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Richard Dawkins, C.S. Lewis und die großen Fragen des Lebens (Buch - Gebunden)

4 Sterne

Richard Dawkins, C.S. Lewis und die großen Fragen des Lebens (Buch - Gebunden)

4 Sterne

Richard Dawkins und C. S. Lewis sind sich nie begegnet. Doch über den Sinn des Lebens haben sich beide viele Gedanken gemacht. In einer fiktiven Auseinandersetzung lässt Alister McGrath beide ihre Überzeugung erläutern. Wer die Auseinandersetzung zwischen Wissenschaft und Glaube nicht scheut, wird von diesem Buch fasziniert sein!

  • Artikel-Nr.: 817671000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Richard Dawkins, C.S. Lewis and the Meaning of Life
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Details

  • Artikel-Nr.: 817671000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Richard Dawkins, C.S. Lewis and the Meaning of Life

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Der bekannte Biologe und Gottesleugner Richard Dawkins (schrieb den Bestseller Der Gotteswahn) auf der einen Seite - der Literaturprofessor, Philosoph und Apologet C. S. Lewis auf der anderen Seite. In einer fiktiven Auseinandersetzung lässt der renommierte Biophysiker und Theologe Alister McGrath von der Universität in Oxford beide zu verschiedenen Themenstellungen antreten und ihre Überzeugung erläutern. Es geht um Glaube, Beweise und Indizien, um die scheinbare Überlegenheit eines naturalistischen Weltbildes, um die Natur des Menschen und um die unbändige Suche nach Sinn. Wer die Auseinandersetzung zwischen Wissenschaft und Glaube nicht scheut, wird von diesem Buch fasziniert sein!

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573467-1-1
  • ISBN 10: 3957346711
  • Auflage: 1. Auflage, 09.06.2020
  • Seitenzahl: 128 S.
  • Maße: 12.5 x 18.7 x 1 cm
  • Gewicht: 220g
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Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Glaube kontra Wissenschaft

    von
    Der Autor dieses Buchs ist Wissenschaftler und Theologe. Der ehemalige Atheist setzt sich hier mit den gegensätzlichen Argumenten eines atheistischen Naturwissenschaftlers und eines gläubigen Christen auseinander.

    C.S. Lewis lebte von 1898 bis 1963. Er lehrte Literaturwissenschaft an der britischen Universität Oxford. Der 1941 geborene Naturwissenschaftler und Atheist Richard Dawkins war Jahre später ebenfalls Professor in Oxford. In diesem Buch vergleicht McGrath, der auch Professor in Oxford ist, die Positionen der beiden Männer und kommentiert sie.

    In fünf Kapiteln geht der Autor den großen Fragen des Lebens auf den Grund. Es beginnt mit „dem großen Ganzen“, dem Grund unseres Daseins. Im zweiten Kapitel geht es um Wissenschaft und Beweise, und im dritten Kapitel wird die Frage gestellt, ob es einen Gott gibt. Im vierten Kapitel geht der Autor der Frage nach, wer wir Menschen sind, Zufallsprodukte oder Geschöpfe. Mit dem letzten Kapitel schließt sich der Kreis, denn es geht wieder um die wichtige Frage nach dem Sinn unseres Daseins.

    Der Schreibstil in diesem Buch ist gut verständlich, aber auch anspruchsvoll. Der Autor zitiert bei seiner Suche nach der Wahrheit nicht nur Lewis und Dawkins, sondern auch viele andere Autoren. Dadurch werden die Aussagen deutlicher und greifbarer. Obwohl McGrath Christ ist, versucht er sich in die Denkweise Dawkins hineinzuversetzen und stellt seine Position objektiv dar. Der Autor hat nicht fertige Antworten parat, sondern er hinterfragt, prüft und erwägt. Dabei zeigt er auf, wo Denkschlüsse unlogisch oder unsachlich sind.

    Dieses kurze Buch lässt sich schnell lesen. Die Argumente können, unabhängig von Lewis und Dawkins, Klarheit bringen in der Frage wie sich Glaube zur Wissenschaft verhält. Es wird deutlich, dass manche Aussagen von Naturwissenschaftlern von unbegründeten Annahmen ausgehen. Dabei werfen Wissenschaftlern gerade das den Glaubenden vor. Vor allem wird deutlich, dass die Wissenschaft die tiefsten Fragen des Menschen nicht beantworten kann.

    Fazit: McGrath vergleicht in diesem kurzen Buch die Positionen eines Christen und eines Atheisten. Die Suche nach Wahrheit ist sachlich und fundiert. Hilfreich und empfehlenswert für denkende Menschen, die verstehen wollen, wo die Argumentation von Atheisten lückenhaft ist.
  • 4/5 Sterne

    Die Sinnfrage des Lebens

    von
    "Richard Dawkins, C.S. Lewis und die großen Fragen des Lebens" von Alister McGrath ist im Juni 2020 bei Gerth-Medien erschienen.
    Alister McGrath, Autor und Professor für Wissenschaft und Religion an der Oxforder Universität lässt in seinem neuesten Buch zwei bedeutende Wissenschaftler mit unterschiedlichen Lebensvorstellungen in Form eines fiktiven Gesprächs zu Wort kommen.
    Auf der einen Seite erleben wir den Atheisten und Evolutionsbiologen Richard Dawkins, dessen Hauptwerk " der Gotteswahn" ihn in der Öffentlichkeit überall bekannt gemacht hat.
    Demgegenüber steht der nicht weniger berühmte Literaturprofessor und christliche Philosoph C.S.Lewis, der durch sein " Pardon, ich bin Christ" und seine "Narnia-Geschichten" weltweit Ansehen erlangte.
    Diese beiden klugen Persönlichkeiten lässt McGrath in eine gedankliche Auseinandersetzung über die großen Fragen des Lebens treten.

    Der hier dargestellte Gedanken-Austausch gliedert sich in folgende Kapitel:
    Das große Ganze: Warum Sinn wichtig ist
    Glaube und Beweis
    Gibt es einen Gott?
    Die menschliche Natur: Wer sind wir?
    und endet mit der Schlussfolgerung: Die Sinnsuche

    Mein Fazit:
    Ein Buch, bei dem mich vor allem die Person Richard Dawkins und dessen Denkweise interessiert hat. Der "Gotteswahn" ist mir aus der Bücher-Welt ein Begriff, mit dem ich mich bisher aber noch nicht näher befasst habe.
    C.S. Lewis hingegen gehört zu meinen Favoriten, den ich aufgrund seiner ehrlichen Auseinandersetzung mit der christlichen Botschaft und seinem konsequenten Weg vom Atheisten zum Gläubigen schätze.
    Die hier präsentierte fiktive Diskussion der beiden Wissenschaftler ist eine kurze Zusammenfassung ihrer Denkansätze und Folgerungen, weitgehend neutral wiedergegeben.
    Dabei liegt McGrath Augenmerk auf den Fragen was können wir von beiden lernen , was ist hilfreich für unser eigenes Denken und was unterstützt uns, um "die beste Lebensweise in dieser komplexen Welt" zu finden.
    So gibt es hier keine Schwarz-Weiß Abbildung, sondern eine sachlich beschriebene Sichtweise zweier gegensätzlicher Lebens-Auffassungen und deren Interpretationen, die zum Gespräch anregen.
    Dieser Umgang mit dieser anspruchsvollen Thematik und der verständlich- klare Schreibstil des Autors sorgen für ein angenehmes Lesen und tragen zur Horizont- Erweiterung bei.
    Eine gut komprimierte Lektüre, in der viel steckt und die zu weiterem Lesen von Sinnsuchender christlicher Literatur anregt und zugleich eine gute Basis für wertschätzende Gespräche mit Andersgläubigen bietet.
  • 4/5 Sterne

    Hinter die Kulissen blicken

    von
    Was wäre, wenn zwei der größten Denker unserer Zeit miteinander ins Gespräch kommen würden, um über die Fragen von Wissenschaft und Glauben zu debattieren? Alister McGrath, Professor für Wissenschaft und Religion an der Oxford University und Leiter des Ian Ramsey Centre for Science and Religion, lässt in „Richard Dawkins, C. S. Lewis und die großen Fragen des Lebens“ den Gotteszweifler Dawkins mit dem Gottesgläubigen Lewis diskutieren.
    „Dieses Buch stellt einen Gedankenaustausch vor, der leider nie stattgefunden hat“. In der fiktiven Auseinandersetzung begegnen sich der bekannte Biologie Richard Dawkins auf der einen Seite – der Literaturprofessor, Philosoph und Apologet C. S. Lewis auf der anderen. Beide Protagonisten sind Kultfiguren aus Oxford. McGrath möchte dem Leser vor Augen führen, was wir von den Denkrichtungen der beiden Größen lernen können. Und so widmet er sich vier Podiumsdiskussionen, die sich inhaltlich um die großen Fragen des Lebens drehen, als da wären: Das große Ganze: Warum Sinn wichtig ist, Glaube und Beweis, Gibt es einen Gott?, Die menschliche Natur: Wer sind wir?, bevor McGrath zum Ende eine Schlussfolgerung anbietet. Einige Zitate zur Sinnsuche:
    „Transzendenz ist in der menschlichen Sinnsuche wichtig. […] Menschen sind offensichtlich von der Suche nach etwas Tieferem getrieben.“
    „Eine religiöse Weltanschauung erschlie0t am ehesten die Verständlichkeit und Stimmigkeit unserer Existenz.“
    „Die Wissenschaft bietet keine grundsätzlichen Erklärungen, sondern reduziert Phänomene bloß auf mess- und kontrollierbare Einheiten.“
    „Um der Komplexität des Lebens gerecht zu werden, brauchen wir mehr als die Wissenschaft.“
    Die einzelnen Auseinandersetzungen sind gelungene Zusammenfassungen der Denkschulen und -richtungen dieser beiden klugen Köpfe. Es ist nicht nur informativ, sondern auch hilfreich, sich in die Ansätze und Interpretationsmodelle der jeweils anderen Sichtweise hineinzuversetzen, ohne dabei gleich eine „alles oder nichts“-Schlacht zu erleben. McGrath stellt die unterschiedlichen Auffassungen neutral einander gegenüber und kommentiert nur gelegentlich. Hierzu sollte man aber wissen, dass er selbst kein Befürworter einer jungen Erde und einer Sechs-Tage-Schöpfung ist. „Wir dürfen gerne wissen, wie wir und unser Universum ticken; aber wir sollten auch wissen, was dieses Ticken bedeutet“.
    Das Buch ist jedem zu empfehlen, der Dawkins und Lewis sowie ihr Denken näher kennenlernen möchte, ohne dabei ihre dicken und teilweise komplexen Bücher zu lesen. Für Christen sind die Ausführungen zum naturalistischen Denken gewinnbringend, denn Lewis‘ apologetische Hinweise geben gute Hilfen, um in Gesprächen mit Andersdenkenden nicht in einen Schlagabtausch zu geraten, sondern im Dialog zu bleiben. Der leicht verständliche Schreibstil fördert zudem die Lesefreude. Allerdings sollte der Leser keine Abhandlung von pro und contra zwischen„Glaube“ oder „Wissenschaft“ erwarten.
    Aufgrund der Aktualität der Thematik, den hilfreichen Zusammenfassungen des Denkens dieser beiden klugen Köpfe sowie dem sich Aussprechen für ein Sinnsuchen in der christlichen Botschaft, kann zum Kauf geraten werden.

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