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Rock-, Pop- und Technomusik und ihre Wirkungen (Buch - Paperback)

Eine wissenschaftliche und biblische Untersuchung

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Rock-, Pop- und Technomusik und ihre Wirkungen (Buch - Paperback)

Eine wissenschaftliche und biblische Untersuchung

Welche Wirkungen haben bestimmte Musikstile auf den Menschen? Inwiefern ist Musik zur Übermittlung der christlichen Botschaft geeignet? Die Untersuchungen des Autors bringen Licht ...

  • Artikel-Nr.: 256227000
  • Verlag: Christl. Literaturverbreitung
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  • Artikel-Nr.: 256227000
  • Verlag: Christl. Literaturverbreitung

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Welche Wirkungen haben bestimmte Musikstile auf den Menschen? Inwiefern ist Musik zur Übermittlung der christlichen Botschaft geeignet? Die Untersuchungen des Autors bringen Licht in die Frage, ob Rock- und Popmusik einen Platz in der christlichen Gemeinde haben sollte.

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783866992276
  • Auflage: 1. Gesamtauflage (1. Auflage: 08.10.2010)
  • Seitenzahl: 320 S.
  • Maße: 13.5 x 20.5 x 2.8 cm
  • Gewicht: 363g
  • Preisbindung: Ja

Extras

Hochauflösendes Cover
1.

Bewertungen

  • 1/5 Sterne

    Informativ aber voreingenommen und irreführend

    von
    Ein informationsreiches Buch, in welchem sich meiner Meinung nach auch gute Ansätze finden, um das große Thema der Musik aus christlicher Sicht zu betrachten.
    Leider scheint mir die Betrachtung aber sehr konservativ voreingenommen, so dass klar ersichtlich ist, dass dies keine objektiv-wissenschaftliche Untersuchung ist.

    Das Buch ist weder eine gute Auslegung des biblischen Befundes, noch eine klare wissenschaftliche Ausarbeitung.

    Bibel:
    Nach meiner Ansicht werden Bibelstellen deutlich in das Musikverständnis des Autors gepresst um dann bestimmte Musikrichtung undifferenziert abzutun. So werden bspw. auf Seite 54 Bibelstellen genannt, die fordern "Stille vor dem Herrn" zu sein (Psalm 37,7; Sacharja 2,17; 1. Thessalonicher 4,11) um dann zu schlussfolgern, dass es schon allein aufgrund der lautstarken Beatfolgen der Rockmusik unmöglich sein dürfe, die stille Gebetshaltung vor Gott einzunehmen. Der Autor verkennt dabei, dass die angeführten BIbelstellen im Kontext keine Aussage über die Art und Weise von Anbetungsmusik treffen wollen. Dabei gibt es deutlich Bibelstellen die im Kontext von Anbetung etwas gegenteiliges fordern/beschreiben, nämlich zu jauchzen (vor Freude schreien), zu jubeln, zu klatschen, laut zu singen und zu spielen etc. (z.B. 1. Chr 15,28-29; Ps 87,7; Ps 149,3; Ps 150,5; 2. Sam 6,14; 2. Sam 6,16; Ps 47,2; Ps 98,4; Mal 3,20; Jer 31,4).

    Auch weitere Bibelstellen behandeln nicht konkret das Thema der Musik, werden aber vom Autor verwendet um sie gegen bestimmte Musikrichtungen anzuführen. Dabei wird völlig undifferenziert gegen bestimmte Musikrichtungen argumentiert. Beispielsweise wird auf Seite 57 behauptet, dass Demut, Gehorsam und Heiligung der typische Rockmusik entgegenstehen.

    Letztendlich wird deutlich, dass die gesamte "biblische Untersuchung" nur eine "Stütze" für die Meinung des Autors ist. Diese Meinung wird aber nicht exegetisch aus der Bibel herausgearbeitet, sondern stützt sich auf "die wissenschaftlichen Ergebnisse" und Erfahrungen. Dies führt mich zum weiteren Problem:

    Wissenschaftliche Aspekte:
    Auch hier wird deutlich, dass Informationen nicht sauber ausgewertet wurden, sondern dass alle möglichen Informationen die zur Meinung des Autors passen in die "Untersuchung" eingebaut wurden. Bei meiner kleinen Recherche hat sich sehr schnell herausgestellt, dass zumindest einige Quellen vollkommen unauthentisch sind. So berichtet der Autor auf Seite 94-95 von einem Versuch der Wasserbeschallung mit unterschiedlichen Musikarten, wobei bei einer Beschallung "mit den naturwidrigen Klängen des Hardrockstils von Heavymetalmusik das Wasser seine natürlichen hexagonalen Kristallformen völlig verlor." Zitiert wird dabei Masaru Emoto, welcher selbst aussagt, dass seine Fotografien nur Kunst und keine Wissenschaft darstellen. Emotos Annahmen stehen in erheblichem Widerspruch zu bestehenden Erkenntnissen der Wasserchemie und -physik und können nicht reproduziert werden. Der Autor hingegen nutzt dies, um "wissenschafltich" so schlussfolgern, dass, da der Mensch zu 70 % aus Wasser besteht, auch dem Menschen durch Hören solcher Musik gleichartige Auswirken widerfahren.

    Natürlich konnte ich nicht alle angeführten "wissenschaftlichen Quellen" untersuchen, jedoch habe ich auch bei anderen Darstellung nach kurzer Recherche schon starke Fehlschlüsse erkennen können, was mich darin bekräftigt, dass dieses Buch keine faire Untersuchung darstellt.

    Fazit: Das Buch hat viel Information und kann sicherlich genutzt wurden um Ansätze für eine eigene Recherche zu erhalten. Es stellt aber keineswegs eine ausgeglichene und faire Untersuchung dar. Vielmehr scheint mir der Autor mir stark voreingenommen zu sein und sowohl Bibelstellen als auch wissenschaftliche Quellen zu seiner Meinung zurecht zu biegen. Man sollte also jedes angeführte Argument sehr kritisch überprüfen, bevor man Argumente übernimmt.
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