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Love, Sex, God (Buch - Klappenbroschur)

Der etwas andere Weg

4 Sterne

Love, Sex, God (Buch - Klappenbroschur)

Der etwas andere Weg

Kein Sex vor der Ehe! Ist das nicht völlig veraltet? Mach dich bereit für faszinierende Prinzipien aus Bibel und Naturwissenschaft. Sie bergen eine gewaltige Schönheit und haben das Potenzial, viele gesellschaftliche Ansichten auf den Kopf zu stellen - auch heute noch!

  • Artikel-Nr.: 226984000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
  • Reihe: Sex - Berufung - Identität
Auch erhältlich als:
Buch - Klappenbroschur (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
17,99 €
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  • Artikel-Nr.: 226984000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
  • Reihe: Sex - Berufung - Identität
Auch erhältlich als:
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

"Ich will meine Sexualität für die eine Person aufbewahren, mit der ich den Rest meines Lebens verbringe."
"Das ist doch ein völlig veraltetes Konzept!" , denkt Chris und regt sich noch tagelang darüber auf. Wie kann man heute noch so denken?
Tobias Teichen stellt sich seinen kritischen Fragen. Die beiden nehmen dich mit auf eine Entdeckungsreise. Mach dich bereit für faszinierende Prinzipien aus Bibel und Naturwissenschaft. Sie bergen eine gewaltige Schönheit und haben das Potenzial, viele gesellschaftliche Ansichten auf den Kopf zu stellen - auch heute noch!

 

Rezensionen
  • 5 5
    "Was wäre, wenn wir glauben könnten, dass Sex doch mehr ist als die Vereinigung von zwei Körpern? Dass Sex das Intimste ist, was zwei Menschen verbinden kann? Wie würden wir dann leben und warum? Dieses Buch beantwortet brennende Fragen - zeitgemäß und nahbar!" - Jana Highholder, Autorin und Influencerin

    "In unserer Zeit ist es schon fast ein neuer Standard, die Qualitäten einer Ehe - insbesondere Sex und Intimität -, ohne die Verantwortung einer Ehe in Anspruch zu nehmen. Tobias Teichen und Christian Rossmanith schaffen es, ein ziemlich heißes Eisen anzugehen, ohne zu werten oder zu verurteilen. Richtig stark!"
    Antonio Weil, Campus Pastor Wiesbaden, Move Church

    "Ein Buch über Sexualität für aufgeschlossene Entdecker, die mehr wollen: entwaffnend ehrlich, explorativ einladend und mit faszinierenden Einblicken, wie die Biologie des Menschen und Gottes Vorstellung für blühendes Beziehungsleben zusammenpassen!"
    Dr. Alexander Fink, Biophysiker und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft

    "Dieses Buch bietet eine gute Hilfe für junge Menschen im Umgang miteinander an. Vor allem das komplex unbewusste, multisensorische und hormongesteuerte Geschehen bei engeren Beziehungen wird in seiner nachhaltigen Bedeutung besonders hervorgehoben."
    Prof. em. Dr. Manfred Spreng, Professor für Hirnforschung
Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783417269840
  • Auflage: 1. Gesamtauflage (1. Auflage: 28.06.2021)
  • Seitenzahl: 176 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 1.4 cm
  • Gewicht: 341g
  • Preisbindung: Ja

  • 4-farbig

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Extras

Hochauflösendes Cover
2.
Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Klasse Buch, super Mischung

    von
    Ich habe bereits viele Bücher über Sex gelesen, aber das hier kommt erfrischend positiv daher. Eine nachvollziehbare Mischung aus Biologie und Theologie, dazu eine lebendige Dialogform zwischen Chris und Tobi und am Ende ein Q&A machen das Buch zu einem sehr hilfreichen Wegbegleiter beim Thema Sex.
  • 5/5 Sterne

    Das beste Buch, das ich bisher zum Thema “Sex. Liebe. Gott. Und wie das alles miteinander zusammenhängt” gelesen habe.

    von
    KURZVERSION
    “Love. Sex. God.” ist ein großartiges Buch für Menschen, die auf der Suche sind nach Antworten auf die Frage: Wie kann ich im Blick auf Sexualität einen göttlichen Lifestyle leben?
    Keine platten Antworten, keine fromme Floskeln, sondern ehrliche Geschichten, in denen es um Sehnsucht nach Leben, die Frage nach der eigenen und des anderen Identität geht – und Leid. Es geht um Leid, um Schmerz, um Verlust – und um Versöhnung, Gnade und Vergebung.

    Wäre es ein Roman, würde ich sagen: Es ist alles drin! Aber es ist mehr als ein Roman – es ist ein Ratgeber, ohne besserwisserisch daherzukommen. Es ist vollgepackt mit göttlichen Prinzipien – ohne mit der frommen Keule zu drohen. Es ist ehrlich und authentisch – ohne peinlich zu sein.

    Kurzum: Es ist das beste Buch, das ich bisher zum Thema “Sex. Liebe. Gott. Und wie das alles miteinander zusammenhängt” gelesen habe.

    DIE AUSFÜHRLICHE VERSION

    Das ehrlichste Buch, das ich bisher zum Thema “Sex – und was Gott sich dabei gedacht hat” gelesen habe. Und das hat für mich einen klaren Grund: Es ist die Lebensgeschichte von Christian Rossmanith. Wie ehrlich er in diesem Buch über Sex, One Night Stands, Enttäuschungen, Sehnsüchte und Lust schreibt, ist mir bisher in noch keinem frommen “Sex-Ratgeber” untergekommen. Aber der Reihe nach.

    ZUTIEFST EHRLICH
    Es ist nicht nur die Story von Chris Rossmanith, welche das Buch so authentisch macht – es ist auch Tobi Teichens (Senior Pastor des ICF München sowie Leiter des ICF Movements Deutschland) ganz ehrliche Sichtweise auf Sexualität und Ehe. Beide – Chris und Tobi – gehen diese ganze “Sache” wie im Dialog an. Chris Rossmanith erzählt seine Story, seine Gedanken, seine Gefühle, seine Entscheidungen, seine Erlebnisse. Genauer: Er erzählt, seine Story, seine Bettgeschichten, seine Einstellung zu Sex, seine Erfahrungen mit One Night Stands in seinen frühen 20ern. Kurzum: Er war ein Kind seiner Zeit und ließ – so will ich das mal ein wenig salopp sagen – nichts anbrennen. Nicht, dass er von Bett zu Bett sprang, aber Sex ohne Beziehung, One Night Stands und eben “Freundschaft plus”, wie das heutzutage heißt, war sein Standard.

    Demgegenüber der brave Herr Pastor Teichen – nein! Natürlich nicht! Auch er war nicht immer Pastor, war nicht immer von dem überzeugt, wie er heute über Sexualität denkt. Das schreibt Tobi ganz ehrlich. Dennoch ist er es, der in diesem Buch die biblischen Prinzipien über Sexualität darlegt und was das für einen (jungen) Menschen im 21. Jahrhundert bedeutet. Er spart nicht an Beispielen aus seiner Ehe mit Frauke.

    GENIALER DIALOGSTIL
    Was dieses Buch so einzigartig macht, sind zwei Faktoren.

    Zum einen ist es die ganz ehrliche Geschichte von Christian Rossmanith, wie ich oben schon geschrieben habe. Er lebte eine Einstellung zu Sex und Beziehung, wie sie alles andere als von Gott gedacht war. Im Buch wird es auch erwähnt, dass er mit seinen Fragen und Ansichten, mit seinen Zweifeln und seinem Hinterfragen durchaus eine große Challenge für andere war. So schreibt Tobi über ihn:

    "Einfache Antworten? Vergiss es! Chris brachte die Leiter der Kirche mit seinen Fragen and en Rand des Wahnsinns. Auch wenn ihn viele Antworten nicht zufriedenstellten, faszinierte mich, dass er dabei nie seine Liebe zu Gott aufgab, sondern ihn und seine Ansichten immer wieder suchte." Love. Sex. God, S.9-10

    Die persönliche Entwicklung von Chris Rossmanith (und hier will ich nicht zu viel spoilern) im Buch mitzuverfolgen, ist einfach großes Kino! Alleine das macht schon Spaß und das Buch zu einem echten Volltreffer.

    Zum zweiten ist es aber der dialogische Stil. Es ist nicht so, dass Tobi und Chris die ganze Zeit im Frage-Antwort-Spielchen schreiben, das wäre auf Dauer dann doch recht anstrengend und eintönig. Aber auf Erlebnisse und Erfahrungen, die Christian berichtet, “antwortet” Tobi Teichen mit theologischen/biblischen Ausführungen. Und das Schöne: er antwortet nicht platt. Was ganz am Anfang des Buches steht, zieht sich wie ein roter Faden durch selbiges:

    "Bevor wir jetzt aufs Gaspedal drücken, möchte ich dir noch kurz danken, Chris! Ohne Filter nimmst du uns mit in deinen inneren Kampf mit der Frage nach Wahrheit. Wir dürfen dich auf deiner Suche nach Antworten begleiten. Antworten auf die Frage, wie eine Beziehungskultur geprägt von Liebe und gegenseitiger Wertschätzung heute aussehen sollte." Love. Sex. God, S.13

    Und genau diese “Liebe und Wertschätzung” wird nicht nur inhaltlich in der Frage nach einer gesunden Beziehung auf den ersten Platz gestellt, sondern auch methodisch, weil niemand – egal welches Lebenskonzept er vertritt – durch die Ausführungen der beiden Autoren schlecht gemacht oder abgelehnt wird. Die Liebe und Wertschätzung, welche die beiden als “Erfolgsgarant” in Beziehungen sehen, ist für sie Handlungsmaxime im Schreiben dieses Buches. Das spürt man zwischen den Zeilen – und das tut so gut.

    Ohne, dass es ein Pastoren-Pingpong wird, ist diese Abwechslung richtig gut gelungen. Das Zusammenspiel zwischen Chris und Tobi gibt dem Buch die gewisse Würze, das Extra, das Besondere. Vor allem gegen Ende des Buches sind es noch weitere authentische Kurzberichte von jungen Menschen mit ihren Erfahrungen rund um Sex.

    Das Schöne: an keiner Stelle wird das Buch peinlich, voyeuristisch oder obszön. Dennoch ist es ehrlich, “auf die 12” und redet nichts schön. Diesen Spagat muss man erst mal schaffen – in “Love. Sex. God.” ist er geglückt.

    GÖTTLICHE PRINZIPIEN UND Q&As
    Inhaltlich geht es um göttliche Prinzipien, die in dem oben erwähnten dialogischen Stil nicht einfach nur abgearbeitet sondern alltagsrelevant durchdacht und reflektiert werden. Es geht um Themen wie Bindung, Reinheit, Lust und “3 Gründe für Sex innerhalb der Ehe“.

    Besonders spannend (klar, als Theologe) fand ich das kurze Kapitel “Parallelen zu Jesus“.

    Ohne es explizit zu nennen oder es gar als Werbebanner auf jeder Seite zu drucken, ist “Love. Sex. God.” ein großes Plädoyer für die Ehe – nein: Eben nicht nur für “Sex gehört in die Ehe” (auch wenn das deutlich wird), sondern für die Ehe als solche.

    Es geht um die Frage nach dem eigenen Wert, nach der eigenen Identität – aber auch darum, wie wir den Mitmenschen, den Nächsten und vor allem das Gegenüber sehen, das für eine Beziehung in Frage käme: Ist der andere dafür da, meine sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen oder wäre das nicht eine verkürzte Sicht auf den anderen? Klar – die Antwort liegt auf der Hand. Aber entfalte das mal theologisch, anthropologisch, alltagsrelevant für junge Menschen im 21. Jahrhundert ohne zu verurteilen, zu verletzen aber auch ohne mit der eigenen Meinung hinter’m Berg zu halten.

    Warum es Tobi und Chris gelingt? Weil ich ihnen ihre Story, ihre Fragen, ihre Überzeugungen abnehmen – das nennt man “Authentizität”. Und diese zieht sich von Anfang bis zum Ende durch dieses Buch.

    Genial ist der Gedanke mit den “Q&As” oder “Fragen und Antworten”, wie das 11. Kapitel genannt wird. Dort geht’s um ganz praktische und lebensnahe Fragen wie:

    Wo steht in der Bibel, dass ich keinen Sex außerhalb der Ehe haben sollte?
    Wie weit sollten wir körperlich gehen?
    You want to try before you buy?
    Was ist das Problem mit Pornografie?
    Wie gehe ich damit um, wenn andere mich für meine Sichtweise mobben?
    Ist kein Sex vor der Ehe eine Garantie für guten Sex in der Ehe?
    Absolut genial ist die Umsetzung dieser Q&As: Sie werden schon – rot markiert – in den vorherigen Kapiteln angeführt bzw. der Leser darauf verwiesen nach dem Motto: “Dir kommt gerade diese Frage? Dann schau mal hinten nach – dort haben wir sie in den Q&As beantwortet.”

    Ebenso gibt es immer wieder Zusammenfassungen und “Next Steps”-Anregungen. Dadurch behält das Buch seinen praxistauglichen und lebensnahen Charakter.

    Das Auge liest ja bekanntlich mit – und es kommt auf seine Kosten mit schönen Fotos, tollem Layout, Zeichnungen/Sketches und einer Gesamtaufmachung, die einfach “was hermacht”.

    (NUCHT NUR) FÜR JUNGE MENSCHEN
    Immer wieder habe ich mich beim Lesen gefragt: “Wem würde ich dieses Buch eigentlich empfehlen?” Meiner Meinung nach braucht es eine gewisse kognitive Voraussetzung, um manche Zusammenhänge aber auch Fragestellungen zu verstehen, die sich aber ganz organisch aus den Lebenszusammenhängen junger Menschen ergeben, die sich im späten Jugendalter und vor allem im jungen Erwachsenenalter befinden.

    Also genau das Alter, in dem es um Sexualität, Beziehungen und auch Ehe geht. Aber natürlich beinhaltet das Buch selbst jede Menge Wahrheiten und Einsichten, die auch erwachsenen Menschen altersunabhängig gut tun im Blick auf ihre Sexualität.

    Natürlich ist der Inhalt vom christlichen Glauben geprägt und mit vielen Stellen aus der Bibel unterlegt – das ist auch gut so und das sollte nicht verwunden, wenn man sich den Titel “Love. Sex. God.” anschaut. Dennoch bin ich nicht der Ansicht, dass dieses Buch nur für Christen geeignet wäre – im Gegenteil. Was Chris und Tobi nämlich auf wunderschöne Weise herausarbeiten und immer wieder klarstellen: Gott hat dem Menschen die Sexualität geschenkt, damit der Mensch diese in Würde und gegenseitiger Achtsamkeit genießt. Von wegen “Christen sind Spaßbremsen” und so – das mag auf manche Christen zutreffen, aber nicht auf Gott. Insofern ist dieses Buch auch ein großartiges Plädoyer dafür, dass Gott und Sex keine Gegensätze sind, sondern Sexualität eine wunderschöne “Erfindung” Gottes ist.

    ZWEI NACHBEMERKUNGEN
    Und für alle, die jetzt schon kritisieren: Natürlich ist das Buch von zwei Männern geschrieben und damit sehr “Männerperspektive-lastig”. Logisch. Kann man aber drauf kommen, wenn man sich schlau macht, dass es zwei Männer sind, die das Buch schreiben. Es kommen gerade in den Erzählungen von wahren Erlebnissen auch Berichte von Frauen vor, es überwiegt aber bei weitem die Sicht von Chris und Tobi. Dessen muss man sich einfach nur bewusst sein, weswegen ich aber nicht sagen würde, dass dieses Buch nur für Männer wäre.

    Ebenso mag es nicht für jeden Single geschrieben sein. Aus meiner Erfahrung in der Gemeindearbeit erlebe ich Singles sehr unterschiedlich. Da sind die einen, die sich mit Themen rund um Partnerschaft und Ehe auseinandersetzen und es gibt die, denen es schwerfällt, über ihr Singlesein hinaus zu denken und es als den “Normalfall” deklarieren. Heißes Eisen also.

    In der Bibel – vor allem im Neuen Testament – ist jedoch deutlich und mehrfach die Rede davon, dass der “Normalzustand” die Ehe ist und nicht die Ehelosigkeit. Insofern darf hier nicht die Kritik aufkommen, dass es ein großes Plädoyer für die Ehe sei, was das Buch in meinen Augen berechtigterweise nämlich ist. Gleichzeitig gilt es natürlich vor allem in diesen bindungsgestörten und bindungserschwerenden Zeiten sensibel dafür zu sein, dass eine lebenslange und in gegenseitiger Liebe verantwortete Beziehung nicht vom Himmel fällt. Aber auch das verschweigt “Love. Sex. God.” nicht.

    Insofern: Ich bleibe bei meiner Einschätzung, die ich zu Beginn getroffen habe, dass dieses Buch das ehrlichste und inspirierendste Buch ist, das ich zu diesem Thema bisher gelesen habe.
  • 4/5 Sterne

    Sex vor der Ehe? Ja oder Nein?

    von
    Ich war sehr gespannt auf das Buch und mit ein paar wenigen Abstrichen, fand ich es gut.

    Das Buch wurde wie ein Dialog zwischen Chris und Tobi gestaltet. Chris erzählt wie er sein Leben in jungen Jahren gelebt hat und welche Fragen ihn beschäftigt haben, als er sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, da das Thema kein Sex vor der Ehe nicht in seinen Lebensstil gepasst hat.

    Was ich zuallererst sehr lobend erwähnen muss, ist das Chris schonungslos ehrlich erzählt, wie sein Leben aussah und was ihn beschäftigt hat. Sich selber so auszuziehen, da man ja auch weiß, dass Familie und Bekannte dieses Buch lesen werden verdient meiner Meinung nach sehr hohe Anerkennung. Und auch Tobi als Pastor geht ein wenig darauf ein, dass auch sein Leben in der Hinsicht früher nicht Gottes Gedanken entsprochen hat. Was als Pastor auch viel Mut und Ehrlichkeit erfordert.

    Das Buch liest sich sehr flüssig, trotz des schweren Themas. Auch das Design ist sehr cool gestaltet. Die Sprache von Tobi ist sehr locker und jugendlich gestaltet. Einige müssen sich ggf. erst an diesen Stil gewöhnen, wer Tobias schon kennt, weiß ja wie seine Art ist :)

    Es wird darauf eingegangen, dass keiner verurteilt werden soll oder nichts fest vor geschrieben werden soll, da Zwang nicht zum Ziel führt, sondern nur die eigene Überzeugung.

    Tobi verbindet in seiner Argumentation die Bibel, die Wissenschaft und Erfahrung. Hier finde ich gut, dass er verschiedene Arten der Argumentation wählt, um evtl auch verschiedene Personen mit seinen Argumenten zu erreichen.

    Ich denke, dass Tobi die Gedanken Gottes über das Thema Sex gut eingefangen hat und klar macht, dass es hier nicht um ein sinnloses verbieten geht, sondern dass er es als unbeschreiblich wertvoll erachtet und uns vor Verletzungen schützen möchte und möchte, dass wir Sex auf die bestmögliche Art und Weise erleben können.

    Ich weiß, dass ein Buch nicht alles ansprechen kann, aber was mir in dem Buch etwas gefehlt hat, ist evtl auch eine etwas andere Ausgangslage, um noch eine andere Perspektive aufzugreifen. Evtl. auch aus Sicht einer Frau.

    Ich denke es wäre sinnvoll gewesen einmal abzustecken, wo Sex anfängt bzw. darauf einzugehen, dass die Frage "wie weit darf ich gehen" vllt nicht unbedingt notwendig sein sollte, wenn man sich aus tiefster Überzeugung entschieden hat zu warten und zu erläutern warum.

    Auch das Fazit war für mich etwas zu knapp gehalten. Ich hätte gerne noch mehr auf dem Weg zur Ehe gehört. Da Chris diese Erfahrung nicht hat, hätte ich mich gefreut, wenn Tobi darauf eingegangen wäre, wie er es erlebt hat.

    Im Allgemeinen fand ich das Buch mit Ausnahme von den paar Kritikpunkten wirklich gut. Es hat mich gefreut, zu sehen, dass auch ein Pastor ganz ungehemmt und offen über dieses Thema spricht, was oft so gerne bei Christen unter den Teppich gekehrt wird.
  • 4/5 Sterne

    Guter Werkzeugkasten, um zu hinterfragen und die eigene Argumentation zu prüfen

    von
    Was mich neugierig gemacht hat:

    Ich habe eher spontan beschlossen, dass ich das Buch gern lesen würde, als eine Leserunde dazu angeboten wurde (gerade in diesem Fall war der Austausch super interessant!).
    Es hat mich gereizt, mich fundierter mit diesem Thema auseinanderzusetzen, da man in unserer in vielen Bereichen ja leider wirklich übersexualisierten Gesellschaft sowohl in unterschiedlichen sozialen Kontexten als auch als kunstschaffender Mensch darüber nachdenken sollte, was man dazu selbst vermitteln will.

    Wie es mir gefallen hat:

    Zuerst möchte ich klarstellen, dass ich in dieser Rezension nicht die Inhalte und die von Teichen und Rossmanith vertretenen Standpunkte bewerten möchte, sondern das Buch als solches.

    Ich habe die Ausführungen von Anfang bis Ende als kurzweilig, stichhaltig, herausfordernd sowie als sehr lebens- und liebesbejahend wahrgenommen. Das Layout ist rundum gelungen und lockert das Ganze zusätzlich auf.
    Zur Vertiefung finden sich hinten im Buch eine Reihe von Q&As, in denen einzelne Fragen noch einmal umfassender beantwortet werden, die im Hauptteil auftauchen (dort finden sich jeweils entsprechende Verweise auf diesen Anhang).

    Tobias Teichen und der jüngere Chris Rossmanith gehen verschiedenen Aspekten im Dialog nach, auch unter Einbezug von Erkenntnissen aus der Bibelauslegung. Natürlich bekommt die Sichtweise durch die Konstellation der Autoren einen Fokus auf eine, ohne in Rollenklischees verfallen zu wollen, tendenziell männliche Sichtweise (man merkt aber, dass die Bemühungen da waren, auch Frauenstimmen einzubringen, die hier und da mit Fallbeispielen zu Wort kommen). Zudem haben beide Autoren in jüngeren Jahren nicht danach gelebt, was sie heute für richtig halten. Unabhängig davon haben ihre Offenheit und Authenzität mich beeindruckt. Und obwohl man natürlich merkt, dass sie ihre Leserschaft gern überzeugen wollen, hatte ich persönlich nicht das Gefühl, etwas aufgedrängt zu bekommen. Ich hatte mir von dem Buch neue Denkanstöße erhofft und davon gab es auf jeden Fall viele.

    Viele Aussagen überzeugen durch ihre simple Logik und den ungewohnten Blickwinkel. Zum Beispiel bei der Frage, ob alles, was sich natürlich anfühlt, damit gleichgesetzt werden kann, dass es gut für einen ist. Oder bei der Darstellung des Fakts, dass man, wenn man dem Gefühl, etwas zu verpassen, nachgibt, etwas anderes definitiv verpasst.
    Auch die Gedanken zu bedingungsloser Verbindlichkeit und die Frage, welche Gefühle das eigene Verhalten negativ beeinflussen und einen unfrei machen können, obwohl sie nicht per se schlecht sind, liefern spannende Ansatzpunkte.

    Das Buch kann es natürlich nicht leisten, jeden möglichen Faktor anzusprechen, dennoch wirken einzelne Punkte durch den Mangel an Mitbeachtung weiterer Lebensrealitäten etwas einseitig. Auf Glaubensunterschiede, eine Entscheidung gegen eine Hochzeit und anderes, was in unserer Zeit immer häufiger wird, wird bspw. nicht eingegangen.

    Das Buch soll im Übrigen der Auftakt einer Serie zu verschiedenen Themen sein, und ich bin gespannt auf die weiteren Titel. Ich werde sie mir sicherlich näher ansehen.

    In einem Satz:

    „Love, Sex, God" setzt ganz sicher keinen abschließenden Punkt hinter das Thema, kann aber als guter Werkzeugkasten dienen, um zu hinterfragen, zu prüfen, worauf man die eigene Argumentation stützt, und von da aus weiterzugraben.
  • 5/5 Sterne

    Fünf Sterne

    von
    Also ich find das Buch gut :)

    Mir gefällt, dass dieses wichtige (Tabu-)Thema mal auf eine biblische UND moderne Art angesprochen wird.
  • 4/5 Sterne

    Eine gute Idee für einen neuen Weg, eher für Männer geeignet.

    von
    Das neue Buch „Love, Sex, God – der etwas andere Weg“ von dem Autor Tobias Teichen ist in Zusammenarbeit mit Christian Rossmanith entstanden.

    Dating versus Courting – One Night Stands versus Reinheit vor der Ehe. Gibt es ein Richtig oder Falsch? Was gilt für wen oder sollten sich nur Christen damit auseinandersetzen?

    Die beiden Autoren sprechen sicherlich zunächst erstmal junge Erwachsene an und in diesem Sprachstil ist das Buch auch geschrieben. Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig. Christian Rossmanith spricht sehr offen über sein Liebes-/Sexualleben und stellt die Fragen, auf die es ankommt. Tobias Teichen antwortet im Stil eines Mentors. Durch diese Abwechslung werden die Texte unglaublich fesselnd. Die einzelnen Kapitel sind vermutlich bewusst kurzgehalten, manche Inhalte sind dadurch auch sehr knapp geschrieben.

    Doch worum geht es inhaltlich? Sex vor der Ehe - ja oder nein? Wenn man es auf den Punkt bringen möchte. Für viele gibt es hier klare Ansichten, die auch nicht diskussionswürdig sind. Und so dachte Christian Rossmanith auch. Es ist doch gesellschaftlich akzeptiert, was sollte also falsch daran sein, Sex vor der Ehe zu haben? Zu warten wäre doch altbacken, konservativ, völlig am Leben vorbei… oder? Irgendwann kommt erlebt Chris eine Silvesternacht, die nicht folgenlos bleibt. Doch sollte er wirklich etwas anders machen? Tobias Teichen gibt ihm Antworten aus biblischer, aber auch aus wissenschaftlicher Sicht und diese bringen Chris schwer zum Nachdenken. Wie schaut es bei dir aus? Welche Entscheidung triffst du für dein Leben?

    Zunächst muss gesagt werden, dass es schon lange Zeit für dieses Buch war, weil über die Folgen von One-Night-Stands und Co. viel zu wenig nachgedacht wird. Warum auch, wenn es doch alle machen! Doch was passiert, wenn man sich bewusst gegen den Trend entscheide, weil man merkt, dass man beziehungsunfähig geworden ist. Die beiden Autoren geben nicht nur Antworten aus biblischer und wissenschaftlicher Sicht, sondern sie geben auch die Erfahrungen ihres eigenen Lebens weiter. Anerkennenswert ist, wie offen sie ihre persönlichen Erfahrungen und Gefühle weitergeben. Was sich aus dem Klappentext zunächst nicht so ergibt, es ist ein Buch, das eher für Männer geschrieben wurde. Die Autoren haben sich wirklich sehr bemüht, auch Frauen anzusprechen, aber das konnte nicht konsequent umgesetzt werden, vielleicht auch, weil es eben zwei Autoren sind. Für mich wäre es sinnvoller gewesen, dieses Buch vollständig als Männerbuch herauszugeben, und für Frauen ein weiteres Buch, dann vielleicht auch von Autorinnen, zu veröffentlichen. Inhaltlich ist das Buch aus meiner Sicht sehr gut und umfassend, aber eben auch sehr knapp geschrieben. Manches hätte einfach noch ausführlich angesprochen werden können. Insbesondere zum Ende habe ich eine „Alternative“ vermisst. Tobias Teichen verweist zwar auf Bücher für eine gelungene Ehe, aber zwischen dem ersten Kennenlernen und dem Tag der Hochzeit liegen verschiedene Stadien der Beziehung. Hier wäre es meines Erachtens gut gewesen, wenn es praktische Tipps nicht nur für den Verzicht auf Sex vor der Ehe gegeben hätte, sondern auch Vorschläge, wie man diese Zeit als so wertvoll gestalten kann, dass der Verzicht einfach nicht als etwas Negatives wahrgenommen wird, sondern als etwas Positives. Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch jedem Mann weiterempfehlen, der sich schon jetzt für eine gelungene Ehe entscheiden möchte.

  • 1/5 Sterne

    Destruktiver, lebensfeindlicher Humbug

    von
    „Kein Sex vor der Ehe“ – mit dieser Ansage wagen sich die Autoren Tobias Teichen und Christian Rossmanith an die Öffentlichkeit. Teichen ist der Gründer und Hauptpastor, Rossmanith ein Mitarbeiter des ICF München, einer evangelikalen Freikirche, die europaweit viele Ableger hat.
    In ihrem neusten Buch erwecken sie ein sehr altes und als sehr konservativ verschrienes Glaubensdogma zu neuem Leben. Der Titel „Love. Sex. God“ lässt darauf schließen, dass das Buch sich um Liebe, Sex und Gott dreht. Das tut es auch, allerdings nur in einem sehr kleinen Ausschnitt: dem Geschlechtsverkehr. Hier legen die Autoren sehr breit dar, warum Mann und Frau damit bis zur Ehe warten sollten. Für ihre Begründungen ziehen sie sowohl Bibeltexte, als auch breitere theologische Aussagen und Indizien aus der Hormon- und Partnerschaftsforschung hinzu. Die Rolle des Autoren Rossmanith ist hierbei, den Anwalt all derer zu spielen, die mit der Ansage „Kein Sex vor der Ehe“ nicht sehr viel anfangen können. Er selbst hat es viele Jahre anders gehandhabt und erst mit seiner Entscheidung für ein Leben mit Jesus und in der Lehre des Pastors Teichen diese andere Sicht- und Lebensweise für sich entdeckt. Die Rolle des Autoren Teichen ist die ausführlich und thematisch recht breite Begründung, warum es eine gute Idee ist, mit dem Sex bis zur Ehe zu warten. Das liest sich alles sehr spannend – und es ist sprachlich alles für die junge Generation geschrieben, also für die, die „jung und fresh“ sind.

    Die Idee, dem landläufigen Sexualverhalten „so viele Partner wie möglich“ und „wann immer ich will“ eine andere Verhaltensweise gegenüberzustellen, finde ich bedenkenswert und bemerkenswert.
    Die Idee, dass es eine Partnerschaft und eine Partnerin/einen Partner schützt und ehrt, mit genitaler Sexualität zu warten, halte ich in unserer schnelllebigen Zeit für ehrwürdig und weise. (Einzig für diese beiden Punkte verleihe ich diesem Buch den einen Stern.)

    Dass die zwei Autoren aber - wie fast alle evangelikalen Christen - bei all ihren Ausführungen ganz selbstverständlich von zwei Prämissen ausgehen, halte ich für fatal:
    1. Jeder heiratet.
    2. Sexualität ist gleich Sex ist gleich Geschlechtsverkehr.

    Dieses Buch ist folglich höchstens hilfreich für alle, die sicher wissen, dass sie heiraten werden.
    Denn: Eine der spannendsten Fragen klären die beiden Autoren nicht: Was passiert, wenn der Partner fürs Leben nie kommt? Wenn ich nie heirate?
    Sie gehen selbstverständlich davon aus, dass jeder Mensch heiratet (was tatsächlich als frommes Dogma vielerorts gelehrt wird: Heiraten sei das höchste Ziel des Lebens).

    Die zwei Autoren machen keine Anstalten, den Geschlechtsverkehr als nur einen Teil von Sexualität zu erklären – sondern lehren lieber „absolute Reinheit“, die übrigens auch enthält, keinen Menschen des anderen Geschlechts außerhalb der Ehe auch nur nackt zu sehen.

    Dabei wäre es so heilsam und so wohltuend, wenn endlich einmal jemand einen Weg aufzeigen könnte, wie ich als Christ meine von Gott wundervoll geschaffene und unendlich vielschichtige Sexualität leben kann – und zwar unabhängig von meinem Alter und Beziehungsstatus.
    Stattdessen wird nur wieder erzählt, dass ich meine Sexualität bitte auszuschalten, auszublenden und wegzubeten habe (dafür verleihe Gott die Kraft, so sind sich die Autoren aus eigener Erfahrung sicher und erzählen im Buch kurz und knapp davon / Hinweis: Teichen ist mittlerweile verheiratet, Rossmanith wartet noch geduldig und enthaltsam auf die Frau seines Lebens), bis ich mit der einen Person vor dem Traualtar stand.

    Das halte ich für höchst ungesund und zerstörerisch – und zwar für Körper, Seele und Geist.

    Ich weiß, dass Gott vieles in mir wirken kann. Auch, dass ich meiner sexuellen Lust nicht destruktiv verfalle. Dass ich meine komplette heilige und himmlische Sexualität aber zu ignorieren habe, halte ich biblisch, theologisch, anthropologisch, physisch, psychisch und seelsorgerisch für lebensfeindlichen Blödsinn.

    Insofern halte ich die Botschaft dieses Buch für nichts anderes als destruktiven, lebensfeindlichen Humbug, der hoffentlich keine weitere Verbreitung finden wird.
    Ich bin gläubige Christin, und ich hänge an einem lebensfreundlichen Gott, der mir eine Menge geschenkt hat; meine Sexualität inklusive. Und zwischen „kein Sex vor der Ehe“ und „ich schlafe mit allem, was nicht bei drei auf dem Baum ist“ gibt es eine riesigen himmlischen, heiligen und mit der Bibel und Gott vereinbarem Spielraum. Den gilt es zu lehren und zu entdecken.
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