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Erinnerungen aus Glas (Buch - Gebunden)

5 Sterne

Erinnerungen aus Glas (Buch - Gebunden)

Während des Zweiten Weltkriegs setzen zwei Kindheitsfreundinnen in Amsterdam alles daran, so viele jüdische Kinder wie möglich vor den Nazis zu retten. 75 Jahre später stößt Ava Drake auf dunkle Geheimnisse in ihrer Familiengeschichte und alle Hinweise führen nach Holland ...

  • Artikel-Nr.: 332189000
  • Verlag: Francke-Buch GmbH
  • Originaltitel: Memories of glass
332.189
17,95 €
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Details

  • Artikel-Nr.: 332189000
  • Verlag: Francke-Buch GmbH
  • Originaltitel: Memories of glass

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Niederlande 1942: Eliese und Josie waren beste Freundinnen, doch das Leben hat sie getrennte Wege geführt. Nun stehen sie sich plötzlich wieder gegenüber: Eliese arbeitet inzwischen als Registrierungskraft in der Hollandschen Schouwburg, einem Amsterdamer Theater, das zur Sammelstelle für Juden umfunktioniert worden ist, Josie im gegenüberliegenden Kinderheim. Gemeinsam schmieden sie einen waghalsigen Rettungsplan …

75 Jahre später: Ava Drake reist als Direktorin der gemeinnützigen Kingston-Stiftung nach Uganda. Dort will sie den Förderantrag von Landon West prüfen. Existieren seine Kaffeeplantage und das angeschlossene Kinderheim tatsächlich? Als sich unerwartet eine Verbindung zwischen der Familiengeschichte von Landon und ihrer eigenen auftut und Ava zu recherchieren beginnt, stößt sie in ein Wespennest aus Lügen, Betrug und Habgier. Und sie begegnet Landons Großmutter, einer zierlichen alten Dame mit einer unglaublichen Geschichte …

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9636218-9-5
  • ISBN 10: 3963621893
  • Auflage: 1. Gesamtauflage (1. Auflage: 14.01.2021)
  • Seitenzahl: 368 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2.4 cm
  • Gewicht: 525g

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Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Gläserne Geschichtsperlen

    von
    " Erinnerungen aus Glas" geschrieben von Melanie Dobson ist im Januar 2021 im Francke -Buch-Verlag, Marburg erschienen.

    Ein Buch, das mir als etwas ganz Besonderes von einer lieben Lesefreundin empfohlen wurde und auf das ich deshalb sehr gespannt war.
    Da ich ein Faible für historisch gut recherchierte Werke besitze, habe ich diesbezüglich schon viel Literatur aus dieser Epoche des Nationalsozialismus gelesen.
    Der Roman von Melanie Dobson über zwei mutige Freundinnen und ihre gefährliche Rettungsaktion jüdischer Kinder hat meine Erwartungshaltung voll getroffen und ich bin abgetaucht in eine fesselnde Familiengeschichte, verknüpft mit wahren Begebenheiten und realen Schauplätzen.
    Die Handlung basiert auf verschiedenen Zeitebenen und länderübergreifenden Orten, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden und die Auswirkungen eines Kapitels dunkler Zeitgeschichte aufdecken.

    Es geht um das Jahr 1942, in dem Holland unter deutsche Besatzung gerät und das Schreckgespenst des Antisemitismus sich immer mehr ausbreitet.
    Die Hollandsche Schouwburg wird zum Sammelplatz für gefangene jüdische Familien, bevor sie zur Deportation in Lager abtransportiert werden.
    Eliese, eine ehemalige jüdische Bankierstochter, muss gezwungenermaßen die Registrierung der Namen auf Kartei - Karten vornehmen.
    Aufgrund von Platzmangel und Lärmbelästigung werden die Kinder übergangsweise in die benachbarte Kinderkrippe zur Obhut gebracht.
    Eliese übernimmt diesen Dienst und begegnet ihrer ehemaligen Freundin aus unbeschwerten Kindheitstagen, Josie, die während ihrem Lehramtsstudium die Kinderkrippenarbeit unterstützt.
    Angesichts des ihnen vor Augen stehenden Elends und Schicksals der jüdischen Familien reift in ihnen ein gefährlicher Plan.

    75 Jahre später begegnen wir Ava Drake, der jungen Direktorin der weltweit bekannten und renommierten Kingston-Stiftung.
    Sie selbst ist durch ihre adoptierte Mutter ein Teil dieses hochangesehenen Familien-Clans.
    Bei der Recherche eines Förderantrags für die Stiftung reist sie nach Uganda und lernt dort den Kaffeeplantagenbesitzer Landon West kennen, der mit seinem Projekt Bishara und dem dazugehörigen Kinderheim wertvolle Missionsarbeit leistet.
    Mit ihm zusammen entdeckt sie Verbindungen zwischen ihrer und Landons Familie.
    Als sie Landons Urgroßmutter kennenlernt, fasst diese Vertrauen zu Ava und offenbart ihre Erlebnisse aus ihrer Zeit in Holland während des Zweiten Weltkriegs.
    Aber auch Ava hat unverarbeitete Erinnerungen aus ihrer Kindheit, die sie als Albträume verfolgen.
    Als sie erkennt, wer hinter ihrem großen Verlust steht, gerät sie in Lebensgefahr.

    Mein Fazit:
    Ein Buch, das mich von Anfang bis Ende gepackt hat und das ich nur mit unfreiwilligen Unterbrechungen zur Seite gelegt habe.
    Melanie Dobsons Schreibstil ist flüssig, kraftvoll und überzeugend, ihre Charaktere sind authentisch und berührend.
    Man lebt und leidet mit den Protagonisten dieser Geschichte, geht durch alle Höhen und Tiefen auf der Spur eines alten Familiengeheimnisses, das das philanthrope Image einer anerkannten amerikanischen Familie ins Wanken und unglaubliche Verbrechen ans Licht bringt.
    Und zugleich ist es eine Hommage für Liebe und Glauben, für selbstloses Handeln und Opferbereitschaft und einer hoffnungsvollen Botschaft.



  • 5/5 Sterne

    Und wenn auch nur ein Kind gerettet werden kann

    von
    In diesem spannenden Roman, der auf wahre Begebenheiten beruht, geht es um die Rettung jüdischer Kinder in den Niederlanden im Dritten Reich. Nicht nur Widerstandskämpfer, ganz gewöhnliche Menschen riskieren ihr Leben in einem stillen Protest gegen das Unrechtsregime.

    In diesem Buch werden zwei Geschichten erzählt, die nach und nach zusammenfließen. Da sind zum einen die Ereignisse in den letzten Kriegsjahren in Holland, zum anderen wird von einer reichen, amerikanischen Familie in der heutigen Zeit erzählt.

    Die junge Studentin Josie übernimmt immer mal wieder kleine Aufträge und Botendienste für ihren älteren Bruder Samuel, der im Widerstand aktiv ist. Einmal kann sie nur knapp einer Festnahme entkommen. Erst da wird ihr klar, wie gefährlich diese Aufgabe ist. Trotzdem möchte sie noch mehr tun, denn sie erlebt hautnah mit, wie immer mehr Juden deportiert werden. Als sie die Möglichkeit hat bei der Rettung von Kindern mitzuhelfen, zögert sie nicht.

    Eliese kommt als junges Mädchen aus Deutschland nach Holland. Ihrem wohlhabender Vater gehört eine Bank. Wegen seinen großen Investitionen fühlt er sich zunächst sicher, auch als Jude. In den letzten Kriegsjahren muss Eliese bei der Aufnahme der Juden, die deportiert werden sollen, mithelfen. Sie erlebt wie gefühllos die Nazis die Kinder behandeln. Da hat sie eine Idee, wie einzelne Kinder gerettet werden können.

    Mehr als siebzig Jahre später sehnt sich Ava nach einer liebevollen Familie. Als Jugendliche verlor sie ihre nächsten Angehörigen und wurde von der reichen Familie ihrer Mutter aufgenommen. Aber außer der Familienmatriarchin würden sie wohl alle am liebsten loswerden, weil sie ihr Erbe nicht teilen wollen.

    Avas Aufgabe besteht darin wohltätige Organisationen für die Familienstiftung auszuwählen und zu überprüfen. Eine kurze Reise nach Uganda verändert ihr Leben, und hilft ihr bei der Suche nach ihren Wurzeln.

    Diese Geschichte ist sehr fesselnd geschrieben. Es gibt viele Familiengeheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kommen. Die Charaktere sind allesamt einzigartig und sehr gut gezeichnet, auch solche, die nur einen kurzen Auftritt haben. Da gibt es, zum Beispiel, die eigenwillige alte Frau, die sterbenden Kindern im Krankenhaus eine letzte Freude macht, die Nachbarin, die als Krankenschwester aufopfernd in einem jüdischen Lager arbeitet oder die liebevolle Betreuerin der Kinder in der Tagesstätte.

    Auch das Lebensgefühl der Niederlanden wird gut wiedergegeben. Dieses kleine Volk, dass auf den Angriff der Deutschen nicht vorbereitet war, tat doch in mutiger Weise was es konnte, um Menschen zu retten und Widerstand zu leisten.
    Der christliche Glaube spielt in dieser Geschichte eine wichtige Rolle. Es geht um Themen wie Schuld und Versagen, und um Gottes rettende Liebe. Die Hinweise auf Gott passen gut zur Handlung und passen gut zur Geschichte.

    Fazit: Einmal begonnen, kann man dieses Buch nur schwer aus der Hand legen. Eine inspirierende Geschichte über das mutige Handeln einzelner Menschen zur Rettung der Hilflosen, verbunden mit einer Geschichte über die Kehrseite von Geld und Macht. Sehr empfehlenswert, besonders für Menschen, die historische Romane lieben!
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