Mehr als nur ein Traum (Buch - Gebunden)

Roman

5 Sterne

Felicitas hat trotz ihrer jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein Erbe führt sie Anfang der 1960er-Jahre in den Süden der USA, mitten hinein in die brodelnden Rassenunruhen. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an - und macht sich damit Feinde, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen.

  • Artikel-Nr.: 817460000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Felicitas hat trotz ihrer jüdischer Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein unerwartetes Erbe führt die junge Frau Anfang der 1960er-Jahre in den Süden der Vereinigten Staaten, mitten hinein in die brodelnden Rassenunruhen. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an - und macht sich damit rasch Feinde, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Welchem ihrer neuen Nachbarn kann sie trauen? Ein riskantes Verwirrspiel inmitten der aufgeheizten Stimmung am Mississippi nimmt seinen Lauf ...

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573446-0-1
  • ISBN 10: 3957344603
  • Auflage: 1. Auflage, 01.03.2018
  • Seitenzahl: 448 S.
  • Maße: 13.4 x 21.5 x 3.7 cm
  • Gewicht: 695g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    I have a Dream

    von
    1961 beschliesst ein Mensch in den Südstaaten der USA einen Mord zu begehen. Dies gelingt ihm.

    1963 bekommt Felicitas, wohnhaft in Deutschland, Beruf Fotographin, einen Brief von einem Notar. Darin steht das sie ein Haus in den Südstaaten geerbt hat.
    Felicitas ist Jüdin und hat Nazideutschland überlebt, doch plagen sie seit her traumatische Erlebnisse.
    Trotz allem geht sie ihrem Beruf und Leben nach und sie beschliesst, sich auf den Weg in die USA zu machen um ihr Erbe anzutreten.
    Zu der Zeit brodeln in den USA sehr stark die Rassenunruhen. Feli, mittlerweile am heissen Mississippi angekommen, geht unbeschwert ihrer neuen Aufgabe entgegen. Sie freundet sich schnell mit ihren schwarzen Nachbarn an, das, einigen Weissen ein Dorn im Auge ist.
    Felis geerbtes Haus sieht ziemlich heruntergekommen aus, doch es läßt sich auch einiges richten. Zudem liegt es ziemlich einsam, ländlich.
    Auch findet sie freundliche Helfer die ihr zu einem Auto, Job und Pferd raten um mobil zu sein.
    Und es kommt wies kommen muss. Es geschehen Unfälle zwischen Schwarzen und Weissen, mit tödlichen Ausgang und Verletzten. Doch kein Weisser wills gewesen sein, schnell schiebt man die Schuld auf die Schwarzen.
    Feli bemerkt in was sie da geraten ist, selbst kommen ihre traumatischen Erlebnisse zu Tage. Sie möchte trotzdem helfen. Dabei gerät sie selbst in einen unaufhörlichen, spannend -gefährlichen Strudel.
    Ganz krass, auf einmal werden ihre Erbrechte in Frage gestellt.
    Und wer wurde 1961 ermordet und wer war der Mörder?

    Für mich war dieser Roman ein Lesehighlight.
    Die Autorin hat es geschafft, das ich mich Mitten in den turbulenten Ereignissen der Südstaaten, beim lesen gefühlt habe.
    Elisabeth Büchle hat einen wunderbaren, sprachlichen Schreibstil verwendet, der mir besonderst aufgefallen ist. Man hörte beim lesen jedes Wasser plätschern, jeden Grasshalm rascheln und man fühlte mit einem Pferd das vor einem Feuer Panik bekam.
    Die Ereignisse waren bis zum Schluss immer wieder abwechlungsreich.
    Wechselnde Schauplätze, feste Freundschaften und starke Charakter fanden hier ihren Platz.
    Die rassistische Atmosphäre der damaligen Zeit hat man beim lesen, gespürt.
    Doch auch freudige und Gottgläubige Szenen hat die Autorin nicht vergessen.
    Kleine Aussagen von Martin Luther King waren mit eingebaut.
    Eine absolute Lesempfehlung.
    5 Punkte
  • 5/5 Sterne

    Spannende und aufwühlende Unterhaltung

    von
    Die Geschichte spielt in den beginnenden 1960er Jahren im Süden der Vereinigten Staaten. Die brodelnden Rassenunruhen dort sind nicht das Einzige, was für eine sich immer mehr aufheizendere und gefährlichere Stimmung sorgt.

    Die deutsche Felicitas erbt ein Haus von einer ihr bis dato unbekannten verstorbenen Verwandten. Doch Felicitas ist neugierig, nicht nur was ihre Vorfahrin angeht, sondern auch, was noch so alles im verborgenen in ihrer neuen Heimatstadt passiert. Zudem hat sie keine Berührungsängste mit ihren schwarzen Nachbarn. Sie macht sich dadurch in der Stadt aber gefährliche Feinde, die allerdings im verborgenen bleiben. Wer ist nun Freund, und wer Feind?
    Ein Hauptteil der Geschichte handelt von den immer noch vorherrschenden Rassentrennungen, die im Staat Mississippi zu dieser Zeit herrschen und ihre Folgen und Auswirkungen.
    Die Protagonistin Felicitias hat jüdische Wurzeln, sie hat ihre Familie verloren und schon einiges ertragen müssen in ihrem Leben. Als sie das Erbe annimmt und in die USA zieht, hat sie keine Vorbehalte und vorgefasste Meinungen. Sie ist überaus hilfsbereit, aufgeschlossen, manchmal etwas chaotisch, aber sehr liebenswert. Dennoch sind das die Eigenschaften, die manchen ihrer Mitbewohnern ein Dorn im Auge ist. Auch dem Sheriff Landon Brown ? Er jedenfalls hat auch seine Geheimnisse. Weitere Erzählrstränge erzählen von Felicitas in Deutschland gebliebener Freundin Kerstin, die durch ihre Arbeit in einem Notariat auf einige Ungereimtheiten in dem Erbfall stößt und sich auf eigene Faust auf Nachforschungen begibt und deren Freund, Christopher, Flieger bei der US Army, der in Deutschland stationiert ist. Doch sein Einsatzgebiet wird bald wechseln.

    Elisabeth Büchle hat mich wieder einmal erneut mit ihrem Roman gefesselt, bei dem mir die Protagonisten ans Herz gewachsen sind, mit denen man mitfühlt und vor allem um die man immer mehr Angst haben muss. Die Spannung steigt im Laufe des Romans immer weiter an, so daß man einfach immer weiter lesen muss. Zudem sorgt auch das geschichtliche Setting mit dem wahrem Hintergrund für Brisanz und so manch aufwühlenden Begebenheiten.
    Wie immer ist der Sprach- und Schreibstil von Elisabeth Büchle sehr unterhaltsam, abwechslungsreich und sorgt für ein angenehmes Lesegefühl. Die sich abwechslenden Erzählstränge sorgen für ein breit gefächertes Hintergrundszenario, so dass man als Leser einerseits vieles vermittelt bekommt (nicht nur historisch, sondern auch was das Beziehungs- und Geschehniss-Geflecht angeht), anderseits dabei aber auch die Spannung gesteigert wird. Denn der Leser erfährt erst nach und nach, was alles in und hinter dieser Geschichte steckt.

    Fazit:
    Ein Buch mit wichtigem Thema, spannende und aufwühlende Geschichte !
  • 4/5 Sterne

    I have a dream

    von
    Felicitas hat jüdische Wurzeln und wurde daher in Nazi-Deutschland verfolgt. Als sie ein Haus mit einem großen Grundstück im Süden der USA erbt, nutzt sie die Chance, auszuwandern. Dort trifft sie auf die Rassentrennung und den Hass der weißen Stadtbevölkerung gegen die Schwarzen aus dem Dorf. Obwohl sie sich selbst dadurch in Gefahr begibt, will freundet sich Felicitas mit den Dorfbewohnern an. Als ein schwarzer Junge stirbt und ein bekannter Menschenrechtler ermordet wird, eskaliert die Situation. Felicitas weiß nicht, wem sie noch trauen kann.
    Ihre Freundin Kerstin hat sich in Deutschland mit einem US-Soldaten angefreundet. Dieser wird nach Vietnam entsandt und gerät dort zwischen die Fronten. Bald schweben auch er und sein Freund Brian in Lebensgefahr, obwohl sie nur zur Beobachtung dort sind.
    Elisabeth Büchle hat sich diesmal dem Thema des Rassismus in den USA der 1960er Jahre gewidmet. Dabei zeichnet sie nicht plakativ schwarz-weiß - auch unter den Schwarzen gibt es Hass, Vorurteile und schlechte Menschen. Und einige der Weißen sind nett, obwohl sie zu zum Ku-Klux-Klan gehören.
    Die Geschichte ist spannend erzählt und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Neben der Story erfährt der Leser einiges über die geschichtlichen Hintergründe. Lange bleibt unklar, was sich hinter den Geheimnissen der einzelnen Personen verbirgt.
    Der Autorin ist wieder ein spannender historischer Roman mit liebenswerten Protagonisten gelungen, die herrlich unperfekt sind.
  • 5/5 Sterne

    Frieden wird erst sein, wenn Hautfarbe und Religion keine Rolle spielt

    von
    "Die Rassenprobleme werden nie endgültig gelöst werden, solange die unterdrückten Menschen nicht fähig sind, ihre Feinde zu lieben." (Martin Luther King)
    1963: Die 26-jährige Jüdin Felicitas Jecklin hat 18 Jahre nach dem Krieg und der Nazizeit alles verloren und so hat sie auch das Gefühl nicht mehr in diese Welt zu passen. Seit langem sehnt sie sich nach einer Abwechslung, da kommt die Nachricht von einer unverhofften Erbschaft in den USA gerade zur rechten Zeit. Auch wenn sie ihre beste Freundin Kerstin zurücklassen muss, will sie das Wagnis eines Neuanfanges eingehen. Im Süden der USA angekommen stellt sie fest das ihre Verwandte Virginia Tampico ein großes Anwesen, mit einem riesigen Haus hinterlassen hat. Skeptisch wird sie von der Bevölkerung aufgenommen, die aus den weißen Stadtbewohnern und den schwarzen Dorfbewohnern besteht. Felicitas die fortan liebevoll Tess von den Dorfbewohnern genannt, hat durch ihre früheren Erlebnisse keine Berührungsängste zwischen diesen unterschiedlichen Rassen. Doch genau das stößt einigen Dorfbewohner auf, das sie sich mit den Schwarzen einlässt und sie macht sich dadurch recht schnell die ersten Feinde. Eine Gruppe des Klu-Klux-Klanes sorgt, dann dafür das man Tess in ihre Schranken weist. Lediglich der Deputy Landon Brown, Virginias Ziehsohn, versucht sie zu beschützen, auch wenn seine sonderbare Art Tess immer wieder verunsichert. Aber wem kann Tess überhaupt noch trauen? Doch Tess will sich nie mehr verstecken müssen und so werden die Unruhen zwischen den Rassen ständig mehr, bis die Stimmung am Mississippi immer aufgeheizter wird.
    Derweil macht sich auch ihre Freundin Kerstin Sorgen, hat sie doch unglaubliches über Felicitas Erbschaft herausbekommen.

    Meine Meinung:
    Ich habe bisher schon einige Bücher der Autorin gelesen, doch dieses hier war das Beste was ich bisher von ihr gelesen habe. Dieses Buch ist wahrlich wie ein Traum, den sie anlässlich des bald nahenden 50 sten Todestag von Martin Luther King aus ihre Schublade geholt hat. Schon immer war es ein Traum von Elisabeth Büchle gewesen etwas aus den Südstaaten der USA zu schreiben. Mich hatte sofort das einzigartige und traumhafte Cover fasziniert, ich fühlte mich gleich zu dem Buch hingezogen und wusste, das muss ich lesen. Der Schreibstil ist wie immer bei ihren Büchern flüssig und sehr gut, dabei baut sich die Geschichte anhand zweier Handlungssträngen auf. Die Charaktere sind überwiegend sehr sympathisch und realistisch dargestellt. In der Geschichte geht es um die Ereignisse der 60er Jahre, die von Rassentrennung, der Ermordung Kennedys und Martin Luther King und dem Vietnamkrieg bestimmt werden. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise an den Mississippi mit seinen Rassenkonflikten und den Unruhen in all seiner Grausamkeit, die unter anderem auch durch den Ku-Klux-Klan hervorgerufen wurden. Doch der Leser bekommt auch einen Einblick in die Ereignisse in Vietnam und den Auswirkungen auf die USA. Auch wenn die Geschichte recht umfangreich und kleingedruckt ist, hat mich der Inhalt recht schnell in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Dabei habe ich mit den Protagonisten mitgelitten, gehofft, gebangt und mit geweint. Ein Buch voller Träume, Unruhen und Emotionen, das für mich zum großen Highlight wurde. Für mich ein absoluter Bestseller, dem ich gerne mehr als 5 von 5 Sterne geben würde.
  • 4/5 Sterne

    Eine spannende Reise in die USA der 60er Jahre

    von
    Felicitas hat als jüdisches Kind das Dritte Reich überlebt. Als erwachsene Frau führt ein unerwartetes Erbe sie in die USA und mitten in die Rassenunruhen der 60er Jahre. Sie freundet sich in ihrer neuen Heimat schnell mit den Afroamerikanern an. Das stößt nicht nur auf Gegenliebe. Bald muss sie sich mit dem Ku-Klux-Klan und einigen rätselhaften Vorgängen auseinandersetzen.

    Elisabeth Büchle entführt ihre Leser mit diesem Roman in die USA der 60er Jahre. Geschickt verknüpft sie die verschiedenen Brennpunkte der damaligen Zeit miteinander: Vietnamkrieg (inklusive Drogen und Prostitution) und die Rassenunruhen in den USA. Gekonnt lässt sie die spannungsvolle Atmosphäre der damaligen Zeit vor den inneren Augen der Leser auferstehen. Die akribische Recherche ist dem Buch anzumerken - man fühlt sich regelrecht in die damalige Zeit hineinversetzt. Besonders gut gefallen haben mir auch die Zitate von Martin Luther King am Anfang jedes Teils.

    Berührt haben mich auch die deutlichen Parallelen zwischen den USA und dem Dritten Reich. Es ist schlimm zu sehen wie Menschen ausgegrenzt und als Menschen zweiter Klasse angesehen werden, nur weil sie eine andere Herkunft oder Hautfarbe haben.

    Die Sprache ist gewohnt lebendig und mitreißend. Es ist schwer, das Buch aus der Hand zu legen - so hoch ist der Spannungsbogen. Insbesondere durch einige Rätsel der Geschichte wird die Spannung aufrecht erhalten.

    Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Felicity wirkt mit ihrer tollpatschigen Art sehr liebenswürdig und sympathisch. Sie ist eindeutig die Sympathieträgerin - genauso auch einige der Nebencharaktere wie bspw. Birdie. Andere Charaktere hingegen geben dem Leser Rätsel auf. Sie wirken wenig durchschaubar und haben Geheimnisse. Dies trägt aber ebenfalls zur Spannung im Buch bei.

    Ein kleines Manko hat dieses wunderbare Buch für mich trotzdem: MIr fehlte ein bisschen die Leichtigkeit wie ich sie von anderen Büchern der Autorin kenne. Die sonst sehr schlagfertigen, spritzigen und witzigen Dialoge waren für mich dieses Mal nicht so stark wie sonst. Das mag sicherlich auch der ernsten Thematik und an den gewählten Charakteren liegen, dennoch waren gerade diese Dialoge für mich so ein "Markenzeichen" der Büchle-Romane. Daher war ich etwas enttäuscht darüber, dass sie hier etwas zu kurz kommen.

    Im Großen und Ganzen ist das Buch aber ein äußerst gelungener Roman, der den Leser in die jüngere Geschichte der USA entführt. Die spannungsvolle Geschichte sorgt für viele schöne Lesestunden, die leider nur allzu schnell vorübergehen. Ich kann das Buch jedenfalls nur wärmstens weiterempfehlen.
  • 5/5 Sterne

    Ein Traum für den Leser historischer Romane

    von
    Deutschland 1963: Felicitas hat es geschafft, die grausamen Jahre im Nazideutschland zu überleben. Oft musste sie sich die kleinsten Verstecke suchen um zu überleben, Verfolgung und Hass drohte ihr mit ihren jüdischen Wurzeln überall.
    Doch sie hat es geschafft, eine gute Anstellung als Fotografin zu bekommen. Unerwartet erhält sie einen Brief einer Anwaltskanzlei, dass sie Erbin eines Nachlasses im Süden der Vereinigten Staaten ist. Nach einigem Überlegen nimmt sie dann schließlich das Erbe an. Sie reist samt ihrem Hab und Gut in den Süden der USA – genauer gesagt nach Mississippi um dort das Erbe anzutreten. Sie freut sich ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und ist voller Hoffnung, auf ihren Neustart in ein neues Leben. Kaum dort angekommen, freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an. Alle Warnungen dies zu unterlassen, ignoriert sie. Doch die Welt um sie herum verändert sich immer mehr. Die Rassenunruhen beginnen mehr und mehr zu brodeln. Sie weiß irgendwann nicht mehr, wem sie noch Vertrauen schenken kann und bringt sich selber immer mehr in Gefahr….

    Ich habe zu Beginn des Jahres den für mich ersten Roman der Autorin kennengelernt „Unter dem Mitternachtsmond.“ Das Buch und der wundervolle Schreibstil hatten mich damals schon so gepackt, dass ich es kaum erwarten konnte, bis jetzt das neue Buch erschienen ist.
    Mit ihrem historischen Roman „Mehr als nur ein Traum“ entführt Elisabeth Büchle den Leser in den Süden der Vereinigten Staaten - an den Mississippi.
    Alleine schon das Cover des Buches ist wunderschön oder man könnte auch dem Titel bereits hier zustimmen: Mehr als nur ein Traum!! Der Pick-Up, die unwegsamen Pisten eingebettet in die sich biegenden Bäume abgerundet von den traumhaften Magnolien und alles im Schatten des zarten Sonnenlichtes, welches sich den Weg durch die Bäume sucht.

    Die Charaktere sind liebevoll, authentisch und detailliert ausgearbeitet. Auch die Beschreibungen der Schauplätze sind so bildlich dargestellt, dass man sich wie in die Geschichte reinversetzt fühlt. Als Leser erlebt man alle Schicksalsschläge der Protagonisten mit. Man liebt, leidet, fiebert und hofft, weint und lacht. Zum Ende hin spürt man immer mehr die Hoffnungslosigkeit mit und die Traurigkeit der sinnlosen Kämpfe zwischen Weißen und Schwarzen.
    Die junge Felicitas hatte einen harten Überlebenskampf zu der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Mit ihrer liebevollen Art hat sie das Herz am rechten Fleck. Mit ihrer offenen, ehrlichen Art macht sie sich schnell Freunde, aber durch ihr großes Herz und die Liebe zu Menschen aller Rassen leider auch zugleich Feinde. Ihre etwas tollpatschige Art rettet ihr letztendlich in einer ausweglosen Situation das Leben. Landon Brown ist einer der örtlichen Deputys, er kennt die Gegend am Mississippi wie seine linke Westentasche, da er dort aufgewachsen ist. Die Bewohner in der Stadt und auch im Dorf sind im alle jahrelangen Wegbegleiter gewesen. Er scheint ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben, lässt aber niemand in die Karten schauen. Sein Partner Sam ist ein noch größeres Geheimnis. Birdie, Lily, Abner und die vielen weiteren schwarzen Bewohner des Dorfes draußen im Wald sind jeder auf seine Art ganz besondere liebenswerte Charaktere. Birdie ist besonders fest in ihrem Glauben zu Gott verankert. Ihr immerwährend großes Herz, ihre Geduld für jeden ein offenes Ohr zu haben und ihr unentwegter Wunsch Vergebung und Verzeihen in ihrem Leben wiederspiegeln zu lassen, machen sie zu einem ganz besonderen Menschen.

    „Nein Tess, du hast aus deinem Herzen gehandelt. Daraus kann Dir niemand einen Vorwurf machen. Und du selbst darfst das ebenfalls nicht. Du trägst keine Schuld daran, dass die Seelen mancher Menschen gefangen sind in Hass und Vorurteilen.“

    Nebenbei gibt es noch viele weitere Protogonisten, die der Geschichte immer neue Wendungen und stets Spannung verleihen. Erwähnenswert ist hier besonders noch Kerstin, Felicitas beste Freundin aus Deutschland. Sie spürt direkt, dass mit dem vermeintlichen Erbe irgendetwas nicht stimmen mag. Ihr Freund Christoph wurde nach Vietnam abkommandiert, hier ist auch ein Ort des Geschehens.
    Die detailgetreuen landschaftlichen Beschreibungen der teils unberührten Natur und Gegend rund um den Mississippi mit seinen vielen kleinen Ausläufern runden diese wundervolle Geschichte ab. Ich habe mich während der ganzen Zeit gefühlt, als wäre ich Teil des Romans und Beobachter auf den unterschiedlichen Schauplätzen.
    Bereits im Prolog geht es spannend los in die Geschichte. Die Autorin schreibt packend, flüssig und zugleich sehr einfühlsam. Der Spannungsbogen steigert sich im Laufe der Handlung immer mehr und erreicht seine Höhe passend zum finalen Ende.

    Die historischen Hintergründe wurden von der Autorin sehr detailliert recherchiert und dargestellt. Der Roman hat drei Orte, die in der Geschichte alle miteinander verwoben sind: Deutschland, den Süden der USA und Vietnam. Teil der Geschichte sind auch historisch belegte Personen. Sehr gut finde ich, dass man zu diesen Personen weitere Informationen im Anhang lesen kann.
    Viele Themen der damaligen Jahre sind in die Geschichte verarbeitet. Einen großen Teil nehmen die Rassenunruhen ein. Die Erniedrigungen und brutalen Kämpfe der Weißen gegen die Schwarzen. Inmitten dieser ganzen Unruhen Martin Luther, mit seinem Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit, Gleichberechtigung aller Rassen sowie Aufhebung der Rassengesetze.
    Auch Teil der Geschichte sind die Verbindungen des Ku-Klux-Klans und seinen Machenschaften - der Klan durch den viel Angst und Schrecken verbreitet wurde unter den Menschen. Das brennende Kreuz ist ein markantes Symbol des rassistischen und gewalttätigen Geheimbundes und ist auch in dieser Geschichte passend eingearbeitet.
    Geschickt eingewebt sind die christlichen Aspekte, die immer wieder in der Geschichte zu finden sind. Sie sind in keiner Weise aufzwängend sondern gut in das Geschehen verpackt. Gerade das Vertrauen in Gott, Hoffnung und Vergebung sind hier eindrucksvoll in die Szenen verwoben. Auch das Thema Gebet ist hier stimmig in die Geschichte mit eingebracht.
    „Birdie sagt immer, dass Gott uns alle in einer wunderbaren Vielfalt geschaffen hat.“

    „Mehr als nur ein Traum“ ist ein tiefgründiger, bewegender, historischer Roman der den Leser wie in einem Strudel mitzieht und lange nachhallt. Für mich hätte der Roman noch lange weitergehen können. Wie schon der Titel und das Cover es beschreibt, so ist die Geschichte tatsächlich ein Traum für einen Leser dieses Genre.
    Ich vergebe 5 Sterne…... leider sind mehr nicht möglich, verdient hätte dieser Roman deutlich mehr. Er wird lange in Erinnerung bleiben und ist tatsächlich eines meiner absoluten Lieblingsbücher geworden.
    Von mir gibt es ganz klar eine absolute Leseempfehlung!
  • 5/5 Sterne

    Mehr als nur ein Traum

    von
    Bad Tölz, 1963. Die 26-jährige Fotografin Felicitas Jecklin hat trotz ihrer jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt – als einzige ihrer Familie. Nach reiflichen Überlegungen beschließt die manchmal etwas chaotische Felicitas, ihrem Leben eine neue Wendung zugeben und ein unerwartetes Erbe - ein Haus in Übersee - anzunehmen. Ihr Neufang in Mississippi steht jedoch unter keinem guten Stern, denn sie gerät mitten hinein in heftige Rassenkonflikte…

    Elisabeth Büchle erzählt diesen Roman sehr ausdrucksvoll. Die Beschreibungen und Schilderungen sind detailreich und anschaulich, sie sind mitreißend und haben mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
    Es gelingt der Autorin ganz hervorragend, die in den 1960er Jahren von der Rassenproblematik geprägte Gesellschaft der USA darzustellen und die vorherrschende Stimmung in dem kleinen Ort nahe Woodville/Mississippi wiederzugeben. Die Vorurteile und das Misstrauen gegenüber den Schwarzen werden genauso intensiv geschildert, wie die gewalttätigen Übergriffe, so dass man als Leser eine recht genaue Vorstellung davon bekommt, was die Menschen damals alles durchmachen mussten.
    Elisabeth Büchle zeichnet das Bild einer mutigen jungen Frau. Felicitas besticht besonders durch ihre Vorurteilslosigkeit. Sie will sich den örtlichen Gepflogenheiten nicht beugen und versucht trotz aller Angriffe und Anfeindungen gegen sich, eine Brücke zwischen den Parteien zu bauen und legt sich dafür sogar mit Mitgliedern des Ku-Klux-Klans an, indem sie versucht, deren Identitäten aufzudecken.

    Eine zusätzliche Portion Spannung bekommt der Roman sowohl durch die rätselhafte Erbschaft – während Felicitas versucht, in Amerika Fuß zu fassen, entdeckt ihre Freundin Kerstin, die als Notariatsgehilfin in Bad Tölz arbeitet, Ungereimtheiten in der Erbangelegenheit und versucht, diesen nach und nach auf die Spur zu kommen – wie auch durch das undurchsichtige Verhalten von Deputy Landon Brown, der Felicitas zwar sehr zugeneigt scheint, den aber eine mysteriöse Aura umgibt.

    Die Akteure werden allesamt bunt und facettenreich beschrieben. Sie sind authentisch und ausdrucksstark. Selbst Nebenfiguren wirken überzeugend, wie zum Beispiel die dunkelhäutige Birdie, die mit ihrem tiefen Glauben und klugen Lebensweisheiten beeindruckt oder die resolute Dorothy, deren Auftritte mich zum Schmunzeln gebracht haben.

    Neben dem Geschehen in den USA und Kerstins Nachforschungen in Deutschland spielt ein dritter Part der Handlung in Südvietnam und hat den Drogenhandel während des Vietnamkrieges zum Thema.

    Unterstrichen wird die fiktive Handlung durch eingebettete reale Ereigniise, wie zum Beispiel die Ermordung des Bürgerrechtsaktivisten Medgar Evers. Sehr gut gefallen haben mir auch die Zitate von Martin Luther King, die jedem der vier Abschnitte des Buches vorangestellt sind und die Geschichte abrunden.

    „Mehr als nur ein Traum“ hat mich durchweg begeistert – ein aufwühlender und durch die Spannungselemente gleichermaßen unterhaltender Roman. Absolute Leseempfehlung!

  • 5/5 Sterne

    Spannend, berührend, nachdenklich machend

    von
    Anfang der 1960er Jahre: Die Fotografin Felicitas Jecklin hat, wie viele Menschen mit jüdischen Wurzeln, Schlimmes während der Nazizeit erlebt. Aus heiterem Himmel erreicht sie die Nachricht, dass sie ein Haus am Mississippi geerbt hat. Impulsiv entscheidet sie sich, im Süden der USA ein neues Leben zu beginnen. Sie freundet sich gleich mit ihren schwarzen Nachbarn an – und macht sich dadurch bei den Weissen gleich Feinde. Die Weissen sind die Guten, die Schwarzen die Bösen? Felicitas will sich nicht verbieten lassen, mit wem sie Umgang pflegt. Die Stimmung heizt sich auf und bald kommt es zu ersten Eskalationen…

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover, ein hochwertiger fester Einband, ein dichtgedrängtes Layout.

    Für mich ist es das zweite Buch der Autorin, nach „Unter dem Mitternachtsmond“. Jenes Buch hat mich sehr begeistert und so habe ich mich sehr auf die neue Geschichte gefreut.

    Felicitas ist ein impulsiver Mensch, manchmal wirkt sie etwas naiv. Eigentlich erstaunlich, dass sie – bei allem, was sie erlebt hat – noch an das Gute im Menschen glaubt. Doch eigentlich brauchen wir viel mehr solche Menschen, die trotz aller Erlebnisse offenen Herzens auf andere zugehen, und sich nicht verbittert abwenden. Landon ist in der Stadt am Mississippi aufgewachsen, war zu Ausbildungszwecken weg und kam dann als Deputy wieder zurück in seine Heimat. Er weiss genau, wie „seine“ Leute in der Stadt über die Schwarzen im Dorf denken; daher versucht er – wie viele andere auch –, Felicitas den Kontakt mit den Schwarzen auszureden.
    In den grösseren Nebenrollen sind u.a. Kerstin Müller, Felicitas‘ Freundin, sowie Christopher Keating, Kerstins Freund.
    Zuweilen spielt die Geschichte an drei verschiedenen Orten gleichzeitig: in Deutschland, wo Kerstin einigen Unstimmigkeiten betr. Erbfall nachgeht; am Mississippi, wo Felicitas sich ihr neues Leben aufbaut; in Vietnam, wohin Christopher und Brian abkommandiert wurden.

    Es hat sehr viele Dinge, die mich nachdenklich gemacht haben, z.B.
    - Problematik Schwarz vs. Weiss, Rassentrennung: Unvorstellbar, dass es im Lebensmittelladen tatsächlich zwei verschiedene Preise gab: einmal den regulären Preis für die Weissen und einen deutlich höheren Preis für die Schwarzen! Oder, dass die Schwarzen sich nicht auf die gleiche Bank setzen dürfen, wie die Weissen.
    - Ku-Klux-Klan: Ich habe mich aufgrund dieser Lektüre noch ein bisschen zu dem Thema im Internet schlau gemacht. Es ist einfach erschreckend, was man da über diesen Klan erfährt!
    - Vergebung: Es ist sehr berührend, wie die Schwarzen trotz aller Tragödien und Ungerechtigkeiten an ihrem Glauben festhalten und immer wieder vergeben.

    Die Art, wie die Autorin Personen, Dinge und Situationen beschreibt, hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte war sehr lebendig, spannend, gut recherchiert, und so lief vor meinem inneren Auge ein wahrer Film ab. Immer wieder habe ich mich gefragt „was kommt denn jetzt noch?“ und „wem kann Felicitas eigentlich trauen?“. Ich habe mich jedoch auch gewundert, wieso ich mit dem Lesen nicht so schnell vorwärtskam, wie gewohnt. Die Lösung ist, dass ein eher dichtgedrängtes Layout gewählt wurde, das mehr Zeichen pro Zeile und auch mehr Zeilen pro Seite hat, als ein Vergleichsbuch. Dieses Buch hier hat rund ein Viertel mehr Zeichen, als das von mir gewählte Vergleichsbuch (gleiche Grösse, gleicher Umfang). Bei einem luftigeren Layout – was ich absolut bevorzugen würde – käme man daher locker auf 560 Seiten. Ich vergebe trotzdem sehr gerne 5 Sterne – mehr geht ja nicht – und bedanke mich für schöne, berührende, spannende und nachdenklich machende Lesestunden.
  • 5/5 Sterne

    ICH HABE EINEN TRAUM...

    von
    ICH HABE EINEN TRAUM…

    „Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden.“ (Martin Luther King)

    „Gott hat uns alle in einer wunderbaren Vielfalt geschaffen. Nur nehmen wir Menschen diese Vielfalt nicht zum Anlass, uns daran zu erfreuen, voneinander zu lernen und die Welt abwechslungsreich, schön und bunt zu gestalten, sondern wir lassen zu, dass Fremdartigkeit uns Angst macht, sogar abstößt und Misstrauen hervorruft.“ (Felicitas Jecklin)

    Die talentierte Fotografin jüdischer Herkunft weiß, wovon sie spricht, denn ihre eigene Kindheit in Nazi-Deutschland war von Diskriminierung, Hass und Verfolgung geprägt. Die unvermutete Erbschaft eines Hauses in Wilkinson County, Mississippi, eröffnet Felicitas eine völlig neue Perspektive. Die chaotisch veranlagte und impulsive junge Frau kündigt ihren Job und verabschiedet sich von ihrer Freundin, um das Erbe in Übersee anzutreten. Aufgrund ihrer humorvollen und ehrlichen Art gewinnt Felicitas in ihrer neuen Heimat sehr rasch viele Sympathien, sie zeigt keinerlei Scheu, auf andere zuzugehen. Dass sie hierbei jedoch keinen Unterschied zwischen Menschen mit weißer und schwarzer Hautfarbe macht, ist in Zeiten der Rassentrennung in den Südstaaten vielen ein Dorn im Auge. Durch ihr Engagement nach dem Tod eines kleinen schwarzen Jungen zieht Felicitas die Aufmerksamkeit einer grausamen rassistischen Vereinigung auf sich, die eine Gleichberechtigung der Schwarzen mit aller Macht verhindern möchte. Die Gesetzeshüter vor Ort haben alle Hände voll zu tun, als die Ereignisse sich zuspitzen und die Übergriffe auf die schwarze Bevölkerung zunehmen. Und obgleich Sheriff John Johansen und Sheriff Landon Brown charmant und entgegenkommend scheinen, weiß Felicitas bald nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Bei einer genaueren Überprüfung treten Ungereimtheiten in den Nachlasspapieren dieser Erbschaft zu Tage und Felicitas mutiert zum Spielball gefährlicher unbekannter Akteure.

    Bereits im Prolog wird der Grundstein für einen gewissen Spannungsbogen gelegt. Eine Frau mittleren Alters wird im Spätsommer des Jahres 1961 unterwegs zu einem von Schwarzen bewohnten Dorf erschossen. Mit dem unerwarteten Erbe der Protagonistin Felicitas Jecklin steigt die Autorin in ihre Geschichte ein und begibt sich hierbei in das Jahr 1963. Sie zeichnet das Bild einer alleinstehenden und unabhängigen Fotografin, die äußerst vielschichtig und durch ihre traumatische Vergangenheit geprägt ist, aber dennoch vorurteilsfrei und offen auf andere zugeht. Ihre Hilfsbereitschaft und der mutige, selbstlose Einsatz für ihre Mitmenschen zeichnen sie als warmherzige und mitfühlende Frau aus. Mit der Person des Sheriffs Landon Brown präsentiert Elisabeth Büchle die männliche Hauptfigur ihres Buches. Der große, stattliche Mann ist schwer zu durchschauen und seine Motive und Handlungen gaben mir einige Male Rätsel auf. Die Charakterisierung der vielen Nebenfiguren ist der Autorin ebenso treffend gelungen wie jene ihrer Protagonisten. Meine besondere Zuneigung galt der lebenserfahrenen und zutiefst gläubigen Greisin namens Birdie sowie ihrer Enkeltochter Lily.

    Die Handlung findet im Zeitraum zwischen 1961 und 1974 statt und wird in fünf Kapitel erzählt, wobei Elisabeth Büchle geschichtliche Hintergründe und historische Persönlichkeiten gekonnt mit der Handlung verbindet. Die Rassentrennung im Süden der USA wird ebenso thematisiert wie die Problematik der eskalierenden Prostitution und des Drogenkonsums in Südvietnam vor Ausbruch des Vietnamkrieges. Wie auch in den anderen Romanen der christlichen Bestsellerautorin Elisabeth Büchle hat in diesem Buch der Glaube an Gott eine wichtige Position inne. Speziell Birdie findet durch ihre Gebete, ihren unerschütterlichen Glauben, ihre gelebte Nächstenliebe und ihre Bereitschaft zur Vergebung stets die richtigen Worte für ihre Mitmenschen.

    Fazit: Mit „Mehr als nur ein Traum“ ist der Autorin aus meiner Sicht ein faszinierender, sehr tiefgründiger Roman in wunderschönem Schreibstil und mit ungewöhnlich hohem Spannungsniveau gelungen. Die bildhafte Beschreibung der beeindruckenden Landschaft am Ufer des Mississippi und ausgezeichnet recherchierte historische Fakten, gepaart mit tiefen Emotionen und überzeugenden Figuren laden förmlich dazu ein, der Autorin in die Südstaaten zu folgen und ein mitreißendes Abenteuer an der Seite ihrer Protagonisten zu erleben.

    Ich bedanke mich für ein grandioses Leseerlebnis und hervorragende Unterhaltung auf sehr hohem Niveau.
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