Rees Howells (Buch - Paperback)

Leben eines Fürbitters

4.5 Sterne

Rees Howells (Buch - Paperback)

Leben eines Fürbitters

„Fürbitte heißt teilhaben an der Weltregierung Gottes.“ Die Erfahrung der Vollmacht des Gebets lässt Rees Howells eine tiefe Berufung als Fürbitter annehmen. Sein Weg in die Stille wird fruchtbar für viele, als er beginnt andere das Beten zu lehren.

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Details

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Fürbitte heißt teilhaben an der Weltregierung Gottes.“ Rees Howells entstammt einer armen Familie in einem walisischen Bergarbeiterdorf. Dort hat er das Geheimnis des Gebetes kennengelernt. Seine Geschichte nimmt den Leser mit auf eine bewegte Reise. Howells erfährt zwischen den Abgründen des Lebens und gerade auch im Angesicht des Todes das Gebet als einen Schatz zum Leben. Die Erfahrung der Vollmacht des Gebets lässt ihn eine vertiefte Berufung als Fürbitter annehmen. Sein Weg in die Stille wird fruchtbar für viele, als er beginnt andere das Beten zu lehren. Sein Wirkungskreis reicht bis nach Afrika, wo er zum Türöffner einer Erweckung wird.

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783954590445
  • Auflage: 2. Gesamtauflage (1. Auflage: 21.12.2020)
  • Seitenzahl: 336 S.
  • Maße: 13,5 x 20,5 x 2,4 cm
  • Gewicht: 438g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Biographien
Beteiligte Personen

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Herausfordernd, aber lohnend

    Dieses Buch ist ungewöhnlich, und zwar in mancher Hinsicht. Es ist fast 70 Jahre alt, erscheint aber in dieser vollständigen Fassung erstmals auf Deutsch. Es hat ein 14 (!) Seiten langes Vorwort aus dem Jahr 2020. Und es beschreibt ein sehr ungewöhnliches Leben, das den Leser vor viele Fragen und Herausforderungen stellt.

    Rees Howells wird in Wales als Kind einer armen, aber gläubigen Familie geboren. Als junger Erwachsener erkennt er selbst die Notwendigkeit, gerettet zu werden, und lernt zum ersten Mal die Kraft des Heiligen Geistes kennen. Dieser führt ihn auf einzigartige Weise in ein Leben des Verzichts und der Hingabe. Doch die Opfer, die er - und später auch seine Frau - bringen, führen zu reichem Segen für viele.

    Ich möchte nicht zu viel von diesem sehr bewegten Leben vorwegnehmen, aber manches lässt einem beim Lesen wirklich den Atem stocken. Gleichzeitig wirkt vieles aus heutiger Sicht befremdlich und es bleiben an mancher Stelle Fragen offen. Dies mag auch dem Alter der Biografie geschuldet sein. Unabhängig davon ist jedoch klar - wie auch Hanspeter Nüesch im Vorwort herausstellt -, dass Rees Howells auf eine besondere Weise gebraucht wurde und deshalb auch besondere Erfahrungen mit Gott gemacht hat, die sich nicht verallgemeinern lassen.

    Mich hat dieses Buch herausgefordert, nachdenklich gemacht, ungläubig den Kopf schütteln und an mancher Stelle auch innerlich protestieren lassen. Unterm Strich halte ich es aber für eine lohnenswerte Lektüre, da es den Leser wachrüttelt und ihn dazu ermutigt, sein eigenes Leben mit Gott zu überprüfen.
  • 5/5 Sterne

    Nahe an Gott

    Rees Howells wurde 1879 in Südwales in eine große Familie mit insgesamt 11 Kindern hineingeboren. Mit 12 Jahren verließ er die Schule, um in der Zinnhütte zu arbeiten. Schon als Kind hatte er Verlangen nach dem Göttlichen und bemühte sich als Christ zu leben. Weltliche Vergnügungen reizten ihn nicht. Lieber besuchte er Gottesdienste und Gebetsversammlungen. Als junger Mann merkte er allerdings, dass ihm sein anständiges Leben und seine Religiosität keinen Eintritt in Gottes Reich verschaffen konnten. Er erlebte eine geistliche Neugeburt, als er sein ganzes Leben Jesus auslieferte. Kurze Zeit später erlebte er, dass der Heilige Geist, wie er zu Pfingsten gekommen war nun auch zu ihm kam und ihn mit Kraft und Vollmacht ausrüstete. Ab diesem Zeitpunkt führte er ein Leben der tiefen Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist und des Gebets. Gott benutzte ihn für Krankenheilungen, viele andere Wunder und ganz besonders während des 2. Weltkriegs als Fürbitter.
    Die Geschichte von Rees Howells war sehr herausfordernd für mein eigenes Gebets- und Glaubensleben. Der Heilige Geist verlangte viel von Rees, bevor er ihn vollständig gebrauchen konnte. Sein Vertrauen auf Gott wurde bis in die Tiefe geprüft. Für mich waren manche Dinge fremd und unverständlich und doch tief beeindruckend. Auch, dass Gott ihn und seine Frau für ein paar Jahre nach Afrika in die Mission berief, sie ihren kleinen Sohn zurücklassen mussten, fand ich sehr hart. Man muss bedenken, dass es damals noch eine andere Zeit war und Gott mit jedem Menschen individuelle Wege geht. Vieles hat mich sehr nachdenklich gemacht und fordert mich heraus, Gott völlig zu vertrauen und den Heiligen Geist mehr in mein Leben einzubeziehen. Ein echt starkes Buch, das mich angesprochen hat, wie schon lange keines mehr, in das ich bestimmt immer wieder hineinschauen werde und dessen Aussagen mich weiterhin beschäftigen.
  • 5/5 Sterne

    Ein Buch das verändert!

    In dem Buch geht es um Rees Howells, einen Mann, den Gott ganz besonders berufen hat. Es wird berichtet, wie Rees von einem allerwelts Kinderglauben zu seiner Wiedergeburt in Christus kam. Bis hierhin kann man sich sehr gut mit ihm identifizieren. Danach wird er vom Heiligen Geist ganz besonders heraus gerufen, um in die Position des Fürbitters zu gelangen. Es wird berichtet, wie Ries als eigenständige Person immer mehr sterben muss, damit der heilige Geist und damit Gott immer größer in ihm wird. Viele kleine und ganz große Herausforderungen gilt es zu meistern, um Gott auf besondere Art und Weise zu dienen. Es wird gezeigt, was Fürbitte überhaupt bedeutet und was sie von normalem Gebet unterscheidet. In diesem Buch ist sein gesamtes Leben skizziert.

    Mich hat das Buch auf eine Art und Weise herausgefordert wie noch keines zuvor. Ich musste mich selber fragen, ob ich überhaupt wirklich eine ernsthafte Beziehung mit Gott habe, wenn die Beziehung von Rees so aussieht. Ich habe zwei Menschen dazu animiert das Buch ebenfalls zu kaufen, um mit mir genau darüber zu diskutieren. Hier tritt Gott und der heilige Geist so ganz anders auf, als ich ihn kenne und erlebe. Ich denke schon, dass man differenzieren muss zwischen dem, was tatsächlich Gott und der Heilige Geist ist und Rees selber ist. Trotzdem bin ich tief beeindruckt von der Beziehung zwischen Rees und dem Heiligen Geist. Durch das Buch ist mein Gebetsleben wirklich auf den Prüfstand gestellt worden.

    Ich kann wirklich jedem dieses Buch ans Herz legen, der eine tiefe echte Beziehung zu Gott sucht und der von ganzem Herzen ihm nachfolgen und dienen möchte. Natürlich heißt es auch hier prüfen alles und das Gute behaltet.
    Für mich bedeutet das Buch sehr viel Arbeit. Es gibt vieles, was ich in meinem Gebetsleben aufarbeiten möchte und ich erkenne, in wie vielen Dingen ich mich noch verändern muss. Also auf gehts ins Gebet!
  • 4/5 Sterne

    Das Buch, das mich herausforderte

    Rees Howells ist 1879 als sechstes von elf Kindern geboren und hat bereits mit zwölf Jahren die Schule beendet. Durch seinen starken Glauben fühlt er sich zum Fürbitter berufen. „Fürbitte heißt teilhaben an der Weltregierung Gottes.“ Er geht in die Mission, unter anderem nach Afrika, und lehrt andere das Beten. Mit einem Vorwort von Hanspeter Nüesch.

    Erster Eindruck: Das Cover mit den zum Gebet gefalteten Händen ist sehr schlicht, aber gleichzeitig auch sehr wirkungsvoll; mir gefällt die Prägung sehr gut.

    Es ist beeindruckend, dass ein Buch, das 1952 erschien, siebzig Jahre später wieder neu erscheint und aufgrund der Corona-Pandemie auch noch Parallelen zu der Spanischen Grippe von 1920 bietet. Das Vorwort von Herrn Nüesch war sehr lang – ich glaube, ich habe noch nie so ein langes Vorwort gelesen. Seine Begeisterung für dieses Buch ist sehr gut spürbar. Auch das Vorwort des Autors hat mich seine große Bewunderung für Rees Howells spüren lassen. Er hat es als Ehre empfunden, ihn zu kennen und mit ihm zu arbeiten.

    Rees Howells hat wie seine Brüder früh in der Zinnhütte zu arbeiten begonnen. Sehr interessant fand ich hierbei, dass alle Brüder die Abendschule besuchten, um sich weiterzubilden. Das hätte ich nicht erwartet. Rees‘ Eltern und insbesondere auch seine Großeltern hatten einen großen Einfluss auf ihn. Zuerst meinte Rees, es sei für ihn das Wichtigste, viel Geld zu verdienen. Daher ging er nach Amerika. Später stellte er fest, dass das nicht der richtige Weg für ihn sei, da der Heilige Geist in ihn gekommen sei und er fortan sein Leben ihm gab. Für mich eine ungewohnte Vorstellung, dass der Heilige Geist in ihn gekommen ist.
    Was macht ein Fürbitter? Als Fürbitter nimmt man das Risiko der eigenen Gefährdung auf – das war mir vorher nicht klar. Bleiben, Gehorchen – zwei wichtige Stichworte.
    Rees heiratet Elizabeth Jones. Sie muss eine wunderbare Frau gewesen sein, die ebenso stark im Glauben verwurzelt war, wie er. Sie bekommen einen Sohn, Samuel, den sie in der Obhut von anderen lassen, um nach Afrika in die Mission zu gehen. Wie da wohl später die Bindung zwischen Eltern und Kind war? Rees und seine Frau sind insgesamt sechs Jahre in Afrika in der Mission, was sie sodann als glücklichste Zeit ihres Lebens betrachten. Schade, dass später nichts über ihren Sohn berichtet wird. Mir ist schon bewusst, dass es hier um die Aufgabe von Rees als Fürbitter geht, aber für mich ist dieser „Job“ nicht einfach so abzutrennen von ihm als Privatperson, als Ehemann und Vater. Über den Sohn gibt es auch ein Buch, allerdings nur auf Englisch: „Samuel Rees Howells, a Life of Intercession: The Legacy of Prayer and Spiritual Warfare of an Intercessor“. Der Autor, Richard A. Maton, hat 47 Jahre mit Samuel zusammengearbeitet. Es wäre sicher interessant, die Geschichte eines Fürbitters aus einem anderen Blickwinkel (weiter)erzählt zu bekommen.

    Die Kernbotschaft des Buches ist, alle Last bei Gott ablegen zu dürfen, im Vertrauen, dass Gott für uns sorgt. Das Buch war für mich sehr herausfordernd, denn sehr viele Dinge waren mir völlig fremd. Der Heilige Geist wurde für mich persönlich zuweilen ein bisschen herrisch dargestellt, und das habe ich nicht erwartet. „Ich will dir vergeben, aber ungestraft sollst du nicht davonkommen.“ Ich hätte es gut gefunden, wenn es Zusatzinfos zu Rees Howells gegeben hätte, wie z.B. Fotos, Bilder, Landkarte seines Wirkens, Lebenslauf. Auch ein paar Infos zum Autor Norman P. Grubb wären von meiner Seite wünschenswert gewesen.
  • 4/5 Sterne

    Wenn ein Gott völlig hingegebenes Leben den Lauf der Weltgeschichte verändert

    Rees Howells lebte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts in Wales, von 1879 bis 1950. Am bekanntesten wurde er wohl dafür, dass er während des Zweiten Weltkriegs zusammen mit seiner Lebensgemeinschaft anhaltende Fürbitte ausübte. Damit konnten sie, glaubt man an die Macht des Gebets, durch Gottes Eingreifen den Lauf der Weltgeschichte verändern.

    Rees Howells ist das sechste von elf Kindern. Schon mit zwölf Jahren muss er arbeiten, um zum Einkommen der Familie beizutragen.
    Er wächst in einem christlichen Elternhaus auf, doch erst als junger Erwachsener erkennt er, dass es nicht reicht einfach nur gut zu sein. Im Angesicht des Todes begreift er, dass er zu seiner Rettung darauf angewiesen ist, dass ein Gerechter, Jesus Christus, für seine Sünden stirbt.
    Zu dieser Bekehrung kommt ein besonderes Erlebnis dazu, als er nach einem schweren Kampf dem Heiligen Geist sein Leben ganz übergibt. Nun werden Gehorsamsschritte von ihm verlangt. Manchmal geht es dabei um seine Liebe zum Geld, andere Male um seinen Wunsch geachtet und wertgeschätzt zu werden.
    Mehr und mehr versteht er sich als Fürbitter, als jemand, der die Last des Leidenden trägt und damit viel inbrünstiger für ein Anliegen eintreten kann. Er erlebt Heilungen, aber auch unerhörte Gebete.
    Nach einer Zeit in der Mission, in der eine große Erweckung geschieht, kauft er in seiner Heimat mehrere Anwesen, die er als Bibelschulen und Heime für Kinder benutzt. Dabei lebt er in Hinblick auf die Kosten in enger Abhängigkeit von Gott.

    Dieses Buch ist ein christlicher Klassiker. Vor fast siebzig Jahren geschrieben ist es einerseits von einer großen Tiefe des Glaubens gekennzeichnet, andererseits sind manche Episoden für den heutigen Leser ungewöhnlich, zum Beispiel wie sehr Rees sich schämt, als er ohne Hut und unrasiert unter Menschen gehen muss, weil Gott an seinem Stolz arbeiten will. Doch auch wenn die Begebenheiten damals ganz anders waren, kann ein solches Erlebnis gut auf das eigene Leben übertragen werden.
    Andere Aussagen geben schwerwiegendere Rätsel auf, zum Beispiel der Gedanke, dass die Krankheit eines Kranken vom Beter selbst getragen werden muss, oder das unerbittliche Drängen des Heiligen Geistes ihm das Leben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu übergeben. Es gäbe viele weitere Beispiele, wie Rees‘ Verhältnis zur katholischen Kirche oder Zusagen Gottes, die nicht wie erwartet eintreffen und dann umgedeutet werden.

    Trotz dieser Schwierigkeiten ist dieses Buch nicht nur gut geschrieben, sondern sehr herausfordernd. Am Beispiel von Rees Howells zeigt sich, wie selbstverliebt und gleichgültig Menschen heute als Christen leben. Es ist vor allem beeindruckend, wie Howells bereit ist mit allem was er ist und hat in andere Menschen zu investieren, damit sie gerettet werden. Das bedeutet für ihn und seine Frau sogar den Verzicht auf das eigene Kind, das von Verwandten aufgezogen wird, da es zu dieser Zeit zu gefährlich ist ein Kleinkind mit nach Afrika aufs Missionsfeld zu nehmen.

    Fazit: Diese Lebensgeschichte ist sicher nicht eine Anleitung, die jeder nachahmen sollte, doch ist sie ein beeindruckendes Zeugnis dafür, wie Gott einen Menschen benutzen kann, wenn er sich ihm ganz hingibt. Empfehlenswert!
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