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Seelenwirt (Buch - Gebunden)

Liebe geht durch den Magen, macht aber dort nicht Halt.

5 Sterne

Seelenwirt (Buch - Gebunden)

Liebe geht durch den Magen, macht aber dort nicht Halt.

"Seelenwirt" erzählt die bewegte Lebensgeschichte von Res Hubler: auf der Karriereleiter vom Kochlehrling zum Spitzenkoch. Hubler verrät nicht nur einfache Rezepte, Tipps und Tricks aus der Küche, sondern auch sein "Lebensrezept": Begegnungen in der "Raststätte" Gottes, die jeden Hunger stillen.

  • Artikel-Nr.: 204222000
  • Verlag: fontis - Brunnen Basel
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  • Artikel-Nr.: 204222000
  • Verlag: fontis - Brunnen Basel

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Er war ein junger Mann, als er mit seiner Frau Therese das elterliche Wirtshaus «Die Krone» übernahm. Auf Jahre harter Ausbildung folgten für Res Hubler damit Zeiten des Aufbaus: «Die Krone» entwickelte sich vom renommierten Landgasthof zum «Gourmet-Tempel». Doch ein Großbrand gab den Anlass zur Neuausrichtung zur Kunstgalerie mit Kochbühne. Später wurde daraus eine soziale Arbeits- und Wohngemeinschaft.

Im «Seelenwirt» erzählt Res Hubler seine bewegte Lebensgeschichte auf der Karriereleiter vom Kochlehrling zum Spitzenkoch, von goldenen und rostigen Seiten der «Krone», vom Kochen mit leistungseingeschränkten Menschen und Asylsuchenden, und von Erfahrungen mit Gästen und Mitarbeitenden. Er gibt Einblicke hinter die Kulisse der hochgelobten Gastronomie und in sein Privatleben. Zwischendrin verrät er nicht nur Rezepte, Tipps und Tricks aus seiner Küche, sondern auch sein «Lebensrezept»: Begegnungen in der «Raststätte» Gottes, die jeden Hunger stillen.

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783038482222
  • Auflage: 1. Gesamtauflage (1. Auflage: 06.09.2021)
  • Seitenzahl: 256 S.
  • Maße: 13 x 20.5 x 1.8 cm
  • Gewicht: 527g
  • Preisbindung: Ja

  • Mit 21 Rezepten aus seiner Gourmet-Küche, mit Buchbanderole

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    empfehlenswert für Gourmets Interessierte und Kochmuffel

    von
    Über den Autor:

    Res Hubler durchlief in der 5. Generation einer Wirte-Dynastie eine klassische Koch-und Gastronomen-Karriere. Er erntete Auszeichnungen an Kochkunstausstellungen sowie in den Guides Michelin und GaultMillau. Lange leitete er das Wirtshaus «Die Krone», eine der führenden kulinarischen Adressen im Kanton Bern. Später betrieben Hublers sie als Kultur-und Kulinarik-Konzept und schließlich als soziale Arbeits- und Wohngemeinschaft.

    Inhalt:

    „Wie gut ist es doch, dass Menschen tatsächlich nie wissen, was sie erwartet.“ (S. 92)

    In seinem Buch „Seelenwirt“ erzählt der Schweizer Gastronom Res Hubler seine Lebensgeschichte. Der Weg zu einem ausgezeichneten Koch war sehr beschwerlich und doch ist er ihn gegangen und hat nun viele Erfolge sowie ein gut besuchtes Restaurant vorzuweisen.

    Auf seinem Weg durfte er zahlreiche Länder bereisen und viele Menschen treffen. Er durchlief einige Ausbildungen und arbeitete in mehreren erstklassigen Häusern, wie das «Badrutt's Palace» in St. Moriz. Mit seiner Frau Therese übernahm er den Familienbetrieb „Krone“, der später einmal von Grund auf neu organisiert und sehr bekannt werden sollte.

    Im Buch verknüpft der Autor seinen Glauben, seine Erlebnisse und Erfahrungen mit seinem Wissen über das Kochen und „der Welt hinter all den Sternen und Punkten“. Am Ende eines Kapitels findet man ein Rezept zu einem Gericht, das im jeweiligen Lebensabschnitt oder Kapitel eine größere Rolle gespielt hat und ganz leicht nachgekocht werden kann. Leider gab es keine Bilder zu den Gerichten, aber auch Personen und Orten, was ich sehr schade fand, da sie sicherlich eine schöne Ergänzung zu dem Geschriebenen wären.

    Der Schreibstil hat mir anfangs bedauerlicherweise nicht zugesagt, doch ab der Hälfte des Buches habe ich mich dran gewöhnt. Der Inhalt war interessant und hat mich mit jedem weiteren Kapitel neugierig gemacht.

    „Seelenwirt“ ist eine wunderbare Biografie, die einen schönen Einblick in das Leben eines Kochs gibt, der bereits einiges in seinem Leben erlebt, durchgemacht und erreicht hat.
  • 5/5 Sterne

    Ein spannender Weg

    von
    Der berufliche Weg war für Res Hubler, in eine Generation von Gastwirten hineingeboren, früh vorgegeben – so zumindest aus Sicht seines Vaters. Zuerst widerwillig fügt er sich dem vorgegebenen Weg und wird Koch, danach folgt die Hoteliersausbildung. Er hat doch noch die Leidenschaft für diesen Beruf entdeckt und wurde mehrfach ausgezeichneter Sterne-Koch. Der Weg an die Spitze und an der Spitze oben ist alles andere als einfach. Immer wieder gerät er an Grenzen und beruft sich auf seinen Glauben. Die Geschichte wurde mit Unterstützung von Daniel Oliver Bachmann aufgeschrieben.

    Erster Eindruck: Das Hardcover mit der schlichten Gestaltung wirkt sehr hochwertig. Mir gefällt, dass es zwischen den einzelnen Kapiteln Rezepte hat. Schade finde ich hingegen, dass es gar keine Fotos gibt (für mich sind Fotos bei Erfahrungsberichten immer ein Plus), aber ich kann mir vorstellen, dass diese bewusst weggelassen wurden, damit der Leser sich mehr auf das Wort konzentriert.

    Die Krone Bätterkinden (Schweiz) ist mir bekannt und auch wenn ich Res Hubler und seine Familie nicht kenne, hatte ich doch das Gefühl, dass die Geschichte aufgrund der geografischen Nähe noch etwas persönlicher wurde. Schön, dass Markus Hänni, der Autor von „Eigentlich müsste ich längst tot sein“ auf der Papierbanderole sein Votum zu diesem Buch abgibt (ich kann sein Buch „Weil jeder Atemzug zählt“, das er mit seiner Frau Barbara, geb. Hubler, geschrieben hat, sehr empfehlen).
    Der Einstieg ins Buch ist höchst aufregend: die Krone brennt! Das muss ein ohnmächtiges Gefühl sein, wenn das Eigenheim brennt, das seit Jahrzehnten in Familienbesitz ist! Res Hubler erzählt von seiner Kindheit, seiner Ausbildungs- und Wanderjahre, von bekannten Koryphäen wie Ernesto Schlegel, seinem Lehrvater, oder Gaston Lenôtre, dem weltberühmten Konditor/Chocolatier. Er erwähnt aber auch seine Grossmutter, bei der er „den Respekt vor Lebensmitteln und den Menschen, die diese herstellen“ gelernt hat. Der Weg an die Spitze war nicht einfach und Res litt an Depressionen und Panikattacken – ich finde es mutig und wichtig, wenn jemand sich dazu bekennt. Das kann anderen Hoffnung geben, die aktuell in einer gleichen Situation sind, wo die Welt nur schwarz zu sein scheint. Sehr interessante Einblicke in das Leben von Res Hubler als Christ. Es ist schon sehr fremd, wenn andere „fromme“ Menschen meinen, sich anmassen zu müssen, dem anderen seinen Glauben zu bewerten.

    „Wie gut ist es doch, dass Menschen tatsächlich nie wissen, was sie erwartet.“ (S. 92)

    Spitzengastronomie, Stress, Leistungsdruck, Berufung, Glaube, Wandel – dies sind nur einige der behandelten Themen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eine Episode aus dem Restaurant-Alltag mit einem älteren verliebten Paar hat mich übrigens sehr amüsiert. Ich sage nur: Fasan „Hautgout“! Neugierig? Prima – Buch lesen und nach dem Fasan Ausschau halten! Von mir gibt es aufgerundete 5 Sterne (die nicht vorhandenen Fotos haben mir doch gefehlt).
  • 5/5 Sterne

    Einen faszinierenden Einblick in die Welt der Gastronomie und in die Lebensgeschichte eines Wirtes, dem das Seelenwohl seiner Gäste ebenso am Herzen liegt, wie das leibliche Wohl.

    von
    Sein Werdegang war vorbestimmt, doch die Art, wie er Leben und Beruf gestaltet hat, ist ganz individuell. «Seelenwirt» ist die Biografie von Res Hubler, die Anfang des Monats September 2021 im Fontis Verlag erschienen ist.

    Zusammen mit seiner älteren Schwester wuchs Res Hubler im elterlichen Landgasthof «Krone» in Bätterkinden auf. Seit klein auf stellte ihn sein Vater als künftigen Kronenwirt vor, so auch dem damaligen Bundespräsidenten Friedrich Traugott Wahlen. Die Ausbildung zum Koch absolvierte er beim Altmeister Ernesto Schlegel im «Schweizerhof» in Bern. Danach bewältigte er weitere Ausbildungen und arbeitete in mehreren erstklassigen Häusern, wie das «Badrutt’s Palace» in St. Moriz, bevor er vom Pflichtgefühl getrieben, vollends in die Fussstapfen seines Vaters trat und die Krone übernahm.

Als neuer Stammhalter kochte er sich binnen kurzem in den Gastrohimmel. Zusammen mit seiner Frau Therese machte er aus dem Landgasthof einen der renommiertesten Gourmettempel des Landes, der rasch weit über die Schweizergrenze hinaus an Bekanntheit gewann. Bis zu seiner Pensionierung richteten die beiden die Krone mehrmals komplett neu aus. Mit viel Fleiss und Zusammenhalt erklommen sie den Zenit der Haute Cuisine und durchschritten schwere Pfade, deren Fundament mit einem verheissungsvollen Glauben ausgelegt und einer immerwährenden Hoffnung illuminiert war.

    Sogar für Kochmuffel geeignet

    Das geschmackvolle Coverdesign ist mit einer dezenten Prise «Swissness» veredelt und hält das Aussehen des Seelenwirts diskret im Buchinneren verborgen.

    Das Buch löste sogar bei mir, einem Kochmuffel, einen Hunger nach mehr aus – nach mehr von diesen würzigen Stories frisch aus der Küche und nach mehr von den erlesensten Spezialitäten des Küchenchefs persönlich und dem aufbauenden Duft der Hoffnung. Und falls beim Lesen der Magen zu knurren beginnen sollte, was nicht abwegig wäre, so ist mit köstlichen Rezepten vorgesorgt, mit denen einzelne Kapitel zur Vollendung finden.

    Besonders gefällt mir, wie die Erzählungen die Ehe auf eine wunderbare und reizvolle Weise hervorheben, die auf gegenseitigem Wohlwollen aufgebaut und auf der Basis einer unvergänglichen Hoffnung und tragender Liebe in einer gemeinsamen Vision «Freude am Freude bereiten» gründet. Das Gelesene weckt die Neugier, mehr über Therese zu erfahren. Eine äusserst tüchtig scheinende Perfektionistin, die ergeben im Hintergrund die Zügel in den Händen zu halten scheint, mit denen sie das Gespann von Triumpf zu Triumpf führt.


    Fazit

    
Die Biografie entwickelt sich schnell zu einem echten Pageturner, den man nicht aus der Hand legen möchte. Die Sätze zergehen wie zarte Butter auf der Zunge und geben einen faszinierenden Einblick in die Welt der Gastronomie und in die bewegte Lebensgeschichte eines Wirtes, dem das Seelenwohl seiner Gäste ebenso am Herzen liegt, wie das leibliche Wohl.

    Markus Hänni
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