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Die eigensinnige Ärztin (Buch - Gebunden)

4.5 Sterne

Die eigensinnige Ärztin (Buch - Gebunden)

Chicago, 1893: Billy hat nicht nur einen Männernamen, sondern auch einen Männerberuf ergriffen: Sie ist Ärztin. Gerade als sie sich am Ziel ihrer Träume wähnt, lernt sie Scott kennen, der wenig übrig hat für Frauen, die davon überzeugt sind, dass es mehr gibt als Heiraten und Kinderkriegen...

  • Artikel-Nr.: 817123000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Fair Play
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  • Artikel-Nr.: 817123000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Fair Play

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Chicago, 1893: Billy Jack Tate hat nicht nur einen Männernamen, sondern auch einen Männerberuf ergriffen: Sie ist Ärztin aus Leidenschaft. Gerade als sie sich am Ziel ihrer Träume wähnt, lernt sie Hunter Scott kennen, einen Texas Ranger, der wenig übrig hat für die Großstadt und für Frauen, die davon überzeugt sind, dass es mehr gibt als Heiraten und Kinderkriegen.

Ist Billy bereit, ihren Traum von einer eigenen Praxis in der Stadt aufzugeben und Hausfrau und Mutter zu werden? Oder wird Hunter bereit sein, die weiten Ebenen des Südens gegen die graue Großstadt und eine unabhängige Ehefrau einzutauschen?

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783957341235
  • Auflage: 1. Gesamtauflage (1. Auflage: 25.08.2016)
  • Seitenzahl: 432 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3.5 cm
  • Gewicht: 665g
  • Preisbindung: Ja

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Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Karrierefrau aus der Stadt trifft echten Kerl vom Land

    von
    Billy Jack Tate ist ihrer Zeit um Einiges voraus. Als weiblicher Arzt steht sie ziemlich alleine da und nicht einmal die Frauen lassen sich von ihr behandeln, nachdem sie eine eigene Praxis eröffnet hat. Da kommt ihr ein Job auf der Weltausstellung gerade recht. Dort lernt sie den gut aussehenden Texas Ranger Hunter Scott kennen, der wenig für die Großstadt und berufstätige Frauen übrig hat. Natürlich funkt es trotzdem kräftig zwischen den beiden, aber solange keiner von seiner Meinung abweicht, haben sie keine gemeinsame Zukunft.
    Durch ein Findelkind, einen italienischen Einwandererjungen und ihr Herz für die Kinder im Elendsviertel verbringen sie trotzdem viel Zeit miteinander. Ob ihre Liebe das, was sie trennt, überwinden kann?
    Eine Ärztin und ein Texas Ranger wirken im Chicago zur Zeit der Weltausstellung beide ziemlich fehl am Platz. Ihre Begegnungen sind mal witzig, mal romantisch, aber teilweise scheinen sie mir auch überhaupt nicht in diese Zeit zu passen. Eine Frau um 1893 konnte doch sicher nicht ernsthaft davon ausgehen, dass der Mann als Hausmann die Kindererziehung übernimmt. Da scheint mir die Autorin zu viel von der heutigen Zeit in den Roman gepackt zu haben. Insgesamt gibt es sehr viele leicht erotische Szenen in dem Buch. Es bleibt harmlos, ist aber deutlich mehr als ich von Deeanne Gist sonst gewohnt bin oder in einem Buch aus einem christlichen Verlag wünschenswert finde. Apropos: Gott oder Gebete werden zwar zwei- oder dreimal erwähnt, das war's aber auch schon.
    Die Zeit wird sonst von der Autorin gut eingefangen und der Roman ist spannend. Die anderen Romane, die ich von ihr gelesen habe, haben mir jedoch durchweg besser gefallen.
  • 5/5 Sterne

    Die eigensinnige Ärztin

    von
    Meine Meinung:
    Ich bin so froh, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn es hat mein Leben wirklich bereichert. Billy Jack Tate durfte ich als Frau (jaaa! Frau und nicht Mann) kennenlernen, die ihr Leben meistert wie keine andere in dieser Zeit. Sie sollte ein Vorbild für alle Frauen sein, selbst in der heutigen Zeit. Man kann sagen, dass sie mit anderen Frauen die Basis zur heutigen Emanzipation geschaffen hat.

    Ich hätte nicht gedacht, dass dies im späten 19. Jahrhundert schon ein Thema war, aber durch dieses Buch habe ich wieder etwas gelernt. Erst hier wird einem dann aber auch wieder klar, wie schwer es für die Frauen gewesen sein muss, sich immer mehr von den Männern zu separieren und vor allem, sich auch in Männerberufen durchzusetzen. Mittlerweile ist es ja ganz normal, dass Frauen auch solche Positionen besetzen. Ich sehe es bei uns in der Arbeit. In der Technik-Abteilung werden immer mehr Stellen durch Frauen besetzt und selbst ich habe keinen typischen Frauenberuf, denn der Einkauf in einer technisch orientierten Firma, war auch oft den Männern vorenthalten.

    Ich habe mich in den Schreibstil dieses Buches sofort verliebt. Obwohl wir es mit einem historischen Roman zu tun haben, finde ich ihn nicht unangenehm. Er ist zur Zeit passend, trotzdem verständlich. Die Begriffe, die einen kurz mal überlegen lassen, halten sich in Grenzen.

    Die Personen sind alle super toll gezeichnet und sind auch auf ihre eigene Art individuell. Auch Hunter durfte ich ins Herz schließen. Ich liebe Texas (war auch der einzige Staat, den ich bis jetzt in den USA besuchen durfte), weshalb ich es toll fand, auch hier ein paar geschichtliche Aspekte kennen lernen zu dürfen. Er ist ein toller Mann und ich kann mir vorstellen, dass er als Texas Ranger von allen bewundert wurde.

    Zum Schluss des Buches (ich denke, das sollte kein Spoilern sein) ist die Autorin auch noch einmal genauer auf die geschichtlichen Hintergründe eingegangen und hat aufgezeigt, wo ein paar Abweichungen zur Wirklichkeit vorliegen. Erst da habe ich wirklich realisiert, wie viel dieses Buches wirklich auf wahren Begebenheiten begründet liegt. Umsomehr habe ich mich in dieses Buch verliebt. Es wird auf jeden Fall einen besonderen Platz in meinem Regal finden. Ich hoffe, dass ich noch viele Bücher dieser Autorin lesen darf und freue mich schon jetzt darauf.

    Fazit:
    Wer Bücher mit historischem Hintergrund mag, der ist hier auf jeden Fall gut beraten.
  • 5/5 Sterne

    Die eigensinnige Ärztin

    von
    Chicago 1893. Im Rahmen der Weltausstellung findet ein Frauenkongress statt, auf dem die Ärztin Billy Jack Tate eine Rede halten soll, doch der Zugang zum Gebäude wird ihr von einem Wachmann verwehrt, da der Saal bereits überfüllt ist. Billy klettert kurzerhand durch ein Kellerfenster und wird dabei von Hunter Scott, einem Texas Ranger, der einen sechsmonatigen Dienst beim Wachschutz der Weltausstellung versieht, erwischt…

    In ihrem historischen Roman „Die eigensinnige Ärztin“ zeichnet Deeanne Gist ein sehr authentisches Bild des alten Chicagos und präsentiert ganz unterschiedliche Facetten der Stadt. Man lernt einige Besonderheiten kennen und kann sowohl einen Blick auf die gerade stattfindende Weltausstellung als auch auf die düsteren Viertel der Stadt werfen. Die Autorin wartet dabei mit einer Fülle verschiedener Themen auf, die die Menschen im Chicago des ausgehenden 19. Jahrhunderts bewegt und beschäftigt haben.

    So geht Deeanne Gist ausgiebig auf die Stellung der Frau in der Gesellschaft und die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein und zeigt auf, wie schwer es Frauen hatten, in manchen Berufen Fuß zu fassen und sich gegenüber den männlichen Kollegen zu behaupten. Die Vorurteile gegenüber berufstätigen Frauen waren groß, kaum jemand hat einer Frau zugertraut, den Aufgaben von Ärzten oder Anwälten gewachsen zu sein.

    Die Rechte von Armen und Kindern sind ein großes Thema. Eine gesonderte Rechtssprechung für jugendliche Straftäter gab es damals nicht, Kinder wurden im Gefängnis oder vor Gericht wie Erwachsene behandelt. Das bekommen besonders der Zeitungsjunge David und sein kleiner Bruder Pietro zu spüren.

    Und auch auf die Wohn- und Arbeitsverhältnisse der Menschen werden von Deeanne Gist eindringlich geschildert. Die Probleme der armen Bevölkerung werden erläutert und die Elendsviertel der Stadt werden sehr anschaulich beschrieben – besonders deutlich werden die Missstände durch die Gegenüberstellung der Armut und Hoffnungslosigkeit in den Straßen der West Side und der Pracht und dem Glanz der Weltausstellung.

    Neben den genannten Themen ist der christliche Aspekt in diesem Buch besonders hervorzuheben: Nächstenliebe wird großgeschrieben. Billy und Hunter setzen sich selbstlos und uneigennützig für diejenigen ein, die nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen, weil sie entweder zu arm oder zu jung sind. Das geht sogar soweit, dass Hunter seinen eigentlichen Job vernachlässigt.

    Ganz geschickt versteht es die Autorin neben den ernsten, gewichtigen Themen eine große Portion Leichtigkeit in den Roman zu bringen, indem sie Billy und Hunter über ihre grundverschiedenen Ansichten bezüglich der Aufgabenverteilung von Mann und Frau diskutieren lässt. Eine eigensinnige, fortschrittlich denkende Großstädterin trifft auf ein
    halsstarriges traditionell denkendes Landei. Da bleiben hitzige, für den Leser sehr amüsante Dialoge nicht aus.

    Neben den fiktiven Figuren bevölkern auch einige historische Persönlichkeiten diesen Roman, unter ihnen zum Beispiel der damalige Bürgermeister Chicagos Carter Harrison, der Kommandant der Kolumbus-Garde Colonel Edmund Rice oder auch die Friedensnobelpreisträgerin und Gründerin des Hull Houses Jane Addams.

    „Die eigensinnige Ärztin“ hat mir sehr gut gefallen. Der Roman lässt sich angenehm flott lesen und hat mir nicht nur spannende, unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mir auch interessante Einblicke in die Historie Chicagos ermöglicht.

  • 4/5 Sterne

    Ärztin aus Leidenschaft

    von
    Chicago 1893: Billy Jack Tate ist Ärztin aus Leidenschaft und lässt sich auch von den vielen Vorurteilen, die ihr immer wieder begegnen, nicht von ihrer Berufung abbringen. Da ihre Praxis kaum von Patienten aufgesucht wird, kommt ihr das Jobangebot, als Ärztin im Frauengebäude auf der Weltausstellung zu arbeiten gerade recht. Doch leider trifft sie dort auf den Texas Ranger Hunter Scott, der sie schon einmal in einer unangenehmen Situation überrascht hat... .
    Mich hat dieser äußerst unterhaltsame und spannende Roman bis zum Ende begeistert. Deanne Gist hat hier eine amüsante Liebesgeschichte entworfen, in der zwei Menschen, die in ihren Einstellungen bezüglich der Rolle der Frau nicht unterschiedlicher sein könnten, aufeinander treffen und bald nicht mehr ohne einander können. Es wird sehr deutlich, das man in einer Partnerschaft nicht immer seinen eigenen Kopf durchsetzen kann, sondern auch Kompromisse eingegangen werden müssen, damit es funktioniert.
    Die Ärztin Billy Jack Tate ist eine junge, dynamische Protagonistin, die ihre Arbeit wirklich liebt und sich für andere Menschen einsetzt, aber dabei manchmal etwas übereilt handelt. Mich hat sie beim Lesen oft mit ihrem Mut und auch ihrer Eigenständigkeit für ihre Zeit sehr beeindruckt.
    Hunter Scott ist als Texas Ranger ein Mann, der für Werte und für Gerechtigkeit einsteht und ebenso wie Billy seine Arbeit als seine Bestimmung ansieht. An vielen Passagen im Buch sieht man, wie wichtig ihm andere Menschen und deren Wohlergehen sind.
    Deanne Gist schreibt flüssig und kann sowohl lustige, als auch ernste Dinge sehr authentisch darstellen. So musste ich beim Lesen manchmal laut lachen, aber war an anderen Stellen sehr bewegt von schlimmen Zuständen in Chicagos Elendvierteln und in dem Gefängnis, die auch eindrücklich beschrieben werden.
    Was mir ein bisschen zu kurz kam, war der christliche Glaube, der immer nur am Rand der Handlung zum Thema wurde.
    Ansonsten kann ich das Buch an alle weiterempfehlen, die gute und unterhaltsame historische Romane mögen.
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