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Die Frauen von Ivy Cottage (Buch - Paperback)

Die Frauen von Ivy Cottage (Buch - Paperback)

5 Sterne

Ivy Hill, England, 1820: Rachel Ashford ist entschlossen, ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Als ihre Freundinnen sie ermutigen, eine private Leihbibliothek zu eröffnen, stößt Rachel auf ein Geheimnis, dem sie unbedingt auf den Grund gehen will. Wird sie auf ihrer Suche auch die Liebe finden?

  • Artikel-Nr.: 395857000
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Originaltitel: The Ladies of Ivy Cottage
  • Reihe: Ivy Hill
Auch erhältlich als:
Buch - Paperback (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
395.857
16,99 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Als Rachel Ashford eine private Leihbibliothek eröffnet, entdeckt sie ein verborgenes Geheimnis. Wird sie auf ihrer Suche nach Hinweisen auch die Liebe finden?
Rachels Freundin, Mercy Grove, hat die Hoffnung auf einen Mann längst aufgegeben. Doch plötzlich tauchen verschiedene Verehrer auf. Aber nicht wegen Mercy, oder?
Im »The Bell« hat sich die Lage spürbar entspannt und Jane kann ihre Trauer hinter sich lassen. Ist sie schon bereit für eine neue Liebe?

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Paperback
  • ISBN: 978-3-7751-5857-2
  • ISBN 10: 377515857X
  • Auflage: 1. Auflage, 17.05.2018
  • Seitenzahl: 512 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 4.4 cm
  • Gewicht: 685g

Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Ein wundervolle Buch

    von
    Cover:
    Das Cover und die Schriftart sind total schön und sehr passend zum Buchinhalt. Spricht mich wirklich sehr an. :)

    Inhalt:
    Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Das Buch lässt sich leicht lesen und man taucht schnell in diese wunderbare Welt von Ivy Hill ein.

    Die Frauen von Ivy Cottage ist der zweite Band der Ivy Hill Reihe, allerdings lässt sich das Buch auch sehr gut alleine lesen, ohne, dass man den ersten Teil gelesen hat. Wichtige Ereignisse werden erneut aufgeführt, ohne die Handlung zu unterbrechen oder zu stark zu wiederholen. Das ist wirklich gut gelungen.
    Durch den tollen Schreibstil wachsen die Personen einem zudem sehr schnell ans Herz. Man erfährt, was sie bewegt, warum sie sind, wie sie sind, was sie erlebt haben, welche Wünsche sie haben, was sie sich erhoffen und mehr.
    Dabei stehen vor allem die Frauen, wie der Titel ja auch schon aussagt, im Vordergrund. Ihre Charaktere sind ganz wunderbar gezeichnet und jede hat ihren eigenen Lebensweg, bei dem man die ganze Zeit mitfiebert und sich nur das Beste für sie erhofft. Viele Probleme, der damaligen Zeit werden auch hier aufgeführt und durch den schönen Erzählstil wird schnell deutlich, was damals wichtig war und warum manche so handeln, wie sie es tun.
    Aber auch die Spannung kam nicht zu kurz. So gab es einige Geheimnisse, die im Laufe des Buches aufgedeckt wurden; toll gemacht.
    Ganz toll fand ich auch, dass neben der Charakterentwicklung und Lebensgestaltung auch die Liebe eine wunderbare Rolle in diesem Buch spielt.
    Der christliche Aspekt wird dabei eher nebensächlich behandelt, ist jedoch dennoch wahrnehmbar. Es wäre schön, wenn dies in den Folgebänden etwas mehr zum Vorschein käme. :)

    Fazit:
    Ein wundervolles Buch, das sooo schön zu lesen war. Man wollte immer mehr erfahren und konnte sehr schnell in diese tolle Welt eintauchen.
    Auch ohne den ersten Band gelesen zu haben, kann das Buch dabei genossen werden; genau das habe ich auch. Deswegen kann ich das Buch auch nur weiter empfehlen.
    Ich kann es auch gar nicht abwarten den nächsten Band zu lesen und hoffe, dass dieses ganz schnell erscheint.

    Von mir 5 Punkte mit Sternchen. :)
  • 5/5 Sterne

    Die Frauen von Ivy Cottage

    von
    „Was ist besser: eine echte, wunderschöne Rose, lange verblasst, aber niemals vergessen – oder ein verlockender Ersatz, der für immer zu halten verspricht?“

    Julie Klassen präsentiert mit „Die Frauen von Ivy Cottage“ den zweiten Band aus einer Reihe, dessen Handlung in Ivy Hill im England des Jahres 1820 spielt und den Leser mit einigen bekannten Figuren aus dem Vorgängerbuch konfrontiert.

    In diesem Nachfolgeband konzentriert sie sich zum einen auf die Gastwirtin Jane Bell, eine junge Witwe adeliger Herkunft, die langsam aus ihrer tiefen Trauer um ihren verunglückten Ehemann John erwacht. Der Betrieb der Poststation, ihre Gäste, das Personal und auch ihre frisch verheiratete Schwiegermutter Thora, die bereits im ersten Band eine wichtige Rolle spielte, bewahren sie davor, Einsamkeit zu verspüren. Doch dennoch hat Jane bestimmte tragische Ereignisse in der Vergangenheit noch immer nicht überwunden.

    Janes Freundin Mercy Grove ist die zweite Protagonistin dieses Buches. Die herzliche, jedoch eher unansehnliche Frau aus adeligem Hause empfindet das Unterrichten als ihre Berufung. Mercy machte ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf, indem sie im Ivy Cottage eine Mädchenschule gründete. Es ist zudem ihr großes Bestreben, auch finanziell benachteiligten Kindern Schulbildung zu ermöglichen und ihre Vision einer Wohlfahrtsschule Wirklichkeit werden zu lassen.

    Mit der verarmten Adeligen Rachel Ashford präsentiert Julie Klassen ihre dritte Hauptfigur – eine zurückhaltende und reservierte junge Engländerin, die sich mit ihrer veränderten Lebenssituation nach dem finanziellen Ruin ihres Vaters mittlerweile arrangiert hat. Sie lebt bei Mercy Grove und ihrer Tante Mathilda auf Ivy Cottage und der Plan, mit der umfangreichen Büchersammlung ihres verstorbenen Vaters eine Leihbibliothek zu gründen, nimmt immer mehr Gestalt an. Der bezaubernden jungen Frau mit dem blonden Haar und den wunderschönen großen blauen Augen wurde vor Jahren das Herz gebrochen, doch nun wirbt ein attraktiver, vermögender Mann um sie. Wird Rachel sich für ein neues Glück öffnen können, oder an ihrer unglücklichen Liebe festhalten?

    Julie Klassen verwöhnt ihre Leser mit einem Nachfolgeband, der dem ersten Buch in nichts nachsteht. In behutsamen Schritten und mit einer wundervollen Erzählkunst ausgestattet stellt sie ihren Lesern die drei Hauptfiguren vor und gewährt nach und nach nähere Einblicke in deren Geschicke. Ihre große Liebe zu den Werken Jane Austens durchdringt jede Zeile dieses zauberhaften Romans aus der Feder einer Autorin, die es versteht, diese Epoche wieder auferstehen zu lassen. Das Eintauchen in die Zeit Jane Austens und in die Geschicke der drei adeligen Protagonistinnen hat mir allergrößtes Lesevergnügen bereitet. Ich empfinde es zudem als eine ganz besonders herausragende Fähigkeit Julie Klassens. Dass diese sich in ihren Büchern auch sehr intensiv ihren zahlreichen Nebenfiguren widmet, die allesamt liebevoll gezeichnet und wundervoll authentisch charakterisiert sind. Der christliche Glaube spielt auch in diesem Buch eine Rolle, wurde jedoch nur sehr dezent in die Handlung eingebracht.

    „Die Frauen von Ivy Cottage“ war ein Lesevergnügen der ganz besonderen Art. Der Inhalt dieses Romans verheißt bereits eine höchst interessante Fortsetzung um die Geschicke der liebenswerten Bewohner von Ivy Hill. Wer ist beispielsweise die elfenhafte blonde Schönheit, mit der Joseph Kingsley gesichtet wurde? Und wie wird es mit Mercey Grove nach ihrer folgenschweren Entscheidung weitergehen? Darf Jane endlich ihr Glück an der Seite des geliebten Mannes finden? Man kann unschwer erkennen, dass ich förmlich darauf brenne, diese Fragen beantwortet zu sehen und ich blicke dem Erscheinungsdatum des nächsten Buches aus der Ivy-Hill-Reihe bereits voller Vorfreude und mit großer Erwartungshaltung entgegen.

    „Die Frauen von Ivy Cottage“ ist ein Roman ganz nach meinem Geschmack, der mir durch den großartigen Schreibstil, die einfühlsame und detailverliebte Beschreibung der Handlung und die hervorragend ausgearbeiteten handelnden Figuren allergrößtes Lesevergnügen bereitet hat. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich kann es als eines meiner heurigen Lesehighlights uneingeschränkt weiterempfehlen.
  • 5/5 Sterne

    Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lage an Gott und bringt eure Bitten vor ihn.

    von
    "Die Frauen von Ivy Cottage" ist der Folgeband von "Die Herberge von Ivy Hill". Jedoch kann man den 2. Band gut lesen ohne den 1. Band vorher gelesen zu haben. Die 3 Hauptpersonen sind Jane Bell, Rachel Ashford und Mercy Grove. Daneben gibt es noch viele verschiedene Personen, sodass die Geschichte an keiner Stelle langweilig ist.

    Am beeindruckendsten finde ich, dass Julie Klassen geschickt an vielen Stellen das Evangelium eingebaut hat.
    Z.B. Mercy wünscht sich einen Mann und Kinder. Als das aber nicht in Sicht ist, kommt ihr folgender Bibelvers in den Sinn: "Macht euch keine Sorgen, sondern wendet euch in jeder Lage an Gott und bringt eure Bitten vor ihn. Tut es mit Dank für das, was er euch geschenkt hat. Dann wird der Friede Gottes, der alles menschliche Begreifen weit übersteigt, euer Denken und Wollen im Guten bewahren, geborgen in der Gemeinschaft mit Jesus Christus." Sie weiß, dass Gott gut ist, aber auch, dass dies nicht bedeutet, dass er einem nicht immer alles schenkt, was man sich wünscht.
    Und z.B. als Jeremy Mullins einen Laib Brot aus der Bäckerei stiehlt, (weil sein Vater verletzt ist und nicht arbeiten kann) fordert der Bäcker Gerechtigkeit. Der Junge kann das Geld bei weitem nicht bezahlen (für arme Leute ist es fast ein Jahreslohn), also tut es Sir Timothy, der Friedensrichter für ihn. Rachel wollte eigentlich nie Almosen, z.B. anonyme Buchspenden annehmen, weil sie zu stolz war. Doch durch diese Situation erkennt sie, dass sie Gottes Gnade nicht verdienen, "gutschreiben" oder zurückzahlen kann, sondern nur annehmen kann.

    Julie Klassen hat das Leben in Ivy Hill sehr gut beschrieben, sodass es mir vorkommt als wäre ich tatsächlich dagewesen. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Band der Reihe.
  • 5/5 Sterne

    Gefühlvolle Geschichte über Freundschaft und Liebe mit starken Frauen

    von
    Cover:
    Das Cover ist wunderschön und gefällt mir sehr. Die beiden Frauen könnten Rachel und Mercy seien, die gemeinsam vorm efeuumrankten Ivy Cottage stehen. Das Cover passt sehr gut zum ersten Teil der Reihe und bietet somit einen Wiedererkennungswert.

    Inhalt (dem Klappentext entnommen):
    Als Rachel Ashford eine private Leihbibliothek eröffnet, entdeckt sie ein verborgenes Geheimnis. Wird sie auf ihrer Suche nach Hinweisen auch die Liebe finden?
    Rachels Freundin, Mercy Grove, hat die Hoffnung auf einen Mann längst aufgegeben. Doch plötzlich tauchen verschiedene Verehrer auf. Aber nicht wegen Mercy, oder?
    Im »The Bell« hat sich die Lage spürbar entspannt und Jane kann ihre Trauer hinter sich lassen. Ist sie schon bereit für eine neue Liebe?

    Meinung:
    Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Perspektive von mehreren Charakteren geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
    In diesem Buch stehen vor allem Rachel und Mercy sowie das Ivy Cottage im Fokus, doch auch Jane kommt zu Wort und es gibt auch mit Thora ein Wiedersehen.
    Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sehr gut dargestellt und beschrieben worden. Zudem entwickeln sie sich im Laufe der Geschichte realistisch weiter. Sehr gefühlvoll zeigt die Autorin auf, wie Frauen zur damaligen Zeit von Männern bzw. dem Wohlwollen ihrer Familie abhängig waren und wie schnell sie unverschuldet in Not geraten können, z.B. die unverheiratete Tochter steht nach dem Tod des Vaters im Grunde auf der Straße.
    Ich konnte mit jeder der drei Freundinnen mitfühlen, mitfiebern und mitleiden und habe sie alle in mein Herz geschlossen, jedoch ist und bleibt Jane meine Favoritin. Eine sehr bewegende Szene mit ihr hat mich zu Tränen gerührt, aber auch der Humor und die Spannung kommen nicht zu kurz.
    Auch in diesem Band werden so einige Geheimnisse aufgedeckt und das Gemeinschaftsgefühl spielt eine wichtige Rolle. Man lernt die drei Freundinnen besser kennen und begleitet sie sehr gerne auf ihrem weiteren Weg. Insbesondere die Idee einer Leihbibliothek lässt das Herz von Bücherfans höherschlagen. Das Ende ist zum größten Teil abgeschlossen und es gibt auch ein Happy End für einige Charaktere, jedoch bleiben noch genügend Fragen offen, so dass man den nächsten Teil kaum noch erwarten kann. Wie ich jedoch die Wartezeit bis dahin überleben soll, weiß ich nicht…
    Wer Romane von Jane Austen liebt oder historische Romane mit einem Gemeinschaftsgefühl, Dorfidylle und starken Frauenfiguren wird hier wunderbare Lesestunden genießen dürfen und sollte sich diese tolle Reihe nicht entgehen lassen. Es ist ein Abtauchen in die Zeit von Jane Austen und ein Wiedersehen mit den liebgewonnen Charakteren, so dass ich die Lesestunden mehr als genossen habe.

    Fazit:
    Eine wunderbare und gefühlvolle Fortsetzung der Ivy-Hill-Reihe mit authentischen und sympathischen Charakteren sowie einem realistischen Blick in die Vergangenheit. Absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses Highlight. Ich freue mich sehr auf die weiteren Bücher der Reihe bzw. von der Autorin.
  • 5/5 Sterne

    Was für eine wunderschöne Fortsetzung!

    von
    Dies ist die Fortsetzung von »Die Herberge von Ivy Hill«, welche die Handlungsstränge nahtlos weiterführt. Es gibt ein Wiederlesen mit den liebgewonnenen Frauen aus Ivy Hill: Jane, Rachel und Mercy. Welche von ihnen wird diesmal das Glück finden? Dies lässt die Autorin bewusst lange im Unklaren und lässt ihre Leserinnen rätseln.

    Ich könnte jetzt gar nicht sagen, wer in diesem Band besonders im Fokus steht. Vielleicht Rachel, ganz minimal, mit der Eröffnung einer Bibliothek und ihrer Frage, wie es in Zukunft für sie weiter gehen mag? Ihr Schicksal verknüpft sich eng mit Mercys, zumal sie gemeinsam unter einem Dach leben. Mercy steht vor der Herausforderung, ob sie die Vormundschaft einer ihrer Schülerinnen übernehmen soll. Jane ist mit ihrer Herberge und den Vorkommnissen darin beschäftigt. Ist da noch Platz für privates Glück?

    Weiter möchte ich mich zum Inhalt gar nicht äußern, außer, dass er wieder so richtig schön Jane-Austen-mäßig ist und man in das dörfliche Leben zur Regency Zeit eintaucht.

    Anfangs kam ich jedoch recht schwer in die Handlung rein, was wohl meinem schlechten Namengedächtnis geschuldet ist. Ich brauchte eine Weile, bis ich die Zusammenhänge wieder zusammen gebracht und die Personen richtig zuordnen konnte. Im Nachwort steht, dass es auf der Homepage zu Ivy Hill ein Personenverzeichnis gibt - das kam für mich leider zu spät. Beim nächsten Mal weiß ich es besser!

    Der damaligen Zeit entsprechend sind die Protagonistinnen gläubig. Sie besuchen den Gottesdienst und erfahren, wie Gott in ihrem Leben wirkt. Das wird jedoch sehr unaufdringlich und authentisch mit der Handlung verflochten.

    Ich empfand diesen Roman (trotz der anfänglichen Schwierigkeiten) sehr entspannend! Und das, obwohl es drei wechselnde Perspektiven gibt. Man kann wunderbar darin versinken, während vor dem geistigen Auge eine Jane-Austen-Verfilmung abläuft. Ich kenne kaum eine Autorin, der das so gut gelingt, wie Julie Klassen!
  • 5/5 Sterne

    wundervolle Lesestunden

    von
    … sie blickte ihre alten Freundinnen liebevoll an. „Die Welt verändert sich und wir sind der Beweis dafür.“ (Jane)

    „Die Frauen von Ivy Cottage“ ist der 2. Band der Ivy Hill Reihe von Julie Klassen.
    Im ersten Band stand mehr die Geschichte von Jane und Thora rund um die Herberge Bell im Vordergrund. Die beiden spielen weiterhin eine Rolle, jedoch dreht es sich in diesem Band mehr um Rachel und ihre Freundin Mercy.
    Julie Klassen ist eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Kaum in die Geschichte eingetaucht, packt sie den Leser und nimmt ihn, federleicht geschrieben, gefühlvoll mit durch den ganzen Roman. Ich fand das Buch zu keiner Zeit langweilig, im Gegenteil, ich hätte mir gewünscht, noch viel länger im beschaulichen Ort Ivy Hill verweilen zu können – gemütlich bei einer Tasse Kaffee oder Tee und weitere Geschichten der Bewohner zu erleben.
    Auch in diesem Band schafft die Autorin es wieder, einem als Leser durch ihre wundervoll bildhaften Beschreibungen das Gefühl zu vermitteln, als wäre man mitten im Geschehen – mitten in Ivy Hill – und erlebt alles hautnah.
    Sie beschreibt alle Charaktere so detailliert und liebevoll, mit der Zeit wachsen sie einem alle ans Herz. Auch Thora, die im ersten Band eher die kritische und zugleich schwierige frühere Besitzerin der Herberge „Bell Inn“ war, ist mir mittlerweile vollends ans Herz gewachsen. Denn auch in diesem Teil des Romans erlebt sie einen wundervollen weiteren Wandel und wächst dem Leser sehr ans Herz.
    Das Buch hat mir ganz besondere schöne und gefühlvolle Momente gegeben, in denen man am liebsten weiter verweilen möchte.
    Die Glaubensaspekte sind meiner Meinung nach genau richtig dosiert und perfekt in das Geschehen eingewebt.
    Sehr gut gefällt mir auch die Übersichtskarte, die wie im vorherigen Band, auch hier zu Beginn zu sehen ist. So kann man sich einen guten Überblick über den Ort der Handlung verschaffen.
    Ich bin ein wenig traurig, dass diese gefühlvolle Geschichte schon wieder zu Ende ist und fiebere dem nächsten Band dieser Ivy Hill Reihe entgegen.

    Fazit
    „Die Frauen von Ivy Cottage“ ist ein fesselnder, Roman mit christlichen Aspekten, mit einer guten Dosis an Romantik und Gefühlen aber auch einer guten Portion Spannung die sich durch Geschichte zieht und mir bis zum Schluss traumhafte Lesestunden beschert hat.
    Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band und bin gespannt, wie es Jane, Mercy, und besonders der kleinen Alice weiter ergeht.
  • 5/5 Sterne

    Toller 2. Band von Ivy Cottage

    von
    Als Rachel Ashford eine private Leihbibliothek eröffnet, entdeckt sie ein verborgenes Geheimnis. Wird sie auf ihrer Suche nach Hinweisen auch die Liebe finden?
    Rachels Freundin, Mercy Grove, hat die Hoffnung auf einen Mann längst aufgegeben. Doch plötzlich tauchen verschiedene Verehrer auf. Aber nicht wegen Mercy, oder?
    Im »The Bell« hat sich die Lage spürbar entspannt und Jane kann ihre Trauer hinter sich lassen. Ist sie schon bereit für eine neue Liebe? (Klappcovertext vom Buch)
    Ich bin sehr gut in die wunderbare Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig zu lesen. Die Charaktere der vielen Personen sind sehr gut und bildlich beschrieben. So dass man meint die Personen schön länger zu kennen. Besonders die drei Freundinnen Rachel, Mercy und Jane sind mit sehr sympathisch. Aber nicht nur sie haben mir sehr gut gefallen, auch fast alle anderen Personen sind mir ans Herz gewachsen. Die Autorin hat hier eine tolle herzliche und emotionale Geschichte geschrieben. Auch wenn es kein Krimi mit viel Spannung ist, trotzdem kann man das Buch nur kaum aus den Händen legen. Man ist so gespannt wie die Geschichten der einzelnen Frauen weiter gehen. Einfach nur toll geschrieben. Am Schluss, eigentlich wie erwartend, gab es dann einige Happy Ends.
    Ich muss und kann das Buch nur sehr empfehlen. Lassen sie sich nicht von den über 500 Seiten abschrecken. Es lohnt sich das emotionale Buch und der ersten Band zu lesen.
  • 5/5 Sterne

    Reich sind nur die, die gute Freunde haben

    von
    "Wir brauchen Freunde nicht, um sie zu brauchen, sondern um die Gewissheit zu haben, dass wir sie brauchen dürfen." (Epikur von Samos)
    England, Ivy Hill 1820, nachdem Tod von Rachel Ashfords Vater kommt diese im Haus ihrer Freundin Mercy Grove unter. Nicholas Ashford, ihr Cousin und Erbe von Thornvale, hat Rachel inzwischen einen Heiratsantrag gemacht, doch sie braucht noch Zeit zum Nachdenken. Jedoch braucht sie auch Geld für ihren Lebensunterhalt und entschließt sich deshalb mit den Büchern ihres Vaters eine Leihbibliothek zu eröffnen. Daraufhin bietet Mercy ihr die Möglichkeit, diese im Salon ihres Hauses einzurichten. Das ihre Freundin Mercy allerdings bei gespendeten Büchern auf ein Geheimnis stößt, hätten beide niemals geahnt und so versuchen sie den Grund herauszufinden. Noch immer schlägt Rachels Herz für Timothy Brockwell, doch nach dem Skandal ihrer Familie macht sich Rachel wenig Hoffnungen auf eine Zukunft mit ihm. Jane der die Herberge "The Bell" gehört, hat nun ihre Trauerzeit beendet, auch wenn sie nach wie vor ihren Ehemann vermisst. Der Besuch von Mr. Drake und ihre vielen Aufgaben lenken sie jedoch ab. Ist Jane schon bereit für eine neue Liebe und ist Mr. Drake der richtige? Auch bei Mercy gibt es Neuigkeiten, sie soll die Vormundschaft für ihre Schülerin Alice übernehmen. Aber kann sie das wo sie doch mit der Mädchenschule genug zu tun hat und ist sie der Aufgabe gewachsen?

    Meine Meinung:
    Dies war mein erstes Buch von dieser Autorin und ich war fasziniert, auch wen es der zweite Band dieser Reihe war. Die Bücher können trotzdem unabhängig voneinander gelesen werden. Die unterhaltsame, lockere, gefühlvolle Schreibweise und das Cover hat mich schnell in den Bann gezogen und sofort in das Jahr 1820 eintauchen lassen. Das Lokalkolorit der Geschichte wird hier wirklich sehr bildhaft und ausführlich dem Leser dargestellt, so das für mich alles gut vorstellbar war. Zusätzlich gab es aber auch noch auf der ersten Seite eine Skizze von Ivy Hill. Die Charaktere fand ich sehr stimmig und sehr gut dargestellt, vor allem die drei Freundinnen Rachel, Mercy und Jane waren mir sofort sympathisch. Da ist die eher etwas zurückhaltende Rachel, die durch den Tod und Skandal ihres Vaters alles verloren hat. Jane eine Frau aus guten Haus, die nach der Ehe und dem Tod mit einem Gastwirt nun die Herberge geerbt hat, doch noch immer nagt sie schwer am Verlust. Mercy dagegen hat sich von dem Gedanken einen Mann und Familie zu gründen verabschiedet, stattdessen leitet sie die Mädchenschule, die sie ganz ausfüllt. Drei Frauen die alle keine einfache Zeit hinter sich haben und nun versuchen allein ihr Leben zu bestreiten. Werden sie vielleicht doch noch von der Liebe überrascht werden? Den zu dieser Zeit war es so, das man als Frau gewartet hat, bis der Mann einem einen Antrag macht. Viele unterhaltsame, teils verwirrende Begegnungen und Begebenheiten, aber auch jede Menge geheimnisvolles passiert in diesem Buch. Doch am Ende blieb noch einiges offen weshalb ich auf einen nächsten Teil hoffe, bei dem dies alles beantwortet wird. Ein Buch, welches sicher jedem Jane Austen Fans Herz höherschlagen würde und das ich nur empfehlen kann, bekommt 5 von 5 Sterne.
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