Der Stoff, aus dem die Könige sind (Buch - Paperback)

Über Macht, Ohnmacht und Vollmacht

3 Sterne

Der Stoff, aus dem die Könige sind (Buch - Paperback)

Über Macht, Ohnmacht und Vollmacht

Dieses Buch sollte zur Standardlektüre in Bibel- und Mitarbeiterschulen gehören. 'Der Stoff, aus dem die Könige sind' ist nicht nur für Leiter und Mitarbeiter in Gemeinden. Dieses ...

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Details

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Dieses Buch sollte zur Standardlektüre in Bibel- und Mitarbeiterschulen gehören. 'Der Stoff, aus dem die Könige sind' ist nicht nur für Leiter und Mitarbeiter in Gemeinden. Dieses Buch wurde geschrieben 'für Christen, die mit gebrochenen Herzen aus autoritären Gruppen kommen, Heilung und Hoffnung suchen und weitergehen wollen mit dem, der Freiheit ist. Und für Christen, die in der Vergangenheit oder gegenwärtig sich in der herzzerreißenden Situation einer zerbrechenden Gemeinde befinden. Möge diese Geschichte ihnen Licht, Klarheit und Trost schenken. Und mögen sie weiter gehen mit dem, der unser Frieden ist.'
Gene Edwards beleuchtet darin zuerst die Beziehung von Saul und David, dann die von David und Absalom im Bezug auf die verschiedenen Formen von Leiterschaft, und wie man auf 'ungesunde Leiterschaft' reagieren sollte. Auf faszinierende Weise schafft er es, die Vorkommnisse aus den 1. und 2. Samuelbüchern lebendig werden zu lassen und bringt sie geschickt in einen lebensnahen Kontext, der verblüfft.
Ich empfehle dieses Buch besonders Leitern und solchen, die oben bereits genannt sind.
Die geistliche Tiefe und scharfe Beobachtungsgabe Edwards in diesem Buch war mir eine große Hilfe, Ermutigung und Korrektur. Ein außergewöhnliches Buch!

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783940188397
  • Auflage: 7. Gesamtauflage (1. Auflage: 03.11.2010)
  • Seitenzahl: 120 S.
  • Maße: 13,5 x 20,5 x 0,9 cm
  • Gewicht: 154g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Glauben/Nachfolge
Beteiligte Personen

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 3/5 Sterne

    Interessant geschriebenes Buch mit deutlichen Schwächen

    von
    Worum geht es?
    Es geht in dem Buch um Demut, Wahnsinn, Rebellion und Zerbruch. David, der spätere König von Israel und Saul sind die Protagonisten des ersten Teils. Edwards beschreibt, wie der Hirtenjunge an den Hof des Königs Saul kommt und aus nächster Nähe einen „verrückten“ König erlebt. Saul beginnt David mit der Zeit zu hassen und möchte ihn am liebsten an die Wand spießen. Der Verfasser nennt Saul einen speerwerfenden König. David bleibt irgendwann kein Ausweg mehr, als vor dem Tyrannen zu fliehen. Gemäß Edwards wird in dieser Zeit der Charakter Davids offenbar. Er ist kein Rebell, der einen Aufstand gegen Saul anzettelt, sondern flieht. Er muss sich immer wieder vor Saul verstecken und ist seines Lebens nicht sicher. Zweimal bekommt er die Gelegenheit Saul zu töten, zweimal verzichtet er darauf. In dieser Zeit geht er durch eine harte Schule. Hier lernt David Demut und hier macht ihn Gott zu einem Gefäß, welches Er gebrauchen kann, meint der Verfasser.
    Im zweiten Teil schwenkt Edwards den Fokus auf die Geschichte Davids und Absaloms. Er beschreibt Absalom als einen Königssohn, der unbedingt die Königsherrschaft haben möchte. Nicht erst wenn sein Vater gestorben ist, sondern jetzt. Absalom beginnt Männer um sich zu sammeln und eine Rebellion gegen David vorzubereiten. Seinen Anhängern verspricht Er das Blaue vom Himmel. Nach Ansicht Edwards ist Absalom kein König nach dem Vorbild Davids, sondern ein König nach dem Vorbild Sauls. Im weiteren Verlauf führt der Verfasser aus, wie es aussehen würde, wenn Absalom tatsächlich König werden sollte. Edwards meint, dass Absalom keinen Widerstand in seinem künftigen Reich dulden würde, da er ein Rebell ist. Er würde jedes Auflehnen im Keim ersticken. Er würde grausam gegen alle handeln, die ihm nicht treu folgen würden.
    In dieser Zeit wird David nicht zum zweiten Saul, urteilt der Autor. Er lässt Absalom gewähren und vertraut Gott seinen weiteren Weg an. Das Buch endet damit, dass David die Stadt Jerusalem verlässt, weil sein Sohn Absalom im Anmarsch ist.
    Das Hauptaugenmerk des Verfassers liegt darauf zu beschreiben, wie man mit verschiedenen Formen der Leiterschaft umgehen sollte. Wie sollte man reagieren, wenn ein Leiter wie Saul das Heft in der Hand hält? Ist der Weg Absaloms ein gangbarer Weg, um einen unliebsamen Leiter loszuwerden? Fragen dieser Art werden in diesem Buch besprochen.


    Ziel des Buches
    Das Ziel Edwards ist, Menschen zu helfen, die in der eigenen Gemeinde Machtmissbrauch oder eine Spaltung erlebt haben. Es ist Lesern gewidmet, die an autoritären Gruppierungen zerbrochen sind oder Schaden genommen haben. Edwards möchte mit diesem Buch Hilfestellung bieten und Trost spenden. Er möchte dazu beitragen, dass Wunden heilen und das Erfahrene verarbeitet werden kann.


    Stärken
    Der Autor erzählt die biblischen Geschichten frei nach. Ihm gelingt es, die Handlungen spannend zu beschreiben und den Leser mit in das Leben von David zu nehmen. Dialoge zwischen David und seinen Gefährten sind immer wieder eingestreut und führen so Situationen lebendig vor Augen. Dementsprechend leicht lässt sich das Buch lesen.
    In die Erzählung eingeflochten spannt Edwards immer wieder den Bogen zum Leser und wendet die Geschichte Davids auf die Gegenwart an. Es ist also kein trockenes Buch. Der Leser wird immer wieder zum Nachdenken über die eigene Situation angeregt.
    Der Verfasser gibt einige wertvolle Lektionen weiter, die auf zwischenmenschliche Beziehungen angewandt werden können. Er beschreibt Saul bspw. als speerwerfenden König. Dieser sieht einen David, der ihm gefährlich wird und will ihn mit einem Speerwurf aus dem Weg räumen. David weicht dem Speer aus und wirft ihn nicht zurück. Er antwortet seinem Widersacher nicht mit gleicher Münze, sondern weicht aus und flieht letztlich. Das ist ein Verhalten, welches in der Welt eher selten anzutreffen ist. Viele würden sicherlich einen Speer zurückwerfen und sich verteidigen. Wie du mir, so ich dir. Da fällt so ein David auf, der nicht seinen Gefühlen nachgibt, die sicher auch in seinem Inneren tobten, sondern Saul weiter mit Respekt behält. Ich bin sicher, dass Davids Beziehung zu Gott hier eine große Rolle spielte. Er befähigte David vorbildlich zu handeln.
    Eine weitere hilfreiche Anwendung ist, dass Gott David durch Leiden und Schmerzen zu dem formte, der er später war: Ein Mann nach dem Herzen Gottes.
    Außerdem ist vieles, was Edwards über Rebellion sagt zutreffend. Häufig werden Rebellen, die ein Reich stürzen, mit der Zeit zu Tyrannen. Sie dulden keinen Widerstand von anderen und greifen hart durch. Ihr Ziel ist es, die Herrschaft an sich zu reißen und diese auch zu halten. Sobald sie bei jemandem eine mangelnde Loyalität feststellen, schaffen sie ihn aus dem Weg. Der Weg des Rebellen, der den alten König vom Thron stürzt um sich selbst da drauf zu setzen, ist ein falscher Weg (S. 80-81).


    Schwächen
    Was auf der einen Seite eine Stärke ist, ist auf der anderen Seite eine Schwäche. Durch den freien Erzählstil neigt der Verfasser zu Ungenauigkeiten in der Wiedergabe der biblischen Erzählung. Teile der Erzählung sind von ihm frei erfunden. Dies betrifft vor allem die Dialoge, aber auch Ausschmückungen, welche die Geschichte lebendiger machen. Problematisch wird es dann, wenn Details den biblischen Tatsachen widersprechen.
    Es werden von ihm keinerlei Bibelstellen zitiert, um Aussagen, Anwendungen und Schlussfolgerungen zu belegen. Dies macht es teilweise schwierig nachzuvollziehen, wie der Autor zu seinen Anwendungen kommt. Im Verlauf der Lektüre stieß ich immer wieder auf Aussagen, die mit dem Wort Gottes nicht übereinstimmen. Im Folgenden einige konkrete Beispiele.
    David entwickelte laut Gene Edwards die Fähigkeit den Mund zu halten, als er von Saul bedrängt und mit Speeren beworfen wurde. Er gibt dies dann als Lektion für die Gegenwart weiter. Wenn man Machtmissbrauch erlebt, soll man den Mund halten (S. 31). Hat David wirklich den Mund gehalten als er bedrängt wurde? Die Psalmen zeigen da ein anderes Bild. David sprach mit Gott über seine Feinde und Widersacher. Er schüttete vor allem Gott sein Herz aus. In Psalm 3 wendet er sich zu dem Herrn, als er vor Absalom flieht. In Psalm 18 spricht er über die wunderbare Rettung Gottes von seinen Feinden. Auch die Rettung von Saul wird hier explizit erwähnt. In Vers 7 sagt er:
    In meiner Bedrängnis rief ich den HERRN an und schrie zu meinem Gott; Er hörte meine Stimme in seinem Tempel, mein Schreien vor ihm drang zu seinen Ohren.
    Als David bedrängt wurde, hielt er nicht seinen Mund, sondern schrie zu Gott. Psalm 52 zeugt ebenfalls davon. Doeg verrät König Saul, dass David bei dem Priester Achimelech ist. Auch hier wendet sich David zu seinem Gott. Weitere Psalmen, in denen David Erlebnisse mit Saul verarbeitet: Psalm 54; 57; 59.
    Doch David spricht nicht nur mit Gott, sondern auch mit seinem besten Freund Jonathan (1. Sam. 20). Selbst Saul konfrontiert er mit seinem Verhalten (1. Sam. 24,9-16 und 26,17-24).

    Sollte man also den Mund halten, wenn man in der Gemeinde geistlichen Missbrauch und autoritäres Verhalten erlebt? Ich glaube, dass dies kein weiser Rat ist. Es macht alles nur noch schlimmer! Man sollte vor allem mit Gott über diese Erlebnisse sprechen, so wie David es in seinen Psalmen tat. Gott darf man sein ganzes Herz ausschütten und Trost und Ruhe finden. Es kann aber auch hilfreich sein, mit einem guten Freund oder einer Person des Vertrauens zu sprechen, um das Erlebte zu verarbeiten und einfach sein Herz auszuschütten. Es geht nicht darum, denjenigen an den Pranger zu stellen, der die Verletzungen und Schmerzen verursacht hat. Es geht darum, persönlich zurecht zu kommen und die Geschehnisse besser einzuordnen. Dafür ist Reden notwendig.

    Eine weitere fragwürdige Aussage ist, dass niemand wirklich wissen kann welcher König ein Saul und welcher ein David ist (S. 32-33). Edwards behauptet, dass Gott dies niemals verrät. Er sagt damit also auf die Gemeinde übertragen aus, dass niemand in der Gemeinde endgültig feststellen kann, ob ein geistlicher Leiter ein gottloser Saul oder ein gottesfürchtiger David ist. Was ist davon zu halten?
    Im NT werden Christen eindeutig aufgefordert, die Geister zu prüfen (1. Joh. 4,1). Dies ist deshalb notwendig, weil Irrlehre eine große Gefahr ist. Sie droht nicht nur von außen, sondern auch von innen (Apg. 20,29-30). Sie kann sogar von den geistlichen Leitern kommen, deshalb müssen die Gemeindeglieder immer auf der Hut sein. Wenn Gott nun zum Prüfen auffordert, gibt Er seinen Kindern auch die Fähigkeit dazu. Christen können also beurteilen, ob sie es mit einem Saul oder mit einem David zu tun haben. An den Früchten werden sie den Baum erkennen (Mat. 7,16).
    Auch zur Zeit Davids war dies übrigens nicht anders. Samuel, der Prophet wusste, dass Saul von Gott verworfen war. Gott selbst hatte es ihm geoffenbart (1. Sam. 15,26-28). Auch David wusste dies, schließlich wurde er von Samuel gesalbt, als Saul noch lange nicht gestorben war (1. Sam. 16,1.12-13).

    In Kapitel 20 beschreibt Edwards dann das Verhalten Absaloms. Er versammelt demnach unzufriedene Männer des Reiches in seinem „Wohnzimmer“ und hört sich die Klagen der Männer an. Sie erzählen ihm alles, was im Reich schiefläuft und hört ihnen schweigend zu. Erst nach und nach beginnt er selbst zu reden und die Versammelten in ihrer Unzufriedenheit zu bestärken und die Revolutionsbewegung voranzutreiben.
    Diese Darstellung des Autors ist eine recht eigenwillige und verfälschende Wiedergabe der biblischen Geschichte. Absalom handelte nach 2. Sam. 15,1-6 von Anfang an nach einem Plan. Die Männer, die zunächst zu ihm kamen, waren keine unzufriedenen Bürger, sondern solche, die einen Rechtsstreit hatten und diesen von König David richten lassen wollten. Der Sohn Davids fing sie am Stadttor ab und nahm sich ihrer Sache persönlich an. Er belog sie außerdem und machte so seinen Vater und König in ihren Augen schlecht. Wenn er nur Richter im Land werden würde, würde alles viel besser laufen! So gewann er die Herzen der Männer von Israel.

    Das Buch endet damit, dass David Jerusalem verlässt, nachdem Absalom sich eigenmächtig zu König ausrufen ließ. König David wird in den letzten Kapiteln des Buches als Mann geschildert, der genau weiß, was sein Sohn plant und ihn trotzdem gewähren lässt. Er unternimmt keinerlei Maßnahmen, um den Aufruhr Absaloms aufzuhalten. Er legt alles in Gottes Hand und unternimmt selbst nichts.
    Warum endet das Buch gerade an dieser Stelle? Vielleicht deshalb, weil der weitere Verlauf der biblischen Geschichte nicht so recht in das Bild passt, welches der Verfasser von David zu malen versucht. David ergreift nämlich bei seiner Flucht unterschiedliche Maßnahmen, um die Pläne Absaloms zu vereiteln. Er sendet sowohl den Priester Zadok zurück in die Stadt (2. Sam. 15,27-28) als auch Husai, seinen Freund und Berater (2. Sam. 15,33-36). Später kommt es dann zwischen dem Heer Davids und Absaloms zur Schlacht, in der die Armee des Aufrührers geschlagen wird. David hat also sehr wohl Schritte unternommen, um den Aufruhr zu stoppen.

    Dem Buch fehlt fast vollständig die vertikale Komponente (Gott-Mensch Beziehung). Die zwischenmenschliche Beziehung wird ausführlich thematisiert, die Beziehung Davids zu seinem Gott spielt kaum eine Rolle (Kapitel 23 bildet eine Ausnahme). Wie war David überhaupt in der Lage sein Leid und alle Gefahren so durchzustehen? Wer befähigte ihn in Zeiten des Hasses und der Verfolgung durch Saul, keinen eigenen Hass und Verbitterung zu entwickeln und mit voller Härte zurückzuschlagen? Gott. In der Gemeinschaft mit Gott fand David immer wieder Trost, dort durfte er in seinen inneren Stürmen zur Ruhe kommen und alles in die Hände seines Hirten legen. Er glaubte, dass Gott ihn durch das Tal der Todesschatten führen würde. Er beschloss sein Vertrauen auf den Herrn zu setzen. Dies ist der Schlüssel für Davids Reaktion auf Saul. Auch heute ist es der Schlüssel, um bei erlebtem Machtmissbrauch nicht in sündige Muster zu verfallen. Jesus Christus ist der große Arzt, der die Wunden heilen und die Verbitterung auflösen kann. Leider wird dieser Gedanke im Buch nur am Rande gestreift.

    Der Vergleich König und Ältester
    Edwards nimmt das Bild des Königs von Israel und überträgt es auf den Ältesten in der neutestamentlichen Gemeinde. Lässt sich solch ein Vergleich ziehen? Nur eingeschränkt. Im Folgenden einige Parallelen und einige Unterschiede, die dies verdeutlichen:

    Parallelen
    - Ein Ältester übernimmt genauso wie ein König Führungsaufgaben.
    - Ein guter König ist an dem Wohl und der guten Entwicklung seines Volkes interessiert. So ist auch ein guter Ältester um das Wohl und eine gute geistliche Entwicklung seiner Herde bemüht.
    - Ein guter König Israels stellte sich unter die Leitung Gottes. Ein guter Ältester stellt sich unter die Leitung seines Erzhirten Jesus Christus.
    - Das Volk Israel sollte sich seinem König unterordnen, Gemeindeglieder sollen sich den Ältesten unterordnen.

    Unterschiede
    - Ein König erlässt Gesetze für sein Land und Volk. Ein Ältester steht unter der Autorität des Wortes Gottes und ist daran gebunden, er darf keine eigenen Gesetze erlassen (1. Pet. 4,11; Kol. 2,20-23).
    - Es können nicht zwei oder mehr Könige ein Land gleichzeitig regieren, es kann nur einen König geben. In einer Gemeinde kann und darf es mehrere Älteste geben. Das NT erwähnt dies an unterschiedlichen Stellen (Apg. 15,2; 20,17; Jak. 5,14).
    - Der König ist ein Herrscher, der Älteste ist ein Hirte (1. Pet. 5,1-4).
    - Ein König kann nicht einfach abgesetzt werden, er ist König auf Lebenszeit. Ein Ältester kann und muss abgesetzt werden, wenn er bspw. Irrlehren verbreitet oder andere Sünden begeht, die Gemeindezucht notwendig machen (1. Tim. 5,20). Ein Ältester kann genauso wie jedes andere Glied der Gemeinde bei Notwendigkeit aus der Gemeinde ausgeschlossen werden.
    - Im NT werden Älteste an keiner Stelle als Könige bezeichnet. Jesus Christus ist der König der Gemeinde Jesu.

    Es ist also schwierig einen König des AT mit einem Ältesten im NT gleichzusetzen. Man kann die Geschichte von Saul, David und Absalom nicht einfach 1:1 auf die Situation in der Gemeinde übertragen. Es gibt deutliche Unterschiede, die beachtet werden müssen. Damit soll nicht gesagt werden, dass diese Begebenheiten nichts über die Beziehung eines Gemeindeglieds zu seinem geistlichen Leiter zu sagen haben, sondern dass dies nur eingeschränkt möglich ist.


    Fazit
    Edwards möchte Hilfe in schweren Zeiten und unter schweren Umständen bieten. Dieses Ziel erreicht er nur eingeschränkt. Das liegt zum einen an der teils verzerrten Darstellung der biblischen Geschichte, zum anderen aber auch an der mangelnden Ausrichtung auf den, bei dem Frieden und Heilung zu finden ist. Trotzdem lassen sich gerade für die zwischenmenschliche Beziehung einige wertvolle Hinweise und Lektionen mitnehmen.
    Bei diesem Buch gilt folgendes biblische Wort mehr denn je: „Prüft alles, das Gute behaltet“ 1.Thess. 5,21
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