Liebe ohne Grenzen (Buch - Gebunden)

Gottes leise Stimme für die Unterdrückten

5 Sterne

Pranitha Timothy kämpft mit ihrer leisen Stimme und der Kraft Gottes gegen moderne Sklaverei, Unterdrückung, Menschenhandel und Gewalt in Indien. Sie wird zur Hoffnung für Tausende Männer, Frauen und Kinder, deren Stimmen zu schwach sind, um gehört zu werden. Eine tief berührende Biografie.

  • Artikel-Nr.: 395673000
  • Verlag: SCM Hänssler
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Eine Stimme kann zur Hoffnung für Tausende werden.
Pranitha Timothy fällt die Ungerechtigkeit und Ausbeutung des indischen Kastensystem schon als Kind auf. Doch erst als sie Jesus in ihr Herz aufnimmt, hat sie den Mut, ihre Stimme dagegen zu erheben. Bis heute kämpft sie, oft unter Einsatz ihres Lebens, gegen moderne Sklaverei, Unterdrückung, Menschenhandel und Gewalt in Indien. Damit ist sie zur Hoffnung für Tausende Männer, Frauen und Kinder geworden, deren Stimmen zu schwach sind, um gehört zu werden.
Nun hat die Sozialarbeiterin, die u.a. für die International Justice Mission gearbeitet hat, ihr packendes Leben aufgeschrieben.
Eine tief berührende Biografie.

Inklusive 16-seitigem Bildteil und einem Vorwort von Dietmar Roller, Vorstandsvorsitzender von IJM.

 

Rezensionen
  • Auf dem Papier ist Indien die größte Demokratie der Welt. In der Realität ist das Land jedoch von Unterdrückung, Sklaverei und Menschenhandel geprägt. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, hat sich Pranitha Timothy ein Herz gefasst. In diesem Buch berichtet sie von ihrem leidenschaftlichen Kampf für die Menschen, die selbst keine öffentliche Stimme haben. Nach einer schweren Krebserkrankung in jungen Jahren kann sie nur noch leise sprechen und fühlt sich zugleich berufen, Nächstenliebe ganz praktisch werden zu lassen. Ihr Handicap lässt sie ihr Vertrauen auf Gott setzen. Sie erlebt, wie Gott immer wieder in ihrem Leben und in ihrer Arbeit Wunder tut. "Liebe ohne Grenzen" ist die leidenschaftliche Biografie einer außergewöhnlichen Frau, die nicht aufgibt und uns von Gott bewegt das Thema Gerechtigkeit ganz neu und intensiv aufs Herz legt. Ermutigend, bewegend, lesenswert!
    ANDREAS SCHMIERER | 3E echt. evangelisch. engagiert. Das Ideenmagazin für die Kirche.
Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-7751-5673-8
  • ISBN 10: 3775156739
  • Auflage: 1. Auflage, 13.07.2016
  • Seitenzahl: 304 S.
  • Maße: 14 x 21.5 x 2 cm
  • Gewicht: 491g
  • Altersempfehlung: von 19 bis 70 Jahre

  • Inkl. 16-seitigem Bildteil und Schutzumschlag
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Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover
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Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Mitreißende Biographie einer mutigen und faszinierenden Frau und ihr Kampf gegen das Unrecht in Indien, die zeigt: Jeder kann etwas tun!

    von
    Mit Mut und Gottvertrauen gegen das Unrecht kämpfen

    Cover:
    --------------------
    Die Farben sind das, was man automatisch mit Indien assoziiert. Die lächelnde Hauptperson Pranitha schaut dem Betrachter direkt in die Augen und bewirkt, dass man das Buch unwillkürlich in die Hand nimmt.
    Das Hardcover mit Schutzumschlag wirkt sehr hochwertig.

    Inhalt:
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    Pranitha wird als drittes von insgesamt vier Geschwistern in Indien geboren, die Eltern sind beide Missionarsärzte. Da ihre Babyhaut so rosa ist, wird sie fortan von allen nur "Pinky" genannt. Obwohl ihre Eltern als Christen anders leben, bekommt sie schon früh zu spüren, dass in Indien viel Ungerechtigkeit herrscht: Mädchen sind nicht so viel wert wie Jungen und es macht einen großen Unterschied, in welche Kaste man geboren wird. Obwohl per Gesetz Sklaverei abgeschafft ist, gibt es Schuldknechtschaft und Zwangsprostitution. Pranitha hat selbst keinen leichten Lebensweg. Als sie zufällig erfährt, dass sie von ihrer Mutter nicht geplant, sondern nur ein "Unfall" war, verschließt sie sich zunächst dem Guten, beginnt, zu rebellieren, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sie tyrannisiert später ihre Mitschüler und Mitstudenten und verhärtet innerlich. Doch dann gibt sie Gott eine neue Chance und dieser verändert ihr Leben radikal. Sie setzt sich für die Armen und Unterdrückten ein, auch wenn ihr eigenes Leben dabei in Gefahr ist. Obwohl sie durch eine OP nach einem Krebsleiden nur noch eine leise Stimme hat, verschafft sie sich Gehör und wird auch in einer Welt, die von Männern dominiert wird, respektiert und geachtet. Sie gründet eine eigene Familie und schließt viele Menschen, unabhängig von Kasten-, Geschlechter- oder Landesgrenzen in Ihr Herz und wird von ihnen geliebt. Gott ist dabei ihr steter Beschützer und Begleiter und dies ist ihre Geschichte.

    Mein Eindruck:
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    Ich war von dieser Biographie von Anfang an gefesselt. Der Einstieg beschreibt den Beginn einer Befreiungsaktion zweier Mädchen, die von ihrer Mutter als Sexsklaven verkauft werden sollen und so wird gleich Spannung aufgebaut. Die Kapitel sind recht kurz und aus der Sicht des Ich-Erzählers geschrieben. Trotz der Kürze ist das Wesentliche genannt, man hat nie das Gefühl, es ist oberflächlich, man kann sich Pranithas Gefühle und Erlebnisse sehr gut vorstellen. Dies und die Kürze der Abschnitte verleiten dazu, immer weiter lesen zu wollen. Das Leben von Pranitha wird weitestgehend chronologisch erzählt, aber Einschübe von Menschen, denen sie geholfen hat oder die zu ihren Freunden oder Kollegen gehören, lassen die Geschichte noch lebendiger werden, ebenso wie die Reihe von Fotos in der Mitte des Buches. Die Kapitel haben sprechende Überschriften, was mir sehr gut gefallen hat. Sehr schön fand ich auch, dass am Ende der meisten Kapitel ein passender Vers aus der Bibel angehangen ist. Man merkt beim Lesen immer wieder, wie stark Pranitha mit Gott verbunden ist und auf ihn baut, was durch die Bibelzitate noch mal verstärkt symbolisiert wird.
    Auch wenn ich schon einige Dinge über Indien und seine Gesellschaft wusste, war ich doch sehr geschockt über einige Fakten, die hier ins Detail beschrieben und anhand dem Schicksal einzelner Menschen vor Augen geführt wurden. Ich hatte teilweise Tränen in den Augen und war gleichermaßen beeindruckt und tief berührt von der Zuversicht in Gott und der Stärke, die Pranitha (="Lebensgeberin") ausstrahlt. Über sich selbst sagt sie:

    "Die wahre Quelle von meinem Mut ist keine willensstarke Entschlossenheit, sondern die bewusste Entscheidung, mich immer wieder daran zu erinnern, dass mein Leben Gott gehört und in seiner Hand liegt." (Klappentext)

    Man merkt in jedem Satz, dass Ihre Liebe wirklich keine Grenzen kennt, ebenso wie ihre Einsatzbereitschaft und ihre tolle Schlagfertigkeit, die mich manches Mal auch schmunzeln ließ. Nebenher erfährt man hier auch über die verschiedenen Hilfsorganisationen und wird durch die Tipps am Ende des Buches inspiriert, sich selber zu engagieren.

    Fazit:
    --------------------
    Mitreißende Biographie einer mutigen und faszinierenden Frau und ihr Kampf gegen das Unrecht in Indien, die zeigt: Jeder kann etwas tun!
  • 5/5 Sterne

    Ein mutmachendes Buch zur Nächstenliebe

    von
    Pranitha ist in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen - ihre Eltern sind Missionare in Indien. In ihrer Teenie- und Jugendzeit verliert sie aufgrund von Ereignissen und Umständen ihren Glauben und entwickelt sich immer mehr zur Soziopathin. Es macht ihr Freude, andere Menschen zu quälen und sie entdeckt die große Macht, die sie auf andere Menschen hat. Durch christliche Literatur findet sie zu Gott zurück und widmet von nun an ihr Leben für Gott. Auch eine schwere Krankheit kann ihren neu gefundenen Glauben und ihre neue Liebe zu anderen Menschen nicht brechen. Sie setzt sich von nun an für die Ärmsten der Armen ein und riskiert dabei sehr viel. In ihrem Buch erzählt sie zusammen mit der Autorin Anna Koppiri ihre Geschichte und berührt damit den Leser zutiefst.

    Ihre Geschichte ist spannend und berührend. Sie fasziniert und erschreckt zugleich. Faszination, weil es einfach unfassbar ist wie Gott Menschen verändern kann und erschreckend, weil die Lebensumstände in Indien einfach die Hölle für einen größeren Teil der Bevölkerung sind. Moderne Sklaverei scheint für uns weit entfernt zu sein. Für zahlreiche Menschen in Indien ist sie bittere Realität von der Menschen aller Altersgruppen betroffen sind.

    Damit regt das Buch zum Nachdenken an. Pranitha Timothy ist für mich während des Lesens zu einem Vorbild geworden. Was sie leistet, ist einfach unvorstellbar und großartig. So wie sie würde ich mich auch gerne für andere Menschen einsetzen und sie mit Gottes Liebe beschenken.

    Das Buch ist in Ich-Form gehalten und die Sprache ist durchgängig im Präsens. Das fand ich anfangs ungewohnt, aber ich gewöhnte mich schnell daran, sodass mich diese Zeitform nicht mehr in meinem Lesefluss störte. Etwas verwirrend fand ich am Anfang die zahlreichen Verwandten. Ich konnte nicht immer so gut zwischen den einzelnen Großelten unterscheiden. Dennoch ist das für mich nur ein kleiner Kritikpunkt, der für mich im Großen und Ganzen meiner Bewertung keinen Abbruch tut, da mich die Geschichte wirklich ergriffen hat. Sie hat mich inzwischen so sehr berührt, dass ich sie für eine Kurzpredigt sogar schon verwendet habe.

    Das Buch ermutigt, nicht aufzugeben, immer auf Gott zu vertrauen, der eigenen Berufung zu folgen und in andere Menschen zu investieren. Ich kann das Buch daher nur wärmstens weiterempfehlen.
  • 5/5 Sterne

    Unwiderrufliche Liebe

    von
    Dies ist die Lebensgeschichte einer einzigartigen jungen Frau im modernen Indien. Pranitha Timothy wächst als rebellisches Mädchen heran, das sich den herrschenden Konventionen nicht unterordnen will und auch gegen den Gott ihrer Kindheit aufbegehrt. Doch verschiedene einschneidende Erlebnisse bringen sie zum Nachdenken und bewirken schließlich ein Umdenken. Heute kämpft sie gegen moderne Sklaverei, Kinderarmut und all das Elend, welches sie in ihrem Land noch immer zur Genüge erfährt. Dabei wird im Buch deutlich, dass auch einzelne Schicksale ihr sehr am Herzen liegen.

    Zunächst einmal war die Lektüre des Buches interessant, weil sie mir einen Einblick gegeben hat in ein Land, welches auch in der heutigen Zeit noch unter extremer Armut leidet. Dies hat mir mal wieder ins Bewusstsein gerufen, welch Glück es ist, in einem in vielerlei Hinsicht doch sehr weit fortgeschrittenen Land wie Deutschland leben und aufwachsen zu dürfen, mit all den Chancen die das mit sich bringt. Die Verhältnisse in Indien beschämen zutiefst, wenn ich bedenke, wie selbstverständlich vieles für mich ist.
    Aber auch die Biografie von Pranitha ist tief berührend und vor allem sehr ehrlich und authentisch. Sie setzt sich unermüdlich und bedingungslos für andere ein und bleibt dabei doch bescheiden. Dies ist wohl nur möglich, weil sie alles in Gottes Hände gelegt hat und alles was sie tut für ihn tut. Es sind einige Bilder von ihr in dem Buch, welche eine wunderschöne Frau mit leuchtenden Augen zeigen, die selbst über diese Bilder eine bemerkenswerte Ausstrahlung hat.
    Sehr beeindruckt haben mich auch die klaren Worte, die sie für das findet, was da vor sich geht. Wenn es darum geht, Unrecht zu bekämpfen, kann es ja bekanntlich nicht genug Ausreden geben. Aber Pranitha hat sich nie darum gekümmert, sondern mutig ihren Weg fortgesetzt und allen gezeigt, dass Liebe sich wirklich vermehrt, je mehr man gibt.
    Die Geschichte eines außergewöhnlichen Lebens, welche auch andere Menschen inspirieren und verändern kann.
  • 5/5 Sterne

    Eine beeindruckende, starke Frau kämpft gegen Armut und Sklaverei

    von
    »Moderne Sklaverei ist meist versteckt hinter Mauern und hat viele Gesichter. Ich spreche nicht von ausbeuterischer Arbeit zu Dumpingpreisen, wie es sie in vielen Nähfabriken gibt (...). Moderne Sklaven sind Menschen, die unfreiwillig als Ware gehandelt und gewaltsam ausgebeutet werden.« (S. 119/120)

    Pranitha Timothy nahm mich mit in ihr Heimatland Indien, in dem viele Menschen in Armut und Sklaverei leben. Eigentlich ist einem das bewusst, aber wie schlimm die dortige Situation wirklich ist, das durfte ich anhand ihres biographisch geschriebenen Buches hautnah miterleben. Pranitha erzählt einerseits ihre bisherige Lebensgeschichte und wie sie dazu kam, in verschiedenen Hilfsorganisationen zu arbeiten, welche Menschen - sowohl Kindern als auch Erwachsenen - helfen, ihre Rechte einzufordern. Sie kämpft gegen Ungerechtigkeit, Korruption und »Vorurteile«, die religiös bedingt sind aufgrund der Kastenzugehörigkeiten. Nebenbei setzt sie sich in ihrer Kirchengemeinde für die Jugend ein usw.

    Ich war sehr bewegt und beeindruckt von diesem Buch bzw. von Pranithas Leben und ihrer Arbeit. Wie sie ihren Glauben lebt und welche Erfahrungen sie mit Gott gemacht hat - das alles ging mir sehr nah und bescherte mir häufig eine Gänsehaut.

    Anna Koppri, die selbst Sozialarbeiterin ist und mit dieser Biographie ihr erstes Buch geschrieben hat, beschreibt im Nachwort ein wenig die Entstehungsgeschichte von »Liebe ohne Grenzen«. Sie gab Pranithas Geschichte so spannend wider, dass ich zwischenzeitlich dachte, ich hätte einen Roman von Francine Rivers in Händen.

    Dieses Buch ist unglaublich bereichernd und weitet den Horizont. Es weckt den Wunsch, Pranitha einmal selbst kennen zu lernen und ebenfalls etwas gegen diese Missstände zu unternehmen.
  • 5/5 Sterne

    Einsatz für Benachteiligte

    von
    Pranitha Timothy wächst in Indien auf und erlebt dort, wie Menschen unterdrückt und versklavt werden. In dieser Biographie erzählt sie, wie sie mit verschiedenen Organisationen wie der International Justice Mission dafür kämpft und sich dafür einsetzt, dass Gefangene befreit werden und Unrecht bestraft wird. Dabei geht es Pranitha oft selbst nicht gut, denn durch einen Gehirntumor ist sie oft schwach und hat nur noch eine leise Stimme.

    Mich hat diese Biographie von Anfang an mitgenommen und an vielen Stellen sehr bewegt. Zu Beginn erzählt Pranitha wie sie aufgewachsen ist und wie sie trotz eines christlichen Elternhaus erst nach vielen Tiefen eine Entscheidung für ein Leben mit Jesus getroffen hat. An ihrem Leben sieht man, dass Gott Menschen komplett verändern und etwas Großartiges durch sie bewirken kann.
    Als Leserin wird man mit vielen furchtbaren Dingen wie der Sklaverei und der Zwangsprostitution konfrontiert, die sich in Indien leider sehr oft abspielen. Als Sozialarbeiterin beteiligt sich Pranitha an den gefährlichen Befreiungsaktionen und kümmert sich auch in der Nachsorge darum, dass die Menschen sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen können. Dabei werden auch Niederlagen und schwierige Fälle nicht verschwiegen.
    Das Buch ist leicht verständlich und sehr interessant geschrieben. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass Jesus Gebete erhört und den Mitarbeitern hilft. Man erfährt auch viel über Pranithas Privatleben und wie sie mit ihrem Ehemann zusammen gekommen ist.
    Mich hat die Biographie sehr nachdenklich zurückgelassen. Man fühlt sich als Christ von dem Buch herausgefordert, sich selbst mehr für andere einzusetzen. Ich kann daher ,,Liebe ohne Grenzen" weiterempfehlen.
  • 5/5 Sterne

    Ein not-wendiges Buch

    von
    Menschen werden wegen drei Euro Schulden ein Leben lang versklavt. Manche armen indischen Schuldsklaven haben noch nie etwas außerhalb ihres Lagers gesehen. Sie werden schon in die Knechtschaft hinein geboren. 18 Stunden pro Tag müssen sie Schwerstarbeit leisten. Immer wieder kommt es zu sexuellen Übergriffen. Und wird ein Menschenhändler verurteilt, kommt er womöglich mit einer Strafe von 8 Euro davon.
    Anna Koppri erzählt die Geschichte von Pramitha Timothy. Eine junge Frau, die Schicksalsschläge erlebte – und viele negativen Prägungen mit sich trägt. Timothy gelingt es mit Gottes Hilfe, diese Prägungen zu überwinden – und so setzt sie sich bei International Justice Mission (IJM) für indische Sklaven ein.

    Ich finde das Buch richtig gelungen. Es ist spannend wie ein Krimi, erschütternd wie ein Drama, aufrüttelnd wie eine Dokumentation – und leider wahr. Die Sprache ist lebendig und die Kapitel angenehm kurz. Das Buch ist leicht lesbar und hat dennoch Tiefgang. Mich persönlich hat die Lebensgeschichte von Timothy weniger interessiert als ihr Dienst bei IJM unter den Sklaven. Daher hätte ich es schöner gefunden, mehr über ihre Arbeit unter den Armen als über ihre Biographie zu lesen. Allerdings wäre mir dann der Wert eines schönen Fazits in diesem Buch auch nicht so deutlich geworden: „Es ist nicht das, was ich tue, was Gott gefällt, sondern der Mensch, zu dem ich werde, während ich Herausforderungen gegenübertrete“ (S. 266). Erfreulicherweise habe ich im Buch auch den Link zu IJM im Internet gefunden. So konnte ich mich auf diesem Wege eingehender über die Arbeit dieser Organisation informieren.
    Fazit zu diesem Buch: Lesen, mit fiebern, mit leiden – und sich darüber freuen, dass doch das Gute siegt. Wenn auch manchmal leider erstmal nur im Kleinen.

    Uli Zeller, Autor von
    - der Kolumne "Uli & die Demenz" auf die-pflegebibel.de
    - Büchern wie "Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern. Ein Ratgeber für Angehörige." (Brunnen-Verlag)
    [Anm. d. Redaktion: Bücher hier im Shop zu finden unter dem Link: https://www.scm-shop.de/catalogsearch/result?cat=&q=uli+zeller ]
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