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Der Glaube steckt in der Leber (Buch - Gebunden)

Spannende Erlebnisse als Bibelübersetzer in Nigeria

Der Glaube steckt in der Leber (Buch - Gebunden)

Spannende Erlebnisse als Bibelübersetzer in Nigeria

5 Sterne

Hamburger Hafen, das Tor zur Welt. Auf unserem Frachter hieß es: „Leinen los!« und schon legte die »Sonneberg« ab. Christel und ich standen an der Reling und winkten unseren Müttern ...

  • Artikel-Nr.: 331528000
  • Verlag: Francke Buchhandlung GmbH
331.528
9,95 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Hamburger Hafen, das Tor zur Welt. Auf unserem Frachter hieß es: „Leinen los!« und schon legte die »Sonneberg« ab. Christel und ich standen an der Reling und winkten unseren Müttern am Kai zu. Sie blieben zurück, mit Tränen in den Augen …
Als Mitarbeiter des Missionswerks Wycliff arbeiteten und lebten Christel und Hans-Jürgen Scholz jahrelang in Nigeria, um die Sprache der Ebira zu erforschen und die Bibel zu übersetzen. Ihre Erinnerungen führen den Leser in eine faszinierende Welt und geben Einblick in die spannende, abwechslungsreiche, aber häufig auch mühsame und überraschende Arbeit der Bibelübersetzer. Oder wussten Sie, warum bei den Ebira »der Glaube in der Leber steckt« …?

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-86827-528-5
  • ISBN 10: 3868275282
  • Auflage: 1. Auflage, 02.06.2015
  • Seitenzahl: 144 S.
  • Maße: 12.5 x 19.2 x 1.3 cm
  • Gewicht: 250g

  • Mit Bildteil

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Glaube im Herzen oder in der Leber?

    von
    "Warum brauchen Bibel-Übersetzer heute zig Jahre, wenn Luther das doch in wenigen Monaten geschafft hat?" Eine Antwort auf diese Frage findet man in "Der Glaube steckt in der Leber".
    Christel und Hans-Jürgen Scholz waren als Wycliff-Mitarbeiter mehrere Jahre in Nigeria bei den Ebira. Dieses Volk wünschte sich sehr eine Bibelübersetzung in ihre Sprache, da sie andere Sprachen nicht ausreichend verstehen, um die Bibel z. B. in Englisch zu lesen. Zunächst einmal mussten Christen und Hans-Jürgen also diese Sprache lernen, eine Grammatik erstellen, ein Alphabet, das alle wichtigen Laute erfasst und auch die Tonhöhen oder Betonung, da diese für eine völlig andere Bedeutung sorgen kann. Nachdem das geschafft war, konnten erste Lesefibeln erstellt und einfache Geschichten aufgeschrieben werden. Erst dann begann die eigentliche Bibelübersetzung. Dafür arbeitete das Ehepaar eng mit einem einheimischen jungen Mann zusammen, der vieles mit ihnen zusammen übersetzte, aber fürs Verständnis der Texte die Erklärungen und auch die theologischen Kenntnisse des Ehepaars benötigte.
    Dabei merkten Christel und Hans-Jürgen Scholz, wie schwierig es ist, scheinbar so einfache Bibelstellen wie z. B. die Heilung des Gelähmten in deren Sprache zu übersetzen. Die völlig andere Kultur sorgt dafür, dass man nicht einfach wörtlich übersetzen kann, weil vieles sonst nicht verstanden wird. Das Bett der Ebira ist eine Erhöhung aus Lehm, das könnte man nicht mitnehmen. Natürlich kennen sie auch moderne Betten, aber hier fragten sie gleich: "Gab es so etwas Modernes damals schon?" Eine Matte würde reißen, wenn man einen Kranken damit transportierte. Als endlich eine Lösung gefunden worden war, merkten die Bibelübersetzer einige Zeit später, dass die Ebira die Geschichte trotzdem noch nicht richtig verstanden. Sie hielten es für ein Wunder, dass der Gelähmte nicht vom Dach kullerte. Hier half eine Illustration in der Bibel weiter, bei der die Ebira sehen konnten, dass die Häuser damals in Israel ein Flachdach hatten, etwas, das für sie völlig unbekannt war.
    Diese kleine Begebenheit zeigt, wie komplex eine Bibelübersetzung in die Sprache eines Volkes ist, bei dem die meisten noch nie aus ihrem Kulturkreis herausgekommen sind und daher sehr vieles nicht begreifen können. Noch schwieriger wird es bei komplizierten Begriffen wie Prophet, Versöhnung oder Vergebung oder eben "Glaube". Auch hier fanden die Bibelübersetzer eine optimale Lösung, bei den Ebira hat der Glaube mit der Leber zu tun.
    In all den Jahren in Nigeria erlebte das Ehepaar Scholz immer wieder Wunder und eine Lösung schwieriger Situationen in letzter Minute. Dabei wurde auch oft Böses zum Guten gewandt wie damals, als alle christlichen ausländischen Organisationen in Nigeria verboten wurden. Trotzdem erlebten sie auch Leid und nicht alles lief immer glatt.
    "Der Glaube steckt in der Leber" ist keine Biografie von Christel und Hans-Jürgen Scholz, auch wenn man natürlich sehr viel über sie erfährt. Im Mittelpunkt steht hier das Projekt der Bibelübersetzung für die Ebira, das Vorher und Nachher wird nur kurz abgerissen, damit die Leser nicht mit offenen Fragen zurückbleiben. Fotos helfen, sich einen bildlichen Eindruck zu verschaffen.
    Immer noch gibt es in über 1000 Sprachen kein einziges biblisches Buch. "Der Glaube steckt in der Leber" ist ein interessantes Glaubenszeugnis, das Verständnis für fremde Kulturen weckt und zeigt, wie komplex das Projekt "Bibelübersetzung ein eine fremde Sprache" sein kann.
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