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Die Evangelikalen (Buch - Gebunden)

Weder einzig noch artig. Eine biografisch-theologische Innenansicht

4 Sterne

Die Evangelikalen (Buch - Gebunden)

Weder einzig noch artig. Eine biografisch-theologische Innenansicht

4 Sterne

Die Krise der evangelikalen Bewegung ist eine hausgemachte. Vor allem geht um die eigenen Richtungsstreitigkeiten. Es herrscht Separatismus. Doch die Sehnsucht nach Einheit wächst. Jürgen Mette weiß, wovon er spricht - kennt die Szene durch und durch - und zeigt einen Weg der Versöhnung auf. Mit zahlreichen Gastbeiträgen.

  • Artikel-Nr.: 817548000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
817.548
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  • Artikel-Nr.: 817548000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Die Krise der evangelikalen Bewegung ist eine hausgemachte. Dabei geht es vor allem um die eigenen Richtungsstreitigkeiten. Das große Ganze tritt in den Hintergrund, es herrscht Individualismus und Separatismus. Doch die Sehnsucht nach Einheit und Multiplikation wächst. Jürgen Mette weiß, wovon er spricht - kennt die Szene und ihre Facetten sehr genau. Er schreibt dieses Buch für solche, die sich ihrer spirituellen Herkunft und Prägung schämen, und für solche, die sich für die treusten und einzig wahren Freunde Gottes halten. Er schreibt für alle, die sich über Evangelikale wundern, sie bewundern oder sich von ihnen entfremdet haben. Und er zeigt einen Weg der Versöhnung auf.

Mit Gastbeiträgen von Gisa Bauer, Wolfgang Bühne, Heinrich Derksen, Thorsten Dietz, Michael Diener, Tobias Faix, Ulrich Fischer, Andreas Heiser, Helmut Wöllenstein und Johannes Zimmermann.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573454-8-6
  • ISBN 10: 3957345480
  • Auflage: 1. Auflage, 14.01.2019
  • Seitenzahl: 256 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 cm
  • Gewicht: 457g

  • Mit Schutzumschlag

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Sola Gratia - allein durch die Gnade: das Fundament zum Brücken bauen

    von
    "Die Evangelikalen- weder einzig noch artig" von Jürgen Mette ist im Verlag Gerth-Medien erschienen und ist eine aktuelle Situationsbeschreibung der evangelikalen Bewegung.
    In insgesamt 10 Kapiteln greift Jürgen Mette das Thema der innerevangelikalen Spannungen auf und analysiert deren Ursprung und Entwicklung. Den Fokus legt er auf die sogenannten Nebenschauplätze, unterschiedlich theologische Meinungen in Bezug auf Sexualethik und Schöpfungstheorie, die zu Streitigkeiten und Spaltungen innerhalb der Gemeinden führten und führen. Stattdessen fordert er uns auf, uns wieder auf die Mitte, Jesus zu besinnen und auszurichten und uns in einem offenen aber respektvollen Umgang miteinander zu begegnen. Wie das funktionieren kann, zeigt er uns anhand unterschiedlichster Gastkommentare und wiedergegebener Interview-Aufzeichnungen mit Persönlichkeiten, die das Spektrum theologischer Meinungen repräsentieren. Dabei ist für ihn der christliche wertschätzende Dialog miteinander zielführend und ergänzt zugleich seine Analyse. Diese ist sehr persönlich, theologisch fundiert und erfahrungsorientiert. Jürgen Mette selbst gehört zu denen, die er kritisiert und zur Selbstreflektion auffordert. Er schreibt ehrlich, leidenschaftlich, sprachgewaltig. Man spürt beim Lesen sein Herzblut für die Sache Jesus. Manches ist gespickt mit Wortspielereien und man erkennt den Virtuosen der Sprache, wenn er Dinge auf den Punkt bringt.
    In den letzten Kapiteln, insbesondere bei Einsichten und Aussichten wird nochmal deutlich, dass es eine Zukunftsperspektive gibt, die im Wahrnehmen des momentan stattfindenden Wandels und des aktiven respektvollen Aufeinander-Zugehen der einzelnen Denominationen geschehen kann, mit dem Ziel voneinander zu lernen und sich zu ergänzen. Damit ein geistlicher Gegenstrom entsteht zu dem was er anfangs sagt: "Wir distanzieren und dividieren uns bis zur Harmlosigkeit". (S. 46)

    Mein persönliches Fazit:
    Ein Buch,das mich sehr interessiert und beim Lesen lange beschäftigt hat. Immer wieder habe ich Mettes Gedanken reflektiert, gerade auch in Bezug auf meine Gemeinde und deren geistliche Entwicklung. Vieles was er schreibt, kann ich nachvollziehen und feststellen, das ist zutreffend. Auch meine eigene Biographie habe ich nochmal Revue passieren lassen, dabei war ich stark herausgefordert und manchmal auch angefochten.
    Auch in unserer Leserunde bei Lovelybooks kam es zu kontroversen Diskussionen, die den Lesefluss dieser nicht einfach zu lesenden Lektüre zeitlich unterbrachen.
    Jürgen Mettes Schreibstil, der eines Theologen gerecht, dem Laien aber nicht immer verständlich ist, hat des öfteren mein Lesetempo verlangsamt. Im Wörterbuch theologische Fachbegriffe nachzuschauen, hat meine Freude am Lesen etwas getrübt und ist für mich ein Kritikpunkt bezüglich der Frage: "Wer ist die Zielgruppe dieses Buches?"
    Die letzten Kapitel waren für mich besonders wertvoll, insbesondere "Einsichten und Aussichten" und seine provozierende Frage: wo ist die Funktion der Kirche, wenn alle Bereiche in unserer Gesellschaft bereits geregelt sind. Wo ist der Geist Gottes in all diesen wichtigen existenziellen Bereichen? Seine Perspektive, die er von der zukünftigen Gemeinde Christi entwirft gibt Hoffnung auf ein Miteinander und eine Einheit in der Vielfalt.
    Ich wünsche diesem "Jahrzehnte-Werk", aufgeschlossene Leser und Brückenbauer, dann war es "einen Versuch wert".
  • 3/5 Sterne

    Ein einzigartiges Buch, aber ob die Brücken tragfähig sind?

    von
    Der 1952 geborene Theologe, Jürgen Mette, lädt in diesem Buch dazu ein, Christen anderer Denominationen anzunehmen. Er selbst ist in einem frommen Elternhaus aufgewachsen, und er ist dankbar für diese Prägung. Nach seinem Theologiestudium arbeitet er als Evangelist, in der Medienbranche und in der evangelischen Allianz.

    In späteren Jahren erkrankt er an Parkinson, was für ihn ein starker Einschnitt ist. Vielleicht ist es vor allem dieses Erlebnis, und die Frage nach dem Leid, die ihn zum Nachdenken bringt. Er will sich verändern und wandeln und stets von anderen Christen korrigieren lassen. Manches, das er vorher nicht zu hinterfragen wagte, ist für ihn nun nicht mehr so klar.

    Nach einem Einblick in seiner persönlichen Geschichte, wirft Jürgen Mette viele Fragen auf. Er will bibeltreue Christen dazu einladen einen historisch-kritischen Zugang zur Bibel nicht von vorne herein abzulehnen. Er wirbt für Verständnis, wenn es um sexualethische Fragen geht. Dabei gibt er keine Antworten, und der Leser kann seine Ansicht nur erahnen. Es geht ihm wohl auch nicht um Antworten, sondern um ein gnädiges Annehmen des Anderen.

    Mit sprachlich pfiffigen und wunderbar anschaulichen Formulierungen („wer Schaum vor dem Mund hat, sollte sich lieber rasieren“) ist das Lesen größtenteils ein Genuss. Menschen, die in der Gemeinschaftsbewegung aufgewachsen sind, werden sich in seinen Kindheitserinnerungen wiederfinden.

    Warum trotzdem nur drei Sterne? Das Thema Einheit ist in der Tat sehr wichtig. Nach Johannes 17 ist es Jesus ein großes Anliegen, dass seine Nachfolger sich lieben. Aber auch wenn Jürgen Mette das Problem durch seine Allianztätigkeiten kennt, bietet dieses Buch nicht wirklich eine Lösung an.

    Er geht vor allem auf Bibelkritik und sexualethische Themen ein, dabei gibt es viele andere Fragen, die Gemeinden spalten. Welche Ämter dürfen von Frauen besetzt werden? Wann wird getauft? Welche Rolle spielen Geistesgaben?

    Bei der Bibelkritik möchte der Autor dem Leser nahelegen, dass Bibellesen immer schon Kritik beinhaltet, denn beim Lesen überlegt man welche Aussagen zeitbedingt sind, und welche uns heute noch betreffen. Im Buch klingt es manchmal so, als sei das Studium der Theologie notwendig, um die Bibel wirklich zu verstehen. Die Geschichte der Kirche widerlegt das. Ob in der ersten Gemeinde oder heute unter verfolgten Christen; viele ungebildete Menschen verstehen weitaus mehr von der Bibel als studierte Theologen. Das liegt mit Sicherheit an der Mitwirkung des Heiligen Geistes beim Lesen, etwas, das keine Wissenschaft erklären kann.

    Obwohl das Thema Homosexualität immer wieder aufgeführt wird, bleiben die Aussagen dazu sehr vage. Es scheint, dass der Autor weiterhin zu den bibeltreuen Evangelikalen gezählt werden möchte, aber vielleicht nicht so ganz. Als Leser bleibt man an einigen Stellen verwirrt zurück. Was wurde eigentlich über dieses Thema ausgesagt?

    Erstaunlich sind die Aussage im Gespräch mit Wolfgang Bühne. Der Autor sagt an dieser Stelle, dass Pfarrer, die eine leibhaftige Auferstehung ablehnen, eher seine Geschwister sind als Christen, die ihm die Bibeltreue abstreiten. Abgesehen davon, dass seiner Meinung nach die Leugnung einer leibhaftigen Auferstehung eine theologische Extravaganz ist, scheint diese Entgegnung sehr lieblos zu sein.

    Fazit: Einzigartig geschrieben, mit einer fesselnde Schreibweise und einigen interessanten Denkansätzen, ist es jedoch fraglich, ob der Inhalt tatsächlich hilft Brücken zwischen Christen zu bauen, oder Gräben vertieft.
  • 4/5 Sterne

    Ein Buch zum Nachdenken und zur Selbstkritik

    von
    Das Christentum spaltet sich in viele verschiedene Denominationen auf. Da gibt es die Katholiken und die Protestanten. Und die sind wiederum in sich gespalten. Da gibt es die Landeskirchen und die Evangelikalen und auch die Evangelikalen sind keine einheitliche Gruppierung, sondern unterteilen sich in unzählig viele kleine Freikirchen, die wiederum miteinander zum Teil im Clinch liegen. Dabei wäre es gut und wichtig, wenn die Christen zueinander finden würden. Mette versucht mit diesem Buch eine Brücke zu schlagen.

    Mette legt dabei den Finger in die Wunde und scheut sich nicht, zu sagen, wo es fehlt. Da tritt man bspw. für den Erhalt des Lebens ein und organisiert eine Demo gegen Abtreibung, aber gleichzeitig lebt man keinen nachhaltigen, umweltfreundlichen Lebensstil.
    Mit seiner Kritik regt der Autor zum Nachdenken an. Sein Anliegen ist es, dass sich die Leser selbst reflektieren, eigene Prämissen aufgeben und einen Schritt auf andere Evangelikale, auf andere Christen zu machen.

    Das Anliegen ist gut, allerdings frage ich mich schon, inwieweit die Umsetzung gelungen ist. Er setzt dabei aber aus meiner Sicht einiges an Wissen bei seinen Lesern voraus. Da sich das Buch aber an Laien und an Theologen richtet, habe ich den Eindruck, dass nicht beide Parteien gleich gut damit umgehen können. Aus meiner Sicht fehlen den Nicht-Theologen, die dieses Buch lesen, wichtige Hintergrundinformationen, die sie benötigen, um manche Gedankengänge nachzuvollziehen. Dies wird besonders bei den Abschnitten um die historisch-kritische Methode deutlich. Da hätte es bspw. mehr an sachlichen Hintergrundinformationen gebraucht. Die benötigt ein Theologe nicht unbedingt, aber Laien, die bis dahin nur einseitige Darstellungen gehört und sich nicht möglichst objektiv der Thematik genähert haben, könnten hier manches falsch verstehen. Das könnte dazu beitragen, dass das Anliegen von Mette bei einigen Lesern nicht ankommt und damit keine Brücken gebaut werden, sondern die Gräben eher noch vertieft werden.

    Für mich wurde beim Lesen auch deutlich, dass Glaube eine sehr persönliche Angelegenheit ist, die eng mit der eigenen Biografie verbunden ist. Dies macht der Autor auch dadurch deutlich, dass er seine eigene Geschichte immer wieder einbindet.

    Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken angeregt und ich habe in so mancher Beschreibung auch meine Freikirche und meinen eigenen Glauben entdeckt und kritisch reflektiert. Dieses Nachdenken wird auch nach dem Lesen dieses Buches nicht aufhören.
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