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Licht über weitem Land (Buch - Paperback)

Nach einer wahren Geschichte

4 Sterne

Licht über weitem Land (Buch - Paperback)

Nach einer wahren Geschichte

Nach einer wahren Geschichte: Als der Farmer Davey der freigelassenen Sklavin und Hebamme Letitia Arbeit gibt, empfinden beide mehr füreinander. Doch die Gesetze verbieten die Ehe. Auf der Suche nach einer gemeinsamen Zukunft in Freiheit, folgen sie dem Treck nach Westen.

  • Artikel-Nr.: 192068000
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH
  • Originaltitel: A Light in the Wilderness
17,00 €
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Details

  • Artikel-Nr.: 192068000
  • Verlag: Brunnen Verlag GmbH
  • Originaltitel: A Light in the Wilderness

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Die wahre Geschichte einer schwarzen Frau und eines weißen Mannes in Amerika um 1850.
Die junge Hebamme Letitia ist stark, geschickt und lebensklug. Und eine freigelassene Sklavin. Davey, ein gutmütiger weißer Viehzüchter, gibt ihr Arbeit und bietet ihr damit Schutz. Mit Letitia kommen Licht, Schönheit und Behaglichkeit in sein Haus. Bald kann er sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Aber Letitia ist sich nicht sicher, ob sie Davey liebt. Und die Gesetze verbieten ihnen eine Ehe. Beide hoffen auf eine gemeinsame Zukunft in Freiheit und brechen mit dem großen, gefährlichen Treck nach Westen auf. Ihr Glaube hilft Letitia wie schon so oft, nicht aufzugeben …

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783765520686
  • Auflage: 1. Gesamtauflage (1. Auflage: 08.06.2016)
  • Seitenzahl: 320 S.
  • Maße: 13.8 x 20.8 x 2.6 cm
  • Gewicht: 382g
  • Preisbindung: Ja
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Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Ein sehr ergreifender Roman, den man nicht aus der Hand legen kann

    von
    Dieser Roman hat mir das harte Schicksal ehemaliger Sklaven vor Augen geführt. Auch nach ihrer Freilassung galten sie als Menschen ohne Rechte.
    Das Thema ist in dem Buch sehr gelungen in einer ergreifenden Geschichte umgesetzt worden.
  • 3/5 Sterne

    DAS UNTERNEHMEN „WILDER WESTEN“

    von
    „Sie lief hinaus in die Prärie, der unerwarteten Verheißung neuer Möglichkeiten entgegen, das Herz neu erfüllt mit Gnade.“
    Die schwarze Amerikanerin Letitia hat es als freigelassene ehemalige Sklavin trotz der Papiere, die diese Tatsache bestätigen, nicht leicht. Schwarze werden nach wie vor als Menschen dritter Klasse betrachtet und als billige Arbeitskräfte und Dienstboten missbraucht. Doch Letitia hegt den Traum von einem selbstbestimmten Leben in Freiheit, den sie sich um keine Macht der Welt verbieten lassen möchte. Im Kentucky des Jahres 1842 verlässt sie das Land in einem Planwagen als freie Frau und geht nach Missouri. In dem irischen Einwanderer und Viehzüchter David Carson begegnet ihr zum ersten Mal in ihrem Leben ein Mensch, der ihr Respekt und Wertschätzung entgegen bringt. Der gutmütige Mann mittleren Alters hat ein Herz für jene, die in Unfreiheit leben, er ist redselig, fröhlich, und freundlich zu Letitia. Als Familie Bowman, Letitias Arbeitgeber, sich auf den Weg in den Westen machen, nimmt David Carson Letitia in seine Dienste, und schon bald wird aus einer gegenseitigen Wertschätzung und Zuneigung Liebe. Doch eine Heirat zwischen Menschen zweier verschiedener Hautfarben ist in diesen Zeiten undenkbar, eine Ehe verboten. Und dennoch gehen die beiden unbeirrbar ihren Weg. Der Ruf des Westens ist stark, die Ferne lockt, und nach einiger Zeit brechen auch David und Letitia in eine neue, unbekannte Zukunft in Oregon auf…
    Ich habe eine Schwäche für Geschichten über die Besiedelung des amerikanischen Kontinents, und ich mag es auch, wenn Romane auf einer wahren Begebenheit beruhen. Die Tatsache, dass ich bereits ein Werk dieser Autorin gelesen habe, war der weiterer Aspekt, der aus meiner Sicht für die Lektüre dieses Buches sprach. Auch die tragische Geschichte der Sklaverei, vor allem in den Südstaaten, interessiert mich – all dies gemeinsam mit dem beeindruckenden Buchcover und der Leseprobe überzeugten mich bereits im Vorfeld. Leider hat „Licht über weitem Land“ im Nachhinein betrachtet meinen hohen Erwartungen nicht entsprochen.

    Zunächst empfand ich die handelnden Figuren als äußerst schwach ausgearbeitet, was bereits bei der Beschreibung der äußeren Erscheinung begann. Letitia ist eine amerikanische Schwarze, ihre Beschreibung beschränkt sich auf „Frau mit krausem, pechschwarzem Haar und dunklen braunen Augen“. Vom irischen Einwanderer David Carson erfährt man, dass er rotes Haar, buschige rötliche Augenbrauen und einen roten Bart hatte. Was Letitias Äußeres betrifft, eine logische Schlussfolgerung, die im Grunde keiner weiteren Erläuterung bedarf, beim irischen Einwanderer wurde schlichtweg ein Klischee bedient. Ansonsten erfährt man kaum etwas über die charakterlichen Eigenschaften, die Träume und Gedankenwelt der Protagonisten dieses Buches, auch die Ausarbeitung der Nebenfiguren war eher dürftig.

    Ein weiterer Aspekt, der meinen Lesefluss störte, war der hölzerne und trockene Schreibstil der Autorin, der stellenweise Langeweile in mir erzeugte. Die Fahrt in den Westen zog sich endlos in die Weite und ich hatte Mühe, bei der Sache zu bleiben. Jener Punkt, der mich am meisten irritierte, war auf alle Fälle die permanente Anwendung der Dialektsprache durch David und Letitia im Buch, wobei die mangelnde Bildung durch eine sehr einfache Sprache, verkürzte Sätze und fehlende Silben ausgedrückt wurde. Auch die Tatsache, dass das Wort „S’anzunehm’n“ in jedem Buchkapitel mehrfach anzutreffen war, weckte in mir nach einiger Zeit bereits großen Unmut.

    Positiv anführen möchte ich, dass die Autorin das einfache und teilweise harte Leben der Farmersfrauen realistisch darstellte, die mühselige und gefährliche Reise im Planwagen auf dem Treck in den Westen nicht beschönigte, und man als Leser zudem viel über das harte und menschenunwürdige Schicksal der Sklaven und der Standesdünkel der Weißen erfuhr. In einem zweiten Erzählstrang berichtet Jane Kirkpatrick zudem auch über das Leben der amerikanischen Ureinwohner, wo eine gewisse Betsy aus dem Volk der Kalapuya am Soap Creek mit ihrem Enkelsohn Little Shoot ihren Part innehatte.

    Fazit: ein interessantes Buch mit großem Potenzial, das meinen Erwartungen leider nicht wirklich entsprochen hat.
  • 4/5 Sterne

    Der beschwerliche Treck nach Oregon

    von
    Missouri, 1844: Letitia ist Hebamme und eine freie Sklavin, doch in einem Land in dem Sklaverei noch üblich ist, hat sie es nicht leicht. Denn wer will sich schon mit einer Schwarzen abgeben – egal ob frei oder nicht. Doch bei Davey findet sie ein Zuhause, beide schätzen sich und verlieben sich. Doch eine Ehe mit einer Schwarzen ist verboten und gegen das Gesetz. So beschließen sie, sich dem Treck nach Oregon anzuschließen um endlich frei leben zu können. Doch der Weg ist weit und beschwerlich. Werden sie in Oregon ihr Glück finden?

    Licht auf weitem Land beruht in weiten Teilen auf realen Tatsachen. Letitia und Davey gab es wirklich und beiden waren verheiratet. Das Buch gibt vor allem Einblick in das Leben einer ehemaligen Sklavin und wie schwer es ist, das Denken der Menschen zu verändern. Vor allem Nancy und ihr Mann Zach schließen Letitia in ihr Herz, nachdem diese Nancy bei einer schwierigen Geburt geholfen hat. Sie ziehen ebenfalls nach Oregon und können sich so gegenseitig unterstützen. Aber natürlich gibt es auch viele Menschen, die Letitia immer noch als Sklavin behandeln oder sogar schikanieren. Die Geschichte gibt auch Einblick, wie schwer es damals war, in einen weit entfernten Ort umzuziehen um dort sein Glück zu versuchen. Tiere verschwinden, es gibt starke Regengüsse, wo die Wagen umkippen, die Zelte beschädigt werden und auch Menschen sterben – sowohl durch Krankheit als auch durch Unfälle oder Indianer.

    Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, leider gab es immer wieder Längen im Buch in denen lange Zeit nichts weiter passiert. Dennoch gibt es auch immer wieder spannende Stellen, wo ich das Buch gar nicht weglegen konnte. Es ist eben ein biografischer Roman, im Leben ist nicht immer alles spannend.

    Was am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig ist, ist Letitias Umgangssprache. Da muss man sich erst einlesen, man liest aber dann darüber hinweg. Genervt war ich auch von den Männern im Buch, wie sie immer wieder versuchen ihren Willen durchzusetzen. Die Frau hat nicht das Sagen, der Mann entscheidet. Klar, das war damals so, aber man leidet schon mit und würde dem Mann gern mal eine Ohrfeige verpassen. Doch Letitia war eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Der Glaube kommt – anders als im Klappentext angedeutet – ziemlich kurz. Es werden immer nur mal kurze Gedanken oder Gespräche eingestreut, aber es gibt keine Tischgebete und auch keine Gottesdienste, wie man es vielleicht erwartet hätte.

    Dieses Buch ist vor allem für Leser, die sich für große Trecks und Sklaverei interessieren. Oder die etwas mehr über das Leben von Letitia Carson lesen wollen. 4 Sterne für diesen Roman, der wirklich lesenswert ist.
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