Jesus ist die einzige Hoffnung für dich. Steht sogar in meiner Stasi-Akte.

Die DDR, unsere Knast-WG und ich

(Buch - Gebunden)

Schon als Kind erlebt Jürgen Schönnagel die Repressionen des Staates DDR, weil er zu viele Kinder in die Kirche schleppt. Als Jugendlicher verabschiedet er sich wegen des Vorbildes der Christen vom Glauben. Über den Umweg der politischen Haft und den zunehmenden Auswirkungen seiner Alkoholabhängigkeit findet er auf einer christlichen Veranstaltung Jesus. Neben der Befreiung von der Sucht findet er seinen Sinn im Leben und seine Berufung. Er engagiert sich in der Suchtkrankenhilfe des Blauen Kreuzes und gründet u.a. in der JVA Brandenburg a.d.H. eine deutschlandweit einzigartige Wohngemeinschaft für Gefangene, die unter Drogeneinfluss Straftaten begingen und sich nach echter Veränderung sehnen. Sogar mitten im Knast wird eine Taufe organisiert …

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Details

    • Erscheinungstermin:
      29.08.2025
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      396292000
    • ISBN:
      9783775162920
    • Sachgebiet:
      Biographien
    • Seitenzahl:
      304 S.
    • Hinweise:
      Mit 8-seitigem Bildteil
    • Maße:
      13,5 x 21,5 x 2,5 cm
    • Gewicht:
      458g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
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  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Hänssler
    in der SCM Verlagsgruppe GmbH
    Max-Eyth-Str. 41
    71088 Holzgerlingen
    DEUTSCHLAND
    info@scm-verlagsgruppe.de

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Mutmachender Lebensbericht

    Alkoholiker – wohl jeder ist schon einem begegnet. Wie reagiert man? Geht man schnell weiter, schaut beschämt weg? Selbst schuld? Er muss ja nur aufhören zu trinken?

    Nun, ganz so einfach ist es nicht. Ich bin froh, dass ich das Buch von Jürgen Schönnagel lesen durfte. Er ist Alkoholiker, trinkt nicht regelmäßig aber wenn, dann quasi bis zur Besinnungslosigkeit. Es dauert eine Weile bis er begreift, dass er Hilfe braucht.

    Er wächst in der DDR auf, geht regelmäßig zur Sonntagsschule, erlebt aber auch staatliche Repressalien und verliert in der Jugendzeit seinen Glauben. Sein Elternhaus ist ihm in der Kindheit keine Hilfe.

    Irgendwann ist der Alkohol so wichtig in seinem Leben, dass er ohne ihn nicht mehr auskommt. Er gerät in politische Haft. Doch dann führt ihn eine Begegnung mit Jesus zurück zum Glauben.

    Was danach kommt – darüber kann man nur staunen. Er sieht seinen Platz weiter bei den „Ausgestoßenen“, er wird Ansprechpartner und Helfer für Alkoholiker, auch wenn er dabei viel Gegenwind aus seiner Gemeinde erfährt. Er baut nach und nach mit die AGAS-Arbeit auf, die sich nach der Wende dem „Blauen Kreuz“ anschließt.

    Diese Arbeit wird ihn sein Leben lang begleiten.

    Dieses Buch hält einem bildlich vor Augen, was Gott aus einem Leben machen kann, wenn man ihn nur lässt.

    Mir hat auch gut gefallen, dass den Lesern alles erklärt wird. Was ist z.B. ein Jugendwerkhof, was war der Prager Frühling, wie war die Situation der Christen in der DDR – all das würde Fragen aufwerfen, die Antworten vermitteln ein gutes Hintergrundwissen.

    Das Buch ist absolut lesenswert – ein Lebensbericht der Mut macht, Gott das Ruder im Leben zu überlassen.
  • 5/5 Sterne

    Mitreißend und ehrlich

    Wer gerne (christliche) Biografien liest, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.
    Jürgen Schönnagel erzählt von seinem Leben in der DDR, wo er durch Höhen und Tiefen geht.

    Das Buch ist mitreißend, humorvoll, emotional und vor allem ehrlich!
    Ich fand es besonders spannend Einblicke in die DDR zu bekommen und auch in die Suchtarbeit. Das sind meiner Meinung nach zwei Themen, über die man nicht immer so viel hört.

    Es ist inspirierend, wie Schönnagel schon früh Gottes Berufung spürt und doch herausfinden muss, wo sein Platz ist. Dinge laufen nicht immer glatt, aber in der Biografie wird klar: Gott versorgt.

    Was mir ebenfalls gut gefallen hat ist, dass Schönnangel in seiner Biografie Abschnitte eingebettet hat, die Konstrukte oder Begriffe erklären.
    So werden Schlagwörter wie „Kaderakte“ oder „Jugendweihe“ erklärt, was dabei hilft Dinge besser nachzuvollziehen.

    Im ersten Drittel des Buches war es an ein paar Stellen schwierig für mich Schönnagels Alter nachzuvollziehen. Insbesondere zu seiner Kindheit hätte ich mir gewünscht, dass er öfter sein Alter erwähnt. Das wurde aber im Laufe des Buches immer besser und leichter nachzuvollziehen.

    Es ist eine absolute Leseempfehlung.
  • 5/5 Sterne

    Authentisch und ermutigend

    Dieses Buch ist eine sehr bereichernde Lebensgeschichte, die den Leser von der ersten Seite an mitnimmt. Offen und ehrlich erzählt, zeigt sie, wie mutige Schritte im Vertrauen auf Gott zu echter Veränderung führen. Besonders eindrücklich wird deutlich, wie Jesus wahre Freiheit schenkt – nicht oberflächlich, sondern tief im Herzen.
    Trotz teils harter und herausfordernder Themen ist das Buch mit viel Humor geschrieben. Gerade diese Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit macht die Geschichte so nahbar und authentisch. Man fühlt sich ermutigt und immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Ein inspirierendes Buch, das Hoffnung schenkt, zum Nachdenken anregt und Mut macht, eigene Glaubensschritte zu gehen.
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