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Ich muss verrückt sein, so zu lieben (Buch - Gebunden)

Wie ein Wort von Gott alles veränderte

3.5 Sterne

Ich muss verrückt sein, so zu lieben (Buch - Gebunden)

Wie ein Wort von Gott alles veränderte

3.5 Sterne

Shauna Shanks glaubt, eine solide Ehe zu führen. Bis ihr Mann ihr eröffnet, dass er sie nicht liebt und die Scheidung will. Doch Gott ermutigt die junge Mutter, nicht aufzugeben. Mit seinen Waffen - den Waffen der Liebe - kämpft Shauna voller Glaube um ihre Ehe und erfährt: Gottes Wort kann wirklich alles verändern ...

  • Artikel-Nr.: 190994000
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH
  • Originaltitel: A Fierce Love
190.994
18,00 €
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Details

  • Artikel-Nr.: 190994000
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH
  • Originaltitel: A Fierce Love

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Shauna Shanks und ihr Ehemann Micah führen eine solide Ehe. Glaubt zumindest Shauna - bis Micah ihr kurz vorm 10. Hochzeitstag eröffnet, dass er sie nicht liebt, eine Affäre hat und die Scheidung will. In ihrer Not wendet sich Shauna an Gott. Er ermutigt die junge Mutter, nicht aufzugeben. Also beschließt sie, um ihre Ehe zu kämpfen. Doch ihre Waffen sind nicht Wut, Aggression, Bitterkeit, Vorwürfe oder Streit - sondern Liebe, Liebe, Liebe. Die berühmten Worte aus 1. Korinther 13 werden ihr "Liebesfilter" , anhand dessen sie jedes Gefühl, jedes Wort, jedes Handeln ihrem Mann gegenüber prüft. Das verändert nicht nur Shauna selbst, sondern sie erlebt auch in ihrer Ehe ein echtes Wunder ... Auch wenn ihre Geschichte einmalig ist, bezeugt sie: Gottes Wort und seine leidenschaftliche Liebe zu uns kann wirklich alles verändern.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-7655-0994-0
  • ISBN 10: 3765509949
  • Auflage: 1. Auflage, 07.08.2018
  • Seitenzahl: 256 S.
  • Maße: 13 x 20.5 x 2 cm
  • Gewicht: 410g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Ein sensationelles Buch

    von
    Ein sensationelles Buch!

    Kurzweilig geschrieben, ehrlich, authentisch und 100% gegen den Mainstream innerhalb und außerhalb der Kirche.

    Ohne moralischen Zeigefinger - unbedingt bestellen
  • 3/5 Sterne

    Eine Frau kämpft um ihre Ehe mit Gottes Hilfe

    von
    Cover und Gestaltung:
    ---------------------------
    Mich hat das Cover sofort angesprochen. Die Person, um die es geht ist abgebildet in lächelnder Position. Ungewöhnlich ist die Tatsache, dass die Autorin zur Seite blickt, statt den Leser anzusehen. Sie scheint auf den Titel zu schauen. Oder schaut sie zu ihrem Liebsten hin? Das Bild weckte meine Neugier und die Frage, was wohl der Auslöser ihres Glückes sein mag. Die Farben harmonieren miteinander, zum Thema Liebe passt das Herz und die rosa Töne. Das "So" im Titel strahlt wie die Sonne und für mich war gerade dieses Wort ein richtiger Eyecatcher, der zusammen mit dem Seitenblick echte Neugierde auf den Inhalt geweckt hat. Als Hardcover wirkt das Buch sehr hochwertig und im Laden hätte ich das Buch definitiv zur Hand genommen, sehr schön gemacht!

    Inhalt:
    ---------------------------
    Nach fast 10 Jahren Ehe, aus der 3 Kinder hervorgegangen sind, eröffnet Shaunas Mann Micah ihr, dass er sie nicht lieben würde (nie geliebt hätte!) und sich scheiden lassen will. Nach einer anfänglichen Verzweiflung beschließt Shauna, unterstützt von ihrem christlichen Glauben, um ihren Mann und ihre Ehe zu kämpfen. Dabei dient ihr 1. Korinther 13.13 als Motto: "Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."

    Mein Eindruck:
    ---------------------------
    Die Beschreibung und das Cover hatten mich sofort gepackt. Sicher kennen viele das Gefühl, wenn die Ehe auf einmal zu kippen droht bzw. wenn man plötzlich vom Partner eröffnet bekommt, es sei etwas nicht in Ordnung, obwohl man selbst dies zuvor anders wahrgenommen hat. Gefühle wie Verbitterung, Wut, ggf. Rachsucht aufgrund seelischer Verletzungen kommen da schnell hoch. Ich war neugierig, wie Shauna es geschafft hat, die Liebe überwiegen zu lassen und wie sie ihre Ehe damit retten konnte.

    Optisch ist das Buch schön gestaltet mit dem scheinenden Herz als Abschnittstrenner und schreibschriftartigen Kapitelüberschriften. Zudem ist jedem Kapitel ein passendes Bibelzitat vorangestellt, das durch ein Pflanzenblatt vom Kapitel optisch getrennt wird.

    Der Einstieg in die Handlung ist noch viel versprechend. Shauna fasst zusammen, wie Micah und sie sich kennen gelernt haben und es wie dann zum Heiratsantrag kam. Danach folgt ein Zeitsprung, bei dem sie den fatalen Tag schildert, an dem Micah ihr mitteilt, dass er sie nicht (mehr) liebe. Im weiteren Verlauf erlebt der Leser die Höhen und Tiefen von Shauna beim Kampf in sich, um ihren Glauben und ihre Ehe. Ihre Hoffnung, aber auch die Zweifel und negativen Gefühle. Diesem Verlauf vermochte ich oft schwer zu folgen, da er nicht chronologisch erzählt wurde. Da Vieles, das sich auf die (frühere) Beziehung von Shauna und Micah bezog, nur häppchenweise eingestreut wurde, konnte ich manchmal schwer die aktuelle Situation nachvollziehen. Am Ende wird klar, dass Micah das Buchprojekt unterstützt hat, um ihrer beide Geschichte zu erzählen. Da hätte ich es wünschenswert gefunden, wenn er im Buch zu einigen Stellen auch seine Meinung offenbart hätte.

    Shaunas Kampf selbst lässt mich zwiespältig zurück. Zwar kann ich auf der einen Seite ihre Verzweiflung nachvollziehen und einige ihre Tipps wie den "Liebesfilter" oder die "Gefangennahme schlechter Gedanken" fand ich gut und nachahmenswert. Auf der anderen Seite war mir ihre Einstellung zu Gott und vor allem zum Gebet zu extrem. Sie erschien für mich sehr egoistisch. Wenn sich Dinge für sie zum Guten gewendet haben nach dem Gebet, so war es Gottes Werk, wenn nicht, dann verzweifelte sie sogleich. Alles, was sie tut, tut sie nicht (in erster Linie) aus Liebe zu Micah, sondern als Mittel zum Zweck (ihn zurückzuhaben). Obwohl sie sich an das "Hohelied der Liebe" (1. Korinther 13) halten will, so hatte ich doch oft den Eindruck, dass sie widersprüchlich handelt, Liebe mit Besitz verwechselt. Diese Ich-Bezogenheit hat mich häufig beim Lesen genervt, auch wenn es immer wieder sehr gute Passagen gab, wenn sie z. B. mit ihren Kindern über die aktuelle Situation redet und sie verbal beschützt. Auch ihr Durchhaltevermögen habe ich dabei sehr bewundert. Letztendlich stand im Vordergrund ihre Beziehung zu Gott und die Beziehung zu Micah war dabei nur der Aufhänger, das 'Nebenprojekt', so empfand ich es. Ich bin überzeugt, dass der Glaube an Gott eine sehr wichtige Unterstützung in allem ist, auch im Kampf um Beziehungen. Doch die Ich-Bezogenen Interpretationen der Bibelverse und Shaunas ekstatische Ausbrüche bei Lobpreisliedern empfand ich eher als befremdlich. Schließlich hat mich die Auflösung, die Micahs schlechtes Verhalten ihr gegenüber begründen soll, doch sehr überrascht und schockiert zurückgelassen. In gewisser Weise hatte ich am Ende das Gefühl, dass Shauna wirklich etwas "ver-rückt" ist, wie im Titel angedeutet, sie ist mir einfach zu extrem in mancher Hinsicht. Daher ließ mich das Buch unbefriedigt zurück, ich hatte mir etwas anderes erhofft.

    Fazit:
    ---------------------------
    Mit Gottes Hilfe die Ehe retten: Viele gute Denkanstöße, doch recht extreme Glaubenspraktiken und eindimensionale Ansichten der Autorin
  • 4/5 Sterne

    Kampf um Erhaltung einer Ehe mit Hilfe von Gottes Wort

    von
    Zur Autorin:
    Shauna Shanks ist Autorin und Bloggerin und hat an einem Bible College studiert. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt sie auf einer Farm in Ohio.

    Schreibstil/Fazit:
    Der Buchtitel und besonders das Cover fallen sofort ins Auge, der Leser wird neugierig, was ist da passiert?
    Shauna Shanks erfährt kurz vor ihrem 10. Hochzeitstag von ihrem Mann Micah, dass er eine Affäire hat und sich scheiden lassen möchte.
    Für seine Frau Shauna bricht eine Welt zusammen. Da sie sehr christlich eingestellt ist, wendet sie sich im Gebet an Gott und bittet um Hilfe. Sie will um ihre Ehe kämpfen, denn, sie liebt ihren Mann. Gott soll ihr den richtigen Weg aufzeigen. Durch intensive Gebete und christliche Lieder sowie die Liebe Gottes verändert sich Shauna mehr und mehr.
    Geschieht dadurch in ihrer Ehe doch noch ein Wunder?

    Das Buch gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil ist locker, klar und verständlich.
    Die Liebe Gottes zieht sich durch das ganze Buch und auch die Personen, die Shauna unterstützen gefallen mir sehr.
    Die Bibeltexte, Gebete und Lieder brachten Trost und Hoffnung, aber, auch die Verzweiflung ergreift Shauna immer wieder.
    Sie geht einen langen, schweren, kraftzehrenden und aufopfernden Weg, so dass der Leser sich immer wieder fragt, wird sie am Ende dafür belohnt werden?

    Dieses Buch ist nicht für Jedermann.
    Ich empfehle es Menschen, die ähnliche Situationen erleben, um positive Gedanken zu bekommen und auf Gottes Hilfe vertrauen zu können.
  • 5/5 Sterne

    Gott lässt die Liebe neu entfachen!

    von
    Sehr empfehlenswert! Die Autorin bezeugt, was Gebet bewirken kann. Das Buch zeigt, dass letztendlich Gott alle Macht besitzt und dass er uns vor dem Bösen bewahrt. Mikah ist nicht die Klippen hinabgestürzt, obwohl er beim Autofahren eingeschlafen war und Shauna hat Gott in ihrer Ehekrise Christen zur Seite gestellt, die sie mit Gebet und praktischer Hilfe begleitet haben. Was für ein Zeugnis. Trotz aller Anfechtung hat Gott aus dem Ehepaar wieder ein Liebespaar gemacht. Halleluja!
  • 2/5 Sterne

    Ein nicht ganz unkritisch zu betrachtendes Buch zu einem nichtsdestotrotz wichtigen Thema

    von
    Worum geht's?
    Shauna mag ihr Leben - ihre Familie mit ihrem Mann Micah und den drei kleinen gemeinsamen Söhnen, ihren Alltag. Doch dann gerät alles ins Wanken: Micah will die Scheidung. Es trifft Shauna wie aus dem Nichts. Ihre Ehe soll von Anfang an nicht wahrhaftig gewesen sein?
    Aufzugeben und sich dem Selbstmitleid zu überlassen, liegt nah. Aber Shauna erhält den starken Impuls, an ihrem Mann festzuhalten. Sie beginnt, die Standhaftigkeit ihres Glaubens zu hinterfragen und startet mit Gott an ihrer Seite den schier verrückten Versuch, Micah zum Bleiben zu bewegen. Können Vergebung und Liebe heilen, was zwischen ihnen zerbrochen ist?

    Was mich neugierig gemacht hat:
    Ich muss gestehen, eigentlich ist das ja mal so gar nicht mein Thema. Dennoch wurde ich neugierig, als die Autorin beim Fragefreitag auf LovelyBooks den Lesern Rede und Antwort stand. Sie schrieb, das Buch eigne sich nicht nur für Verheiratete, sondern stoße auch bei anderen Menschen auf gute Resonanz. Ich begann mich dafür zu interessieren, wie Shauna gelang, was so viele andere in unserer Gesellschaft (manchmal aus guten Gründen, manchmal vielleicht auch zu leichtfertig) aufgeben: ihre Ehe zu retten.

    Wie es mir gefallen hat:
    Was man auch von dem Buch halten mag: Es steht außer Frage, dass es einen als Leser mit Fragen und Einstellungen konfrontiert, mit denen man sich auseinandersetzen und zu denen man für sich selbst Stellung beziehen muss. Insofern regt es zum Nachdenken an und erreicht damit sicherlich eine seiner Hauptabsichten.

    Über die ersten Kapitel hinweg hatte ich einen sehr positiven Eindruck, sodass ich zu diesem Zeitpunkt vier Sterne vergeben hätte. Shauna berichtet in seiner sehr angenehmen Art und Weise vom Geschehenen und ihren Gefühlen und Gedanken und verbindet das immer wieder mit Impulsen, die auch für andere Charaktertypen und Lebenssituationen wertvoll sind. So plädiert sie beispielsweise - mit eigenen Erlebnissen und biblischen Bezügen - dafür, sich selbst in Durchhaltevermögen zu üben und die eigenen Gedanken immer wieder aufs Neue zu prüfen und zu bewerten.
    Einzig die Hintergründe ihrer Beziehung zu Micah von den Anfängen an waren für mich zu schwammig dargestellt, um ein Verständnis für die Ehe der beiden und ihre negative Entwicklung bis zum Wendepunkt gewinnen zu können.
    Erlebnisse mit Gott mit anderen zu teilen, ist gar nicht so leicht, da es nach außen immer so aussehen kann, als hätte man sich bloß aus Selbstschutz in eine Art Scheinwelt gerettet. Shauna habe ich ihre Erfahrungen im ersten Teil des Buches aber absolut abgenommen.

    Im weiteren Verlauf tendierte ich mehr und mehr zu einer Drei-Sterne-Bewertung. Leider beschreibt Shauna Micah sehr eindimensional, sieht vieles nur aus ihrer Warte heraus und verzichtet auf genauere Beschreibungen ihres damaligen Zusammenlebens. Viel zu spät erfährt man von Micahs Hintergründen, die eindeutig sehr relevant sind, um sein Verhalten einordnen zu können. Der Aufbau des Buches ist in diesem Punkt bedauerlicherweise nicht gut gelungen.

    Aus zwei Gründen hat mich das Gesamtbild schließlich doch sehr enttäuscht, sodass es nur noch für eine 4+ und entsprechend zweieinhalb Sterne, reicht.
    1. Shauna scheint einige recht problematische Ansprüche an Gott und ihre Beziehung zu Micah zu stellen. Wenn etwas nicht nach ihrem Plan läuft, ist sie geradezu beleidigt, wenn doch, interpretiert sie es als Gottes Willen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum sie z. B. öfters schreibt, sie habe sich unattraktiv gefühlt, hatte keine Zeit, sich richtig zu schminken und verstehe es, dass Micah sie als Mutter nicht mehr anziehend gefunden hat. Ein weiteres Beispiel: in einer völlig angespannten Situation versuchte sie plötzlich, ihren Mann eifersüchtig zu machen und wunderte sich dann, dass er nicht darauf anspringt.
    2. Wie im ersten Punkt schon angedeutet, scheint Shauna Gottes Wirken sehr schnell festzulegen und überhaupt keinen Raum mehr dafür zu lassen, dass niemand Gott vollkommen ergründen kann. Sie weiß immer sofort, was er sagt, was er denkt, was er von ihr möchte. Doch so ist es im Glauben (leider) nicht, dann wäre es ja Wissen.
    Ich hatte mir ein Buch erhofft, dass Christen und Nicht-Christen gleichermaßen darin bestärkt, Beziehungen nicht allzu schnell durch andere zu ersetzen oder gar nicht erst tiefer einzugehen, wie es in unserer Wegwerfgesellschaft so oft passiert. Dafür ist Shaunas Sicht jedoch in einigen Punkten leider zu engstirnig und zu sehr geprägt von ihren gemeindlichen Hintergründen. Ich bin keine Freundin davon, Christen nach ihrer Glaubensrichtung und -praxis zu sortieren, doch in diesem Fall hat es mich tatsächlich sehr abgeschreckt, wie sie von Entrückungsszenarien beim Hören von Anbetungsmusik und vor allem von einem Dämon in ihrem Haus berichtet, der dann mit Jesu Namen und Türensalben vertrieben wurde.

    Das Buch ist in jedem Fall interessant und gut geeignet, um sich eigener Standpunkte neu bewusst zu werden; als gewinnbringender Ratgeber funktioniert es aber nur bedingt.

    (Für wen) Lohnt es sich?
    Wie oben schon geschrieben, ist es leider kein Buch, das man Nicht-Christen empfehlen könnte, da Shaunas Glaube teils sehr spezielle Züge annimmt, die eher irritieren, vor allem, wenn man selbst sich bisher nicht viel mit dem Christentum und seinen verschiedenen Ausprägungen beschäftigt hat.
    Einzelne Kapitel enthalten wichtige Wahrheiten, doch insgesamt gibt es immer wieder Aspekte, die mit Vorsicht zu genießen sind, und neben Shaunas Liebesgeschichte mit Gott kommt die zu ihrem Mann (zumindest im Buch) recht kurz.

    In einem Satz:
    „Ich muss verrückt sein, so zu lieben" gibt einige gute Gedankenanstöße rund um den eigenen Umgang mit Konflikten, um den Glauben an Gott und das menschlichen Miteinander; auf der anderen Seite ist die Einstellung der Autorin teils sehr kritisch zu betrachten, und Nicht-Christen werden vermutlich von ihren Schilderungen eher abgeschreckt.
  • 2/5 Sterne

    Der Titel ist Programm

    von
    … der Titel ist Programm...
    Ich durfte dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen und muss sagen, Shauna Shanks lässt mich sehr irritiert zurück. Vom Klappentext her, hatte ich völlig andere Erwartungen an ihre Geschichte. Ich hatte erwartet, etwas über ihre Ehe zu erfahren, jedoch ist dies eigentlich nur Nebensache in ihrem Buch. Viel mehr beschreibt sie, ihren Weg des Glaubens und wie er sich in diesem Lebensabschnitt verändert bzw. gefestigt hat.
    Dies möchte ich im weiteren Begründen, wer das Buch noch lesen möchte, liest lieber nicht weiter, da es sich nicht vermeiden lässt hier zu SPOILERN!!!
    Es ist ein Buch, was durchweg ihren Glaubensweg beschreibt, die Ehe ist da Nebensache und auch so scheint ihr Ehemann in ihrem Leben nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Wer hier erwartet, eine Geschichte ihrer Ehe zu erfahren wird hier enttäuscht, über ihren Mann Micah erfährt man nur sehr wenig. Auch finde ich die Gliederung des Buches sehr ungünstig, denn „Micah“ erhält das Kapitel 19, jedoch soll es doch hier in dem Buch um ihn gehen, warum erfährt man dann so spät und erhält nur karge Informationen über ihn? Das Buch ist daher sehr einseitig geschrieben und man kann sich über Ihren Mann Micah einfach kein realistisches Bild machen. Vielleicht erscheint er auch einfach so weit hinten im Buch, weil er in ihrem Leben keine Person auf ihrer Augenhöhe zu sein scheint.
    Vielleicht hat es mit seiner Herkunft zu tun aber sie sieht ihn nicht als gleichwertigen Partner auf einer Ebene mit sich selbst. Seine Mutter ist drogenabhängig und hat ihn in der Kindheit sehr vernachlässigt. An einer Stelle erklärt sie, dass sie ihn am liebsten gegen jeden besseren Mann ausgetauscht hätte. Man kann nicht erkennen, was die beiden zu einer Heirat bewegt hat, außer vielleicht eine körperliche Anziehungskraft. Ein Gedanke jedoch sich freundschaftlich zu begegnen, lässt sich hier nicht erkennen.
    Vieles der Inhalte ließ mich kopfschüttelnd und fragend zurück. Sie hat eine Bibel- und Glaubensauffassung, die ich nicht teile. Was mich am meisten dabei schockiert hat, war ihre Auffassung, dass Gott Menschen in Versuchung führt, um sie wieder neu oder mehr an sich und den Glauben zu binden. Gott führt niemals in Versuchung, denn dies würde im vollständigen Gegensatz zu seinen Geboten stehen. Gott führt den Menschen nicht in Sünde, verleitet ihn nicht zum fremdgehen und Ehebruch, das sind alles Werke des Widersachers. Gott prüft lediglich den Glauben und Gehorsam der Menschen. Die Autorin behauptet jedoch ganz klar, dass die Affäre ihres Mannes Gottes Plan war, um sie wieder zum Glauben und zu der Gottesliebe zu führen, die sie heute hat. Das ist schon sehr grenzwertig. Man sieht, dass die Autorin sich durchaus mit der Bibel beschäftigt hat, jedoch hat sie da ihre ganz eigene Art der Interpretation.
    Auch hat sie sich kurz nach der Ehe in einen anderen Mann verliebt, was für sie aber selber nach ihrem Bibelverständnis keinen Ehebruch darstellt. Im weiteren Verlauf wird eine Zweit- und Drittheirat „verharmlost“ und es scheinen allgemein sehr viele Personen in ihrem Umfeld getrennt und geschieden zu sein.
    Durchweg erzählt sie die Reise auf ihrem Glaubensweg, es ist auch interessant geschrieben, was auch der Grund ist, weshalb ich statt keinem Stern, 2 Sterne vergeben habe. Was aber ihre Einstellung zu einer Ehe, Beziehung und Partnerschaft betrifft wirkt sie auf mich eher so, als sollte ihr psychotherapeutische Hilfe angeboten werden. Sie hat nach meiner Auffassung nicht im Ansatz begriffen, was Ehe, Beziehung, Partnerschaft, Freundschaft bedeutet und vereint. Damit fehlt die Basis einer Beziehung.
    Ihr Buch ist durchzogen von ihrer Geschichte und Selbstliebe, für mich hat sie das Bedürfnis sich zu präsentieren und hervorzuheben.
    Ganz abgedreht und spoky, und das meine ich bewusst so, wird es, als das Thema Dämonen aufkommt. Mir ist durchaus klar, dass es diese gewaltigen Mächte gibt. Jedoch hat ihr Mann einen Unfall aufgrund Übermüdung am Steuer, den sie aber den Dämonen anlastet, die ihren Mann besessen haben sollen. Weiter geht es dann auch noch um dämonische Zeichen im Haus die entfernt werden und auch Fenster, die mit Öl gesegnet werden. Das kommentiere ich bewusst nicht weiter.
    Weitere Details würden die Rezension hier sprengen und es sind auch nur Beispiele, für die vielen Ungereimtheiten im Buch. Ich kann ihr das was sie schreibt nicht abnehmen und es konnte mich nicht überzeugen.
    Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen und sehe es sehr grenzwertig.
  • 2/5 Sterne

    Ungereimtheiten im Buch

    von
    Das Thema des Buches hat mich nach 30 Jahren Beziehungserfahrungen sehr interessiert. Die Autorin Shana Sharks erfährt von ihrem Ehemann, dass er sie nicht mehr liebt und sich scheiden lassen will. Shauna reagiert anders als von ihm erwartet und kämpft für ihre Ehe.

    ACHTUNG SPOILER !!!

    Im Folgenden möchte ich meine Bewertung begründen. Wer das Buch noch lesen möchte, liest besser nicht weiter, da sich hier der ein oder andere Spoiler nicht verhindern lässt.

    Nach dem Lesen des Buches bin ich doch von diesem Buch enttäuscht. Die Autorin beschreibt hier in der Hauptsache ihre Beziehung zu Gott, die natürlich auch wichtig ist. Allerdings gründet vieles in dieser Beziehung auf Lobpreismusik, wo die Autorin jenachdem meint, Gottes Gegenwart zu spüren. Ganz ohne Frage hat sich die Autorin mit der Bibel beschäftigt, jedoch hat sie dann ihre eigenen Deutungen, z.B. bricht ihr Mann die Ehe, weil er eine Affäre hat. Shauna verliebt sich am Anfang der Ehe in einen anderen Mann, was in einer funktionierenden Beziehung unmöglich ist. Für sie ist das jedoch kein Ehebruch, auch später nicht. Wenn man in der Bibel nachschaut, dann ist das Ehebruch, dafür reichen schon Gedanken an den anderen Mann.

    Was mich jedoch am meisten stört ist, dass man so gut wie nichts über den Mann erfährt. Keine Gedanken, kaum Reaktionen. Seinen Beruf erfährt man gegen Ende des Buches. Die Autorin schreibt, dass sie zwischenzeitlich ihren Mann gerne gegen einen anderen eingetauscht hätte. Er sagt zu ihr, dass er sie nie geliebt hat und nur aufgrund einer Wette geheiratet hat. Ist das die große Liebe, mit der das Buch beworben wird?

    Ganz abgedreht wird es, als man Näheres zu seiner Mutter erfährt. Drogenabhängig und ihre Kinder vernachlässigend, hat sie bei einem Besuch im Haus der Familie dämonische Zeichen hinterlassen. Diese Zeichen sind laut Autorin daran schuld, dass ihr Mann unter dämonischen Einfluss geriet und sie verlassen wollte. Die Zeichen werden weggewischt und die Türen und Fenster mit Öl gesegnet.

    Das sind jetzt nur ein paar Beispiele aus dem Buch. Es gibt noch anderes, was mir seltsam vorkommt, so dass mir einige Zweifel bezüglich der Autorin und ihrer Ehe kommen. So wie das Buch momentan ist, kann ich es nicht ganz ernst nehmen. Dabei finde ich eine persönliche Beziehung zu Gott auch sehr wichtig. Nach diesem Buch kann ich aber verstehen, dass mancher Leser nichts davon wissen möchte. Die Glaubwürdigkeit kann ich nicht bewerten. Ich beziehe mich hier vor allem auf die Ungereimtheiten, die man beim Lesen findet.

    Am Ende gibt es zwar eine positive Entwicklung, die ist aber für mich aufgrund der Vorgeschichte nicht schlüssig. Das ist nun mein persönlicher Eindruck vom Buch, das bestimmt bei anderen Lesern anders ankommt.
  • 4/5 Sterne

    Shaunas erstaunlicher und berührender Weg, ihre Ehe mit Gottes Liebe zu retten

    von
    "Ich muss verrückt sein so zu Lieben - Wie ein Wort von Gott alles veränderte" von Shauna Shanks, ist ihre eigene erstaunlich und faszinierende Geschichte, wie sie sich mit Gottes Liebe den kräftezehrenden Herausforderungen ihre Ehe zu retten, stellt.

    Shauna Shanks beschreibt in ihrem Buch, das Kennenlernen, die Anfänge und den Alltag ihrer Ehe mit Ehemann Micah. Sie glaubt bis kurz vor ihrem 10. Hochzeitstag, eine solide Ehe zu führen, doch Micah eröffnet ihr, sie nicht mehr zu lieben und das er die Scheidung will.
    Ihre Welt bricht zusammen, mit nur wenigen Worten, ist Shaunas Herz gebrochen, sie hat allen Grund aufzugeben, ihren Ehemann zu hassen, doch Shauna entscheidet sich alles auf eine Karte zu setzten und verlässt sich auf Gottes Wort. Sie lässt Gott in ihr Herz, hört den ganzen Tag Andachtsmusik und erfährt an ihrem eigenen Leib, wie stark Gottes Liebe ist. Er ermutig sie mit Bibelversen, in Gebeten, mit Liedern, nicht aufzugeben, zu hoffen und um ihre Ehe zu kämpfen.
    Eine äusserst ungewöhnliche und schwere Aufgabe, jemandem mit Liebe zu begegnen der sie eigentlich gar nicht verdient und haben möchte!

    Doch Shauna bestreitet den schier aussichtslosen Weg ihre Ehe zu retten, gerät dabei auf einige Irrwege, streift Gottes führende Hand von sich und schafft es durch die Unterstützung lieber Menschen wieder zurück in die Spur. Unglaublich mit welchem Willen und mit welcher Kraft, Shauna den mutigen Kampf ihre Ehe zu retten, aufnimmt.
    Ich war anfangs so berührt und fasziniert von Shaunas Geschichte, das ich es schier nicht glauben konnte was sie erleben musste. Micah ist Gefühlskalt, verletzend und abweisend - wie kann man so einen Mann lieben wollen? Doch Shauna lässt sich nicht entmutigen, knüpft an vergangenem an und versucht alles, Micah wieder auf den richtig Weg zu führen,  sie zu Lieben.

    Obwohl mich die Geschichte bis zum Schluss berühren und fesseln konnte, waren einige Erlebnisse für mich schier unglaublich zu verstehen. Sie erlebt übernatürliches das einem Wunder gleicht. Dabei fliessen viele Bibelverse und kleine Geschichten aus der Bibel in die Geschichte mit ein, das zwar zu ihrem Leben mit Gott passt, aber für mich im Gesamten fast ein bisschen zu aufdrängend wirkte.

    Sehr toll hingegen die einzelnen Kapitel, die mit kurzen Überschriften und passenden Bibelversen versehen sind.
    Auch Shauna Shanks Schreibstil ist sehr sanft, unbeschwert und locker leicht, der mich fliessend durch ihre Geschichte geführt hat.

    Ich danke Shauna Shanks dafür, das ich ihre erstaunliche Geschichte im Kampf um ihre Ehe erfahren durfte, die mir mit Sicherheit noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.
    Ein Buch mit Tiefgang, das bewegt, fasziniert und berührt zugleich. Trotz dessen das für mich manches schier unglaublich erschien, kann ich das Buch jedem empfehlen. Denn es ist nie verkehrt, die Liebe Gottes in sein Herz zu lassen.
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