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Das Lächeln des Drachen (Buch - Gebunden)

Roman

4.5 Sterne

Das Lächeln des Drachen (Buch - Gebunden)

Roman

4.5 Sterne

Die kanadische Insel Sable Island ist als Schiffsfriedhof bekannt und zieht viele Schatzsucher an. So auch Falk Jäger, der dort auf Junia trifft. Doch die sympathische junge Frau mit den chinesischen Wurzeln wird von einem dunklen Geheimnis umgeben, das zurück ins 19. Jh. Reicht … Ein spannender und vielschichtiger Roman, der gekonnt zwei Epochen miteinander vereint.

  • Artikel-Nr.: 817621000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
817.621
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  • Artikel-Nr.: 817621000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Kanada, 2013: Falk Jäger reist auf Bitten seiner Eltern auf die als Schiffsfriedhof bekannte Insel Sable Island. Er ist hocherfreut, dort auf Junia zu treffen, doch die junge Frau ist von einem dunklen Geheimnis umgeben, und Falk soll ihr helfen, die Wahrheit über ihre Vergangenheit ans Licht zu bringen. Mit Hilfe seiner Freunde macht sich Falk daran, das Rätsel um Junia zu lösen. Die Spur führt zurück ins England des 19. Jahrhunderts, zu einer britischen Adelsfamilie, einer unkonventionellen jungen Lady und einem geheimnisvollen Schatz. Doch was hat es mit dem mysteriösen Ninja auf sich, der ständig in Junias Nähe auftaucht? Schon bald schweben die Freunde in großer Gefahr ...

Ein spannender und vielschichtiger Roman - und ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Freunden aus "Das Mädchen aus Herrnhut" und "Skarabäus und Schmetterling".

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573462-1-6
  • ISBN 10: 3957346215
  • Auflage: 1. Auflage, 11.02.2020
  • Seitenzahl: 448 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3.5 cm
  • Gewicht: 702g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Sable Island - Insel der Geheimnisse

    von
    "Das Lächeln des Drachen" der neue Roman von Elisabeth Büchle ist im Februar 2020 bei Gerth Medien erschienen.

    Elisabeth Büchle entführt ihre Leser ins England des 19. Jahrhunderts. Man taucht ein in eine spannende grandios geschriebene Geschichte einer Adelsfamilie.
    Wunderbar ausgearbeitete Charaktere und Protagonisten fesseln den Leser und sorgen dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
    Dann wechselt die Zeitebene und man wird in die Gegenwart katapultiert mit facettenreichen Akteuren und Geschehnissen, die einem filmreifen Plot gleichen.
    Auf der Spur dieser Zeiten- und Länder übergreifenden Story wird uns am Ende ein Gesamtbild präsentiert, in das sich alle Puzzle-Teile fügen.

    Mein persönliches Fazit:
    Der Anfangsteil mit der faszinierenden Olivia, die durch ihr besonderes Wesen, Leben und Güte in die alten Mauern von Broomglade Manor bringt, hat mich sofort begeistert.
    Auf den Spuren einer alten Familiensaga folgend, durfte ich weitere mich in den Bann ziehende Personen kennenlernen. Die Figur des umsichtigen und treuen Butlers Penbroke hat mir besonders gut gefallen und passt sich wunderbar in diese Geschichte ein.
    Der bildhafte und angenehm flüssige Schreibstil der Autorin unterstützt dies und hat dafür gesorgt, dass ich lesend abgetaucht bin.

    Der Wechsel in die Gegenwart erfolgte für mich etwas zu schnell und hat mich überraschend geflasht...
    Sprache und Charaktere sind zeitgemäß angepasst, in actionreichen Szenen und manchmal flapsigen Dialogen, sodass ich mir manchmal wie in einem Kinofilm vorkam.
    Falk Jäger, den ich auf diesem Weg kennen lernen durfte ist ein außergewöhnlicher und intelligenter Typ hinter dessen Sonnyboy Fassade sich ein liebenswerter und Gott vertrauender junger Mann verbirgt, der durch seinen Charme manches Fettnäpfchen überwindet.
    Neben Historie und Action gibt es auch jede Menge Romantik und weitere interessante Nebenfiguren und Protagonisten.
    Besonders Junia, die Zurückhaltende und Geheimnisvolle sorgt für emotionsgeladene Szenen.

    So entsteht ein Lesevergnügen, das Vergangenheit und Gegenwart am Ende zu einer gemeinsamen Geschichte verbindet und uns ab und an ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
  • 5/5 Sterne

    Einer der besten und großartigsten Romane, die ich je gelesen habe.

    von
    In diesem zweiteiligen Roman „Das Lächeln des Drachen“ entführt die Autorin Elisabeth Büchle den Leser/die Leserin in das Leben eines englischen Landadeligen im Jahr 1859 sowie ins Kanada der heutigen Zeit. Der Roman steht in einem losen Zusammenhang mit den beiden Vorbänden „Das Mädchen aus Herrnhut“ und „Skarabäus und Schmetterling“, kann aber auch gut ohne Kenntnis dieser beiden Romane gelesen werden.

    Der erste Teil des Romans spielt in England im Jahr 1859. Nach dem Tod ihres Vaters verlässt Olivia ihre Heimat und macht sich auf dem Weg zu ihrer Patentante nach England. Doch hier muss sie erfahren, dass ihre Tante tödlich verunglückt ist. Mittellos verbleibt sie für eine Nacht im Haus des Sohnes ihrer Patin. Aber der Ruf einer Lady sollte in dieser Zeit unbefleckt bleiben und so findet sich Olivia in einer Ehe wieder, die weder geplant noch von allen Familienmitgliedern gewünscht ist.

    Kanada im Sommer 2013: Falk kommt auf Wunsch seiner Eltern nach Sable Island. Im Haus seiner Eltern lernt er Junia kennen und erfährt von ihrer ebenso geheimnisvollen, wie gefährlichen Situation. Mit Hilfe seiner Freunde versucht Falk das Rätsel zu lösen, doch sie ahnen nicht, mit wem sie sich anlegen und schon nach kurzer Zeit schweben sie in Lebensgefahr…

    Dieser neue Roman der Erfolgsautorin Elisabeth Büchle ist ein Musterbeispiel dafür, was einen großartig gelungenen Roman ausmacht. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und absolut fesselnd. Der Spannungsbogen der beiden Geschichten, die natürlich in einem Zusammenhang stehen, ist durchgehend hoch. Es ist ein Buch, das man vor dem Ende der Geschichte nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Charaktere der Protagonisten sind liebevoll und realistisch aufgebaut und vermitteln anschaulich wie Menschen in besonderen Situationen reagieren, wenn ihr Leben vom christlichen Glauben geprägt ist oder eben nicht. Aber auch die Settings und Örtlichkeiten der Handlung werden so bildlich und wahrhaftig beschrieben, dass man eher das Gefühl hat einen Film zu sehen, als ein Buch zu lesen. Protagonisten und Örtlichkeiten sind so lebendig dargestellt, dass der Leser/die Leserin tief in die Geschichte eintauchen kann und so unmittelbar am Geschehen teilnimmt. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Roman ist die Thematisierung der christlichen Vergebung, die sehr eindrucksvoll beschrieben wird und gelungen in die Handlung einfließt. Durch die zwei Handlungsstränge erfährt man wie vielschichtig dieses Thema ist. Ein weiterer Aspekt der Geschichte ist die Lebensgeschichte von Georg Müller und dem Aufbau der Waisenhäuser in Bristol. Dieser Teil ist genauso interessant wie lehrreich und ist perfekt in die Handlung miteingebaut. Für mich ist es einer der großartigsten Romane, die ich gelesen habe, und ich empfehle ihn mit absoluter Begeisterung weiter.
  • 5/5 Sterne

    Das Lächeln des Drachen

    von
    Lynmouth/Devonshire im Januar 1859. Nur wenige Wochen nach dem Tod ihres Vaters hat die mittellose Olivia Kramer ihrer Heimat Schlesien den Rücken gekehrt, um bei ihrer Patentante Olivia Matthews ein neues Zuhause zu finden. Auf Broomglade Manor angekommen, muss die 20-Jährige allerdings erfahren, dass Lady Matthews bereits vor einigen Jahren verstorben ist. Um nicht wieder in die stürmische Nacht hinaus zu müssen, nimmt Olivia das Angebot an, in einem der Gästezimmer zu übernachten, nicht ahnend, dass ihr Leben damit eine gänzlich unerwartete Wendung nehmen wird…

    Sable Island im Sommer 2013. Falk Jäger wurde von seinen Eltern auf die Insel an der kanadischen Ostküste beordert. Magda und Hendrik Jäger sorgen sich um die Studentin Junia, die schon zweimal fast von Unbekannten entführt wurde. Als Hintergrund der Kidnappingversuche vermuten sie den nie aufgeklärten Mord an Junias Eltern vor einigen Jahren und möchten, dass Falk seinen detektivischen Spürsinn einsetzt und Licht in das Dunkel um die mysteriösen Vorkommnisse bringt…

    In der ersten Hälfte des Romans nimmt Elisabeth Büchle den Leser mit auf ein beschauliches Landgut im englischen Devonshire. Neben der Liebesgeschichte zwischen Olivia und dem Gutsherrn Simon Matthews sowie den hinterhältigen Machenschaften des jüngsten Matthew-Sprosses Charles greift die Autorin ein interessantes Thema auf - es geht um Waisenkinder im England des 19. Jahrhunderts und die beeindruckende Arbeit des Evangelisten und Waisenhausleiters Georg Müller.

    In der zweiten Hälfte wird die Handlung dann turbulenter und actionreicher. Falk und seine Freunde Emma und Daniel sowie Rahel und Duke - mit denen er schon in „Das Mädchen aus Herrnhut“ bzw. „Skarabäus und Schmetterling“ allerlei Abenteuer erlebt hat – versuchen, den Mördern von Junias Eltern auf die Spur zu kommen und die Hintergründe der Tat aufzudecken. Eine Spurensuche, die nicht nur gefährlich ist, sondern auch Stück für Stück eine Verbindung zu den Matthews und Broomglade Manor knüpft.

    Elisabeth Büchle erzählt diese Geschichte sehr anschaulich und wartet mit einer Fülle von Details auf – die feine Charakterisierung der Figuren, die Beschreibungen der Schauplätze, die Schilderungen des abwechslungsreichen Geschehens oder auch Falks Faxen und freche Sprüche machen diesen Roman zu einem unterhaltsamen Leseerlebnis.

    „Das Lächeln des Drachen“ hat mir sehr gut gefallen. Die gut ausbalancierte Mischung aus Historie und Romantik sowie Abenteuer und Humor hat mir ein paar kurzweilige Lesestunden beschert.
  • 5/5 Sterne

    Liebe ist immer auch eine Entscheidung. Ich möchte mich für die Liebe entscheiden, nicht für den Hass

    von
    „Mein Großvater hat versucht, die Angst und die Wut in mir zu bekämpfen, er brachte mir bei, wie man diese Gefühle aus sich herauslassen kann. Aber auch, wie ich sie im Gebet an Gott abgeben kann. Das waren die Drachen, gegen die wir ankämpften. (Junia)“

    Eine dunkle Bedrohung schwebt über das Anwesen Broomglade Manor in Devonshire, dem Schauplatz des ersten Teiles dieser Neuerscheinung von Elisabeth Büchle. Als die heimat- und mittellose Waise Olivia Anna Kramer aus Schlesien zu ihrer Patentante Lady Olivia Matthews nach England aufbricht, ahnt sie noch nicht, welche Verwirrung ihre Ankunft stiftet. Sir Simon Matthews musste den Platz seines verschollenen älteren Bruders James einnehmen, er trägt nun als Erbe die Verantwortung für Broomglade Manor. Der jüngere Bruder Charles lebt mit seiner Ehefrau in Bristol, seine Besuche hinterlassen aufgrund seiner feindseligen und ablehnenden Haltung Olivia gegenüber einen bitteren Beigeschmack. Ein spurlos verschwundenes Dienstmädchen sorgt für Aufregung, ein dunkles Geheimnis droht die entfremdeten Brüder Simon und Charles für immer zu entzweien.

    Während sich der erste Teil dieses Buches als charmante Familien- und Liebesgeschichte in Jane-Austen-Manier im Jahre 1859 entpuppt und auch sprachlich diesem Genre entspricht, sieht man sich man im zweiten Abschnitt mit dem aus einigen Vorgängerbüchern bekannten Protagonisten Falk Jäger konfrontiert. Der flapsige, charmante und ein wenig durchgeknallt wirkende junge Mann manövriert sich fortlaufend in Schwierigkeiten, er bleibt auch in diesem Buch seinem Image treu. Falk gibt sich respektlos und lustig, ein Blick hinter die Fassade lässt jedoch einen ehrlichen, treuen und verlässlichen Beschützer erkennen, für den seine Mitmenschen und sein unerschütterlicher Glaube an seinen Schöpfer höchste Priorität haben. In dieser atemberaubenden und adrenalingeladenen Geschichte jagt eine turbulente Szene die andere, auch bekannte Figuren wie Emma und Daniel Ritter, Rahel und Duke Taylor und Falks Eltern Magda und Hendrik Jäger nehmen einen gewichtigen Part in der Handlung ein. Junia, die hübsche Studentin der Meeresbiologie mit chinesischen Wurzeln, agiert als weibliche Hauptperson an Falks Seite. Ihre Vergangenheit ist von schlimmen Ereignissen überschattet, eine latente Bedrohung sorgt dafür, dass sich die befreundeten Paare Hals über Kopf in ein gefährliches Abenteuer stürzen.

    Als großer Fan der Autorin war ich bislang von jedem Buch Elisabeth Büchles begeistert, mein besonderes Faible gilt den historischen Romanen. Der erste Teil dieses Buches, welcher die Ereignisse im Jahr 1859 in Devonshire thematisiert, hat mich aus diesem Grund ganz besonders für sich eingenommen. Der wunderschöne Schreibstil, die gewählte Sprache der Autorin und die romantische Handlung entführten mich tief in die Vergangenheit, wobei meine Neugier auf die Verbindung zum Handlungsstrang der Gegenwart, welche den zweiten Teil dieses Buches darstellt, beständig wuchs. Der Sprung ins Jahr 2013 wirkte auf mich zunächst ein wenig abrupt, doch die Wiederbegegnung mit dem Freundeskreis Falk, Emma, Rahel, Duke und Daniel sorgte zusammen mit der hohen Spannung sehr schnell für weiteren Lesegenuss. Was anfangs auf mich wie zwei völlig verschiedene, voneinander unabhängige Handlungen wirkte, lässt nach und nach vereinzelte Querverbindungen erahnen. Erst gegen Ende des Buches offenbart sich der Zusammenhang zwischen den Ereignissen des Jahres 1859 und der Gegenwart, man kommt als Leser in den Genuss einiger ergänzender Informationen zum Schicksal der Familie Matthews. Im Anhang geht die Autorin zudem auf die historisch belegte Persönlichkeit Georg Müller, die Opiumkriege zwischen China und Großbritannien und die kanadische Insel Sable Island ein.

    Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren ist Elisabeth Büchle wie gewohnt hervorragend gelungen. Junia wird als traumatisierte junge Frau dargestellt, der es äußerst schwerfällt, auf andere Menschen zuzugehen und ihnen Vertrauen zu schenken. Ihre empfindsame, vorsichtige und misstrauische Art lässt sie äußerst zurückhaltend agieren, während Falk versucht, sie mit seinem überschwänglichen und fröhlichen Verhalten aus der Reserve zu locken. Falk nimmt als überaus facettenreicher Charakter den größten Raum ein, seine humorvollen Wortduellen mit Duke erschienen mir jedoch an mancher Stelle als etwas zu dick aufgetragen. Neben zahlreichen anderen liebenswürdigen Nebenfiguren galt meine größte Sympathie dem überkorrekten Butler William Pembroke aus dem ersten Buchteil – der penible ältere Herr mit dem stoisch-gelassenen Gesichtsausdruck entpuppt sich als Mensch mit goldenem Herzen und einer fürsorglichen und aufmerksamen Art. Ich habe es wirklich bedauert, mich nach über 240 Seiten von den Matthews und ihrem Butler verabschieden zu müssen.

    Wie auch in den anderen Romanen der christlichen Bestsellerautorin Elisabeth Büchle spielt der Glaube an Gott eine wichtige Rolle, die Gebete der handelnden Figuren werden in kursiver Schrift dargestellt.

    Fazit: „Das Lächeln des Drachen“ ist ein Roman mit zwei zunächst voneinander unabhängig erscheinenden Handlungen, die in verschieden Epochen und an verschiedenen Schauplätzen stattfinden. Während der erste Teil die Geschichte der adeligen Familie Matthews auf ihrem Herrensitz Broomglade Manor in Devonshire erzählt, wartet der zweite Teil des Buches mit einem hohen Spannungsbogen und dem originellen Protagonisten Falk Jäger auf. Abenteuerliche Szenen, starke Emotionen und überzeugende Figuren laden dazu ein, sich auf dieses mitreißende Abenteuer einzulassen. Mich hat dieses Buch trotz der beiden völlig konträren Buchteile hervorragend unterhalten und bescherte mir ein romantisches, aber auch humorvolles und spannendes Leseerlebnis.
  • 5/5 Sterne

    Endlich Falk

    von
    In Elisabeth Büchles neuestem Roman "Das Lächeln des Drachen" nimmt Sie uns mit nach England ins Jahr 1859.
    Dort wird die Geschichte von Sir Simon Matthews von Broomglade Manor und seiner Familie erzählt.

    Im 2. Teil wird endlich Falk Geschichte offenbart. Diese Beginnt im Sommer 2013 auf der Insel Sable Island.
    Wer Falk kennt, weiß das diese Geschichte turbulent, witzig und gleichzeitig gefühlvoll ist.
    Elisabeth Büchle gelingt es wieder wundervoll zwei Epochen miteinander zu verbinden.
    Die Geschichte erzählt von Liebe, Vertrauen und Vergebung. Sie ist durchzogen von Spannung, Gefühl und Witz. Falks Charme gibt das übrige dazu. Es ist schön alte Bekannte wieder zu treffen.
    Von der ersten bis zu letzten Zeit ein wundervoll geschriebener Roman, der leider viel zu schnell zu Ende geht.
  • 3/5 Sterne

    Haut einen nicht von den Socken, ist aber auch nicht schlecht

    von
    Nachdem ich lange auf die Geschichte von Falk gewartet habe, war er doch (eine seeeeeeeehr häufig verwendete Satzkonstruktion in den letzten E. B. Büchern...) schon immer mein Lieblingscharakter der losen Buchreihe, komme ich nicht umhin, ein klitzekleines bisschen enttäuscht zu sein. Der erste Teil des Buches fängt nett an und auch wenn es nicht unbedingt langweilig wird, ist es irgendwann doch etwas zäh. Die Protagonisten sind in ihrem Charakter zwar nich oberflächlich, werden aber recht eindimensional beschrieben. Ich habe keinen wirklichen Zugang zu ihnen gefunden, auch wenn sie mir sympathisch waren. Warum gerade ihre Geschichte den ersten Teil stellt, erschließt sich mir nicht. In der vorigen Büchern war das nachvollziehbarer. Nichtsdestotrotz war es eine ganz nette Geschichte.

    Im "Falk"-Teil (auf den sich wahrscheinlich so ungefähr alle freuen, wenn sie die anderen Bücher kennen) geht es gleich richtig los, ein Spannungsbogen wird aufgebaut, es liest sich (bis auf die oben genannten Satzkonstruktionen) flüssig und man erwartet Großes. Immerhin gibts da einen Ninja! Ja... Dann komme ich zu einer Seite auf der plötzlich, wie aus dem Nichts, das komplette Rätsel gelöst wird, ganz ohne Spannung, die Autorin selbstironisch schreibt, dass es das ja jetzt wohl nicht gewesen sein kann, anteast, dass da noch etwas kommen muss, ein paar Seiten als Lückenfüller(?)/ fehlgeschlagene Wiedergutmachung(?) herhalten lässt und plötzlich das Buch beendet...

    Da sitz ich nun, genervt von dem unspektakulären Ende (und von der unnötig aufgebauschten, "humorvollen" Rivalität zwischen Duke und Falk) mit der Frage, ob die Ideen oder die Buchseiten ausgegangen sind oder die Autorin dieses Buch einfach nur gerne provokant zu Ende bringen wollte. Chapeau für den Mut - falls ja -, hilft nur leider nicht gegen die Enttäuschung.
    Auch im zweiten Teil habe ich nur zu Junia einen einigermaßen schönen Zugang bekommen. Sie war für mich am authentischsten.

    Trotz allem war das Buch, dank des meist sehr eloquenten Schreibstils und der Originalität, ein netter Schmöker :)
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