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Eine Freikirche sucht ihren Weg (Buch - Paperback)

Der Bund Freier Evangelischen Gemeinden in der DDR

Eine Freikirche sucht ihren Weg (Buch - Paperback)

Der Bund Freier Evangelischen Gemeinden in der DDR

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Lothar Beaupain beleuchtet die Geschichte des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in der DDR. Dabei fragt er auch, wie sich die Gemeinden nach dem Mauerfall 1989 verhalten haben. Darüber hinaus enthält diese Arbeit grundsätzliche Aussagen zur Verhältnisbestimmung des DDR-Staates zu den Freikirchen.

  • Artikel-Nr.: 229465000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
  • Reihe: TVG-Monographien
229.465
24,90 €
Vergriffen, keine Nachlieferung

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Lothar Beaupain beleuchtet die Geschichte der FEG in der ehemaligen DDR und porträtiert die Führungspersönlichkeiten. Dabei fragt er auch, wie sich die Gemeinden nach dem Mauerfall 1989 verhalten haben. Spannend: die geheimdienstlichen Tätigkeiten gegen die Freikirche.

 

Rezensionen
  • Aus:
    Schon im September 1950 bildeten die ostdeutschen Gemeinden des Bundes Freier evangelischer Gemeinden einen eigenständigen Bund in der DDR mit Bundestag und Bundesleitung. Erste Nachforschungen und Einschätzungen von ost- und westdeutschen Zeitzeugen und Kirchenhistorikern zum Weg dieser kleinsten, kongregationalistischen Freikirche im SED-Staat bietet ein 1995 von WOLFGANG DIETRICH und HEINZ-ADOLPH RITTER herausgegebener Sammelband. Er enthält überdies grundsätzliche Erörterungen zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte, Texte aus der Wendezeit, ein Interview mit dem Bundesvorsteher, kurze Selbstdarstellungen der einzelnen Ortsgemeinden in der ehemaligen DDR, Kurzbiografien der Bundesvorsteher sowie eine Zeittafel.
    Ausführlicher als in seinem Beitrag in dem Sammelband schildert LOTHAR BEAUPAIN in seiner Marburger theologischen Dissertation auf reicher Quellengrundlage die Entwicklung des BFeG in der DDR und seine Stellung zum SED-Staat. Dabei analysiert er die staatliche Politik gegenüber den »kleinen Religionsgemeinschaften« insgesamt, verzichtet jedoch leider darauf, seine Resultate in Bezug zu den Forschungsergebnissen zur staatlichen Kirchenpolitik gegenüber den Großkirchen zu setzen. Dennoch wird deutlich, dass der Staat seit Mitte der 50er Jahre auch in Bezug auf die Freikirchen eine Differenzierungsstrategie verfolgt hat. 1962 gaben die Freikirchen gegenüber der DDR und ihrer Regierung eine Loyalitätserklärung ab. Seinen pragmatischen Anpassungskurs behielt der Bund in den Folgejahren bei, auch wenn B. nach dem Staat-Kirche-Gespräch im Juni 1978 bei ihm einen Wandlungsprozess hin zur Behandlung einzelner zur herrschenden Staatsauffassung kritischer Fragen zu erkennen glaubt. Die Beziehungen des Bundes zum Staat waren nicht wenig vom Kurs des jeweiligen Vorstehers abhängig. B. porträtiert alle drei Bundesvorsteher ausführlich, gleicht aber seine Porträts nicht ausreichend mit den übrigen Kapiteln des Bandes ab, so dass es einerseits zu Wiederholungen kommt und andererseits Verweise fehlen. Die drei letzten Kapitel sind den Tätigkeitsfeldern Literaturarbeit, Pastorenausbildung, Diakonie und Evangelisation im sozialistischen Staat gewidmet. Insgesamt ist das Gliederungsprinzip der Dissertation leider nicht stringent, und das Buch überlässt – trotz Zusammenfassung – letztlich dem Leser die Syntheseleistung.
Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Paperback
  • ISBN: 978-3-417-29465-1
  • ISBN 10: 3417294657
  • Auflage: 1. Auflage, 27.06.2001
  • Seitenzahl: 504 S.
  • Maße: 14 x 21 x 3.8 cm
  • Gewicht: 600g

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