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ZweiSichten (Buch - Gebunden)

Gedanken über Gott und die Welt

4.5 Sterne

ZweiSichten (Buch - Gebunden)

Gedanken über Gott und die Welt

4.5 Sterne

Eine Nonne und ein PR-Redakteur? Gegensätzlicher können zwei Menschen auf den ersten Blick nicht sein. Doch im Austausch der beiden wird neben viel Humor vor allem eins deutlich: uns alle bewegt die Sehnsucht nach einem Glauben, der den Alltag durchdringt und unserem Leben Sinn gibt.

  • Artikel-Nr.: 835210000
  • Verlag: Adeo
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  • Artikel-Nr.: 835210000
  • Verlag: Adeo

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Eine dominikanische Ordensschwester und ein PR-Redakteur? Gegensätzlicher können zwei Menschen auf den ersten Blick nicht sein. Ursula Hertewich lebt im Kloster Arenberg. Mirko Kussin ist ein Großstadt Redakteur, der von einem Abgabetermin zum nächsten jagt.

Doch auf den zweiten Blick ist Schwester Ursula alles andere als brav und fromm und Mirko Kussin gar nicht so abgebrüht, wie er zunächst erscheinen mag. Und wenn beide sich über die Themen austauschen, die sie am stärksten berühren, wird neben viel Humor und einigen Überraschungen vor allem eins deutlich: Tief in uns drinnen bewegen uns alle dieselben Ängste und Wünsche - und die Sehnsucht nach einem Glauben, der den Alltag durchdringt und unserem Leben Sinn gibt.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-86334-210-4
  • ISBN 10: 3863342100
  • Auflage: 1. Auflage, 27.08.2018
  • Seitenzahl: 208 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 1.6 cm
  • Gewicht: 388g

  • Mit Schutzumschlag

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Zwei Sichten - aber leider nicht der erwartete wertschätzende Dialog

    von
    Zwei Sichten - ich mag den differenzierten Blick auf die Welt. Und die Welt braucht mehr solcher differenzierter Blicke!
    Dem Redakteur und Blogger Mirko Kussin und der Ordensschwester Ursula Hertewich ist auf behutsame, sehr persönliche und zuweilen sehr unterhaltsame Weise der Zwei-Sichtige Blick auf 28 wichtige Themen, über die wir nachdenken sollten, gelungen.
    Sie schreiben unabhängig von einander über ein und dasselbe Stichwort. Sie sinnieren über aktuelle und herausfordernde Themen wie Work-Life-Balance, Angst, Wut und Freiheit. Und über Themen, die ich eigentlich eher weniger im Portfolio einer Ordensschwester erwarte: Luxus, Eitelkeit und Sex zum Beispiel. Kussin nähert sich dafür mutig den Themen, die für Otto-Normal-Verbraucher ohne großen geistlichen Bezug heikel sind: Gemeinschaft und Gemeinde, Wüste, Tod und Ewigkeit.
    Und genau diese Spannweite der Themen und der Antwortenden - oder besser: Sinnierenden, denn wirkliche Antworten finden die beiden Autoren nach eigener Aussage nicht immer - macht dieses Buch so unendlich reich.
    Das literarische Duo überrascht und bringt mich ins Nachdenken über meine eigene Sichtweise zum jeweiligen Punkt. Die Offenheit, die oft unverblümte Sprache und manchmal auch die Ratlosigkeit der beiden ermutigen mich, mich diesen 28 Schlagworten genauso zu nähern.
    Allerdings lese ich im Vorwort: Die Idee zu diesem Buch entstand in der Folge zahlreicher Gespräche über Jahre hinweg, die Sr. Ursula und Mirko Kussin im Kloster Arenberg immer wieder geführt haben und immer noch führen. Und genau diese Dimension bleibt ihr Buch mir schuldig: Das Gespräch. Ja, man merkt in den kurzen Essays immer wieder, wie wertschätzend sich die beiden Autoren einander begegnen. Aber diese Themen im Diskurs, im Gespräch - so, wie sie es immer wieder tun - zu entwickeln, und genau diesen Dialoge im Buch zu folgen - das habe ich erwartet. Und das fehlte mir beim Lesen.
  • 5/5 Sterne

    Ein sehr schönes Buch

    von
    Was haben der freischaffende Redakteur Mirko Kussin, geb. 1974, und die dominikanische Ordensschwester Ursula Hertewich, geb. 1975, gemeinsam? Nichts? Viel? Oder doch mehr, als man zuerst annimmt? Das ungewöhnliche Autorenduo schreibt unabhängig voneinander ihre Sicht zu Themen, die uns alle bewegen, wie z.B. Glück, Luxus, Angst, Wut, Liebe. Eine Sicht – ZweiSichten?

    Erster Eindruck: Das sympathische Autorenduo lächelnd nebeneinandersitzend; schwarz und weiss – sind ihre Ansichten so gegensätzlich wie diese beiden Farben? Oder werden Sie sich bei grau treffen? Ich bin gespannt; das Cover und der Buchtitel gefallen mir sehr gut.

    Wenn man in Schubladen denkt – was leider in meinem Alltag häufiger vorkommt, als mir lieb ist – könnte man leicht sagen, dass Mirko der Rebell, der Unangepasste, der Kritische ist und Schwester Ursula die Brave, die Angepasste und Genügsame ist. Doch ich kenne diese beiden Menschen nicht persönlich, komme ihnen aber durch dieses Buch ein wenig näher und stelle selbstverständlich fest, dass die obgenannten Adjektive so nicht zutreffen. Jede/r von uns ist mal Rebell, mal kritisch, mal genügsam, aber eben nicht immer. Ich bin im gleichen Alter, wie die beiden Autoren und daher war es für mich noch interessanter, wie andere aus meiner Generation die unterschiedlichen Dinge sehen.

    Es ist sehr gut spürbar, welche Wertschätzung die beiden Autoren dem Gegenüber entgegenbringen – das hat mir sehr gefallen.
    Mirko über Schwester Ursula: „Die Perspektive der Ordensschwester ist immer eine echte Bereicherung. Und Ursula steht mitten im Leben.“ […] „Sie brennt für ihren Glauben. Dieses Feuer strahlt hinaus in die Welt und erreicht selbst Amateurchristen wie mich.“
    Schwester Ursula über Mirko: „Ein cooler Typ, mit dem würde ich gerne mal über Gott und die Welt plaudern.“ […] „Ich habe Mirko in den vergangenen Jahren als stillen, nachdenklichen, liebevollen, im wahrsten Sinne des Wortes tiefsinnigen Menschen erlebt, der sehr sorgfältig zuhören kann.“

    Hier ein paar Bemerkungen zu einigen Themen:
    - Eitelkeit: Mirko stellt fest, dass er wohl eitler ist, als er es selbst gedacht hätte. Und Schwester Ursula meint, dass eine Ordensschwester auch eitel ist – egal, ob sie es nun darf oder nicht. Sie hat z.B. noch nicht so ganz mit ihren frühzeitig ergrauten Schläfen Frieden geschlossen…
    - Work-Life-Balance: Eigentlich wissen wir ja alle, was zu tun wäre, um ein ausgewogenes Leben zu führen – es ist ja auch mit vielen positiven Vorsätzen gepflastert. Doch im Alltag sieht es eben ein bisschen anders auch. So auch bei Mirko. Sehr sympathisch.
    - Krisen: Mirko verbringt gerne Zeit im Kloster Arenberg, da die Schwestern ihm Urvertrauen in ein gutes Leben effektiv vorleben.
    - Gott: „An ihn zu glauben ist Menschwerdung. Seine Ferne ist ein schmerzhaftes Geschenk.“ (Mirko). Schwester Ursula gibt zu, dass sie bis heute keine klare Ansage ihres Chefs bekommen hat, ob ihre Wahl der Lebensform richtig war: „Klare Ansagen scheinen nicht sein Ding zu sein.“

    Das Buch ist sehr persönlich, mit vielen nachdenklich machenden Passagen, aber auch humorvollen Stellen. Wie z.B. als Schwester Ursula meint, dass ihr Herz unruhig würde, weil ein neues High-End-Smartphone auf den Markt gekommen sei, das sie meinte, haben zu müssen (ihr altes Laster der Technik-Affinität konnte sie beim Ordenseintritt nicht ablegen). Herrlich! Ich danke den Autoren für diese ZweiSichten und wünsche ihnen Gottes Segen.
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