Wenn mein Herz erwacht (Buch - Gebunden)

5 Sterne

Wenn mein Herz erwacht (Buch - Gebunden)

New York, 1857: Christine Pendletons verletzte Seele will sich nicht länger den Wunden der Vergangenheit hingeben. Stattdessen meldet sich die junge Frau als Freiwillige für den ...

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Details

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

New York, 1857: Christine Pendletons verletzte Seele will sich nicht länger den Wunden der Vergangenheit hingeben. Stattdessen meldet sich die junge Frau als Freiwillige für den Dienst unter den verarmten Einwandererfrauen und Waisen in New York. Zusammen mit Guy Bedell, einem Geistlichen, der sich vor allem um das Seelenheil seiner anvertrauten Schäfchen kümmert, will sie den Ärmsten eine Perspektive aufzeigen. Dabei kommt ihr das beträchtliche Vermögen, das der Vater ihr hinterlassen hat, gerade recht. Wird es ihr gelingen, den sympathischen Geistlichen für ihre Ideen zu gewinnen?

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783963622533
  • Auflage: 01.02.2022
  • Seitenzahl: 240 S.
  • Maße: 12,3 x 18,6 x 1,7 cm
  • Gewicht: 310g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Erzählungen/Romane

  • In großer Schrift
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Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Bereit sein, Gott alles zu opfern

    von
    Für den Inhalt bitte den Klappentext lesen.

    Wer Jody Hedlund bereits kennt, wird auch hier von ihrem flüssigem Schreibstil nicht enttäuscht sein. Da es sich um eine kurze Geschichte handelt, baut sie sich schnell auf und es wird nie langweilig. Ich kenne bereits den ersten Band der Trilogie und fand es spannend nun einen Vorspann zu lesen. Am Rande sei noch gesagt, dass das Buch in sehr großer Schrift geschrieben ist. Wer sich also mit kleinen Buchstaben schwer tut, der wird hier glücklich sein.

    Obwohl die Geschichte nur wenige Seiten lang ist, hat sie mich doch sehr angesprochen. Christine hat eigentlich ein angenehmes Leben, doch sie sieht mit Gottes Augen das Leid um sich herum und kann nicht anders als nach Lösungen zu suchen. Und Guy ist Geistlicher, doch kann er im Glauben durch Christine erst weiter wachsen und neues lernen und riskieren.

    Für mich hätte die Geschichte der Beiden noch länger sein können. Manchmal ging es mir eben doch etwas zu schnell. Trotzdem habe ich es sehr genossen und musste mich auch öfter mal fragen, ob ich zu den gleichen Opfern bereit wäre wie Christine.

    Ein wirkliches schönes und bereicherndes Büchlein das man gut in einem Rutsch durchlesen kann.
  • 4/5 Sterne

    Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk, kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch eines Wechsels Schatten. Jakobus 1,17

    von
    Hier in diesem Roman machen wir eine Zeitreise ab 1860 durch mehrere Generationen bis ins Heute.
    Millie (wird von ihrem Mann liebevoll "Rothütchen" genannt) ist Tocher eines italienischen Vaters und einer afroamerikanischen Mutter. Für damalige Zeiten ein absolutes Nogo. Ihr Lebenstraum ist ein eigenes Kleidergeschäft, den sie aber immer wieder aufgeben muss. Viel Leid erfährt sie durch Rassismus auf ihrem Lebensweg. In ihr schlagen gefühlt zwei Herzen, was sie oft zu zerbrechen droht. Aber sie weiß sich von Gott geliebt. Den Grundsatz hatte ihr ihre Mutter mitgegeben.
    Im Heute treffen wir Harper, die ähnliche Träume und Wünsche hat. Auch sie erlebt viele Niederlagen und möchte oft einfach nur aufgeben. Millies und ihr Weg verbindet sich auf großartige Weise.
    Und dann begegnen wir noch Franklin und Peter, aber zu den beiden möchte ich nichts verraten.
    Die Autorin läßt den Leser in der Geschichte mitleiden, mitlachen und auch mittrauern. Alles sehr gefühlvoll beschrieben. Anfangs sind es einige Namen, die man sich merken muß, aber man bleibt trotzdem gut im Lesefluß.
    Zum Thema Glauben hätte ich mir gewünscht, daß die Glaubenserfahrungen etwas tiefer beschrieben worden wären.
    Kann das Buch sehr empfehlen, weil es uns teilhaben läßt, wie und was die damaligen Menschen wegen ihrer Hautfarbe alles erdulden mußten.
    Zur Vertiefung sind hinten im Buch noch einige Reflextionsfragen.
    P.S. Wir dürfen uns lt. Autorin auf den zweiten Band wahrscheinlich im Frühjahr 2023 freuen.
    Und nun viel Freude beim Lesen.
  • 5/5 Sterne

    von
    INHALT:
    New York, 1857: Christine Pendleton hat sich mit ihren 30 Jahren bereits damit abgefunden, ihr restliches Leben allein zu verbringen. Sie hatte zwar von Mann und Kindern geträumt, doch sie bleibt lieber allein, als enttäuscht zu werden.
    Bis vor Kurzem hatte sie sich noch viele Jahre um ihre Mutter gekümmert, bis diese schließlich verstarb...
    Wie die anderen Mitglieder der Damen-Missionsgesellschaft, kommt auch sie aus einer vermögenden und angesehenen New Yorker Familie. Doch sie möchte sich nicht, wie die anderen Damen ihrer Reihe, nur mit Geldspenden behilflich sein.
    In Lower Manhattan leben schließlich tausende, mittellose Einwanderer und viele Waisenkinder. Es herrscht so viel Armut, Alkoholmissbrauch, Gewalt und es gibt Diebstähle und Prostitution.
    Pastor Bedell predigt davon, dass sich die Frauen aus der Prostitution und all dem Leid befreien und ihr Leben ändern können. Doch wie sollen sie sonst ihren Lebensunterhalt verdienen?
    Das fragt sich auch Christine, die ehrenamtlich jeden Sonntag in der Kapelle mithilft. Die Hoffnungslosigkeit in den Gesichtern und das Leid der Frauen und Kinder kann sie nur schwer ertragen. „Die Armut und das Elend dieses Ortes erdrückten sie (…).“ Sie würde so gerne mehr tun, als die Frauen mit Traktaten und Predigten zu unterstützen. Sie möchte nicht nur ihre geistliche Not stillen.
    Auch der Pastor ist frustriert, da er keine Fortschritte bei den Einwanderinnen erkennen kann.
    Doch dann kommt Christine eine Idee. Schließlich hat ihr Vater ihr ein Vermögen hinterlassen!
    Ob sie den Pastor von ihrem Plan überzeugen kann?
    MEINUNG:
    Normalerweise greife ich so gut wie nie zu Vorgeschichten bereits erschienener Bücher. Oft sind die recht kurz und ich befürchte dann, dass die Geschichten zu wenig Tiefe erlangen könnten und nur als Werbung gedacht sind.
    Doch Jody Hedlund hat mich überzeugt, dass es auch anders geht! Ich mochte das Buch unglaublich gerne, es gab einige emotionale Stellen. Vor allem habe ich mit den von Armut betroffenen Neumann-Geschwistern mitgefühlt, die die Protagonistinnen in der nachfolgenden Trilogie sein sollen. Sie haben ihre Eltern verloren und kommen kaum über die Runden. Das Elend, das sie ertragen müssen, wiegt schwer.
    Christine und der Pastor waren mir mit ihrer hilfsbereiten Art, beide sofort sympathisch. Und ich war gespannt, was sie auf die Beine stellen würden! Christines Engagement und ihr Kampfgeist sind bewundernswert und haben mich ebenfalls berührt.
    Die logische Schlussfolgerung ist natürlich, dass ich nun unbedingt auch die darauffolgende Trilogie lesen möchte!
  • 5/5 Sterne

    von
    Hier erwachen gleich mehrere Herzen.
    New York 1857 - Die junge Christine ist nach dem Tod ihrer Mutter nun ohne jegliche Zwänge und möchte deshalb ihre Zeit den verarmten Einwandererfrauen und Waisen widmen. Um diese kümmert sich auch der Pastor und Witwer Guy. Gemeinsam sind sie bemüht, den Ärmsten der Armen eine Perspektive zu bieten, wenn auch mit sehr unterschiedlichen Herangehensweisen. Währenddessen trifft Christine auf Elise und Marianne, zwei junge Vollwaisen. Werden Christine und Guy einen gemeinsamen Weg für ihr Projekt und vielleicht auch für ihre Zukunft finden? Und wird Christine auch Elise und ihren Geschwistern eine bessere Zukunft bieten können?
    „Wenn mein Herz erwacht“ von Jody Hedlund ist die Vorgeschichte der Trilogie rund um „Wenn du für mich bist“.
    Die Autorin hat einen sehr angenehmen, flüssigen aber auch lebhaft fesselnden Schreibstil. Ereignisse, Orte und Personen hat sie sehr real beschrieben, sich darin aber nicht ausufernd verloren. Stets war es spannend und mitreißend, da es immer wieder neue Herausforderungen für Christine und Elise gab.
    Sehr gekonnt verbindet die Autorin in ihren Büchern reale historische Umstände mit fiktiven Geschichten. Auch die damaligen Lebensumstände und sozialen Strukturen sind sehr gut beschrieben und eingebaut. Mir gefällt an der Autorin besonders, dass sie sich stets sozialen Themen wie den Brautschiffen oder dem Schicksal von eingewanderten Waisenkindern widmet. Themen, die einen als Leserwirklich Nahe gehen.
    Kurzum mal wieder ein absolut empfehlenswerter „Kleine-Auszeit“ Roman.
  • 5/5 Sterne

    Hier erwachen gleich mehrere Herzen.

    von
    New York 1857 - Die junge Christine ist nach dem Tod ihrer Mutter nun ohne jegliche Zwänge und möchte deshalb ihre Zeit den verarmten Einwandererfrauen und Waisen widmen. Um diese kümmert sich auch der Pastor und Witwer Guy. Gemeinsam sind sie bemüht, den Ärmsten der Armen eine Perspektive zu bieten, wenn auch mit sehr unterschiedlichen Herangehensweisen. Währenddessen trifft Christine auf Elise und Marianne, zwei junge Vollwaisen. Werden Christine und Guy einen gemeinsamen Weg für ihr Projekt und vielleicht auch für ihre Zukunft finden? Und wird Christine auch Elise und ihren Geschwistern eine bessere Zukunft bieten können?

    „Wenn mein Herz erwacht“ von Jody Hedlund ist die Vorgeschichte der Trilogie rund um „Wenn du für mich bist“.

    Die Autorin hat einen sehr angenehmen, flüssigen aber auch lebhaft fesselnden Schreibstil. Ereignisse, Orte und Personen hat sie sehr real beschrieben, sich darin aber nicht ausufernd verloren. Stets war es spannend und mitreißend, da es immer wieder neue Herausforderungen für Christine und Elise gab.

    Sehr gekonnt verbindet die Autorin in ihren Büchern reale historische Umstände mit fiktiven Geschichten. Auch die damaligen Lebensumstände und sozialen Strukturen sind sehr gut beschrieben und eingebaut. Mir gefällt an der Autorin besonders, dass sie sich stets sozialen Themen wie den Brautschiffen oder dem Schicksal von eingewanderten Waisenkindern widmet. Themen, die einen als Leser wirklich Nahe gehen.

    Kurzum mal wieder ein absolut empfehlenswerter „Kleine-Auszeit“ Roman.

  • 5/5 Sterne

    von
    Das Wunder des Glaubens... wunderbar inszeniert, perfekt für die kleine Auszeit.
    In der Reihe „Kleine Auszeit Roman“ des Francke Verlags ist neu das Buch „Wenn mein Herz erwacht“ von der Autorin Jody Hedlund erschienen.
    Ich kann es immer kaum erwarten, bis ein neues Buch in dieser Reihe veröffentlicht wird, denn bisher war ich jedes Mal restlos begeistert. Auch wenn immer wieder andere Autorinnen diese Romane schreiben, ist es wirklich eine großartige Gelegenheit für eine kleine Auszeit, sowie es der Titel der Reihe auch verspricht.
    In diesem Buch folgt der Leser/die Leserin zwei Handlungssträngen in der Zeit von 1857, die aber miteinander verknüpft sind. Zum einen geht es um die Alleinerbin Christine Pendelton, die nach dem Tod ihrer Mutter eine neue sinnvolle Aufgabe sucht. Diese findet sie in Zusammenarbeit mit Pastor Guy Bedell, der sie zu den ärmsten Einwandererfamilien New Yorks führt. Hier begegnet sie kurz den Geschwistern Elise und Marianne, die im Haus ihres Onkels Näharbeiten ableisten. Auch ihre Mutter ist vor kurzem verstorben, doch die Zukunft der Geschwister sieht anders als bei Christine düster aus. Ihrem Weg folgt der zweite Handlungsstrang.
    Schon die Grundidee eine kleine christliche Auszeit mit einem Wohlfühlroman zu haben, finde ich großartig. Und auch dieses Buch hat mich wieder überzeugt. Die Charaktere der Protogonisten werden liebevoll und nachvollziehbar aufgebaut und die Settings kann man sich bildhaft vorstellen. Wer schon andere Roman von Jody Hedlund gelesen hat, weiß wie gut sie schreibt. Gerade aber in diesem kleinen Roman ist der Schreibstil besonders leicht und dabei absolut fesselnd. Die Geschichte bietet verschiedene christliche Aspekte in Bezug auf Not und Armut, aber auch die Folgen eines mangelnden Selbstwertgefühls werden thematisiert. Selbstverständlich darf auch die Romantik nicht zu kurz kommen. Gleichzeitig bietet die Erzählung auch noch einen guten Einblick in das Leben der Einwanderer von New York in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine gelungene Mischung, die den Roman absolut lesens- und empfehlenswert macht!
  • 5/5 Sterne

    von
    Vorgeschichte zur Waisenzug-Trilogie
    „Vielleicht sollen Sie nicht auf ein Wunder warten, sondern selbst ein Wunder sein.“
    Buchauszug S. 80
    Inhalt:
    „Wenn mein Herz erwacht“ von der Autorin Jody Hedlund, ist unter der Rubrik „Kleine Auszeit Roman“ beim Francke Verlag, neu erschienen. Dieses Buch ist die Vorgeschichte zur bekannten Waisenzug-Trilogie. Auf 240 Seiten in relativ grosser Schrift, begegnen wir erstmals den drei Neumann Schwestern. Sowie der wohlhabenden Miss Christine Pendleton und dem Pastor Guy Bedell. Miss Pendleton erkennt die Bedürfnisse der verarmten Einwandererfrauen und ist gewillt, etwas dagegen zu unternehmen. Werden ihre unkonventionelle Ideen auf offene Ohren stossen und kann sie trotz Gegenwind ein Wunder für andere sein?
    Meine Eindrücke:
    Normalerweise mag ich Kurzgeschichten so mittelmässig gerne. Hier möchte ich aber eine grosse Ausnahme machen. Ich habe das Büchlein von A bis Z genossen. Die Lesedauer betrug bei mir ca. 2,5 Stunden. Gerade richtig für einen gemütlichen Nachmittag oder Leseabend. Jody Hedlunds Schreibstil ist wunderbar flüssig und sehr angenehm zu lesen. Einmal angefangen möchte man nicht mehr aufhören mit lesen. Bereits nach den ersten 50 Seiten musste ich weinen. Ich empfinde es als grosse Kunst, auf so wenig Seiten, diese Gefühle zu transportieren. Die Handlung schreibt von unsäglichem, unvorstellbarem Leid aber ebenso strotzt das Gelesene vor Wärme und Hoffnung. Die christliche Botschaft ist ganz wundervoll in die Handlung eingefügt. Man kann ganz deutlich erkennen, wie wichtig die tatkräftige Hilfe neben den schönen Worten ist. „Lasset uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“
    Die Bibel 1. Johannes 3,18
    Christine ist eine ganz wunderbare Frau mit einem Herzen und Blick für andere. Ihre Selbstwahrnehmung, unliebenswürdig zu sein, kann man sich kaum vorstellen. Obwohl ihr Verhalten nach ihren Erlebnissen mehr als schlüssig ist. Auch Mr. Bedell hat sein Päckchen zu tragen. Natürlich bleiben die Charaktere in einer solchen Kurzgeschichte eher oberflächlich. Was mich keineswegs gestört hat, gerade dafür gibt es ja die weiteren 3 Bücher um die Neumann-Schwestern. Für mich war dieses Buch ein wahrer Lesegenuss und hat mich richtig neugierig auf die weiteren Bände dieser Reihe gemacht!
    Mein Fazit:
    Eine wundervolle, warmherzige Kurzgeschichte, die Lust auf mehr macht. Gerne vergebe ich verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung!
  • 5/5 Sterne

    Vorgeschichte zur Waisenzug-Trilogie

    von
    „Vielleicht sollen Sie nicht auf ein Wunder warten, sondern selbst ein Wunder sein.“
    Buchauszug S. 80

    Inhalt:

    „Wenn mein Herz erwacht“ von der Autorin Jody Hedlund, ist unter der Rubrik „Kleine Auszeit Roman“ beim Francke Verlag, neu erschienen. Dieses Buch ist die Vorgeschichte zur bekannten Waisenzug-Trilogie. Auf 240 Seiten in relativ grosser Schrift, begegnen wir erstmals den drei Neumann Schwestern. Sowie der wohlhabenden Miss Christine Pendleton und dem Pastor Guy Bedell. Miss Pendleton erkennt die Bedürfnisse der verarmten Einwandererfrauen und ist gewillt, etwas dagegen zu unternehmen. Werden ihre unkonventionelle Ideen auf offene Ohren stossen und kann sie trotz Gegenwind ein Wunder für andere sein?

    Meine Eindrücke:

    Normalerweise mag ich Kurzgeschichten so mittelmässig gerne. Hier möchte ich aber eine grosse Ausnahme machen. Ich habe das Büchlein von A bis Z genossen. Die Lesedauer betrug bei mir ca. 2,5 Stunden. Gerade richtig für einen gemütlichen Nachmittag oder Leseabend. Jody Hedlunds Schreibstil ist wunderbar flüssig und sehr angenehm zu lesen. Einmal angefangen möchte man nicht mehr aufhören mit lesen. Bereits nach den ersten 50 Seiten musste ich weinen. Ich empfinde es als grosse Kunst, auf so wenig Seiten, diese Gefühle zu transportieren. Die Handlung schreibt von unsäglichem, unvorstellbarem Leid aber ebenso strotzt das Gelesene vor Wärme und Hoffnung. Die christliche Botschaft ist ganz wundervoll in die Handlung eingefügt. Man kann ganz deutlich erkennen, wie wichtig die tatkräftige Hilfe neben den schönen Worten ist. „Lasset uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“
    Die Bibel 1. Johannes 3,18

    Christine ist eine ganz wunderbare Frau mit einem Herzen und Blick für andere. Ihre Selbstwahrnehmung, unliebenswürdig zu sein, kann man sich kaum vorstellen. Obwohl ihr Verhalten nach ihren Erlebnissen mehr als schlüssig ist. Auch Mr. Bedell hat sein Päckchen zu tragen. Natürlich bleiben die Charaktere in einer solchen Kurzgeschichte eher oberflächlich. Was mich keineswegs gestört hat, gerade dafür gibt es ja die weiteren 3 Bücher um die Neumann-Schwestern. Für mich war dieses Buch ein wahrer Lesegenuss und hat mich richtig neugierig auf die weiteren Bände dieser Reihe gemacht!

    Mein Fazit:

    Eine wundervolle, warmherzige Kurzgeschichte, die Lust auf mehr macht. Gerne vergebe ich verdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung!
  • 5/5 Sterne

    Der Herr behütet die Fremdlinge, Waisen und Witwen hilft er auf .... Psalm 146,9

    von
    Hier lesen wir den Auftakt zu der Triologie von Jody Hedlund "Wenn du für mich bist"
    Ein christlicher spannender Roman, der zum Nachdenken anregt und der mich im Nachhinein noch länger beschäftigt hat.
    Ja, Gott ist für die Witwen und Waisen und läßt sie nicht im Stich. Er bekennt sich zu seinem Wort. Das sehen wir auch in diesem Buch. Wir dürfen Lady Pendleton und Pastor Bedell im Jahre 1875 in New York begleiten. Sie kümmern sich ungeachtet ihrer Stellung hingebungsvoll um verarmte Einwandererfrauen und Waisen und suchen nach Möglichkeiten ihnen zu helfen. Es werden zwei Geschichten parallel erzählt und finden wunderbar zusammen. Zum ersten geht es um die beiden o.g. und zum anderen um Elise und ihre Schwestern, die schon früh zuhause gelernt haben, ihr Vertrauen auf Gott zu setzen und im Gebet auf ihn zu vertrauen.
    Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen und kommen authentisch rüber. Auch wenn manches Erlebte traurig stimmt, bringt einen die eine oder andere Episode zum Schmunzeln.
    Der Schreibstil ist flüssig und durch die große Schrift ist das Buch schnell durchgelesen und man ist absolut gespannt darauf, wie es weitergeht und freut sich auf die Folgebände.
    Ich kann es sehr empfehlen, weil es sich für mich wieder einmal bestätigt, daß Gott real ist und er unsere Gebete hört und erhört.
  • 4/5 Sterne

    Wundervoll und schön geschrieben

    von
    Ein kleines Büchlein, eben schnell gelesen, mit einer Geschichte aus dem Jahre 1857.
    Christine, eine reiche junge Frau, möchte etwas bewirken, Liebe schenken und für Menschen in benachteiligten Lebensumständen da sein. Sie möchte helfen Leben zu verändern und Hoffnung zu verbreiten und so trifft sie auf Guy Bendell der anfangs eher schwerfällig und pedantisch wirkt.

    Christine wird mit einem mitfühlendem Herzen beschrieben und sie war mir gleich sympathisch, sie entwickelt sich, wird stärker, verlässt ihre Komfortzone und ist tatkräftig dabei arme Frauen und Kinder zu unterstützen.

    Es ist schön zu lesen wie sie ans Werk geht, wie sie vor Eifer sprüht und versucht den Pastoren Guy Bendell anzustecken.

    Doch auch das Leid und die Schwierigkeiten der verarmten Familien, Frauen und Waisen, sind authentisch beschrieben.

    Ich hätte mir gewünscht das Jody Hedlund der Geschichte mehr Raum gegeben hätte so fehlte mir etwas Tiefe, und doch hat mir die Geschichte gut gefallen.

    Das Cover ist so schön, ich mag das es schlicht ist und klare Linien hat, es sieht wertig und edel aus.

    "Wenn mein Herz erwacht" ist ein kleiner Roman der über die Folgen fehlender Bestätigung und Liebe, einem opferbereiten Weg im Namen Jesu und über die Not vieler Menschen spricht.

    Er berührt, regt an und zeigt auf Nöte, Nöte die auch heute aktuell sind.
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