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Der Islam und die Gewalt (Buch - Taschenbuch)

4 Sterne

Der Islam und die Gewalt (Buch - Taschenbuch)

4 Sterne

Was hat der Koran mit Gewalt zu tun? Warum ist Kritik im Islam verboten? Wie ist die heutige islamistische Szene entstanden? Dieses Buch des führenden evangelischen Islamkenner Eberhard Troeger gibt Antworten auf Fragen, die in der aktuellen Situation jeder kennen sollte. Sachlich fundiert geht dieses Buch auch der Frage nach. wie Gott heute unter Muslimen wirkt.

  • Artikel-Nr.: 114287000
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH
114.287
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  • Artikel-Nr.: 114287000
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Eberhard Troeger beobachtet seit vielen Jahren die Entwicklungen im modernen Islam. In diesem Buch gibt er fachlich kompetente Antworten zu folgenden Themen:
• Was hat der Koran mit Gewalt zu tun?
• Wie ist die heutige islamistische Szene entstanden?
• Warum ist Kritik am Islam verboten?
• Was sind die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem
heutigen „Kampf für Allah“ und den mittelalterlichen Kreuzzügen?
• Wie wirkt Gott heute unter Muslimen?
Leserstimme:
Eine sehr informative und zugleich aufrüttelnde Lektüre.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Taschenbuch
  • ISBN: 978-3-7655-4287-9
  • ISBN 10: 3765542873
  • Auflage: 1. Auflage, 02.02.2016
  • Seitenzahl: 160 S.
  • Maße: 12 x 18.6 x 1.3 cm
  • Gewicht: 156g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Die Rolle der Gewalt im Islam - guter Einstieg ins Thema

    von
    Cover und Aufmachung:
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    Das Cover zeigt ein verpixeltes Bild von teilweise vermummten, zumeist männlichen Personen, die mit Schlagstöcken unterwegs sind und aggressiv und gewalttätig wirken.
    Dies unter dem Dach der oben auf dem Bild zu erkennenden Moscheekuppel macht deutlich, worin es in diesem Buch geht, zumal der Titel zentral und groß in der Mitte prangt und somit direkt ins Auge springt. Das Cover ist somit passend gewählt und trifft den Nerv der aktuellen Zeit sehr gut.

    Inhalt:
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    Der Autor ist evangelischer Pastor, beschäftigt sich aber schon seit Jahren mit dem Islam und gilt als ein führender Kenner in dem Bereich. In diesem Buch geht er auf knapp 160 Seiten der Frage nach, welche Rolle Gewalt wirklich im Islam spielt und macht dabei einen Rundumschlag von den Anfängen der Geschichte bis in die heutige Zeit. Dabei stellt er nicht nur markante geschichtliche Ereignisse sowie die für dieses Thema zentrale Koranstellen dar, sondern zieht auch Vergleiche zum Christentum und gibt daraus resultierende Handlungsempfehlungen für den Umgang der beiden Religionen miteinander.

    Mein Eindruck:
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    Woher kommt die Einstellung, für seine Religion, seinen Glauben Gewalt anzuwenden, gar sich selbst zu töten und andere (mit) in den Tod zu ziehen? Diese Fragen sind angesichts der aktuellen Lage stärker denn je bei mir aufgetaucht und so wollte ich unbedingt mehr über dieses Thema erfahren. Meine Erwartungshaltung an dieses Buch war, eine erste Einführung zum Thema Gewalt im Islam zu bekommen, denn aufgrund des verhältnismäßig geringen Umfangs ging ich davon aus, dass mehr als eine Übersicht in dieses komplexe Thema nicht möglich ist.

    Entsprechend widmet sich der Autor zu Beginn den Grundbegriffen im Islam und dem Leben von Mohammed, das ausschlaggebend für die weiteren Entwicklung dieser Religion war. In diesem Kapiteln hatte ich einige "Aha-Erlebnisse" die Begrifflichkeiten betreffend und war überrascht, wie viele unterschiedliche Nebenströme es in dieser Religion gibt und wie sie entstanden sind. In diesen Kapiteln wird der hohe Komprimierungsgrad an dargebotenen Informationen und die Komplexität des Themas jedoch sehr deutlich. Das führte oftmals dazu, dass ich zurückblättern und einige Stellen erneut lesen musste, um die Sachlage verstehen zu können. Dabei hat der Autor das Thema recht gut auf eine verständliche Ebene heruntergebrochen. Es liegt wohl an der Komplexität des Themas und darin, dass unter Muslimen selbst manchmal keine Einigkeit besteht, dass man als Leser nicht immer den gewünschten Durchblick hat. Dafür wurde für mich umso klarer, dass es hier kein Schubladendenken geben kann und geben darf! Es gibt einfach zu viele Nebenströme im Islam, um alle über einen Kamm zu scheren. Dies würden zwar viele Menschen aus Angst vor dem Unbekannten gerne machen und in den Medien wird eine solche Denkweise oft unterstützt, für einen sinnvollen Umgang mit dem Thema ist dies jedoch hinderlich.

    Im späteren Verlauf geht der Autor auf das Thema Verknüpfung Staat mit Religion sowie auf den Kampf für die Durchsetzung einer Religion ein. Dabei behandelt er u. a. auch das Thema Kreuzzüge und zieht Vergleiche zwischen Einsatz für den christlichen Glauben und dem Einsatz, wie er im Koran beschrieben wird. Schlussendlich gibt er einen Ausblick auf die heutige Lage und appelliert in seinem Buch immer wieder an den Leser, nicht im Vorfeld zu verurteilen, sondern mit Muslimen ins Gespräch zu kommen und Verständnis füreinander aufzubauen. Gleichzeitig warnt er aber auch vor einer generellen Verharmlosung des Themas Gewalt im Islam.

    Besonders am Anfang fand ich das Buch informativ, aber auch verwirrend aufgrund der vielen Begrifflichkeiten, mit denen man als Leser eingangs konfrontiert wird. Später las sich das Buch flüssiger und der Gesamtkontext wurde mir klarer. Am Ende der Lektüre hatte ich das Gefühl, einen guten Überblick bekommen zu haben, der jedoch weiter vertieft werden will. Hierfür werden am Ende des Buches passende Lektürehinweise aufgelistet und ein kurzer Glossar zum Nachlesen der wichtigsten Begriffe rundet den insgesamt guten Gesamteindruck ab.

    Fazit:
    ------------------------------------
    Eine komprimierte und informative Übersicht über das Thema Gewalt im Islam, die zum vertiefen einlädt.
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