Wenn der Glaube nicht mehr passt (Buch - Gebunden)

Ein Umzugshelfer

4 Sterne

Wenn der Glaube nicht mehr passt (Buch - Gebunden)

Ein Umzugshelfer

Dieses Buch ist ein Umzugshelfer zum Weiterglauben. Es soll dabei helfen, den eigenen Glauben weiterzuentwickeln und in ihm ein neues Zuhause zu finden. Vor allem dann, wenn die bisherigen Glaubensüberzeugungen nicht mehr passen, keine Begeisterung wecken oder Antworten bieten.

18,00 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten Sofort lieferbar
Auf den Merkzettel

Ihnen gefällt dieser Artikel und Sie möchten Ihnen gerne weiterempfexhlen?

Das freut uns! Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen dafür zur Verfügung:

Ihre Vorteile:

Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Details

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

"Passt einfach nicht mehr!" - geht es um das eigene Zuhause, dann ist es oft Zeit für einen Umzug. Und die eigene Glaubenswelt? Was, wenn man sich da zunehmend eingeengt und unwohl fühlt, immer wieder an Grenzen stößt? Wenn Teile des Glaubens immer irrelevanter werden und mit dem eigenen Alltag nur wenig zu tun haben?

Dieses Buch ist ein Umzugshelfer zum Vorwärtsglauben und Weiterglauben. Es soll dabei helfen, den eigenen Glauben weiterzuentwickeln und in ihm ein neues Zuhause zu finden. Vor allem dann, wenn die bisherigen Glaubensüberzeugungen nicht mehr passen, keine Begeisterung wecken oder Antworten bieten. Martin Benz zeigt auf, wie viel Chance in diesem Entfremdungsprozess liegt, den viele Christ:innen aktuell erfahren: nämlich das zu entdecken, was wirklich glaubenswert ist.

Dabei geht der Autor auf Themen wie Gemeindemüdigkeit, Bibelverständnis, Gottesbild, Liebe und Wahrheit, Gesetzlichkeit und Sexualmoral ein. Ermutigend und mit persönlichen Erfahrungen angereichert, lädt er Leser:innen ein, zu hinterfragen, was sich geändert hat, was trägt, was neu dazukommt und was man hinter sich lässt - kurzum, was wertvoll genug ist, mit auf den Umzugswagen zu kom
men.

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783761568620
  • Auflage: 13.06.2022
  • Seitenzahl: 208 S.
  • Maße: 13,5 x 21,5 x 1,6 cm
  • Gewicht: 370g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Glauben/Nachfolge

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 1/5 Sterne

    Mit Vorsicht zu genießen

    Der Autor führt sehr viele Bibelstellen an, um seine Ausführungen mit Beispielen zu belegen. Jedoch sind diese für mich in vielen Fällen nicht nachvollziehbar oder schlichtweg falsch.

    Der Autor schreibt unter anderem, dass Gott möglicherweise anders ist, als es das klassische Gottesbild diktiert. Zudem hinterfragt er, ob es andere Wege gibt, die Bibel zu verstehen als ein fundamentalistisches Bibelverständnis. Diesen Fragen geht er im Verlauf des Buches nach. Dabei werden Begründungen herangezogen, die im ersten Moment sehr schlüssig und logisch erscheinen. Wenn man sich aber die Zeit nimmt und diese Begründungen hinterfragt (was viele Leser vermutlich aus Zeitgründen oder Bequemlichkeit) nicht tun), dann erweisen sich diese Begründungen als haltlos und unpassend.

    Beispielsweise hinterfragt er, was „bibeltreu“ bedeutet und sagt, dass Christen, die sich als bibeltreu bezeichnen und sich an die Bibel halten, auch nur eine Auswahl an Bibelstellen, denen gegenüber sie treu sind, treffen, da die Befolgung mancher Bibelverse absurd sei. Bibeltreuen Fundamentalisten wirft er vor, nicht alle Texte wörtlich zu nehmen und bezeichnet die Einstellung, zu glauben was die Bibel sagt, als Inkonsequent.

    Das begründet er damit, dass bibeltreue Christen kein Problem damit haben, Schweinefleisch zu essen, obwohl dies doch in 3. Mose 11,7 klar verboten sei. Dort teilt Gott den Israeliten durch Mose und Aaron mit, von welchen Tieren sie Fleisch essen dürfen: „Das Schwein hat zwar vollständig gespaltene Hufe, aber es ist kein Wiederkäuer, darum ist es für euch unrein.“ Wenn man in der Bibel ein paar Seiten weiterblättert zu Apostelgeschichte 15, wird dort von einer Apostelversammlung in Jerusalem berichtet, in der die Apostel und Ältesten darüber beraten, ob das Gesetz Mose auch von den Heiden eingehalten werden muss. Die Versammlung kommt zu dem Schluss, dass den Heiden keine unnötigen Lasten aufzuerlegen sind und ihnen das jüdische Gesetz nicht aufzuzwingen ist. Sie sollen nur darauf achten, kein Götzenopferfleisch sowie Fleisch, das nicht vollständig ausgeblutet ist, zu essen. Weiterhin sagt der Apostel Paulus in 1. Korinther 10,25+26: Alles, was auf dem Fleischmarkt angeboten wird, das esst ohne um des Gewissens willen nachzuforschen; denn dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt.

    Mir geht es hier nicht darum, über den Begriff „bibeltreu“ zu diskutieren, sondern darum, dass die vom Autor angeführte Begründung an den Haaren herbeigezogen ist.

    Solche nicht zu Ende gedachten Begründungen finden sich leider im gesamten Buch und verwirren den Leser mehr als dass sie helfen.
  • 5/5 Sterne

    Befreiend und ermutigend

    Sehr verständlich geschrieben, wertschätzend und den Glauben stärkend.
  • 5/5 Sterne

    Sehr gut!

    Die Kurzbeschreibung trifft es auf den Punkt: "Damit der Glaube nicht einschläft, sondern neue Leidenschaft gewinnt!" Inspirierendes Buch! Absolute Empfehlung!
  • 5/5 Sterne

    Erst jetzt....

    Erst in diesen Zeiten gibt es solche wertvolle Bücher. Ich hätte sie mir in meinen Jugendjahren ( Jahrgang 1958) als Lektüre gewünscht. Was für eine tolle Idee, einen Umzugshelfer für den Glauben zu konzipieren. Ich lese viel über die Veränderungen in unserem Leben und wie unser Leben mit Jesus manchmal auf der Strecke bleibt. Ich wünsche jedem Leser und jeder Leserin wertvolle Impulse und Erkenntnissgewinn bei dem Lesen dieses Buches.

    Dezember 2022

    Shalom
  • 2/5 Sterne

    Beim Umzug auch die Bausubstanz prüfen

    Martin Benz möchte mit seinem Glauben leidenschaftlich alt werden. Doch was tun, wenn Glaubens- und Lebensrealität immer weiter auseinanderklaffen? Dann muss sich der Glaube weiterentwickeln – muss progressiv werden. Dann braucht es einen Umzug des Glaubens in eine neue Wohnung, welche besser zu den aktuellen Bedürfnissen passt.
    Martin Benz hat selbst einen solchen Prozess hinter sich. Es wurde ihm zu eng in der ‘Altstadt’ der «konservativ-evangelikalen oder fundamentalistischen Denkmuster». Nun möchte er den Lesern aufzeigen, wie sie ihre Überzeugungen weiterentwickeln können. Zum Beispiel sollte die Bibel weniger als ein Buch der historischen Fakten als vielmehr von «poetischer Wahrheit» geprägt verstanden werden. Des Weiteren braucht es dringend zeitlose ethische Prinzipien, welche uns helfen, «mutig neue Moral abzuleiten». Den Bedarf nach neuer Moral bespricht Martin Benz anhand des Themas Homosexualität, wo er für eine «Neuordnung» plädiert.
    Viele Leser werden in diesem Buch für sie neue Ideen finden, welche sie möglicherweise auch als befreiend empfinden. Das liegt aber unter anderem daran, dass eine evangelikal geprägte Basis in vielen Kirchen bisher einigermassen abgeschirmt gelebt hat von den Konzepten und Auswirkungen der liberalen Theologie, welche hier im postmodernen Gewand schmackhaft gemacht werden.
    Martin Benz präsentiert sich in der Rolle des Umzugshelfers. Ich selbst werde beim Lesen den Eindruck nicht los, dass er mir vor allem eine möblierte Wohnung vermieten will. Dafür gilt es die Vorzüge der neuen Wohnung anzupreisen und die alte in ungünstigem Licht darzustellen. Doch wer sich auf das Geschäft der Wohnungsvermietung versteht, der weiss: mit frischer Farbe lässt sich so mancher Mangel verstecken. Ich empfehle eine gründliche Prüfung der Bausubstanz.
  • 5/5 Sterne

    Abholend, aber nicht abwertend, weiterführend, aber nicht wegführend

    Als Viel- und Intensivleser theologischer Literatur und langjähriger Bibellehrer muss ich zu diesem Buch sagen: Ein kleines Meisterwerk. Habe es in wenigen Tagen mit großem Gewinn gelesen und fand nur eines schade: Dass es schon zuende war…
    Mein Urteil hat Gründe.
    Erstens: Das Buch ist abholend und herausfordernd
    Es holt viele junge und ältere Menschen ab, die ihre Glaubensgestalt und -struktur als nicht mehr passend erleben, aber dennoch weiter an Jesus hängen wollen. Gleichzeitig ist es herausfordernd und auf eine gute Weise unbequem.
    Zweitens: Das Buch trifft den Nagel auf den Kopf, aber es hämmert nicht
    Präzise und „glaubwürdig“ argumentiert Martin Benz gegen eine ungesunde Enge des Glaubens und eine selektive Bibeltreue, aber er hämmert nicht. Sein Ton ist liebevoll, werbend, ermutigend und nicht kaputtmachend oder gar verächtlich.
    Drittens: Das Buch ist tief, aber nicht zu hoch
    Für Akademiker, Theologen, Nichttheologen, „einfachen“ Glaubenden ein Gewinn. Martin Benz schreibt extrem verständlich. Es gelingt ihm, komplizierte Zusammenhänge und schwierige Fragen der Bibelauslegung in kommunikativ herausragender Sprache zu entwirren. Die Tiefgründigkeit des Buches geht nicht auf Kosten des Verständnisses.
    Viertens: Weiterführend, aber nicht wegführend
    Die Erklärungen dieses Buches sind nicht „ungefährlich“. Sie stellen einen eng gewordenen Glauben in Frage und sprechen von der Möglichkeit, aus diesem Glauben herauszugehen. Aber dies nicht so, dass man weggeführt wird im Sinne eines totalen Verlassens des alten Glaubens, sondern weitergeführt.
    Fünftens: Das Schlusskapitel ist ein wunderbares Finale
    „Ernte dein Feld nicht bis zum Rande ab“ – hier entpuppt sich der Theologe auch noch als Seelsorger und Menschenkenner. Zu dem von ihm propagierten Glaubensumzug gehört noch etwas Wesentliches: Nämlich, sich die Zeit zu nehmen, sich den Freiraum zu gönnen, sich den Freiraum zu schaffen – überhaupt in ein weiterführendes, konstruktives Nachdenken zu kommen.
    Dieses Buch ist ein echter Umzugshelfer und wird dazu beitragen, dass die Kosten eines Umzugs nicht bereut werden. Im Gegenteil.
Schreiben Sie Ihre eigene Kundenmeinung

Gerne möchten wir Sie dazu einladen, unsere Artikel in einer Rezension zu bewerten. Helfen Sie so anderen Kunden dabei, etwas Passendes zu finden und nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Ähnliche Produkte finden

Weitere Artikel von Martin Benz

Feedback geben!