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Tim lebt! (Buch - Gebunden)

Wie uns ein Junge, den es nicht geben sollte, die Augen geöffnet hat.

5 Sterne

Tim lebt! (Buch - Gebunden)

Wie uns ein Junge, den es nicht geben sollte, die Augen geöffnet hat.

5 Sterne

"Als wir damals an seinem Bettchen standen und er uns mit seinen blauen Augen anschaute, stand unsere Entscheidung eigentlich gleich fest: Wir nehmen ihn auf. Und wir haben es nie ...

  • Artikel-Nr.: 835038000
  • Verlag: Adeo
835.038
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  • Artikel-Nr.: 835038000
  • Verlag: Adeo

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

"Als wir damals an seinem Bettchen standen und er uns mit seinen blauen Augen anschaute, stand unsere Entscheidung eigentlich gleich fest: Wir nehmen ihn auf. Und wir haben es nie bereut. Er hat unser Leben reich gemacht, trotz aller Probleme.

Tim war nicht gewollt, seine Mutter hat ihn in der 25. Schwangerschaftswoche abtreiben lassen, weil er das Down-Syndrom hatte. Aber er wollte nicht sterben. Stundenlang lag er unversorgt im Kreißsaal und wurde schließlich nach einem Schichtwechsel gerettet. Sein Gehirn hat dabei schweren Schaden genommen, außerdem ist er Autist. Als 'Oldenburger Baby' hat er Medizingeschichte geschrieben und wurde zum Symbol einer Debatte um späte Schwangerschaftsabbrüche und ihre rechtlichen und ethischen Konsequenzen.

Aber dieses Buch ist kein Buch gegen Abtreibung – sondern ein Buch für das Leben. Es ist unser Geschenk zu Tims 18. Geburtstag."

Simone und Bernhard Guido

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-86334-038-4
  • ISBN 10: 3863340388
  • Auflage: 1. Auflage, 18.06.2015
  • Seitenzahl: ca. 240 S.
  • Maße: 13.7 x 22 x 2.2 cm
  • Gewicht: 465g

  • Mit Schutzumschlag, mit 16-seitigem, farbigem Bildteil

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Tim überlebt seine eigene Abtreibung

    von
    Als Tims leibliche Mutter in der 24. Schwangerschaftswoche erfährt, dass er das Down Syndrom hat, entschließt sie sich, ihn abzutreiben. Doch Tim überlebt seine eigene Abtreibung und bekommt nach 9 Stunden ohne Versorgung endlich Hilfe. Als Familie Guido, gerade frisch als Pflegeeltern registriert, Tim kennenlernt, sind sie gleich hin und weg - trotz der schweren Behinderung, die er durch die Nichtversorgung davon getragen hat, von der man aber anfangs noch nichts wusste. Sie haben selbst schon zwei kleine Söhne und nehmen Tim nach einigen Überlegungen auf.

    In ihrem Buch - welches das Ehepaar Guido zusammen mit Kathrin Schadt anlässlich Tims 18. Geburtstag geschrieben haben - beschreiben sie das Kennenlernen, die Probleme, den Alltag, die Entwicklung von Tim und alles rund um das Familienleben. Zwischendurch geht es auch immer wieder um das Thema Spätabtreibung. Was hat sich verändert, seit Tims Geschichte bekannt wurde? Wie läuft so eine Abtreibung ab? Warum leben einige Kinder danach noch? Was sagt das Gesetz dazu? Zu Wort kommt sowohl die Familie, als auch Freunde, Ärzte und Pfleger.

    Tims Geschichte zeigt, dass das Thema Abtreibung noch mehr diskutiert werden muss, es mehr Aufklärung für die betroffenen geben muss. Öfter sind die Diagnosen nur Vermutungen, so dass einige Kinder völlig gesund gewesen wären. Auch sollte noch mehr gezeigt werden, wie Familien mit behinderten Kindern geholfen werden kann. Familie Guido tappte da leider oft im dunkeln und musste Antrag um Antrag stellen bis sie zum Ziel kamen. Dennoch möchte die Familie nicht als Gutmenschen hingestellt werden. Es hat sich einfach so ergeben, Tim hat sich seine Familie quasi selbst ausgesucht. Sie wollen eher zeigen, wie es geht als Mitleid zu bekommen. Sehr gut gefallen hat mir, dass auf keiner Seite eine Wertung erfolgt. Weder Tims leiblichen Eltern gebenüber noch anderen Frauen, die abtreiben.

    Leider fand ich den Aufbau des Buches sehr durcheinander. Immer wieder springt das Thema und man muss erstmal wieder überlegen, was grad dran ist. Das fand ich sehr störend. Auch das zwischen den vielen Aussagen von verschiedenen Personen immer wieder Textzeilen von Kathrin Schadt kommen, die in der Gegenwart spielen, macht das Lesen kompliziert. Auch fehlte mir, wenigstens im Ansatz, der christliche Glaube, immerhin ist Adeo ein christlicher Verlag. Das Buch hätte so in jedem anderen Verlag erscheinen können. Schade, ich hätte gern gewusst wie die Guidos zum Glauben stehen (und ob er überhaupt eine Rolle spielt). Außer, dass beide sich in einer Kirche kennengelernt haben, konnte ich leider nichts dazu finden.

    Dennoch eine sehr interessante Lebensgeschichte eines lebensfrohen Jungen, der nicht hätte leben sollen.
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