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Weiter als der Ozean (Buch - Gebunden)

Roman

5 Sterne

Weiter als der Ozean (Buch - Gebunden)

Roman

London, 1909: Edna ist verwitwet und als sie ernsthaft erkrankt, werden ihre drei jüngsten Kinder in einem Waisenhaus untergebracht. Als Laura, die älteste Tochter, davon erfährt, will sie sich sofort um ihre Geschwister kümmern. Doch diese sollen als Waisen nach Kanada vermittelt werden ... Ein bewegender Roman, der auf wahren Begebenheiten basiert.

  • Artikel-Nr.: 817705000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: No Ocean too Wide
817.705
18,00 €
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  • Artikel-Nr.: 817705000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: No Ocean too Wide

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Verschickt auf die andere Seite der Welt


London, 1909: Nach dem Tod ihres Mannes kämpft Edna McAlister darum, für ihre drei jüngsten Kinder zu sorgen. Ihre älteste Tochter Laura ist auf einem Anwesen als Hausmädchen beschäftigt. Als Edna ernsthaft erkrankt, werden die Kinder in einem Waisenhaus untergebracht – noch bevor Laura das Sorgerecht für ihre Geschwister einfordern kann. Die junge Frau weiß um die Tatsache, dass Tag für Tag hunderte britischer Kinder nach Kanada verschifft werden. Laura beschließt zu handeln. Gleichzeitig findet der junge Anwalt Andrew Frasier heraus, dass bei der Vermittlung der Kinder etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Gemeinsam mit Laura macht er sich auf die Suche nach den drei Geschwistern.


Dieser Roman basiert auf wahren Begebenheiten. Er beleuchtet das Schicksal einer jungen Frau, die trotz schwieriger Situationen erlebt, dass Gottes Hand sie auch im tiefsten Tal schützt und hält.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573470-5-3
  • ISBN 10: 395734705X
  • Auflage: 1. Gesamtauflage (1. Auflage: 05.01.2021)
  • Seitenzahl: 432 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3.5 cm
  • Gewicht: 684g
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Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Großartig und absolut empfehlenswert! Ein Roman voller Emotionen über ein historisches Thema, das nicht vergessen werden sollte.

    von
    Der neue Roman „Weiter als der Ozean“ der erfolgreichen Autorin Carrie Turansky führt den Leser/die Leserin nach London in das Jahr 1909 und basiert auf wahren Begebenheiten.

    Als der Vater tödlich verunglückte, ist Laura als älteste Tochter gezwungen, in Stellung zu gehen, um zum Familienunterhalt beizutragen. Sie tut es gerne, denn ihre Mutter arbeitet als Näherin schon hart genug und kümmert sich noch liebevoll um Lauras drei jüngere Geschwister. Bis auch sie eines Tages schwer erkrankt und die drei Geschwister in ein Waisenhaus kommen. Noch bevor Laura ihre Geschwister zu sich nehmen kann, werden diese nach Kanada verschifft, um dort in Pflegefamilien vermittelt zu werden. Ein damals durchaus übliches Verfahren, wenn die Besitzer des Sorgerechtes zugestimmt haben. Doch für Lauras Geschwister lag keine Zustimmung vor, zusammen mit dem jungen Anwalt Andrew Fraisier macht sich Laura auf die Suche nach ihren Geschwistern. Werden sie die drei noch rechtzeitig finden?

    In ihrem neuen Buch „Weiter als der Ozean“ hat Carrie Turansky dem Leser/der Leserin das Schicksal tausender englischer Waisenkinder großartig und sehr emotional in Erinnerung gerufen. Am Beispiel der Familie McAlister zeigt die Autorin auf, dass auch eine vermeintlich gute Idee, sehr schnell negative Folgen nach sich ziehen kann. Das Schrecklichste hieran ist, dass es viel Leid bei den betroffenen Kindern ausgelöst hat. Mit dem psychologischen Wissen von heute, mag man sich gar nicht vorstellen, wie traumatisch die Erlebnisse für die Kinder gewesen sein mögen. Carrie Turansky schreibt in einem flüssig lesbaren und absolut fesselnden Stil. Die Geschichte der Familie wird so lebhaft und lebendig erzählt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Charaktere der Protagonisten werden liebevoll und wahrhaftig aufgebaut und die Settings sind absolut bildhaft vorstellbar beschrieben. Für mich war der historische Hintergrund des Romans neu, ich kannte bisher nur die Verschickung und Vermittlung von Kindern innerhalb der USA, insofern war es sehr interessant mehr über diese Art der Vermittlung von Waisenkindern zu erfahren. Was mich aber am meisten an diesem Roman beeindruckt hat, ist die Basis des christlichen Glaubens, dessen Werte so großartig in die Geschichte eingebunden werden. Gerade der Glaube der Familie McAlister und des „Anwaltvaters“ von Andrew sind unglaublich inspirierend. Sehr gerne empfehle ich diesen herausragenden Roman weiter und freue mich darauf, dass es noch eine Fortsetzung geben wird.
  • 5/5 Sterne

    Die Suche nach dem Recht für Arme und Waisenkinder

    von
    "Schaffet Recht dem Armen und der Waise und helft dem Elenden und Bedürftigen zum Recht." (Psalm 82,3)

    London 1909: Der Tod ihres Ehemanns trifft Edna McAlister ziemlich unverhofft. Mit Näharbeiten versucht sie, ihre Zwillinge Katie und Garth sowie Grace ihre Jüngste über Wasser zu halten. Laura, ihre Älteste, arbeitet währenddessen als Kammerzofe außerhalb Londons. Doch dann wird Edna schwer krank und muss sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auf einmal stehen die drei Kinder alleine da. Als man Garth beim Stehlen eines Brots erwischt, werden sie getrennt und in Waisenhäuser untergebracht. Doch ehe Laura ihnen helfen kann und die Mutter wieder gesund wird, erfährt sie, dass man ihre Geschwister nach Kanada verschickt hat. Andrew Fraiser, der Sohn ihrer Arbeitgeberin, möchte ihr helfen. Doch ehe sie ihn darum bitten kann, versucht Laura die Geschwister auf eigene Faust zu finden. Nichtsahnend begegnen sich die beiden jedoch auf demselben Schiff nach Kanada. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Geschwistern, was nicht gerade einfach ist.

    Meine Meinung:
    Das zauberhafte Cover stellt schon ein wenig den Inhalt dieser Geschichte dar und passt sehr gut dazu. Der Schreibstil ist unterhaltsam, bewegend und emotional, sodass mir die Geschichte wirklich ans Herz geht. Besonders dadurch, dass sie auf wahren Begebenheiten basiert. Arme, verwaiste und obdachlose Kinder und Jugendliche ohne ein normales häusliches Umfeld galten im Großbritannien seit dem 17. Jahrhundert als soziales Problem. Deshalb verschiffte man viele Jahre Kinder nach Kanada oder Australien, wo Wohltätigkeitsorganisationen oder Kirchen ein neues Zuhause für sie suchten. Doch leider waren die Unterbringungen nicht immer ideal für die Kinder. Einige Familien suchten nur billige Arbeitskräfte und ließen die Kinder den ganzen Tag schwer arbeiten. Dazu bekamen sie oft viel zu wenig zu essen und an Liebe fehlte es natürlich völlig. Im Grunde ging es einigen Kindern nicht besser als Sklaven. Die britische Regierung förderte das ganze noch, ohne danach zu schauen, ob die Kinder wirklich gut untergebracht waren. Mitunter kam es dabei vor, dass Fehler unterliefen und Eltern dieser Emigration gar nicht zustimmten. Dadurch waren die Kinder dann nach der Verschiffung nicht mehr auffindbar.
    Das England im Thema Waisenhäuser kein Einzelfall war, kann ich mir gut vorstellen. Denn auch die Heime in Deutschland waren nicht besser gewesen. Um genau diese Problematik geht es der Autorin in dieser Geschichte. Hauptsächlich geht es dabei um den Werdegang von Katie und die Suche Lauras nach ihren Geschwistern. Ich war wirklich entsetzt darüber, wie man nicht nur in den Waisenhäusern Großbritanniens, sondern ebenso in den neuen Familien Kanadas mit den Kindern umging. Dass man nicht einmal die Möglichkeit hat, seine Kinder wieder zubekommen, wenn es einem besser geht, hat mich schon schwer erschüttert. Das eine Regierung mehr zu sagen hat als die eigenen Eltern, selbst wenn die nachweisen kann, dass es den Kindern bei einem gut geht, fand ich unwürdig. Ich bin froh, dass sich inzwischen in all den Jahren vieles geändert hat. Dass man überhaupt auf die Idee kam, Kinder aus ihrer Heimat zu reißen, ist unfassbar. Nur gut, dass Katie und Laura ihren Glauben haben und dadurch ihr Schicksal in Gottes Hand legen können, selbst wenn sie mitunter mit Gott hadern. Carrie Turansky hat hier ein wirklich bewegendes Kapitel der englischen Geschichte hervorgeholt. Dabei gefiel mir besonders die Beschreibungen des damaligen Londons mit all seiner Problematik. Ebenso wie die Verschiffung, bei denen es oft Unfällen gab und Kinder dabei sogar ums Leben kamen. Besonders beeindruckend hat mich die unaufhaltsame Suche von Laura nach ihren Geschwistern. Gut eingefügt waren außerdem die Gebete und geistlichen Gedanken, die hier mit kursiver Schrift dargestellt werden. Schade nur, dass man erst am Ende erfährt, das dies erst der erste Teil der Geschichte war und es eine Fortsetzung gibt. Doch so warte ich nun gespannt auf den zweiten Teil, kann dieses Buch nur empfehlen und gebe 5 von 5 Sterne dafür.
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