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Im Aufstand (Buch - Paperback)

5 Sterne

Schlesien, 1905. Komtesse Franziska von Wedell wird des noblen Pensionats, in dem sie standesgemäß erzogen werden soll, verwiesen, weil sie gegen die strengen Regeln rebelliert. Nun ...

  • Artikel-Nr.: 176808000
  • Verlag: Boas media e.V.
  • Reihe: Hochwald-Saga
176.808
15,95 €
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Details

  • Artikel-Nr.: 176808000
  • Verlag: Boas media e.V.
  • Reihe: Hochwald-Saga

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Schlesien, 1905. Komtesse Franziska von Wedell wird des noblen Pensionats, in dem sie standesgemäß erzogen werden soll, verwiesen, weil sie gegen die strengen Regeln rebelliert. Nun möchte sie stattdessen einen medizinischen Beruf erlernen, doch ihr Vater, Graf Ferdinand von Wedell, schlägt ihr diesen Wunsch aufgrund seiner starren Adels- und Glaubensprinzipien ab. Es kommt zum Zerwürfnis und Franziska flieht zu ihrer Freundin Julie von Götzen und mit dieser gemeinsam weiter bis nach Deutsch-Ostafrika. Beim dortigen Gouverneur, dem Onkel ihrer Freundin, finden sie jedoch nicht die erhoffte Sicherheit, sondern sie geraten mitten hinein in die Wirren des Maji-Maji-Aufstands ...

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Paperback
  • ISBN: 978-3-942258-08-1
  • ISBN 10: 3942258080
  • Auflage: 1. Auflage, 15.03.2017
  • Seitenzahl: 640 S.
  • Maße: 13.5 x 20.5 x 4.1 cm
  • Gewicht: 623g

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Spannend !!

    von
    "Im Aufstand", der Titel verrät schon etwas um was es geht - und hat im Roman auch gleich doppelte Bedeutung.
    Einmal betrifft es Franzi, Komtess von Wedell, die 19jährige begehrt gegen die strenge, christliche Erziehung ihres Vaters auf und gegen die Beschränkungen im Mädchenpensionat. Ihre Freundin Julie von Götzen ergeht es ähnlich, allerdings ist sie Waise, bei ihr es es neben dem Pensionat die eiskalte Großmutter, der sie schon immer entrinnen wollte.
    So schmieden die beiden einen waghalsigen Plan, lassen sich vom Pensionat rauswerfen und machen sich auf nach Deutsch-Ostafrika. Sie wollen zu Julies Onkel Graf von Götzen, der in Daressalam Gouverneuer ist. Schon auf dem Hinweg gibt es so manches Schlamassel, in das sie hinein geraten und endlich angekommen geraten sie in den Maji-Maji-Aufstand.

    Der vorliegende Band ist der vierte Teil der "Hochwald-Saga", doch er ist in sich abgeschlossen und kann - wie von mir - ohne Vorkenntnisse der ersten Bände gelesen werden.
    Die Hochwald Saga erzählt die Geschichte einer schlesischen Familie über mehrere Generationen hinweg von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis ca. 1920. Teil V und VI sind noch nicht erschienen.

    Dem Autor Michael Meinert ist es wichtig, dass nicht nur Spannung, sondern auch der christliche Glaube eine wichtige Rolle in seinen Romanen spielt. Dazu gehört auch, dass einige Glaubensthemen im Buch von den Protagonisten diskutiert werden und ein roter Faden sich durch das ganze Buch zieht, bei dem es um den Weg zum Glauben geht. Hier ist es im Generationenkonflikt die Tochter, die - im Gegensatz zu Vater, Großmutter und Bruder - Gott und den Glauben ablehnt. Und je mehr der Vater versucht sie mit Strenge zu überzeugen, desto stärker wird ihr Widerstand. Und je mehr Franzi vehement den Glauben dem Rücken kehrt, desto größer wird die Gefahr, in die sie sich begibt.

    Das Buch konnte mich mit seiner Mixtur aus Spannungs- und Historienroman und christlicher Botschaft überzeugen. Den geschilderten Maji-Maji-Aufstand in Deutsch-Ostafrika hat es wirklich gegeben und viele Begebenheiten, Persönlichkeiten etc. von damals tauchen im Roman auf. Auch die Kämpfe, die im Roman geschildert werden, haben statt gefunden.
    Die Spannungskurve fängt schon nach ein paar Kapiteln an und steigert sich unaufhörlich. Gegen Ende gibt es einen packenden und mitreissenden Show-Down, bei dem alle Register der Erzählkunst gezogen werden.
    Herausheben möchte dabei ich den füssigen Romanstil, der abwechslungsreich ist und mich mit den vielen interessanten und gut beschriebenen Dialogen sehr gut unterhalten hat.

    Gelungen ist dem Autor vor allem die Entwicklung der Hauptpersonen realistisch darzustellen. Die rebellischen Mädchen Franzi und Julie, der belehrende Vater und auch Graf Moritz von Schenk, der in Franzi verliebt ist, sie alle gehen eine schweren Weg. Diesen Weg so darzustellen, dass er nicht übertrieben, nicht unglaubwürdig beim Leser ankommt, das ist eine Kunst, die dem Autor gelungen ist.

    Die Geschichte wird auf über 634 Seiten erzählt, die sich schnell lesen lassen. Viele Details runden den Roman ab. So gibt es ein ausführliches Vorwort, welches einem schon Lust auf das Buch macht, viele Extras, wie eine Karte, eine Tabelle mit Mannschaftsrängen, eine Übersetzung der verwendeten Suahei-Worte und ein Nachwort, bei dem der Autor unter anderem auch die historischen Tatsachen erklärt und aufklärt, was dichterische Freiheit war.

    Mir hat das Buch einige vergnügliche und spannende Lesestunden beschert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Hochwald-Saga (und auf die ersten Bände).
  • 5/5 Sterne

    Abenteuer in Ostafrika

    von
    "Im Aufstand" ist ein spannender christlicher Roman, der sich sehr intensiv mit Glaubensfragen auseinandersetzt. Die Protagonistin, Franzi, kann Christen einfach nicht ausstehen. Sie rebelliert gegen Regeln, Belehrungen und Zwänge. Im Jahre 1905, in dem die Geschichte spielt, ist es für ein junges Mädchen natürlich nicht so einfach, sich gegen Standes- und Rollendenken durchzusetzen. Deshalb flieht Franzi schließlich auch mit ihrer Freundin Julie nach Afrika. Dort sind sie auf sich allein gestellt und schlittern von einem Unglück ins nächste. Immer muss Franzi sich die Frage stellen, warum Gott das zulässt: Kriege, Unglücke, Ungerechtigkeiten. Erst, als es fast zu spät ist, erhält Franzi eine Antwort auf ihre Fragen.

    Mir hat das Buch trotz ein, zwei kleiner Kritikpunkte unheimlich gut gefallen. Franzi ist zunächst wirklich unausstehlich, ich habe mich richtig über sie geärgert. Doch die ganzen liebenswürdigen Nebenfiguren bilden einen guten Ausgleich, und ich musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Spannung in diesem Buch ist sehr hoch. Immer wenn ich dachte, jetzt haben sie es geschafft, passierte ein neues Unglück. Auch die Kämpfe während des Aufstands waren nervenaufreibend, und die Hauptfiguren müssen viel ertragen. Ich habe sehr mit ihnen mitgelitten.
    Begeistert hat mich auch der historische Hintergrund des besetzten Ostafrika und die vielen kleinen Details, die der Autor darüber in die Geschichte mit einfließen lässt. Man spürt Seite für Seite, wie viel Arbeit und Recherche in diesem Werk steckt. Trotz der über 600 Seiten wurde es nie langweilig.

    Mir hat es auch besonders gut gefallen, dass der christliche Glaube hier klar im Vordergrund steht, und nicht nur eine unterschwellige Rolle spielt wie in vielen anderen Büchern aus christlichen Verlagen. Dieses Buch ist zwar der vierte Teil der Hochwald-Saga, aber obwohl ich die Vorgängerbände nicht kannte, kam ich gut in die Geschichte hinein und mir hat nichts gefehlt. Ich kann es absolut jedem empfehlen, der christliche Romane mag und eine aufregende Zeitreise ins Jahr 1905 erleben möchte.
  • 5/5 Sterne

    Dieses Buch kann man einfach nicht mehr aus der Hand legen

    von
    Schlesien, 1905: Komtesse Franziska von Wedell wird aus dem strengen Internat verwiesen, weil sie gegen diverse Regeln verstoßen hat. Ihre Freundin Julie von Götzen schließt sich ihr kurzerhand an und sie wollen nach Deutsch-Ostafrika um dort zu leben, Franzi möchte einen medizinischen Beruf erlernen, um den Verwundeten helfen zu können. Ihr Vater hatte ihr diesen Wunsch verweigert, weil es nicht ihrem Stand entspräche und auch seine strengen Glaubensregeln lassen dies nicht zu. Also machen sich die Freundinnen selbst auf den Weg nach Daressalam. Hilfe erhoffen sie sich von Julies Onkel, dem Gouvaneur von Deutsch-Ostafrika, aber der weigert sich und will beide nach Deutschland zurück schicken. Doch beide sind sehr dickköpfig und geraten mitten in den Maji-Maji-Aufstand...

    Ich muss zugeben, das Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Es brauchte für mich über 100 Seiten, bis ich von der Handlung gefangen war. Bei einem über 600 Seiten Wälzer ist das aber durchaus noch im Rahmen. Ab Seite 300 allerdings hatte mich das Buch so gepackt, dass ich es fast in einem Rutsch inhaliert habe. Ich musste nur eine kurze Schlafpause einlegen und habe mich dann gleich wieder drauf gestürzt und konnte das Buch erst wieder weglegen als ich es mit einem Seufzer beendet hatte. Der Autor überrascht den Leser mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und obwohl man glaubt, das Ende doch zu erahnen, gibt es noch mal eine Handlungsänderung. Vor allem in der Mitte gibt es eine Ereignis, was dem Leser den Atem stocken lässt. "Ehrlich?" dachte ich, "das kann doch nicht wahr sein." Der Schreibstil ist sehr angenehm, so dass man flüssig lesen kann, die Dialoge sind der damaligen Zeit angepasst. Man merkt, dass der Autor sehr gründlich recherchiert hat um die damalige Lebensart, vor allem in Afrika, so real wie möglich darzustellen. An der ein oder anderen Stelle dachte ich zwar, dass die Dramatik doch etwas übertrieben ist – was sollte den Freundinnen denn noch alles zustoßen? Aber am Ende fügte sich fast alles zu einem Ganzen zusammen. Nur ein Handlungsstrang, der am Ende nicht weitergeführt wurde, hätte weggelassen werden können, vielleicht taucht er ja im nächsten Teil wieder auf. Das wäre dann interessant.

    Franzi hat mich allerdings vor allem am Anfang doch sehr genervt. Ihre Christenphobie ging mir mit der Zeit auf die Nerven. Doch sehr plausibel wird der Glaube vor allem von den männlichen Protagonisten (deren Namen ich aus Spoilergründen nicht erwähnen möchte) ausgelebt und bestimmt auch ihr tägliches Handeln. Im Gebet finden sie Halt und können so auch den Mädchen ein Vorbild sein. Die Wandlung vor allem von Franzi hat mir sehr gut gefallen und war auch glaubhaft, wenn sie auch an manchen Stellen ganz schön kratzbürstig war. Es gibt auch keine überstürzten Bekehrungen – versprochen.

    Ein sehr rasanter Schmöker mit Tiefgang, der nach dem Einlesen so spannend ist, dass man ihn nicht mehr weglegen kann. Endlich wieder ein Roman, der auch den Glauben nicht zu kurz kommen lässt und sehr zum nachdenken anregt. Man muss sich nur im klaren sein, dass man das Buch erst aus der Hand legt, wenn man fertig ist. Deshalb sollte man erst mit dem Lesen beginnen, wenn man weiß, dass man etwas Lesezeit hat. Meine Leseempfehlung für ein besonderes historisches Buch!
  • 5/5 Sterne

    Absolut lesenwert!

    von
    Schon als ich vom Erscheinen dieses Buches las, fieberte ich diesem entgegen. Es ist interessant zu lesen, wie es mit dieser Familie weitergeht.
    Die angesprochenen Problemfelder sind heute genauso relevant wie seinerzeit. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass der tiefe Glaube ein zentrales Thema dieses Romans ist. Es schildert genau die Schwierigkeiten, die man bei der Bezeugung seines Glaubens hat, wenn man ihn anderen, die nicht glauben, mitteilen will. Man merkt, dass man hier immer an seine Grenzen stößt, weil die Wiedergeburt nur durch den Heiligen Geist geschehen kann. Auch das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, ist ein immer währendes Thema - wer weiß das nicht? Eltern wollen ja in der Regel das Beste für ihre Kinder; aber können diese das auch so sehen bzw. erkennen? Wohl nicht immer. Die Frage, ob man als Eltern zu hart oder evtl. zu weich sein könnte, beschäftigt wohl alle Eltern.
    Was mir besondern an Michael Meinerts Romanen gefällt, ist das ausgesprochen gute Deutsch bis in die Grammatik hinein. Das macht das Lesen seiner Romane zum reinsten Vergnügen. Daher kann ich seine Romane - und nicht nur diesen neuen - aufs Wärmste empfehlen!
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