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Herzenssache (Buch - Gebunden)

Vom Glück, gebraucht zu werden

5 Sterne

Herzenssache (Buch - Gebunden)

Vom Glück, gebraucht zu werden

5 Sterne

Uschi Glas schreibt über ihre Herzenssache: Gemeinsam mit 1.000 Senioren sorgen sie und ihr Mann Dieter Herrmann im Verein brotZeit dafür, dass Tausende Kinder ein gutes Frühstück bekommen. Und dass sich andere für sie Zeit nehmen. Ein sehr persönliches Buch, das vom Glück, gebraucht zu werden erzählt.

  • Artikel-Nr.: 835083000
  • Verlag: Adeo
835.083
19,99 €
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  • Artikel-Nr.: 835083000
  • Verlag: Adeo

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Uschi Glas ist davon überzeugt: Jeder kann etwas bewirken, ob arm, ob reich, ob jung, ob alt, ob viel begabt oder nicht. Denn jeder kann seinem Nächsten mit Liebe begegnen. Wenn wir mit offenen Augen durch die Welt gehen, entdecken wir, wo wir gebraucht werden.

Uschi Glas und ihr Mann Dieter Hermann haben eine Aufgabe gefunden und angenommen, die sie erfüllt: Sie sorgen mit dem Verein "brotZeit" dafür, dass Tausende von Kindern ein gutes Frühstück bekommen. Und dass sich andere Menschen für sie Zeit nehmen. Mehr als 1.000 Senioren engagieren sich inzwischen in einem bundesweiten Projekt, das ihrem Leben einen neuen Sinn gibt. Und sie merken dabei: Je mehr sie austeilen, desto mehr bekommen sie selbst geschenkt. Denn in ihnen finden nicht nur die Kinder eine "Ersatzoma" oder einen "Ersatzopa" – auch sie finden in ihrem Leben eine neue Erfüllung.

Ein Buch, das einlädt, sich für andere zu engagieren. Denn am Ende zählt nur die Liebe, die wir verschenkt und geteilt haben. Mit vielen persönlichen Fotos der Autorin.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-86334-083-4
  • ISBN 10: 3863340833
  • Auflage: 1. Auflage, 17.03.2016
  • Seitenzahl: 248 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 1.9 cm
  • Gewicht: 450g

  • Mit Schutzumschlag; inkl. 24-seitiger Bildteil

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Gelungener und unterhaltsamer Mix aus der Entstehungsgeschichte zu Brotzeit e.V., den Menschen dahinter und Lebensgeschichten der Autorin - Mut machend und warmherzig geschrieben

    von
    Brotzeit e. V. - Wie aus einer kleinen Sache etwas Großes entstehen kann

    Cover und Aufmachung:
    ------------------------------------
    Auf dem Cover sehen wir eine strahlende Uschi Glas, der Titel ist in passendem Rot (für Liebe und Herzblut) geschrieben. Daran merkt man, dass es ein persönliches Anliegen von ihr ist, allerdings tritt dabei ihr Projekt "Brotzeit e. V.", um das es eigentlich geht, nicht in Erscheinung. Daher finde ich das Bild nicht ganz passend, es vermittelt eher das Gefühl einer reinen Biografie. Das Buch ist ein Hardcover und unter dem äußeren Einband findet man die Unterschrift von Uschi Glas in den Buchdeckel eingestanzt. Dies wirkt hochwertig und edel, sodass man das Buch gerne in die Hand nimmt.

    Inhalt:
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    Die Schauspielerin Uschi Glas berichtet darüber, wie sie zusammen mit ihrem Mann das Projekt "Brotzeit e.V." gestartet hat, das mittlerweile dafür sorgt, dass Tausende Grundschulkinder mit einem guten Frühstück statt Leere im Magen gemeinsam in den Tag starten. Die ehrenamtlichen Helfer, die hierfür Sorge tragen sind allesamt Rentner, die glücklich sind, gebraucht zu werden.
    Uschi Glas berichtet anschaulich von den einzelnen (Rück-)Schritten der Vereinsentstehung. Dabei kommen sowohl die ehrenamtlichen Helfer zu Wort, aber auch kritische Stimmen und recherchierte Fakten werden genannt. Das Ganze wird abgerundet durch Erzählungen, Anekdoten und Fotos aus dem Leben der Autorin, die einen sehr intimen Einblick über den Mensch hinter Brotzeit ermöglichen.

    Mein Eindruck:
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    Da ich Uschi Glas seit Kindheitstagen als Schauspielerin kenne und mag und immer das Gefühl hatte, dass sie eine absolute Powerfrau ist, die immer wieder aufsteht, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Zudem kannte ich das Projekt noch nicht und war sehr neugierig, mehr über ihr Engagement zu erfahren.
    Bereits zu Beginn beschreibt sie sehr authentisch, wie sie im Radio zufällig einen Bericht darüber hört, dass in Deutschland viele Grundschulkinder hungrig zur Schule gehen und dadurch Probleme haben, dem Unterricht zu folgen. Nach dem Bericht denkt sie: "Da müsste man was gegen machen."
    Während viele andere dies auch denken, es aber dabei belassen, packt sie die Sache gleich an. Sie wendet sich persönlich an Schulen, packt Essenskisten zusammen, baut Räume zu Frühstücksräumen um, kümmert sich um Sponsoren u.v.m. So entsteht schließlich "Brotzeit e.V.". Ein mittlerweile sehr erfolgreiches Projekt mit vielen Unterstützern, das immer weiter wächst.

    Imponiert hat mir dabei ihre Art, sich nicht unterkriegen zu lassen, denn "Wenn ich auf Widerstand stoße, passiert es oft, dass ich dann erst recht das mache, wovon ich überzeugt bin." Hinzu kommt die Art, dass sie das was sie macht, richtig machen will. Dies zeigt sich u. a. im gründlichen Recherchieren und sorgfältigen planen der nächsten Schritte. Sie sagt von sich selbst: "Ich nehme die Dinge ernst. Damit meine ich: Sie haben Bedeutung, sie sind mir nicht gleichgültig. Die 'Passt schon'-Haltung mag ja ganz locker daher kommen, aber sie lässt für meine Begriffe Wertschätzung vermissen. Für das, was man selber tut, und auch für das, was andere tun." Das finde ich eine gute und löbliche Einstellung, die heutzutage nicht selbstverständlich ist.

    Zwischen den einzelnen Projektentstehungsschritten schreibt sie immer wieder über die ein oder andere Geschichte aus ihrem Leben. Teilweise nicht direkt mit Brotzeit zusammenhängend, aber für mich waren es wichtige und unterhaltsame Fakten, um mehr hinter die Fassade der Brotzeitgründerin zu blicken. Neben Uschi Glas kommen auch die Menschen zu Wort, ohne die Brotzeit nicht möglich wäre: die vielen ehrenamtlichen Helfer. Sie berichten vom "Glück gebraucht zu werden" und mich haben die vielen menschlichen Schicksale fasziniert, die durch Brotzeit aufeinandergetroffen und so eine positive Wendung erfahren haben. Man merkt beim Lesen immer wieder, dass sie und alle Helfer wirklich das Projekt zu ihrer "Herzenssache" gemacht haben und dazu ermuntern wollen, selber im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu helfen und damit ein Stück weit auch selbst glücklicher zu werden. Denn: "Nicht weil einer reich ist, kann er helfen, sondern: Weil ich helfe, bin ich reich." und "Um dazu beizutragen, dass die Welt ein Stück besser wird, braucht es keine Millionen; eine helfende Hand im richtigen Augenblick - darauf kommt es an, finde ich." Dabei geht das Engagement für den Verein längst über die Frühstücksausgabe hinaus: Mützen stricken für Kinder und Schachunterricht oder Hausaufgabenhilfe sind nur einige Beispiele. Die Vielfalt hat mich hier sehr erstaunt und ermutigt über meine eigenen Helferpotenziale nachzudenken.
    Zum Schluss haben für mich viele Fotos aus dem Berufs- aber auch Privatleben von Uschi Glas sowie über das Brotzeit-Projekt das Gesamtbild abgerundet.

    Fazit:
    ------------------------------------
    Gelungener und unterhaltsamer Mix aus der Entstehungsgeschichte zu Brotzeit e.V., den Menschen dahinter und Lebensgeschichten der Autorin - Mut machend und warmherzig geschrieben
  • 5/5 Sterne

    Jeder kann etwas tun!

    von
    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Herzenssache“ von Uschi Glas lesen.

    Uschi Glas ist mir seit meiner Kindheit als Schauspielerin ein Begriff. Serien wie „Zwei Münchner in Hamburg“, „Tierärztin Christine“ oder „Anna Maria – Eine Frau geht ihren Weg“ haben mich durch meine Kinder- und Jugendzeit und bis ins Erwachsenenalter begleitet. Sie wurde für mich zu einem Sinnbild der starken selbstbewussten Frau, die fast jeder Lebenslage ihren „Mann“ stehen kann.

    Das Uschi Glas neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin in vielen Bereichen ehrenamtlich engagiert ist, war für mich eher eine Randnotiz, die ich sicher irgendwo ein Mal gelesen habe, aber so richtig ins Bewusstsein war das Ganze nicht bei mir vorgedrungen. Deshalb war mir auch nicht wirklich bekannt, dass der Verein „brotZeit“ von Uschi Glas und einigen Mitstreitern, u. a. ihrem Ehemann gegründet worden ist.

    Im Jahr 2009 wurde der Verein „brotZeit“ gegründet. Entstanden ist die Idee als Uschi Glas in einer Radioreportage hört, wie viele Kinder in Deutschland Hunger leiden und hungrig in die Schule gehen.

    In „Herzenssache“ erzählt Uschi Glas von „brotZeit“ und wie aus der Idee eine deutschlandweite Initiative wurde. Daneben gibt die Schauspielerin Einblick in ihr Leben, ihre Kindheit und ihre Erinnerungen.

    „Herzenssache“ ist aber viel mehr als ein Buch über das ehrenamtliche Engagement und Leben von Uschi Glas, es ist zugleich ein leidenschaftliches Plädoyer an jeden Einzelnen von uns, sich für die Gesellschaft in der wir leben, zu engagieren.
    Getreu dem Spruch „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ von Erich Kästner will Uschi Glas uns ermutigen Initiative zu ergreifen, uns zu engagieren. Dabei muss der Beitrag des Einzelnen gar nicht besonders groß oder aufwändig sein, es zählt jede Geste und ist sie noch so klein.

    Mich hat das Buch auf jeden Fall ermutigt mein Vorhaben eines ehrenamtlichen Engagements, dass seit Jahren in meinem Hinterkopf herum geistert, endlich in Angriff zu nehmen und keine Ausrede mehr zählen zu lassen ;-)
  • 4/5 Sterne

    Gelebte Nächstenliebe

    von
    Uschi Glas hat zusammen mit Ihrem Mann Dieter Hermann und weiteren Verbündeten den Verein „brotZeit“ ins Leben gerufen. Der Verein sorgt dafür, dass an mittlerweile 165 Grundschulen die Kinder täglich mit Frühstück versorgt werden, um ihnen einen optimalen Start in den Tag zu ermöglichen. Uschi Glas erzählt, wie es zu diesem Projekt kam und wie es stetig gewachsen ist.

    Erster Eindruck: Mir gefällt das Cover des Schutzumschlages sehr gut, ein schönes Foto von Uschi Glas, ein gut gewählter Titel und eine passende Schriftart. Der rote Einband mit geprägtem Titel und geprägter Unterschrift der Autorin wirkt edel; mir gefallen auch die vielen Fotos.

    Uschi Glas ist mir natürlich als Schauspielerin bekannt und so war ich sehr neugierig, zu erfahren, wie es zu diesem Projekt gekommen ist. Frau Glas wirkt auf mich sehr liebevoll, stark, engagiert und dankbar. Der Auslöser für ihr Projekt war eine Sendung im Radio, wo sie hört, dass täglich 3000 Grundschulkinder in München hungrig in die Schule gehen. Eine beeindruckende Zahl… im negativen Sinne! Diese Sendung hat sie nachhaltig beschäftigt und den Stein ins Rollen gebracht.

    Von der Idee „hier muss ich etwas tun“ bis zum Verein „brotZeit“ gibt es ziemlich viel zu organisieren. Ich bin beeindruckt, wie aus den ersten vier Schulen mit Notfall-Boxen dann so viele Schulen mit Frühstück für 7‘500 Kinder wurde! Dies ist nur machbar, weil etliche Grossspender dahinterstehen, die das Essen liefern, Transporter zur Verfügung stellen, etc. Und jeden Tag stehen sehr viele Senioren früh auf, um an den Schulen das Frühstück zuzubereiten, und um ihnen auch zuzuhören. Es ist sehr schön, dass sich Senioren ehrenamtlich für dieses Projekt einsetzen. Sie empfinden das aber nicht nur als ein „Geben“, sondern erachten es auch als ein „Nehmen“, da sie den Austausch mit anderen – Senioren und Schulkindern – sehr schätzen. Wirklich eine win-win-Situation – was will man mehr?

    „Eine kleine Geste kann oftmals Wunder bewirken und die Tür zu einem ganz anderen Miteinander öffnen.“ (Uschi Glas)

    Das Buch hat mir gut gefallen: Es hat sich flüssig lesen lassen, war ein Mix von Informationen zum Projekt und aus ihrem Privatleben. Auf den letzten paar Seiten wird Bezug auf die Bibel genommen; mich hat erstaunt, dass der Glauben nicht mehr im Vordergrund stand, da das Buch doch aus dem Verlag adeo kommt. Mein Fazit ist: Jeder kann und soll helfen – auch wenn es nur im Kleinen ist.
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