Gott braucht keine Helden (Buch - Paperback)

Ihm dienen - und dabei echt sein

3 Sterne

Der Autor und Seelsorger macht uns klar: Gott braucht keine frommen Helden, keine ausgebrannten Christen, die sich mit leeren Herzen kraftlos durch den Alltag kämpfen. Und aus dieser Einsicht entsteht der Weg zu einem erfüllten Glauben, der fruchtbar ist.

  • Artikel-Nr.: 226619000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
  • Reihe: Edition Aufatmen
Auch erhältlich als:
Buch - Paperback (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
14,95 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Der Mut machende Klassiker von Magnus Malm! Der Autor und Seelsorger macht uns klar: Gott braucht keine frommen Helden! Und aus dieser Einsicht entsteht der Weg zu einem erfüllten Glauben, der fruchtbar ist. Denn oft kommt es bei engagierten Mitgliedern in Kirchen und Gemeinden zu einem überfordernden Berufungsverständnis. Das Ergebnis sind dann ausgebrannte Christen, die sich mit leeren Herzen kraftlos durch den Alltag kämpfen. Malm zeigt, wie kann es gelingen kann, Verantwortung zu übernehmen und doch bei sich selbst zu sein, Schwächen und Fehler zuzugeben und trotzdem Autorität zu haben, für andere da zu sein und dabei nicht selbst geistlich zu verhungern!

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Paperback
  • ISBN: 978-3-417-26619-1
  • ISBN 10: 341726619X
  • Auflage: 1. Auflage, 06.01.2015
  • Seitenzahl: 272 S.
  • Maße: 14 x 21.5 x 2.3 cm
  • Gewicht: 353g
  • Altersempfehlung: von 25 bis 50 Jahre

  • Neuauflage mit neuem Cover
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Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover
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Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Gehaltvoll, herausfordernd und wirklich gut!

    von
    Ich hatte mir von „Gott braucht keine Helden“ viel versprochen. Ich hatte erwartet, herausgefordert zu werden. Ich hatte gehofft, neue Impulse für mein persönliches Glaubensleben zu erhalten. Ich wollte wissen, ob dieses Buch, das bereits in der 9. Auflage erscheint, wirklich so gut ist. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

    Magnus Malm schreibt in seinem Vorwort:
    „Dieses Buch ist (…) nicht als fertige theologische Abhandlung über das geistliche Leiteramt gedacht oder als Handbuch des Know-hows des geistlichen Führens und schon gar nicht als ‚Diskussionsbeitrag‘. Das Buch will vielmehr den Leser zur persönlichen Selbstprüfung und zum Arbeiten an sich selbst einladen.“

    Die Bereitschaft, sich von „Gott braucht keine Helden“ den Spiegel vorhalten zu lassen, sollte man beim Lesen auf jeden Fall mitbringen. Ich habe das Buch über mehrere Monate hinweg „häppchenweise“ gelesen, weil ich es für wichtig hielt, immer wieder innezuhalten und dem Gelesenen Zeit zu geben, sich zu setzen und nachzuhallen. Man kann es nicht „mal eben“ lesen.

    Wer bereits ehrenamtlich oder beruflich im geistlichen Dienst steht oder gerade eine Ausbildung zum vollzeitlichen Dienst macht, wird in diesem Buch einen wertvollen Ratgeber finden, den er/sie immer wieder zur Hand nehmen kann. Sehr intensiv, geradlinig und teilweise provozierend geht Malm auf die Fallstricke und Hindernisse ein, die einem Christen dabei im Weg stehen können, in seinem Leitungsamt ECHT und MAN SELBST zu sein. Kaum ein Lebensbereich wird dabei ausgespart – „Freunde und Mitarbeiter“ kommen ebenso zur Sprache wie „Pfarrers Ehe, Müllers Vieh“.

    Malm differenziert in seinem Werk zwischen dem „Ruf“, also der eigentlichen Berufung jedes Christen, und der „Sendung“, dem individuellen Auftrag jedes Gläubigen. Diese Unterscheidung erscheint mir sehr hilfreich und biblisch – einige Abschnitte würde ich am liebsten jedem jungen Christen in die Hand drücken, der sich die Frage stellt: „Was ist Gottes Wille für mein Leben?“.

    Einen Punktabzug erhält das Buch von mir für seine etwas unübersichtliche Gliederung. Der Autor arbeitet mit vielen Unterüberschriften, die auf die Dauer eher verwirren und etwas ermüden. Zudem übt er zuweilen scharfe Kritik an der charismatischen Bewegung, die ich so nicht teilen kann. Da dies jedoch eher Randerscheinungen sind, bleibt mein Fazit: „Gott braucht keine Helden“ ist zu Recht ein moderner Klassiker, dem noch weite(re) Verbreitung zu wünschen ist. Ich habe ihn bereits zwei Mal verschenkt – an Menschen, die mir nahestehen (hier vielleicht noch der Hinweis, dass man das Buch eher NICHT Leuten schenken sollte, zu denen man nur eine oberflächliche Beziehung hat … es könnte missverstanden werden).
  • 2/5 Sterne

    etwas anderes erwartet...

    von
    Gott braucht keine frommen Helden. Gott braucht Menschen, die Menschen sind, die Fehler machen dürfen, die auch sündigen dürfen. Sie wissen ja, wie sie die Sünden beichten können.
    Kein ausgebrannter Christ bringt Gott etwas...

    Mit grossem Interesse habe ich zu diesem Buch gegriffen, obwohl ich in die Leseprobe geschnuppert hatte, hatte ich was komplett anderes erwartet.
    Irgendwie dachte ich, dass dies ein Buch für jeden Christ sein müsste / sein wird. Ein Buch, dass einem Christ aufzeigt, dass Gott keine Helden sucht.

    Gefunden habe ich einen guten, lesenswerten Schreibstil. Zumindest für jemanden, der das ganze "Fachchinesisch" versteht. Für mich war es oftmals einfach eine Aneinanderreihung von vielen Worten, was mich eher ermüdete... Das Buch scheint für "Laien" ungeeignet. Man merkt, dass Magnus Malm ein Seelsorger mit Herz ist, man merkt aber auch, dass er das Buch geschrieben hat, für Menschen, die "christlicher Arbeit" nachgehen. Ich möchte nicht sagen, dass eine Sekretärin keiner christlichen Arbeit nachgeht, aber, wie soll ich diese Berufsgattung beschreiben - es ist eher für Seelsorger, Pfarrer, Diakon etc., für solche Berufsgruppen geschrieben worden.

    Bei der Einleitung schreibt Magnus Malm eigentlich schon, dass das Buch zeigt, wie er aus dem "Teufelskreis" des ausgebrannt sein ausgebrochen ist.
    Darüber schreibt er, er gibt viele Tipps, auch bringt er die Familie mit ein. Wie wichtig eben genau die Familie auch ist... Wie man die Zeit der Kirche mit der Familie vereinen kann...

    "Dienen wir unserem Ego - oder wirklich unserem Gott"?

    Nach langem überlegen, habe ich mich entschieden, aus meiner Sicht zwei Sterne zu vergeben. Ich bin aber wirklich überzeugt, dass das ein fantastisches Werk ist, für jemand, der direkt betroffen ist. Bzw. der tiefer in der Materie drin ist als ich. Einem "Christ-Anfänger bzw. Christ-Wiederfinder" empfehle ich es nicht. Interessant wäre es zu hören, was ein Diakon, Pfarrer, Seelsorger etc. zu diesem Buch schreiben würde...

    Fazit: Ich bin überzeugt, dass dies ein wundervoller Ratgeber für jeden Christ ist, der sich schon sehr tief in der Materie befindet. Der sich in der Bibel, in den vielen zitierten Stellen zurechtfindet. Aus meiner Sicht benötigt es aber ein klarer Hinweis vom Verlag, dass das Buch eben "Christlich arbeitenden" mehr dient als "Laien" oder Christ-Anfänger.
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