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Spuren deines Lichts (Buch - Gebunden)

Roman

4.5 Sterne

Spuren deines Lichts (Buch - Gebunden)

Roman

4.5 Sterne

Die Sozialarbeiterin Wren Crawford kämpft seit ihrer Jugend mit Depressionen und einer Angststörung. Trost findet sie u.a. in der Kunst von Vincent van Gogh. Doch eine schwierige Freundschaft scheint ihre Fortschritte zunichte zu machen ... Begeben Sie sich mit Wren auf eine heilsame Reise, weg von der Angst, hin zu Hoffnung.

  • Artikel-Nr.: 817619000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
  • Originaltitel: Shades of Light
817.619
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Details

  • Artikel-Nr.: 817619000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
  • Originaltitel: Shades of Light

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Die Sozialarbeiterin Wren Crawford hat seit ihrer Jugend mit Depressionen und einer Angststörung zu kämpfen. Nach einem erneuten Zusammenbruch findet sie Trost und Halt in den Bildern von Vincent van Gogh, mithilfe von geistlichen Übungen, Seelsorge und tiefen Gesprächen. Doch dann droht eine schwierige Freundschaft aus der Vergangenheit ihre Fortschritte zunichte zu machen ...

Sharon Garlough Brown lädt ihre Leser mit diesem Roman dazu ein, sich gemeinsam mit Wren auf eine heilsame Reise zu begeben. Eine Reise weg von der Angst, hin zu Hoffnung und in die Gegenwart des einen, der uns selbst in unserer dunkelsten Stunde zur Seite steht.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573461-9-3
  • ISBN 10: 3957346193
  • Auflage: 1. Auflage, 08.01.2020
  • Seitenzahl: 416 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3.2 cm
  • Gewicht: 669g

  • Mit Schutzumschlag

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 1/5 Sterne

    Leben mit Depression

    von
    Nach den vier Romanen 'Unterwegs mit dir' hatte ich große Erwartungen an diesen Roman. Leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt. Die Geschichte rund um Wren war einfühlsam und interessant geschildert. Wren nahm einen mit in ihr Leben, auch mit dem Maler Vicent van Gogh bekam man eine Verbindung und ein Gespür für die Kunst und seine Gemälde.
    Für mich ist es nicht befriedigend, dass man der Depression so viel Raum gibt, bzw. sich nur damit zufrieden gibt, dass es gut ist, Jesus mit hinein zu nehmen. Der Blick aufs Kreuz, das Sterben Jesu ist u.a. deshalb geschehen, dass er all unser Elend, Schuld und unsere Krankheit mit genommen hat. Am dritten Tag hat Jesus gesiegt: über meine Schuld, über mein Versagen, meine Krankheit. Er ist gekommen, die Machenschaften Satans zu vernichten. Und Depression ist ein Geist, ein Geist, der versucht, uns zu fesseln, klein zu halten, ohnmächtig und mit Todessehnsucht auszustatten.
    In diesem Buch vermisste ich, dass Wren geheilt wurde. Wir haben Vollmacht und Autorität (Hebräer 10,12-24...)
    Ich habe selber Erfahrungen mit Depressionen gemacht, habe erlebt, wie Jesus diesem Geist (manchmal auch mehreren) geboten hat, und der Mann bis heute frei ist. Er lebt wieder gerne, hat neuen Mut und Motivation - auch für Jesus zu leben und zu wirken.
    Meines Erachtens wurde in diesem Buch ein Weg beschrieben, wie man mit Depressionen leben kann. So wirkte das Buch auf mich. Darüber kann auch die einfühlsame Schilderung der Freundschaft zwischen Wren und Chasey nicht hinwegtäuschen.
    Auch diese Freundschaft ist nicht geprägt von Heilung und sich gegenseitig im Glauben weiter bringen, sondern von Co-Abhängigkeiten. Das wäre noch ein Thema für sich.
    Ich hatte mir schon einige Leute überlegt, denen ich dieses Buch schenken möchte, nachdem die ersten 4 Bände so gut ankamen und auch Heilung in den Charakteren der vier Freundinnen sichtbar wurden. Allerdings kann ich dieses Buch nicht weitergeben und auch leider nicht empfehlen. Für Menschen mit Depressionen reicht es nicht zu erfahren, wie sie damit leben sollen, sondern sie brauchen einen Weg raus aus der Depression zur Heilung. Denn diesen Weg gibt es!!
    Ich hoffe auf die folgenden Werke von Sharon Garlough Brown.
  • 5/5 Sterne

    tiefgehend

    von
    Wer die Romane Von Sharon Garlough Brown kennt, wird sich freuen bekannte Figuren aus der Romanserie der Glaubensreise wiederzutreffen. Das hat mir den Einstieg in das Buch leichter gemacht. Dennoch ist es kein Muss die Serie zu kennen. Da der Roman auch gut als einzelnes zu lesen ist.
    Wren hat seit Beginn ihrer Jugend mit einer Angststörung/ Depression zu kämpfen.
    Nach dem Zusammenbruch und der Selbsteinweisung in die Klinik findet sie Trost in den Bildern und Briefen von Vinzent van Gough. Nach der Entlassung aus der Klinik kommt sie bei ihrer Tante Kit unter. Diese hat den Beruf einer Pastorin und begleitet Wren auf ihrem Weg. Es wird nicht einfach für Wren als ein alter Freund wieder in ihr Leben tritt. …
    Mit der Hauptfigur durfte ich mich gemeinsam auf den Weg machen, weg von meiner Angst hin zu dem der in der dunkelsten Stelle zur Seite steht. Es ist ein starkes, wenn auch nicht so einfaches Buch, ein Buch was den Leser mitnimmt auf den Weg der Heilung. Glauben, auch in schweren Zeiten, das Thema zieht sich durch das Buch. Ich fand es sehr mutmachend und empfehle das Buch voll und ganz. Von mir gibt es 5 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Im Leid verbunden

    von
    Wren ist eine junge, alleinstehende Frau, der alles Leidvolle und Traurige sehr nahe geht. Immer wieder ist sie vor Angst und Sorge wie gelähmt.
    Ihr ungewöhnlicher Name erinnert an den kleinen Vogel, der ihre Mutter getröstet hat, als sie unerwartet mit ihr schwanger war. Wren glaubt an Gott, und dieser Glaube ist ihre große Stütze, aber wenn es ihr schlecht geht, können die Bemerkungen von anderen Christen sehr verletzend sein. Sie verstehen nicht, wie es ist eine Depression zu haben, und meinen es fehle ihr an Glauben oder Disziplin.
    Wrens Mutter sorgt sich sehr um ihre erwachsene Tochter. Sie leidet mit, wenn es Wren schlecht geht und sie ist sich oft unsicher, wie sie sich verhalten soll.
    Als Wren mal wieder von Kummer überrollt wird, bittet sie selbst um Aufnahme in einer psychiatrischen Klinik. In der Zeit dort ist sie zwar vor den Abgründen ihrer Verzweiflung sicher, aber das Erleben auf der Krankenstation ist schrecklich. Als es ihr etwas besser geht, wird sie von einer liebevollen Verwandte begleitet. Sie beginnt sich langsam zu erholen, bis ein sehnsüchtig vermisster Freund wieder in ihr Leben tritt.
    Dieser Freund, Casey, ist bipolar und es scheint ihm gerade nicht gutzugehen. Wren fühlt sich für ihn verantwortlich, aber sie spürt, dass ihre Sorge für ihn sie schwer belastet. Und dann spitzt sich die Situation zu, und sie weiß gar nicht mehr, wo sie Halt finden kann.

    Dieses Buch ist ein trauriges Buch. Die Zeit im Krankenhaus wird sehr authentisch beschrieben. Das zu lesen ist vermutlich schwer für Menschen, die selbst Erfahrungen mit psychiatrische Kliniken haben, weil die Beschreibungen so echt sind und traurige Erinnerungen wecken können.
    Die Gefühle von Wren in ihren depressiven Phasen werden gut wiedergegeben, ebenso wie manche verletzende Urteile von Christen. Aber es gibt auch gute Beispiele gelebten Glaubens. Die biblischen Motive, die im Vordergrund stehen, sind der leidende Christus in der Passionszeit und der Vater, der Jesus seinen kranken Sohn bringt und sagt, „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“

    Ein besonderer Trost für Wren ist die Malerei. Sie malt selbst und beschäftigt sich intensiv mit dem Leben von Vincent van Gogh, denn sie identifiziert sich mit seinem Leiden und seiner zerrissenen Seele. Im Buch werden viele seiner Werke durch die Augen Wrens beschrieben und interpretiert.

    Wer die anderen Bücher der Autorin kennt, wird sich freuen einige geliebte Charakter wiederzusehen. Die Geschichte in diesem Buch spielt neun Jahre nach dem letzten Buch über die Glaubensreise der beliebten vier Frauen.

    Fazit: Ein ernstes, trauriges und ergreifendes Buch über seelische Krankheiten. Am Beispiel einer leidenden jungen Frau erfährt der Leser den Trost, den der Glaube geben kann. Auch wenn Antworten und Lösungen fehlen, steht im Zentrum dieser Erzählung der leidende Christus, der mit seiner Gegenwart tröstet.
  • 5/5 Sterne

    Starker Glaube

    von
    Freudig gespannt erwartete ich den neuen Roman „Spuren deines Lichts“ der Autorin Sharon Garlough Brown, die ich durch die 4 Bände der Glaubensreise von 4 Freundinnen kennen, lieben und schätzen gelernt habe.
    …… und um es gleich zu sagen: Ich wurde nicht enttäuscht! Nein, ganz im Gegenteil, ich war wieder sehr angetan und begeistert vom Inhalt und den Gedanken der Autorin.
    Wer die Glaubensreise kennt, wird sich auch über die Wiederbegegnung mit der sympathischen Pastorin Hannah Allan sehr freuen.

    Das Cover ist wunderschön in verschiedenen Blauschattierungen gestaltet und mittendrin sitzt ein kleines Vögelchen = Wren, der Namensgeber für die junge Frau!

    Da ich selbst noch nie mit depressiven oder psychisch kranken Menschen zu tun hatte, war ich sehr gespannt, inwieweit ich mich in diesen Roman und seine Gedankenwelt einfinden kann.

    Wren, eine junge Sozialarbeiterin stürzt in eine tiefe psychische Krise, mit der sie hadert und sich auch befreien will!
    Ihr hilft einmal das tiefe Glaubensfundament, das ihre Eltern bei ihr gelegt haben und die Auseinandersetzung mit den Bildern von Vincent van Gogh, da sie auch selbst malt, passt diese Parallele sehr gut zu ihr und die Beschäftigung bzw Auseinandersetzung mit demselben tun ihr sichtlich gut.

    Wrens Schicksal ging mir sehr nahe, ihre Mutter spielt in ihrem Leben eine wichtige und ihre vielen liebevollen Gedanken bezüglich eines ihrer 4 Kinder sind fantastisch zu lesen und zeigen die Liebe, die sie mit Wren verbindet.

    Wer sollte das Buch lesen?
    Obwohl ich noch nie mit psychischen Erkrankungen bzw Depressionen in Berührung kam, war es für mich eine gewinnbringende Lektüre, die mich teilweise aber auch etwas „runter zog“ und ich nur in Häppchen weiter lesen konnte und wollte.
    Jemand, der selbst betroffen ist, kann aus der Lektüre sicherlich einen großen Gewinn ziehen.

    Zufälligerweise las ich fast parallel „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani, bei diesem Roman hat die Protagonisten auch psychische Probleme. Auch ein sehr interessanter, gut zu lesender Roman und mit 250 Seiten kürzer und schneller zu bewältigen.
  • 5/5 Sterne

    Sehr intensiv

    von
    Die Sozialarbeiterin Wren Crawford kämpft seit ihrer Jugend mit Depressionen und Angststörungen. Seit vielen Jahren findet sie Trost und Ermutigung in Bildern und Briefen von Vincent van Gogh und in ihrem Glauben. Auch bei ihrem jüngsten Zusammenbruch greift sie auf diese Rettungsanker zurück. Eine langjährige Freundschaft scheint jedoch ihren Weg zu Gesundheit zu blockieren…

    Erster Eindruck: Das Cover in den verschiedenen Blautönen mit dem kleinen Vogel gefällt mir gut – ebenso der Buchtitel, der für mich Hoffnung beinhält.

    Da ich bereits die Sensible Shoes Series der Autorin mit großer Begeisterung gelesen habe, habe ich mich sehr gefreut, dass von ihr neue Lektüre veröffentlicht wurde. Es hat sich herausgestellt, dass in diesem Buch auch Protagonisten aus obgenannter Reihe vorkommen, und zwar neun Jahr nach Ende des vierten Bandes. Für mich war das ein schönes Wiedersehen, aber es ist nicht zwingend nötig, die Reihe zu kennen, um diesem Buch folgen zu können. Im Vorwort verrät die Autorin, wie sie zum Namen der Hauptdarstellerin Wren gekommen ist – das hat mir sehr gefallen. Ich musste mir diesen „Wren“, den Zaunkönig, gleich mal im Internet ansehen.

    „Jeder von uns bringt Licht in seine eigene kleine Ecke der Welt, nicht?“ Das ist eine schöne Aussage.

    Die Thematik Psychische Erkrankungen, Angststörungen interessiert mich sehr. Es schmerzt mich, wenn ich lese (oder auch in Gesprächen mitkriege), dass jemand „sich nicht so anstellen“ solle. Wer sich noch nie mit psychischen Problemen und/oder Panikattacken auseinandersetzen musste, wird das wohl auch nicht verstehen/nachvollziehen können. Es ist auch heute noch ein Tabu, über psychische Erkrankungen zu sprechen. Wenn jemand eine äußerlich sichtbare Verletzung hat, kann er auf Verständnis des Umfeldes hoffen – bei psychischen Erkrankungen eher weniger. Es ärgert mich, wenn zudem gesagt wird, man würde nicht genügend glauben.
    Wrens Mutter Jamie spielt in diesem Buch eine sehr große Rolle. Sie hat mich sehr berührt: Sie liebt ihre Tochter über alles und würde ihr nur zu gerne Licht in ihr Leben bringen. Jamie fühlt sich so hilflos. Es ist für sie nicht einfach, vier Kinder in so unterschiedlichem Alter zu haben und deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Sie empfindet sich als schlechte Mutter, was aber nicht stimmt. Ihr Mann Dylan und ihr Glaube sind für sie wichtige Stützen. Eine weitere sehr wichtige Person ist Katherine „Kit“, Dylans Lieblingstante. Sie ist Therapeutin im New Hope-Einkehrzentrum und hat selbst Schlimmes durchgemacht.

    „Herr, ich glaube. Hilf meinem Unglauben.“ Dies wird immer wieder zitiert. Kurz und prägnant.

    Casey ist seit vielen Jahren Wrens bester Freund. Als Brooke, seine Partnerin, von ihm forderte, den Kontakt zu Wren einzustellen, hat er dem zugestimmt. Aber plötzlich meldet er sich doch wieder bei Wren. Warum?
    Das Leben und Leiden von Vincent van Gogh ist ein großes Thema. Es ist sehr interessant, welche Parallelen Wren mit Vincents Leben sieht. Und auch, was sie alles aus seinen Bildern und Briefen entnimmt. Und diese Erkenntnisse setzt sie in ihrer eigenen Kunst wieder ein – auch in Bezug auf ihren Glauben.

    Es war eine intensive Lektüre, die mir sehr ans Herz ging, die schwere Momente beinhält, aber auch Hoffnung, Liebe, Schönheit. Es wäre wunderbar, wenn es eine Fortsetzung gäbe.
  • 5/5 Sterne

    Weil du mich niemals aufgibst

    von
    „Jeder von uns bringt Licht in seine eigene kleine Ecke der Welt.“

    Wren Crawford und Casey Wilson sind seit ihrer Schulzeit eng befreundet, stehen einander so nahe wie Geschwister und stellen sich den Herausforderungen des Lebens mit einer psychischen Erkrankung. Während Wren als Sozialarbeiterin mit traumatisierten Frauen und Kindern arbeitet und sich berufen fühlt, verletzten und bedürftigen Menschen zu helfen, dreht Casey freiberuflich Videofilme. Caseys Heirat und der Entschluss, mit seiner frisch angetrauten Ehefrau zukünftig in Reno zu leben, zieht Wren den Boden unter den Füßen weg. Mit Casey verliert sie nicht nur ihre Unterstützung in Krisenzeiten, sondern zugleich auch ihren Vertrauten und einzigen wahren Freund. Ein Zusammenbruch ist vorprogrammiert, doch Wren stehen liebevolle Menschen zur Seite, die sie wertschätzen und unterstützen. Ihre besorgte Mutter Jamie lebt zwar mit Wrens Stiefvater und den Stiefgeschwistern in North Carolina, ist jedoch stets bemüht, für ihre Älteste da zu sein. Tante Kit ist Leiterin des New Hope-Einkehrzentrums und hat selber einen schweren Verlust erlitten. Sie ist einer der wenigen Menschen, die Wren wirklich verstehen kann und an ihrer Seite, als diese sie am meisten braucht. Geistliche Unterstützung und mitfühlende Anteilnahme erfährt sie von ihrer Pastorin Hannah Allen. Gemeinsam begleiten sie Wren auf ihrer körperlichen, geistigen, emotionalen und geistlichen Reise, bei der die Bilder des berühmten Malers Vincent van Gogh eine zentrale Rolle für die melancholische junge Frau spielen.

    Sharon Garlough Browns Neuerscheinung befasst sich mit den Problemen psychisch Kranker und stellt die sensible Sozialarbeiterin Wren Crawford in den Fokus ihrer Geschichte. Als Leser erhält man tiefe Einblicke in das Leben eines Menschen, das von Depressionen, Angststörungen und Panikattacken bestimmt ist. All jene, die bereits in den Genuss der Lektüre der Buchreihe über die Glaubensreise der vier Freundinnen Meg, Hannah, Charissa und Mara kamen, werden sich über ein Wiedersehen mit einigen Figuren dieser Romane freuen. Katherine „Kit“ Rhodes wird im vorliegenden Roman zu einer Schlüsselfigur, die sympathische Pastorin Hannah Allen gewährt geistliche Unterstützung. Mara und Charissa erhalten gemeinsam mit der Therapeutin Dawn ebenfalls einen kleinen Gastauftritt im Buch.

    Sharon Garlough Brown schreibt eindringlich, mitreißend und mit unglaublichem Gefühl, sorgt stets für starke emotionale Momente. Ein tiefer und unerschütterlicher Glaube durchdringt zudem das gesamte Buch, Bibelverse sind in kursiver Schrift dargestellt. Die exzellent ausgearbeiteten Charaktere weisen eine ergreifende Authentizität auf, ihre Gedanken und Emotionen wurden eindrucksvoll vermittelt. Wrens Ängste, ihre Hilflosigkeit und ihre unsagbaren Anstrengungen, den Alltag zu bewältigen, sind ebenso Themen dieses Buches wie auslösende Faktoren, Schuldzuweisungen, die Bedürfnisse der Betroffenen, aber auch die Gefahr der sozialen Isolation. Es ist jedoch in erster Linie der tiefe Glaube an Gott und seine schützende Hand, der diesem Roman eine faszinierende Tiefe verlieh und ihn zu einer ganz besonderen Lektüre macht.

    „Für dich ist auch das Dunkel nicht finster. An dem Ort, den sie nicht ausgewählt hatte, in dem Leben, für das sie sich immer wieder neu entscheiden musste, war sie gekannt, geliebt, gesehen, gehalten. In all der Zerbrochenheit, in allem Gestrandetsein war der eine da, der sie nicht verlassen noch aufgeben würde. Komme, was wolle. Das war ihre Hoffnung, ihr Zeugnis, ihre Vision, ihr Trost.“

    Fazit: Sharon Garlough Brown ist für mich ein Garant für wertvolle und tiefgründige christliche Romane, ich empfand „Spuren deines Lichts“ als herausragendes und überwältigendes Lesehighlight. Die Autorin gewährt faszinierende und intensive Einblicke in das Leben psychisch kranker Personen und weckt tiefes Verständnis für die Probleme der Betroffenen.

    Die Geschichte von Wren Crawford hat mir ausgezeichnet gefallen und ich kann auch das fünfte Buch aus der Feder dieser begnadeten christlichen Autorin wärmstens weiterempfehlen!
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