen Höhen und Tiefen ihres Lebens, zu Liebe und Glück, aber auch Misserfolg, Schmerz und Leid. Ihr vorrangiges Ziel ist es, anderen Menschen Mut zu machen und ihnen Kraft zu geben. Andrea und Franz Lermer möchten ihre ganz persönlichen Gotteserfahrungen mit anderen teilen. Sie sind der Meinung, „dass Gott ihre Tränen getrocknet, ihre Träume und Hoffnungen beim Wort genommen, verborgene Wünsche und tief versteckte Sehnsüchte ans Licht geholt und ihnen gezeigt hat, wie daraus ein ganz reales Leben wird“. Nach einem kurzen Vorwort folgt der biografische Teil dieses Buches, der unter dem Titel „Sehnsucht nach mehr“ mit einem ganz besonderen Abschnitt abgeschlossen wird. Hier wird detailliert auf die eigenen Glaubenserfahrungen und den dadurch bedingten Veränderungen eingegangen und die Autoren geben ihren Lesern praktische Erfahrungen mit auf den Weg.

    Die Berichte dieses Ehepaares haben mich sehr berührt und teilweise auch zutiefst betroffen gemacht. Andrea Lermer erzählt von ihrer Kindheit auf einem Bauernhof in den bayrischen Bergen, ihrer Internatszeit, ihren zum Teil hoch dramatischen Beziehungen zu Männern, und ihren beiden Kindern. Franz schildert das Aufwachsen in einer religiösen Familie voller Brauchtumspflege und Rituale, jedoch ohne persönliche Beziehung zu Jesus. Ein junger Franziskaner wurde für ihn zum Wegweiser und Freund. Es folgen ein kometenhafter Aufstieg als Unternehmer, schwere Niederlagen, und der tragische Tod seiner geliebten Ehefrau, der ihn völlig unvermutet mit nur vierzig Jahren zum Witwer machte. In eindringlichen Worten schildert er seine inneren Kämpfe, seine Trauer, seine Sehnsucht nach einer gläubigen Partnerin, und seine inneren Dialoge mit Gott. Das Kennenlernen von Andrea und Franz über einen Chatroom gestaltete sich nach ihren bisherigen prägenden Erfahrungen entsprechend vorsichtig und war mit anfänglichem Misstrauen verbunden.

    Andrea und Franz Lermer leben auf ihrer Ranch und veranstalten Seminare und Konzerte. Ihr Wunsch ist es, für ihre Gäste da zu sein, mit ihnen zu beten und ihnen mit ihrer eigenen Geschichte Mut zu machen. Dies ist ihren Worten zufolge auch das Anliegen dieses Buches – und meiner Meinung nach vortrefflich gelungen. Franz spricht in sehr offenen Worten über den „Bayrischen Katholizismus der Äußerlichkeiten“ in seiner Familie. Der Charismatik und damit verbunden der Prophetie oder Spontanheilungen durch Handauflegung von Krebskranken und Gelähmten stand ich jedoch ein wenig skeptisch gegenüber. Nichtsdestotrotz haben mich der unerschütterliche Glaube dieses Paares und ihre beeindruckenden Lebensgeschichten tief bewegt, ihrer Arbeit kann man nur die allergrößte Bewunderung zollen.

    „Gott schickt uns Menschen über den Weg, die uns Türen öffnen. Er schenkt uns Begegnungen, die uns innerlich weiterbringen. Manchmal sind es nur kurze Begegnungen, die große Folgen haben können. Manchmal sind es Freundschaften, die einen durchs Leben begleiten. So oder so: solche Begegnungen wirken. Sie sind wie Wegweiser für den eigenen Lebensweg.“
  • 4/5 Sterne

    Mutmachende Biographie mit der Botschaft, dass man immer wieder aufstehen und auf Gott vertrauen sollte

    von
    Gebrochenes Brot für viele

    Cover und Gestaltung:
    -----------------
    Das Cover mit den beiden strahlenden Gründern der H4C-Ranch in Cowboy-Outfit passen gut zu ihrer Biographie, zumindest, wenn man an das "Endprodukt" denkt. Denn zuvor hatten beide noch einen steinigen Weg zu bewältigen. Das optimistische Lächeln ist einladend. Als Hardcover mit Schutzumschlag ist das Buch sehr hochwertig gestaltet. Es fehlt nur noch ein Lesebändchen.

    Inhalt:
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    Franz und Andrea Lermer erzählen abwechselnd von ihrem Leben, ihrer teilweise schweren Kindheit, ihren Erfolgen und Niederschlägen beruflich und privat bis zu der unglaublichen Geschichte, wie sie einander fanden und ihr Leben nun gemeinsam gestalten.

    Mein Eindruck:
    ------------------
    Im Vorwort wird der Leser gleich geduzt und eingeladen, an der Lebensgeschichte der beiden teilzunehmen. Das Du empfinde ich normalerweise als nicht passend, hier aber fühlte ich mich tatsächlich so, als würde ich am Lagerfeuer sitzen und mir die Geschichte von zwei Freunden anhören. Dabei ist der Sprachstil flüssig, klar und wirkt wohl überlegt, nicht zu spontan oder zu salopp. Beider Erzählungen lassen sich angenehm lesen. Was sie erzählen ist unglaublich. Während Franz' Leben besonders als Geschäftsmann sowohl wahnsinnige Erfolge als auch die totale Insolvenz erlebt, worunter auch sein Familienleben leidet, erscheint mir Andreas' Leben ein ständiges "Vom Regen in die Traufe kommen". Ich war tief beeindruckt, wie beide, zunächst unabhängig voneinander nicht am Leben verzweifeln, sondern immer wieder aufstehen und weitermachen. Vor allem hilft ihnen ihr Glaube an Gott, dessen Eingreifen immer wieder für eine Kehrtwende im Leben sorgt und nicht zuletzt beiden dazu verhilft, zueinander zu finden.

    "Es war, als ob Gott uns an der Hand nahm und in einem neuen Lebensstil einführte. Gemeinsam durften wir in die Schule Gottes gehen. Sein "Lehrplan" ließ uns staunen. Gott braucht keine Klassenzimmer und keine Tafel. Er unterrichtet durch das Leben." (S. 240)

    Irritierend fand ich den Untertitel "Selbst der Tod war nicht das Ende", da ich damit den Tod einen der beiden bzw. eine Nahtoderfahrung assoziierte. Gemeint ist aber der Tod der beiden ehemaligen Partner von Franz und Andrea und wie sie schließlich mit ihren 4 Kindern (jeder hatte 2) zu einer neuen Familie zusammenwachsen und schließlich nach einigen Umwegen die H4C-Ranch (Horse for Christ) in Hainichen (Sachsen) gründen, wo sie anderen Menschen durch Gottesdienste, (christliche) Seminare und Lebensberatung ihre Hilfe anbieten. Die Pferde sind dabei eher "Beiwerk", denn wie man der Homepage entnehmen kann, wird kein Reitunterricht angeboten, die Pferde leben dort und werden dort ausgebildet.

    Besonders Franz hat eine besonders Verbindung zu Gott und berichtet immer wieder, wie er Visionen hat, in der Gott ihm den richtigen Weg weist.

    Des Weiteren berichten die Lermers von vielen Heilungen, die durch ihre Gebete ermöglicht wurden. Das ist schön, aber man bekommt den Eindruck, dass ein Gebet zwangsläufig zu einer Heilung führt und ich glaube, dass dadurch falsche Erwartungen geweckt werden.

    Trotzdem finde ich das Buch sehr ermutigend. Die offene und ehrliche Art, in der die beiden schreiben, manchmal auch mit einem Augenzwinkern, macht ihre Erlebnisse nachvollziehbar und man hat nach dem Buch den Eindruck, beide gut kennengelernt zu haben. Am Ende geben die beiden Ratschläge, zu einem "ganzheitlichen Lebensstil" zu finden. Jedoch fehlt auch hier der erhobene Zeigefinger. Sie betonen stets, dass es für sie funktioniert, die Tipps jedoch nur ein Hinweis sind, wie es gehen könnte. Am Ende bekommt man große Lust auf einen Ranch-Aufenthalt, vor allem wenn man die Fotos im letzten Teil des Buches sieht. Man sollte sich beim Aufenthalt jedoch etwas auf die Kosten eines 3-4 Sterne-Hotel einstellen.

    Fazit:
    ------------------
    Mutmachende Biographie mit der Botschaft, dass man immer wieder aufstehen und auf Gott vertrauen sollte
  • 4/5 Sterne

    Die Geschichte von Andrea und Franz Lermer

    von
    Andrea steht mit zwei Kindern vor den Trümmern ihres Lebens. In ihrer beinahe auswegslosen Situation fleht sie Gott um Hilfe an. Zur gleichen Zeit verliert Franz plötzlich seine Frau kurz nachdem er eine schwere Zeit durchmachen musste. Alleine mit den Kindern bittet er Gott um Beistand. Ihre Kennenlerngeschichte ist was Besonderes. Heute leiten Andrea und Franz Lermer eine Ranch und bieten daneben noch Seminare und Gottesdienste an. Dies ist nun ihre Geschichte.

    Die Kennenlerngeschichte der Beiden fand ich sehr spannend und interessant. Beide haben einiges erlebt. Andrea hat zudem schwierige Beziehungen hinter sich. Bei manchem Erlebnis muss man echt schlucken. Die beiden Autoren haben in ihrer Geschichte einiges von sich verraten. Im letzten Teil des Buches geht es nun um die geistige Sache.

    Weil ich das sehr interessant fand, habe ich mir zudem die Homepage des Ehepaares angeschaut, wo man auch nähere Infos zur Ranch erhält. Die Autoren berichten von sich, dass sie sich ganz auf die Versorgung Gottes verlassen. Momentan kann man für eine Feuertreppe spenden laut Infos auf der Homepage. Es sieht da ganz toll aus, wunderschöne Zimmer und mehr. Aber ich gestehe, ich könnte es mir nicht leisten. Wer genug Geld hat, kann sich ein persönliches Coaching und mehr buchen.

    Im Buch wird meiner Meinung nach im letzten Teil angenommen, dass man wenn man sich auf Gott verlässt, überreich gesegnet wird. Auch von Heilungen uä. wird berichtet. Das stimmt meiner Meinung nach nur teilweise. Nicht jeder, der glaubt und auf Gott vertraut, erhält finanziellen Segen, auch Heilung kann man nicht immer erwarten. So könnte man jenachdem enttäuscht werden, wenn man das Buch liest und man trotz Glauben und Vertrauen nicht so viel Geld zusammenbekommt, keine Heilung erfährt uä. Es ist schön, wenn es den Autoren so geht, aber man kann es nicht verallgemeinern.

    Insgesamt ist es ein sehr interessantes Buch mit ermutigenden Gedanken. Ein Aufenthalt auf der Ranch und das geistige Angebot ist sicher interessant, wenn man es sich leisten kann.
  • 5/5 Sterne

    Interessant, ehrlich, mutmachend

    von
    Andrea in Bayern, Franz als Bayer in Sachsen. Beginnend in ihrer Kindheit berichten beide sehr offen und ehrlich von ihrem jeweiligen Leben. Jeder von ihnen hat eine ganze Menge erlebt und durchgemacht. Firmenpleite, Krankheit, Tod und Selbstmord der Ehepartner sind nur ein Teil davon. Immer spielen auch der Glaube und die Suche nach Gott in ihrem Leben eine Rolle. Völlig am Ende angekommen ist es eine wunderbare Führung, dass die beiden sich kennen und lieben lernen und einen gemeinsamen Weg finden, wo auch ihre Kinder miteinbezogen werden. Nicht alles geht von da an glatt in ihrem gemeinsamen Leben, doch sie erleben immer mehr dass Gott erfahrbar ist. Sie begegnen Gott in einer Weise, die sie früher nicht für möglich gehalten hätten. Die Erfahrung, was Gott aus den Scherben ihres Lebens gemacht hat verändert ihren Glauben und ihr Leben komplett.

    Ich fand den biografischen Teil des Buches hochinteressant zu lesen, da beide einen so tiefen Einblick in ihr Leben geben. Durch das ehrliche Weitergeben ihres Erlebens konnte ich sehr viel für mein Leben mitnehmen. Bilder ergänzen die Biografie.

    Ausgehend von ihren persönlichen Erfahrungen geben Andrea und Franz Lermer in einem zweiten kleinen Teil des Buches noch Tipps dafür, wie ein ganzheitlicher Lebensstil gelingt. Sie teilen sozusagen das Brot, das sie sattgemacht hat mit anderen. Auch diesen Teil fand ich sehr hilfreich. Er macht Mut, völlig auf Gott zu vertrauen und alles von ihm zu erwarten.

    Ein sehr gutes, leicht zu lesendes Buch, das Hoffnung verbreitet.
  • 4/5 Sterne

    Immer wieder aufstehen, nicht liegenbleiben

    von
    Franz und Andrea Lermer betreiben die H4C-Ranch („Horse for Christ“) zwischen Chemnitz und Dresden. Sie haben einige Schicksalsschläge einstecken müssen, bevor sie sich kennengelernt haben. Mit der Hilfe Gottes sind sie sodann ihren Weg gemeinsam weitergegangen und sagen „Selbst der Tod war nicht das Ende. Gottes Wunder in unserer Geschichte“.

    Erster Eindruck: Auf dem Cover ein sympathisches Paar, ein Pferd, der Titel auf hängenden, rustikalen Holzbrettern – gefällt mir sehr gut. Ein interessanter Untertitel. Ebenso gefallen mir die Fotos, die ich bei solchen Erfahrungsberichten immer sehr schön finde; sie machen das Ganze ein wenig persönlicher.

    Es gibt im Buch zwei Mal eine Andrea: die eine Andrea ist die aktuelle Frau von Franz, die andere Andrea-Christa die frühere Frau von Franz. Ich finde es sehr gut, dass diese Namensgleichheit gleich zu Beginn thematisiert wurde und ich finde es auch richtig, dass sie die Namen so belassen haben, wie sie waren, und aus Andrea-Christa nicht plötzlich jemand anders wurde. Der Leser wird darauf hingewiesen und kann dem Ganzen folgen.

    Franz ist ein Unternehmertyp; aus dem Nichts stampft er im Osten ein Unternehmen aus dem Boden. Die Firma wächst und wächst – und dann stürzt alles ein! Erstaunt hat mich die Aussage, dass Franz trotz seiner grossen Karriere immer noch von Minderwertigkeitsgefühlen geplagt wurde. Nachdem Franz und Andrea-Christa ihre Idee, Missionare zu werden, verworfen haben, um wiederum ein neues Unternehmen zu gründen – und das erst noch in einem Gebiet, wo sie keine Erfahrungen hatten – fand ich das schon extrem mutig, wenn nicht gar unvernünftig (ich bin kein Unternehmertyp). Als dann endlich alles wieder aufwärts ging, stirbt Andrea-Christa! „Zu Hause war alles wie immer, aber nichts mehr so wie früher.“ (S. 173)
    Andrea erzählt von ihrer Kindheit, dass sie schon immer sehr tierlieb war, sie Hanni-und-Nanni-Bücher geliebt hat und deshalb in ein Internat ging (obwohl sie Heimweh hatte). Andrea hat mit ihrem ersten Mann zwei Kinder, doch ihre Erfahrungen mit den Kleinkindern sind nicht wirklich erfreulich. Umso schöner dann, als sie später sagt, dass beide grossartige Menschen geworden sind und sie mächtig stolz auf die zwei ist. Die Beziehung mit ihrem Mann driftet immer mehr auseinander. Andrea beschäftigt sich mit dem Internet und lernt so „Johnny“ kennen. Als sie ihn in Echt kennenlernt, ist sie von „Johnny“, der Richie heisst, sehr überrascht. Ich frage mich, was sie an ihm gefunden hat. Es dauert nicht lange und er tickt schon das erste Mal aus. Die Beziehung nimmt kein gutes Ende.
    Die Kennenlerngeschichte von Franz und Andrea fand ich interessant. Ich kann mir gut vorstellen, wie das erste echte Treffen schwierig war, obwohl sie sich ja via E-Mail bzw. später per Telefon schon so intensiv ausgetauscht hatten. Am 23. Oktober 2008 ist Franz‘ erste Frau gestorben, und am 16. Juli 2009 haben er und Andrea geheiratet. Das nenn‘ ich mal Tempo. Die neue Familie fügt sich bestens zusammen, da haben sie aber wirklich Glück gehabt. Gemeinsam bauen sie die H4C-Ranch auf („Horse for Christ“).

    „Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg finden. Jeder ist einzigartig, niemand läuft als Kopie durch die Welt.“ (S. 268)

    Abgesehen von ein paar für mich unnötigen Wiederholungen hat sich das Buch flüssig lesen lassen. Überraschend fand ich die vielen kurzen Kapitel. Und den Wechsel der Erzählperspektive („ich, Franz…“ bzw. „ich, Andrea…“) fand ich nicht optimal gelöst. Mit etlichen Dingen habe ich keine Erfahrung – wie z.B. Prophetien oder Heilungsseminaren – und daher wirken diese dann für mich ungewohnt. Ich wünsche der Familie Lermer alles Gute auf ihrem weiteren Weg.
  • 5/5 Sterne

    Ich fand dieses Buch nicht nur sehr spannend sondern auch überaus hoffnungvoll!

    von
    Ich fand dieses Buch sehr spannend und lesenswert. Die Personen erlebten echt schwierige Phasen - ich war beeindruckt, wie sie so ehrlich darüber schrieben. Die Wendungen welche sich aus den Schicksalen ergaben hätte ich mir niemals ausdenken können, daher fand ich es schön, wie die beiden diese Wunder der Führung Gottes zuschreiben. Ihr gemeinsames Leben gibt dem Recht. Ich habe dieses Buch aufgrund der Leseprobe gekauft als Geschenk für meine jüngste Tochter, die ebenfalls ein schweres Leben hat. Bisher hörte ich nichts von ihr. Mir jedoch hat das Buch sehr viel Hoffnung auf Gottes Möglichkeiten gegeben.
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