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Gewundene Pfade (Buch - Gebunden)

5 Sterne

Gewundene Pfade (Buch - Gebunden)

5 Sterne

Südafrika, 1920 bis 1970. Lettie Louw hat die Arztpraxis ihres Vaters übernommen. Zu ihren ersten Patienten gehört Marco Romanelli, ein außergewöhnlicher Mann aus Italien, der Heilung von den Verletzungen sucht, die man ihm im Krieg zugefügt hat. Lettie entdeckt hinter dem herausfordernden "Fall" einen faszinierenden Menschen, mit dem sie viel verbindet …

  • Artikel-Nr.: 332072000
  • Verlag: Francke Buchhandlung GmbH
332.072
19,95 €
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  • Verlag: Francke Buchhandlung GmbH

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Südafrika in den 1920er- bis 1970er-Jahren:
Es ist eine heile Welt, in der Lettie Louw aufwächst – und doch fehlt ihr ein Stück zum Glück. Zu sehr fühlt sie sich als das hässliche Entlein zwischen all ihren hübschen Freundinnen. Kein Wunder, dass es auch mit den Jungs nicht klappt. Umso eifriger kniet sie sich ins Studium der Medizin; sie will als würdige Nachfolgerin die Arztpraxis ihres Vaters übernehmen. Zu ihren ersten Patienten gehört ein außergewöhnlicher Mann. Marco Romanelli kommt aus Italien. Im warmen Klima Afrikas sucht er Heilung von den Verletzungen, die man ihm zugefügt hat – in einem KZ in Polen während des Krieges. Schnell entdeckt Lettie hinter dem herausfordernden »Fall« einen faszinierenden Menschen, mit dem sie viel verbindet. Und bald nimmt ihr Lebensweg überraschende Wendungen ...

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9636207-2-0
  • ISBN 10: 3963620722
  • Auflage: 1. Auflage, 29.08.2019
  • Seitenzahl: ca. 528 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 cm
  • Gewicht: 674g

  • Mit Schutzumschlag
Beteiligte Personen

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Emotional berührend

    von
    Es ist die Geschichte von Lettie. Es beginnt in den 1930er Jahren, als Lettie mit ihren Freundinnen noch zur Schule in Südafrika geht. Es geht um die Liebe, um Freundschaften, aber auch um den zukünfigen Berufsweg. Im Gegensatz zu ihren gertenschlanken und hübschen Freundinnen ist Lettie äußerlich eher unscheinbar, zu dick, Brillenträgerin. Sie ist verliebt, ihre Liebe wird aber nicht erwidert. So stürzt sie sich in ihr Medizinstudium und übernimmt anschließende die Landarztpraxis ihres Vaters.

    Es ist aber auch die Geschichte des Italieners Marco, der im 2. Weltkrieg Rachel und die Famile Rosenfeld in den Bergen versteckt. Diese Zeit und diese "Umstände", dieses Grauen, dieses Bangen und Leid, wird von der Autorin sehr sehr beeindruckend erzählt.

    Am Anfang muss man sich ein bisschen in das Buch einlesen, hier hilft das vorangestellte Personenregister ungemein. Aber nach ein paar Kapiteln hat mich die Geschichte so richtig gepackt, vor allem emotional. Oft hatte ich Tränen in den Augen, so sehr habe ich mitfühlen können.

    Die Geschichte spannt sich bis in die 80er Jahre. Politik wird eher am Rande behandelt, es ist vielmehr der steinige und verschlungene (Lebens-)Pfad einer Einzlelnen. Letties Leben, ihre lIebe, ihre Familie, ihre Freundinnen, ihr Alltag, ihre Probleme, die guten und die schlechten Tage, ihre Gedanken, ihre Schicksalsschläge, ihr Hadern mit Gott und der Welt, aber auch ihre Stärke, ihr Mut, ihre Intelligenz und vor allem ihr Glaube, sind das Kerngerüst dieses Romans. Am Ende hätte ich es mir etwas straffer gewünscht, allerdings gelingt der Autorin hier dann auch ein Bogenschlag zum Anfang des Romans, es ist ein mutmachendes und versöhnliches Ende.

    Es gibt zwei weitere Romane "Hinter dem Orangenhain" und "Das Kind aus dem versteckten Dorf", die die Sichtweisen und Lebensgeschichten von anderen Personen, die auch hier als Nebenrollen auftauchen, erzählen. Diese beiden Romane möchte ich jetze auch unbedingt lesen.

    Irma Joubert hat einen ungemein fesselnden Erzählstil, eher mit leisen Tönen, sanft erzählt, aber man fühlt sich regelrecht hineingezogen in die Geschichte, kann sich alles sehr gut vorstellen und vor allem mitfühlen.

    Gewundene Pfade ist ein außergewöhnlicher und emotional berührender Roman.
  • 5/5 Sterne

    Grossartig!

    von
    Südafrika, 1920er- bis 1970er-Jahre: Lettie Louw fühlt sich lange als hässliches Entlein unter ihren hübschen Freundinnen. Mit der Liebe klappt es auch nicht so recht, denn ihr Schwarm liebt eine andere. Sie studiert Medizin, um die Arztpraxis ihres Vaters übernehmen zu können. Einer ihrer ersten Patienten kommt von weit her: Marco Romanelli aus Italien. Im Krieg hat seine Gesundheit stark gelitten – im warmen Südafrika soll er nun wieder zu Kräften kommen. Lettie will es sich lange nicht eingestehen, aber Marco fasziniert sie mehr, als es aus beruflicher Sicht nötig wäre…

    Erster Eindruck: Das Cover des Schutzumschlages mit der einen Brief lesenden Frau gefällt mir sehr gut (obwohl ich kein Fan von Schutzumschlägen bin). Im Hintergrund große Bäume – eine beeindruckende Naturkulisse!

    Zuerst lernen wir Lettie und ihre Freundinnen in Südafrika kennen: Lettie, eine zielstrebige, aber unglücklich verliebte junge Frau; Annabel, schön und eitel – das eigene Wohlbefinden ist ihr das Wichtigste; Christine und Klara, beide eher zurückhaltend und ruhig.
    Wechsel zu Marco und seiner Familie nach Italien: Er ist verliebt – in eine Jüdin. Dies ist sehr schwierig, denn eine Beziehung zwischen Katholiken und Juden wird nicht gerne gesehen, später sogar verboten. Als der Krieg ausbricht, flüchtet Marco mit ihrer Familie in die Berge. Es ist sehr bedrückend, von ihren Erlebnissen zu lesen, aber ich will hier keine Details dazu verraten.
    Wie einleitend erwähnt, kommt Marco nach Südafrika und so kreuzen sich erstmals die Wege von Lettie und Marco. Die Jahre vergehen, die Freunde heiraten, kriegen Kinder. Die Kinderlähmung bricht in Südafrika aus. Lettie erlebt als Ärztin viele traurige Schicksale, aber auch ihr eigenes Leben wird davon nicht verschont.
    Ich habe mir einige schöne Zitate aufgeschrieben, die ich hier aber nicht wiedergeben kann, weil ich damit unnötig spoilern würde.

    Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen; es ist ein großartiges Buch über mehrere Jahrzehnte, das Leben auf unterschiedlichen Kontinenten, Liebe, Familie, Freundschaft und den Glauben. Die Autorin hat ein großes Paket mit Emotionen aller Art geschnürt. Das wiederholte Aufgreifen des Ausdrucks „gewundene Pfade“ hat mir sehr gut gefallen: „Selbst ein gewundener Pfad muss irgendwo anfangen“. Ja, das stimmt wohl. Ich hätte mir mehr Jahreszahlen gewünscht, denn manchmal habe ich den Überblick verloren, wie viele Jahre mittlerweile vergangen waren. Von mir gibt es dennoch wohlverdiente 5 Sterne. Ich freue mich auf ein weiteres Buch der Autorin.
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