Wenn man vom Teufel spricht (Buch - Gebunden)

200 Zeitgeschichten

4.5 Sterne

Wenn man vom Teufel spricht (Buch - Gebunden)

200 Zeitgeschichten

"Wir sind die Menschen.
Wir sind weder Moralpächter und Correctness-Klugscheißer
noch rechtsdrehende Ratten für die diesbezüglichen Fänger.
Wir sind die Bewohner dieser schönen ...

  • Artikel-Nr.: 835252000
  • Verlag: adeo
Auch erhältlich als:
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Details

  • Artikel-Nr.: 835252000
  • Verlag: adeo
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

"Wir sind die Menschen.
Wir sind weder Moralpächter und Correctness-Klugscheißer
noch rechtsdrehende Ratten für die diesbezüglichen Fänger.
Wir sind die Bewohner dieser schönen Gegend.
Wir sind die Bürger.
Wir sind die Menschen."
"Der Wahrheit die Ehre geben" , Fakenews und billigen Vereinfachungen entgegentreten. Das tut Heinz Rudolf Kunze mit seinem neuen Buch - ebenso wie mit seinem neuen Album, das zeitgleich erscheint. Ein Doppelschlag gegen Lügen, Ignoranz und Gleichgültigkeit.
In den 200 "Zeitgeschichten" dieses Buches finden seine Besorgnis über die politischen Entwicklungen und die Bedrohung der Freiheit ebenso Platz wie Geschichten über Liebe, Schmerz und das kleine Glück im Leben.
Mit seiner Sprachkunst gelingt es dem Wortakrobaten immer wieder, vermeintlich Vertrautes oder Bekanntes in überraschende Zusammenhänge zu setzen und neue Horizonte zu eröffnen. Ein ideales Geschenk, nicht nur für Fans von Heinz Rudolf Kunze.

 

Stimmen zum Produkt
  • 5 5
    Musicheadcharters.de:
    Heinz Rudolph Kunze ist der Philosoph und Poet unter den Liedermachern. Mit diesem Buch beweist er es auf ein Neues.

    Kerstins Bücherreich:
    Kunze ist ein Mensch, der was zu sagen hat und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt.
Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783863342524
  • Auflage: 5. Gesamtauflage (1. Auflage: 15.01.2020)
  • Seitenzahl: 320 S.
  • Maße: 12,5 x 18,7 x 1,9 cm
  • Gewicht: 391g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Zeitgeschehen/Geschichte

  • Zweifarbig, mit Lesebändchen und Schutzumschlag

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    von
    Eines meiner Highlights des Jahres
    In den 200 Zeitgeschichten dieses Buches spricht Heinz Rudolf Kunze nicht nur vom Teufel, sondern auch von Gott, von Wahrheit und Lüge, Liebe, Ignoranz und Toleranz, vom Leben und vom Sterben. Die Themen sind so vielfältig wie man es sich nur wünschen kann. Was immer wieder auftaucht, ob direkt oder indirekt, ist das Älterwerden mit allem was dazugehört. Hinter jedem Text steht das Entstehungsdatum, denn oft liefern politische oder gesellschaftliche Ereignisse den Zündstoff für philosophische oder auch scharfzüngig ironische Gedanken.
    Dieses Buch zu lesen war wirklich ein Genuss! Nicht etwa weil die Texte den Leser umschmeicheln und einlullen, sondern weil es herrliche Geschichten und Gedichte voller Witz und Tiefgang sind, dabei ein Text besser als der nächste. Ich habe mich auf jeden neuen Text gefreut und wurde selten enttäuscht. Es handelt sich sowohl um Fließtexte als auch um solche in Gedicht- oder Liedform. Manche wirken wie Gebete an einen Gott, von dem der Autor sich selbst nicht so ganz sicher ist, ob er zuhört (einer meiner persönlichen Favoriten: „Ohne jedes Risiko“). Zum Inhalt kann und möchte ich nicht mehr sagen, denn ich finde die Texte muss man einfach selbst gelesen haben. Nur so viel: Da ist jede Menge dabei, ob tiefgründig, augenzwinkernd, kritisch, politisch oder einfach nur nachdenklich. Viele geflügelte Worte, Sprichworte, Wortspielereien, Metaphern, und oft überrascht die letzte Zeile dann doch wieder. Es ist meistens eine feine Art von Sarkasmus bzw. Ironie, die mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht hat. Viele Texte habe ich mehr als einmal gelesen und bei jedem Lesen etwas Neues entdeckt.
    Wenn man Zeit und Muße hat, kann man versuchen herauszufinden, welches wie auch immer geartete öffentliche Ereignis oder Geschehen Kunze zu dem entsprechenden Text inspiriert haben könnte, aber oft wird es auch einfach ein persönliches Erlebnis gewesen sein.
    Fazit: Die Texte in diesem Buch sind von einer Sprachgewalt und Ausdruckskraft, die ihresgleichen sucht, aber auch voller leiser Untertöne. Man kann sie gut zwischendurch lesen, aber wenn man nicht aufpasst bleibt man hängen, weil man neugierig auf den nächsten Text ist. Ich war traurig, als das Buch zu Ende war. Absolute Empfehlung für jeden!
  • 4/5 Sterne

    von
    Ich kannte Heinz Rudolf Kunze bisher nur als Sänger, seine Liedtexte und Melodien begleiten mich seit vielen Jahren. So habe ich mich gefreut als ich dieses Buch entdeckte.
    200 Zeitgeschichten, geschrieben zwischen Juli 2016 und September 2019 und geordnet nach Entstehungsdatum. Mal sind es kurze Geschichten, mal Gedichte, mancher Text war sofort verständlich, andere habe ich mehrfach gelesen und einige wenige haben sich mir gar nicht erschlossen (vielleicht müsste man nachforschen was der Anlass für diesen Text war). Eines aber haben alle Texte gemeinsam: sie sind typisch für den Autor, der mit Worten spielt, mit der Sprache sehr gut umzugehen weiß und seine Pointen sehr treffsicher setzt. So finden sich bissige und ironische Texte neben nachdenklichen und lyrischen und humorvollen. Auch die Themen sind sehr vielfältig. So geht es um die Liebe und ums Altern, um Politik und auch manche Dummheit der Menschen wird aufs Korn genommen.
    Ich habe das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen. Es steckt so viel in den Texten, dass man sich Zeit zum Nachdenken gönnen sollte. Durch die Verschiedenartigkeit der Texte wird sicher jeder Leser seine Lieblingstexte im Buch finden. Mich wird das Buch und die Geschichten sicher noch eine Weile begleiten. Gern empfehle ich das Buch weiter.
  • 4/5 Sterne

    von
    Ich kannte Heinz Rudolf Kunze bisher nur als Sänger, seine Liedtexte und Melodien begleiten mich seit vielen Jahren. So habe ich mich gefreut als ich dieses Buch entdeckte.
    200 Zeitgeschichten, geschrieben zwischen Juli 2016 und September 2019 und geordnet nach Entstehungsdatum. Mal sind es kurze Geschichten, mal Gedichte, mancher Text war sofort verständlich, andere habe ich mehrfach gelesen und einige wenige haben sich mir gar nicht erschlossen (vielleicht müsste man nachforschen was der Anlass für diesen Text war). Eines aber haben alle Texte gemeinsam: sie sind typisch für den Autor, der mit Worten spielt, mit der Sprache sehr gut umzugehen weiß und seine Pointen sehr treffsicher setzt. So finden sich bissige und ironische Texte neben nachdenklichen und lyrischen und humorvollen. Auch die Themen sind sehr vielfältig. So geht es um die Liebe und ums Altern, um Politik und auch manche Dummheit der Menschen wird aufs Korn genommen.
    Ich habe das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen. Es steckt so viel in den Texten, dass man sich Zeit zum Nachdenken gönnen sollte. Durch die Verschiedenartigkeit der Texte wird sicher jeder Leser seine Lieblingstexte im Buch finden. Mich wird das Buch und die Geschichten sicher noch eine Weile begleiten. Gern empfehle ich das Buch weiter.
  • 4/5 Sterne

    Wenn man vom Teufel spricht

    von
    Ich kannte Heinz Rudolf Kunze bisher nur als Sänger, seine Liedtexte und Melodien begleiten mich seit vielen Jahren. So habe ich mich gefreut als ich dieses Buch entdeckte.

    200 Zeitgeschichten, geschrieben zwischen Juli 2016 und September 2019 und geordnet nach Entstehungsdatum. Mal sind es kurze Geschichten, mal Gedichte, mancher Text war sofort verständlich, andere habe ich mehrfach gelesen und einige wenige haben sich mir gar nicht erschlossen (vielleicht müsste man nachforschen was der Anlass für diesen Text war). Eines aber haben alle Texte gemeinsam: sie sind typisch für den Autor, der mit Worten spielt, mit der Sprache sehr gut umzugehen weiß und seine Pointen sehr treffsicher setzt. So finden sich bissige und ironische Texte neben nachdenklichen und lyrischen und humorvollen. Auch die Themen sind sehr vielfältig. So geht es um die Liebe und ums Altern, um Politik und auch manche Dummheit der Menschen wird aufs Korn genommen.

    Ich habe das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen. Es steckt so viel in den Texten, dass man sich Zeit zum Nachdenken gönnen sollte. Durch die Verschiedenartigkeit der Texte wird sicher jeder Leser seine Lieblingstexte im Buch finden. Mich wird das Buch und die Geschichten sicher noch eine Weile begleiten. Gern empfehle ich das Buch weiter.
  • 5/5 Sterne

    von
    „...Früher wollten wir, dass der Spaß zur Pflicht wird. Heute wollen wir, dass die Pflicht Spaß macht...“
    In 200 Texten arbeitet der Autor unsere Zeit auf. Es wechseln Geschichten mit Gedichten. Letztere können gereimt sein oder auch nicht. Eines aber ist allen gemeinsam. Der Autor legt gekonnt die Finger in die Wunden unserer Zivilisation.
    Der Schriftstil fällt durch seine Vielfalt auf. Dazu gehören völlig neue Wortschöpfungen:
    „...Ein Ei von blassem Ampelgelb und ein Wenigerrettichquark sind auch nur ein schwacher Trost für Nieselregenkaffee und Reformstaumeldungsradio...“
    Es gibt besinnliche Texte und tiefschwarze. Manche Gedanken kommen fast philosophisch daher wie zum Beispiel das Eingangszitat.
    Auch die Themen bestechen durch ihre Vielfalt. Die Betrachtung des eigenen Ichs, der neue Blick auf Alltagssituationen, die Hinterfragung von altbekannten literarischen Texten und die tagesaktuelle Politik werden mal zynisch, mal analysierend auf die Schippe genommen.
    „...Ich glaube, ich gehöre nicht zu Deutschland. Zum Beispiel hätte ich einen Migrationshintergrund anzubieten. Meine Eltern kommen aus dem heutigen Polen. […] Und der Islam und alles, was damit zusammenhängt, macht mir auch nicht mehr Angst als die amerikanische Regierung...“
    Bei den Geschichten um Herrn Hut wurde ich an Brechts Herrn K. erinnert. Ab und an wendet sich der Autor der Schulbildung zu. Sein Buch ist in „alter“ Rechtschreibung geschrieben.
    „...Fünfe grade sein zu lassen tun nur die die`s Rechnen hassen richtig rechnen das ist schwer kann ja eh bald keiner mehr...“
    Die Anspielung auf die Märchenwelt fehlt ebenfalls nicht.
    „...Das Kind, das entdeckt hat, dass der Kaiser nackt ist, hat nicht geahnt, was es mit dieser Entdeckung angerichtet hat. ..“
    Nicht bei allen Texten habe ich auf Anhieb begriffen, was der Autor damit sagen will. Beim manchen klappte es beim zweiten Lesen, bei wenigen nie. Sicher wird jeder seine persönlichen Lieblingstexte finden.
    Einen aus 200 herausgreifen ist schwierig. Meiner ist „Wie wollen wir leben“. Normalerweise könnte ich dem eine Reihe weiterer Texte danebenstellen.
    Jeder Text ist mit dem Entstehungsdatum versehen.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn der Humor des Autors nicht an jedem Punkt meiner ist. Mit einem Zitat möchte ich meine Rezension beenden.
    „...Fahrerlaubnis ist Pflicht. Aber Wahlerlaubnis hat jeder. Wie fahrlässig. Die Politik scheint ein geradezu kindliches Vertrauen zu haben, dass die Anzahl hier aufwachsender unmündiger Idioten vernachlässigt und ertragen werden kann...“
  • 5/5 Sterne

    von
    Eine Kollegin wünschte sich vor ein paar Wochen die neue CD „Der Wahrheit die Ehre“ von Heinz Rudolf Kunze zum Geburtstag. Gesagt, geschenkt :-). Natürlich hatte ich auch sofort ein „Ohr“ riskiert und war sofort wieder „gefangen“ von der immensen Sprachgewalt des Herrn Kunze.
    Kurz darauf ergab sich die Gelegenheit, ein Rezensionsexemplar von „Wenn man vom Teufel spricht“, dem neuesten Buch von Heinz Rudolf Kunze, im Rahmen einer Leserunde zu gewinnen. Mein Dank geht an dieser Stelle an den adeo Verlag für die Möglichkeit, an der Leserunde teilzunehmen.
    War ich am Anfang noch recht „zögerlich“ und langsam beim Lesen, war ich irgendwann in einem Sog drin, der es mir schwergemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen. Dabei ist der Großteil von Kunze´s Texten bei weitem keine „Eben mal so schnell nebenbei“-Lektüre. Nein, man muss sich in die Melodie der Texte, in die Hintergründe und –gedanken von Heinz Rudolf Kunze „einlesen“, sinnieren und manches Mal sogar einen zweiten, dritten, vierten Blick „riskieren“, um den Text zu erfassen.
    Was von vornherein auffällt, sind die Gedanken über das „Älterwerden“ von Heinz Rudolf Kunze. Das zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Und auch wenn ich einige Jahre jünger bin, kann ich die Gedanken und Ängste größtenteils nachvollziehen und verstehen.
    In vielen Texten kommt aber auch die Wut respektive Verständnislosigkeit gegenüber den aktuellen politischen Strömungen und Gesinnungen der Gesellschaft zum Tragen; ebenso die Verblendung und (leider) auch die Verdummung der Menschen durch die (a-)sozialen Netzwerke, womit wir wieder bei Kunzes (literarischem) Abbild der Gesellschaft wären. Er hält den Leser*innen also den Spiegel vor, was falsch läuft und gibt die Empfehlung „Werdet Elite!“ (nebenbei bemerkt einer meiner Lieblingstexte in dem Buch!).
    Allerdings ist Kunze auch in der Lage, einfach nur poetisch-schöne Texte wie „Wolken“ oder „Lebensfeldweg“ (noch einer meiner absoluten Lieblingstexte) zu schreiben; bei letzterem musste ich spontan an das Lied „Eigene Wege“ denken.
    Auch einem seiner (scheinbaren) Lieblingsschriftsteller (Franz Kafka) setzt er mit den kafkaesken Texten „Die Bewerbung“, „Gregor Sumsum“ (da musste ich auch an Ian McEwan´s Novelle „Die Kakerlake“ aus dem letzten Jahr denken *g*) sowie „Sag deinen Satz“ ein „Denkmal“. Schön, dass ich mindestens eine literarische Vorliebe mit Heinz Rudolf Kunze teile :-).
    Dass nicht jeder der im Buch abgedruckten 200 Texte überzeugt (als Beispiel sei hier „Frauen für Trump“ genannt), ist logisch und absolut normal. Jede*r wird hier einen anderen „Schwerpunkt“ haben, welche Texte für ihn respektive für sie herausragen. Ich habe ein paar meiner Highlights genannt.
    Nun hoffe ich, dass Heinz Rudolf Kunze mit seiner Lesetour zu diesem Buch (vier Termine stehen bereits fest) auch noch ein bisschen näher an oder direkt nach Bielefeld kommt; dann wäre ich nämlich definitiv an diesem Abend dabei. Denn Kunze live habe ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen; jetzt durch das vorliegende Buch und die neue CD habe ich jedoch verstärkt wieder Lust drauf!
    Well done! 5*
    @kingofmusic
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