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Messias ohne Manieren (Buch - Klappenbroschur)

Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen

Messias ohne Manieren (Buch - Klappenbroschur)

Umgeworfene Tische, verfluchte Bäume und derbe Beschimpfungen - die provokanten Gegensätze von Jesus verstehen

5 Sterne

Die meisten Menschen finden Jesus gut. Sogar die Atheisten. Sympathisch finden sie ihn. Nett. Doch Jesus war nicht nur nett. Seine Aussagen und Handlungen waren durchaus auch krass. ...

  • Artikel-Nr.: 817240000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
  • Originaltitel: Jesus Behaving Badly
817.240
16,00 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Die meisten Menschen finden Jesus gut. Sogar die Atheisten. Sympathisch finden sie ihn. Nett. Doch Jesus war nicht nur nett. Seine Aussagen und Handlungen waren durchaus auch krass. Er verfluchte Bäume, beschimpfte Gelehrte und verwendete drastische Bilder. Einmal schmiss er wutentbrannt Händler aus dem Tempel. Ein anderes Mal schickte er Tausende Tiere in den Tod.

Wie gehen wir mit diesen irritierenden Facetten um? Genauer hinsehen lohnt sich. Denn manche der wichtigsten Dinge, die wir über Jesus lernen können, finden sich in diesen scheinbar rätselhaften Vorfällen. Ein Buch, das dazu beiträgt, Jesu Botschaft und Wirken besser zu verstehen.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-9573424-0-9
  • ISBN 10: 3957342406
  • Auflage: 1. Auflage, 20.06.2017
  • Seitenzahl: 272 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2.2 cm
  • Gewicht: 410g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    DER MANN AUS GALILÄA

    von
    „Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ (Matthäus 10,34)

    „Ich bin Historiker, kein Gläubiger, aber ich muss als Historiker zugeben, dass dieser mittellose Prediger aus Nazareth unausweichlich der Mittelpunkt der Geschichte ist. Jesus Christus ist einfach die dominierendste Gestalt der gesamten Menschheitsgeschichte.“ (H. G. Wells)

    Mark L. Strauss ist Professor für Neues Testament am Bethel Seminary in San Diego und verfasste bereits Kommentare zu einigen der Evangelien. Im vorliegenden Buch beschäftigt er sich mit einigen umstrittenen Aussagen Jesu. Im Zuge seiner Ausführungen beschreibt er die politische Situation Palästinas zu Jesu Geburt und beleuchtet auch das religiöse Umfeld. Auf nicht ganz dreihundert Buchseiten thematisiert er die Abneigung der Pharisäer und Schriftgelehrten gegenüber Jesus und die Hintergründe und Motivation für Jesu Handeln. Seine Ausführungen belegt er mit kursiv dargestellten Zitaten aus der Bibel. Mark L. Strauss sucht in der Heiligen Schrift nach Beweisen für Jesu Ablehnung gegenüber Gewalt und Vergeltung und führt beispielhaft die Bergpredigt und den Aufruf zur Feindesliebe an. Er geht auf die Austreibung der Geldwechsler aus dem Jerusalemer Tempel, auf verbale Angriffe und Streitgespräche mit Pharisäern und Schriftgelehrten, die Austreibung von Dämonen und deren Flucht in eine Schweineherde oder auch auf Aufrufe Jesu zur Selbstverstümmelung in der Bibel ein. Der Autor befindet das Gleichnis vom verlorenen Sohn als eines der einprägsamsten aller Gleichnisse. Er betrachtet es als Kern des Evangeliums und legt auch weitere Gleichnisse in Bezug auf Gnade und Erlösung aus. Seine Deutungen empfand ich als verständlich und überzeugend, zumal der Autor auch nicht verabsäumt, seine Leser in die damalige Zeit zurückzuversetzen und auf die im ersten Jahrhundert herrschenden Ansichten und Überzeugungen hinzuweisen. Die Beschäftigung damit, was Jesus über die Hölle sagt, seine Definition zur Familie, seine Ausführungen zum Vorwurf des Sexismus, des Antisemitismus und des Rassismus sowie die Endzeitprophetien und die Auferstehung Jesu als geheimnisvollstes und rätselhaftestes aller Ereignisse waren weitere kontroverse Themen, die der Autor in sein Buch aufgenommen hat.

    Fazit: „Messias ohne Manieren“ war eine anspruchsvolle, fordernde und intensive Lektüre, die mir ausnehmend gut gefallen hat, ich empfand sie als sehr bereichernd und interessant. Mark L. Strauss fordert seine Leser heraus und animiert sie dazu, Bibelstellen immer im Kontext zu betrachten. Trotz seines fundierten Fachwissens als Bibelexperte versteht er es ausgezeichnet, die Inhalte dieses Buches auch für Menschen ohne theologischem Hintergrund klar und verständlich zu vermitteln.
  • 5/5 Sterne

    Sehr verständlich geschriebenes und gut fundiertes Buch über Jesus und seine wahre Botschaft

    von
    Jesus (scheinbare) Gegensätze verstehen

    Cover und Gestaltung:
    --------------------------------
    Der umgeworfene Tisch als Anspielung auf die Tempelreinigung vor einem blauen Hintergrund ist ein Eyecatcher, bei dem man sofort begreift, dass es sich hier um ein Sachbuch über die bisher weniger schönen Seiten von Jesus handelt. Das Symbol ist sehr gut gewählt und wirkt sehr ansprechend.

    Inhalt:
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    Viele kennen die positiven Seiten von Jesus: er liebt alle, hilft allen und ist immer gut. Immer? Nein, nicht immer, denn häufig benimmt er sich auch schon mal daneben, wirft Tische um, beschimpft Leute etc. Oder er macht Bemerkungen, die wir eher befremdlich finden, weil wir deren Sinn nicht erkennen können und sie nicht in Einklang mit dem bekannten, gern gesehenen Jesus bringen können. Mark. L. Strauss nimmt sich in 12 Kapiteln diesen "schlechten Manieren" von Jesus an und erklärt darin gut strukturiert und anschaulich den Sinn diesen Handelns.

    Mein Eindruck:
    --------------------------------
    Seit einiger Zeit beschäftigt mich das Thema, dass man die Bibel nicht alleine durch Religionsunterricht oder Gottesdienstbesuche versteht, weil häufig einige Themen zu einseitig, zu "nett" dargestellt werden. Daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch.
    Gut gefallen hat mir bereits der einleitende Teil, in dem der Autor zunächst viele widersprüchliche Aussagen und Taten Jesus aufzeigt und mit dem Gedanken schließt, dass gerade dort, wo Jesus am schwierigsten zu verstehen ist, seine Aussagen am tiefgründigsten und somit am hilfreichsten für die Praxis des eigenen Glaubens sind. Ein guter Aufhänger für den weiteren Verlauf des Buches.
    Passenderweise sind es exakt 12 Kapitel, in denen der Autor auf naheliegende Themen eingeht, wie bspw. "Revolutionär oder Pazifist?" "Voller Zorn oder voller Liebe?", "Höllenprediger oder sanfter Hirte?", aber auch auf für mich sehr überraschende Themen wie "Familienfeindlich oder familienfreundlich" oder "War Jesus Antisemit?". Der Sprachstil ist flüssig und sehr anschaulich, auch theologische Laien können den Ausführungen gut folgen. Stellenweise sind die Beispiele auch mit einem kleiner Prise Humor versehen, wodurch die Lektüre etwas aufgelockert wird. Dennoch sind die Erläuterungen seriös und mit guten Quellenangaben aus der Bibel und weiterführender Literatur unterlegt, so dass eine gut lesbare, aber faktisch auch gut untermauerte Darlegung des biblischen Jesus entstanden ist.

    Der Autor legt bei seinen Auslegungen großen Wert auf den historischen Kontext, in dem die Texte entstanden sind und schildert gut verständlich die Faktenlage zur damaligen Zeit. Auch wenn ich durch andere Bücher mittlerweile das ein oder andere wusste, hatte ich hierbei viele "Aha-Erlebnisse" und habe wieder einiges dazu gelernt. Gut gefallen hat mir auch die Aufteilung der einzelnen Kapitel. Jedes Kapitel behandelt ein separates Thema und kann gut für sich alleine gelesen werden, auch wenn zwischendurch natürlich Bezüge zu anderen Themen hergestellt werden, denn letztendlich muss man Jesus als Ganzes sehen. Innerhalb jeden Kapitels hat der Autor Argumente für und gegen die entsprechenden Theorien der Bibelauslegung aufgeführt und schließlich seine Sichtweise erörtert. Dadurch bekommt man eine gute Übersicht über alle unterschiedlichen Sichtweisen und ist entsprechend vorbereitet auf Diskussionen. An einigen Stellen sagt der Autor selbst, dass es seine, aber nicht "die" richtige Sichtweise gibt, eine solche Ehrlichkeit und Ausgewogenheit in der Argumentation habe ich bislang selten gelesen.
    Ein wirklich gelungenes Buch, um Jesus und die Wahrheit hinter seinen Aussagen besser zu verstehen.

    Fazit:
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    Sehr verständlich geschriebenes und gut fundiertes Buch über Jesus und seine wahre Botschaft
  • 5/5 Sterne

    Ungewöhnliche Handlungen von Jesus verstehen

    von
    Auch Atheisten und Anhänger anderer Religionen mögen Jesus und sind begeistert davon, wie er sich um Ausgestoßene kümmert und Kranke heilt. Doch wenn man die Evangelien liest, erfährt man auch, wie er in Synagogen randaliert, einen Feigenbaum verflucht und in vielen Situationen drastisch handelt. Mark L. Strauss, Professor für Neues Testament hat sich in diesem Buch mit genau diesen oft für uns unverständlichen Handlungen Jesu beschäftigt und erklärt, wie diese gedeutet werden können.
    In insgesamt 12. Kapiteln geht der Autor dem manchmal rätselhaften Verhalten von Jesus nach. Er ordnet dabei immer die jeweilige Begebenheit in ihren historischen Kontext ein und erklärt anschaulich, wie man diese verstehen kann. Dabei lässt er auch Positionen von Skeptikern und auch unterschiedliche Ansichten zu einem bestimmten Thema nicht außen vor, sondern geht auch auf diese ein.
    Für mich war besonders interessant, wie anders man zur Zeit Jesu dessen Handlungen empfunden hat. So erfährt man beispielsweise, wie außergewöhnlich es war, dass Jesus damals Frauen als Jüngerinnen akzeptierte und nicht wie andere Gelehrte weibliche Nachfolger ablehnte.
    Ich persönlich habe in diesem Buch viel Neues erfahren und zu einigen Stellen in den Evangelien das erste Mal eine plausible Deutung erhalten.
    Der Autor schreibt gut verständlich und belegt seine Aussagen durchweg mit Bibelstellen. Auch seine Argumentation ist durchweg für mich
    nachvollziehbar gewesen.
    Insgesamt ist ,,Messias ohne Manieren" ein Buch, indem ohne Scheu auch kritische und nicht immer eindeutige Stellen aus der Bibel unter die Lupe genommen und gut erklärt werden. Ich habe aus dieser Lektüre für mich einen großen Gewinn gezogen und empfehle das Buch daher hier gerne weiter.
  • 5/5 Sterne

    Anders als erwartet, aber dennoch interessant!

    von
    Ich muss zugeben, ich musste mich erstmal in das Buch einlesen um zu verstehen, was der Autor damit bezwecken will. Denn eigentlich hatte ich etwas ganz anderes erwartet. Ich dachte, hier wird das Leben Jesu genauer beleuchtet, ähnlich dem Buch "Der ungezähmte Messias" von John Eldredge, wo schon auch viel Spekulation dabei ist. Doch dieses Buch beruht auf biblischen Tatsachen. Der Autor versucht in 12 Kapiteln zu zeigen, warum Jesus oft so unmanierlich und aufgebracht reagiert hat, obwohl er doch der Sohn Gottes war. Tische umwerfen? Tiere ertrinken lassen? Männer höher achten als Frauen? Gesetzlich? War Jesus wirklich so? Diesen Fragen geht der Autor nach. Er ist Professor für neues Testament in Kalifornien und das merkt man dem Buch an. Sehr genau zerpflückt er Bibelstellen und erklärt sie im historischen Kontext oder zieht verschiedene Denkweisen und von Menschen ausgedachte Theorien heran und versucht diese anhand der Bibel zu entlarven.

    Das Buch ist also tatsächlich ganz anders, als ich es erwartet hatte, dennoch haben mich einige Kapitel sehr gefesselt. Ich muss zugeben, nicht alle, denn manche Themen fand ich schlicht unintressant. Ob Jesus antisemitisch war (obwohl er selbst Jude war) zum Beispiel fand ich für mich weniger wichtig. Dennoch war z. B. das Kapitel, ob er wirklich Auferstanden ist oder nach dem Kreuz doch noch lebte, sehr interessant, ebenso die Kapitel familienfreundlich oder nicht und Gnade oder Gesetz. Gerade wenn es um den historischen Hintergrund geht, kann man viel neues erfahren, das hat mir sehr gut gefallen.

    Am Ende schreibt Mark Strauss, dass dieses Buch nur eine kleine Anregung sein soll, Jesus näher kennenzulernen und man sich selbst auf den Weg machen soll. Denn man kann nicht immer alles auf dem Silbertablet serviert bekommen, manches muss man einfach selbst entdecken. Der Autor liefert in diesem Buch die Theorie und der Leser darf nach Zuschlagen des Buches dann die Praxis dazu entdecken. Ein sehr wertvolles Buch!
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