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Der wundersame Adventskalender (Buch - Gebunden)

Eine Weihnachtserzählung

5 Sterne

Der wundersame Adventskalender (Buch - Gebunden)

Eine Weihnachtserzählung

5 Sterne

Stille Nacht, heilige Nacht? Davon ist Martin weit entfernt. Um den Familienfrieden zu retten hastet er durchs nächtliche Berlin und entdeckt einen alten Kramladen, der noch offen hat. Dort erhält er ein seltsames Geschenk, das ihn an den 1. Dezember zurückversetzt ...

  • Artikel-Nr.: 817583000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
817.583
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  • Artikel-Nr.: 817583000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Martin Harnack hastet am späten Abend des 24. Dezembers durch die Straßen. Die viel zu spät bestellten Geschenke sind nicht angekommen. Seine Frau hat ihm gerade eine Szene gemacht, denn für sie ist das verpatzte Weihnachtsfest ein Symptom für den geringen Stellenwert der Familie in Martins Leben. Nun versucht er zu retten, was zu retten ist. Ein einziger verkramter alter Laden hat noch offen. Dort erhält er ein seltsames Geschenk. Es ist ein mechanischer Adventskalender, der Martin an den Morgen des 1. Dezembers zurückversetzt und noch so manch weitere Überraschung bereithält ...

Eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte darüber, was im Leben wirklich von Bedeutung ist.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573458-3-7
  • ISBN 10: 3957345839
  • Auflage: 1. Auflage, 14.08.2019
  • Seitenzahl: 208 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 1.7 cm
  • Gewicht: 374g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Die wirklich wichtigen Dinge des Lebens

    von
    „Die wirklich wichtigen Dinge des Lebens – Glaube, Hoffnung und Liebe – gehen verloren, weil wir uns von ihnen entfernen – Schritt für Schritt, ganz langsam, unmerklich.“

    Martin Harnack arbeitet seit Jahren an einem Buch, der Stress bei seinem Forschungsprojekt ist nur einer der Auslöser für seine familiäre Krise. Als er am Heiligen Abend immer noch keine Weihnachtsgeschenke für seine Ehefrau und seine drei Kinder gekauft hat, betritt er in seiner Verzweiflung einen heruntergekommenen Antiquitätenladen. Der bärtige alte Inhaber überreicht ihm als Lösung für all seine Probleme einen eigenartigen blechernen Kasten. Nachdem der gestresste Familienvater die Kurbel dieses mechanischen Adventkalenders betätigt, erfüllen sich seine Wünsche – jedoch auf völlig andere Art und Weise als erwartet. Martin erlebt einen Perspektivenwechsel und nach und nach reift in ihm die Erkenntnis, dass er in seinem Leben in letzter Zeit auf falsche Prioritäten gesetzt hat.

    Thomas Franke hält in diesem wunderschönen Weihnachtsroman seinem Protagonisten Martin Harnack einen Spiegel vor. Durch den wundersamen Adventkalender wird er behutsam mit seinen Versäumnissen und Fehlern konfrontiert und bekommt die einmalige Gelegenheit, Dinge zum Besseren zu verändern. Er macht heilsame Erfahrung und erkennt, dass „Das Wunderbare an Wundern ist, dass sie sich weder herbeiwünschen, noch wiederholen lassen. Sie geschehen an den seltensten Orten, in den unwahrscheinlichsten Augenblicken und lassen jene, die am wenigsten damit gerechnet haben, wundersam verändert zurück.“

    Der Autor konzentriert sich in diesem Buch in erster Linie auf seinen Protagonisten Martin und dessen Familie. Martins Ehefrau Swenja, seine Söhnen Anton und Ben, sowie seine Tochter Leonie stehen im Zentrum des Geschehens. Der Alltag der Familie Harnack, familiäre und berufliche Spannungsfelder sowie Martins wachsende Einsichten werden in einfühlsamen Worten, an mancher Stelle auch überaus humorvoll, beschrieben. Die lebendige Charakterzeichnung der handelnden Figuren und die heilsamen Erkenntnisse des Protagonisten haben mir ausnehmend gut gefallen. Tiefsinnige Zitate bereichern diese zauberhafte Geschichte, die eine wundervolle Einstimmung auf die bevorstehende Adventzeit darstellt:

    „Es gibt Momente, da hat man das Gefühl, die Stimme Gottes zu hören. Erstaunlicherweise ist sie ganz leise und unaufdringlich, kaum mehr als ein Flüstern. Und nicht selten ist es so, dass sie uns an etwas erinnert, was wir eigentlich schon wissen. Mir ist klar geworden, dass ich tief in mir drin längst wusste, dass ich auf der falschen Spur war. Ich wusste, dass meine Prioritäten nicht die richtigen waren.“

    „Die tiefste Gotteserfahrung machen wir nicht in den außergewöhnlichen Momenten unseres Lebens, sondern im Gewusel unseres Alltags, wenn wir an uns, unseren Mitmenschen und den Umständen zu verzweifeln drohen – und wenn Gott ganz leise, fast unhörbar in uns flüstert: ich bin da. Ich bin mit dir in diesem ganzen Chaos. Hab keine Furcht, vertraue mir.“

    Der durch die außergewöhnlichen Aktivitäten des mechanischen Adventkalenders aufkommende kleine Spannungsbogen bleibt bis zuletzt aufrecht. Obgleich man als Leser relativ rasch den Ausgang der Geschichte ahnt, bangt und hofft man mit Martin Harnack, der versucht, die Liebe, den Zusammenhalt und die Harmonie in seiner Familie zu retten. Ich fühlte mich durch diesen wunderschönen Roman ausgezeichnet unterhalten, einzig die Tatsache, dass sich in diesem Weihnachtsbuch aus einem Christlichen Verlag der Vulgärsprache bedient wurde, fand ich unangebracht und enttäuschend.

    Fazit: Mit „Der wundersame Adventskalender“ präsentiert Thomas Franke eine tiefgründige Weihnachtsgeschichte, die auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben hinweist und Prioritäten neu erkennen lässt. Der Autor regt dazu an, Wertschätzung zu zeigen und für glückliche familiäre Beziehungen und liebevolle Menschen an seiner Seite dankbar zu sein.

    Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.
  • 5/5 Sterne

    Eine wundervolle, lehrreiche und humorvolle Geschichte. Unbedingt lesenswert.

    von
    „Der wundersame Adventskalender“ von Thomas Franke ist 2019 im GerthMedien Verlag erschienen. Die Geschichte erzählt von Martin, der die Gelegenheit bekommt, die 24 Tage vor Heiligabend noch einmal zu durchleben und so die Möglichkeit hat, es besser zu machen.
    In der Erzählung leidet man mit der Hauptperson mit und bekommt dadurch ein ums andere Mal, einen Spiegel vorgehalten. Was ist mir wichtig im Leben - Arbeit, Karriere, meine Familie, Gott? Der Leser wird Schritt für Schritt in das Leben von Martin eingeführt, mit dem Hintergrundwissen, dass in 24 Tagen ein Fiasko auf ihn wartet, wenn sich nicht etwas ändert. Thomas Francke versteht es, seine Leser mit soviel Humor durch die Geschichte zu leiten, dass aus dem ernsten Hintergrund ein Lesevergnügen wird und was wäre Weihnachten ohne ein Happyend? Und dazu noch eines, das keiner erwartet hätte.
    Ich liebe diese Geschichte einfach.
    Sie ist so aus dem Leben gegriffen, ich konnte mich sehr gut in den Ereignissen wiederfinden. In der Reflexion mit dem Handeln von Martin und dem eigenen, kommt man tief ins Nachdenken. Wofür arbeite ich eigentlich? Was ist mir im Leben wichtig? Gerne empfehle ich diesen wunderbaren Adventskalender für die kommende Weihnachtszeit weiter.
  • 5/5 Sterne

    Eine Adventszeit voller Wunder

    von
    24. Dezember, 22.35 Uhr… ein Mann hastet durch die winterlichen Straßen auf der Suche nach einen geöffneten Geschäft. Er hat keine Weihnachtsgeschenke für seine Familie und nun hängt der „Haussegen“ arg schief. In einem kleinen Antiquitätenladen hat er Glück, zwischen vielen alten Dingen hindurch führt der Besitzer den Mann zu einem mechanischen Adventskalender und sagt ihm, dass er an der Kurbel drehen soll. Als der Mann das tut, geschieht etwas Seltsames…. Die Zeit springt zurück zum 1. Dezember und eröffnet Martin neue Chancen und hält so manche Überraschung bereit.

    In „Der wundersame Adventskalender“ erzählt Autor Thomas Franke eine phantasievolle und doch so realistische Geschichte für die Adventszeit. Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Es ist in Ich-Perspektive von Martin erzählt und man spürt deutlich sein Gehetzt-Sein, die Arbeit und ein wichtiges Buchprojekt für das er sich Förderung erhofft, dazu die Familie mit berufstätiger Frau und drei Kindern zwischen 8 und 18 Jahren…. ganz normaler Alltag also, wie ihn viele Leute erleben. Als Leser taucht man tief ein in diesen Alltag, liest von Stress und Überforderung, von Konflikten und schlechtem Gewissen, von Sprachlosigkeit zwischen den Eheleuten... Dass er eine 2. Chance bekommen hat, merkt Martin erst nach und nach und es dauert auch recht lange bis er sich langsam verändert…
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Cover ist in Brauntönen gehalten und zeigt die erleuchteten Schaufenster eines Antiquitätengeschäftes, Schneeflöckchen stimmen auf die Weihnachtszeit ein. So passt es wunderbar zum Buchinhalt. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, es gibt Situationen und Dialoge, die mich zum Lachen brachten und sehr viel, was nachdenklich macht… Fragen, nach dem was wichtig ist im Leben – Karriere oder Familie? Fragen nach Gottes Handeln in unserem Leben?
    Martin erlebt in dieser Adventszeit eine große Verwandlung, eine Besinnung auf wirklich Wichtiges. Und so wird auch der Leser zum Nachdenken angeregt.

    Fazit:
    „Der wundersame Adventskalender“ ist eine wunderschöne, berührende Geschichte für die Advents- und Weihnachtszeit, voller Phantasie und Tiefgang und Humor. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter und vergebe verdiente 5 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Weihnachten die Zeit für kleine Wunder

    von
    "Das Wunderbare an Wundern ist, dass sie sich weder herbeiwünschen noch wiederholen lassen. Sie geschehen an den seltsamsten Orten, in den unwahrscheinlichsten Augenblicken und lassen jene, die am wenigsten damit gerechnet haben, wundersam verändert zurück." (Buchauszug)
    Es ist Heiligabend, die Straßen sind fast leer, nur Martin Harnack eilt noch durch die Gegend. Den seine bestellten Weihnachtsgeschenke sind nicht angekommen. Kein Wunder das es nun Ärger zu Hause gegeben hat, den wieder einmal hat seine Frau bemerkt, wie wenig Interesse er noch an seiner Familie hat. Das Einzige was Martin nun noch bleibt, ist zu retten, was noch irgendwie geht. Als er sieht, dass ein alten Laden noch geöffnet hat, tritt er ein in der Hoffnung, dort etwas Passendes zu finden. Dem Besitzer ist auch sofort klar, dass er das Richtige für Martin und seine Familie hat und gibt ihm einen seltsamen Adventskalender mit. Als Martin am nächsten Morgen erwacht und sieht, dass der Kalender den 1. Dezember anzeigt, denkt er, das Ganze war nur ein Traum, bis er den Adventskalender auf dem Dachboden entdeckt.

    Meine Meinung:
    Das warme, weihnachtliche Cover lässt bei mir sofort die ersten Weihnachtsgefühle hochkommen. Der Schreibstil war flüssig, unterhaltsam, humorvoll und streckenweise zwischen Fantasie und Mystik. Den dieser sonderbare Adventskalender hat es wirklich in sich, er beschert Martin Geschenke, mit denen er zu anfangs gar nichts anfangen kann. Erst nach und nach erkennt er, dass hinter allem eine Bestimmung ist und das, sogar Gott seinen Finger da im Spiel hat. Martin ist ein bisschen ein Workaholiker, die Arbeit als Dozent füllt ihn sehr aus. Zudem will er nun die Karriereleiter noch weiterklettern und muss dafür unbedingt sein Manuskript fertig bekommen. Kein Wunder also das man dabei seine drei Kinder Anton, Leonie, Ben und seine Ehefrau Swenja vernachlässigt. Die vier allerdings scheinen diese Leben schon länger zu kennen. Den man spürt förmlich schon auf den ersten Seiten, wie sehr jeder sein eigenes Leben lebt. Swenja arbeitet als Erzieherin in einer Kindertagesstätte, Anton der meist über seinem Tablet hängt, die ruhige Leonie die sehr auf ihren Körper und das Essen achtet und Ben der Jüngste, der einfach so nebenher läuft und alles erduldet. Thomas Franke hat hier ein Bild von einer Familie dargestellt, wie man sie sicher mehrfach heutzutage vorfindet. Nur das hier Martin langsam die Augen geöffnet werden, den Martin ist Christ und eigentlich sollte sein Glaube das Zentrum in ihm und seiner Familie sein. Doch irgendwo und -wann muss dieser Glaube ein wenig in Vergessenheit gerückt worden sein. Da kommt die Weihnachtszeit mit der Geburt Jesu genau zur richtigen Zeit. Den durch die Geschenke aus dem Adventskalender lernt auch Martin wieder, wichtig seine Familie für ihn ist und wie sehr er sie bisher vernachlässigt hat. Zwar war mir dieser suspekte Adventskalender am Anfang nicht ganz so geheuert, da dieses Mystische nicht so ganz mein Fall ist. Doch ich muss sagen, der Autor hat sich mit den Geschenken und den daraus entstehenden Situationen und Geschichten wirklich was einfallen lassen. Selbst die Weihnachtsgeschichte und die Geburt Jesu wird hier in moderner Form dargestellt, als er sie seinen Sohn Ben erzählt. Und so ist es dann auch kein Wunder, das er nach und nach nicht nur seine Kollegen besser kennenlernt, sondern auch der Familie wieder näherkommt. Für mich war dies eine wunderschöne Geschichte, die mir zeigt das Familie, Glaube, Nächstenliebe und Liebe wieder mehr in den Vordergrund rücken sollten und das es Wunder immer wieder gibt. Von daher lassen sie sich mit diesem Buch auf Weihnachten einstimmen, ich kann es nur empfehlen und gebe 5 von 5 Sterne.
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