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Wenn der Hoffnung Flügel wachsen (Buch - Paperback)

Roman

4.5 Sterne

Wenn der Hoffnung Flügel wachsen (Buch - Paperback)

Roman

4.5 Sterne

Nach einem aufregenden Jahr im kanadischen Wilden Westen kehrt Beth Thatcher zu ihrer wohlhabenden Familie zurück. Kaum ist sie angekommen, bricht die Familie zu einer luxuriösen ...

  • Artikel-Nr.: 817103000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
  • Originaltitel: Where Trust Lies
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Details

  • Artikel-Nr.: 817103000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
  • Originaltitel: Where Trust Lies

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Nach einem aufregenden Jahr im kanadischen Wilden Westen kehrt Beth Thatcher zu ihrer wohlhabenden Familie zurück. Kaum ist sie angekommen, bricht die Familie zu einer luxuriösen Dampfschiff-Kreuzfahrt entlang der Ostküste auf. Schnell wird Beth klar, dass sie sich stärker verändert hat, als sie dachte – aber auch, dass der Lebensstil ihrer Familie durchaus seine Reize hat.

Auch die Trennung von Jarrick, dem Mountie, der ihr Herz gestohlen hat, fällt ihr schwer. Doch ist sie wirklich bereit, ganz mit ihm in den Westen zu ziehen – und damit ihre Familie und allen Komfort für immer hinter sich zu lassen? Während Beth noch mit der Entscheidung ringt, passiert etwas, das alles infrage stellt ...

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Paperback
  • ISBN: 978-3-9573410-3-7
  • ISBN 10: 3957341035
  • Auflage: 1. Auflage, 25.02.2016
  • Seitenzahl: 320 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2.6 cm
  • Gewicht: 436g

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    WUNDERSCHÖN!

    von
    Alles im Leben hat seinen Preis. Oft bedeutet die Entscheidung, in eine bestimmte Richtung voranzugehen, dass man gezwungen ist, anderes loszulassen, darunter auch die Menschen, die einem am Herzen liegen.“ (William Thatcher)

    Janette Oke, die „Grande Dame“ der christlichen Siedler-Romane hat den Nachfolgeband von „Aufbruch ins Ungewisse“ gemeinsam mit ihrer Tochter Laurel Oke Logan geschrieben. Auf den ersten Buchseiten wird dem Leser ein kleiner Überblick über die handelnden Figuren und deren Funktionen gegeben – eine wertvolle Orientierungshilfe, die ich mir im Grunde für jedes Buch wünschen würde.

    Im vorliegenden Buch „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ kehrt Elizabeth Thatcher nach ihrem ersten Unterrichtsjahr als Lehrerin in der Kleinstadt Coal Valley für die Zeit der Sommerferien zu ihrer Familie nach Toronto zurück. Diese konfrontiert sie mit einer als Überraschung geplanten sechswöchigen Kreuzfahrt entlang der Ostküste, die Priscilla Thatcher gemeinsam mit ihren Töchtern Elizabeth, Margret und Julie unternehmen soll. Hierbei werden die Damen des Hauses Thatcher von Priscillas engster Freundin Edith Montclair und deren Tochter Victoria sowie zwei Bediensteten begleitet. Als Reisebegleiter sorgt William Thatchers Freund Emile Laurent für die Sicherheit der Reisegesellschaft, eine Aufgabe, die der sympathische ältere Herr sehr ernst nimmt.

    Janette Oke beschreibt auf weit über 300 Buchseiten die Vorbereitungen und den Verlauf dieser Reise, bedient sich hierbei exzellent ausgearbeiteter handelnder Personen und besticht mit ihrem unvergleichlich schönen Schreibstil. Die gewählte Ausdrucksweise, die detaillierten und teilweise liebevollen Beschreibungen von Situationen und Landschaften und nicht zuletzt die Tatsache, dass der Glaube an Gott eine bedeutende Rolle spielt, tragen dazu bei, Janette Oke zu einer meiner favorisierten Autorinnen zu zählen. Obgleich ein Großteil der Handlungen ein gemächliches Tempo vorlegt, habe ich diese Lektüre aufgrund der bereits erwähnten Vorzüge des Schreibstils über alle Maßen genossen. Man erfährt zudem auch einiges über die Lebensart der Angehörigen der wohlhabenden Bevölkerungsschicht, wobei durch die vergleichenden Gedanken der Protagonistin Elizabeth Thatcher die Belanglosigkeit mancher „Sorgen“ im Vergleich zu deren Erfahrungen im armen Bergarbeiterort Coal Valley verdeutlicht werden. Man erfährt durch die drei Thatcher-Schwestern zudem einiges über die strenge Etikette, der die jungen Damen der höheren Gesellschaft unterlagen, sowohl was deren Erziehung, deren Auftreten in der Öffentlichkeit, deren Bildung, der Kleiderwahl, aber auch wichtigen Dingen wie der Wahl des zukünftigen Ehemannes betraf.

    Im letzten Drittel des Buches erhöht sich dann der Spannungsaufbau durch einen eingebauten Kriminalfall, der bis zur letzten Seite für einige Aufregung bei den Thatchers sorgt.

    Ich bedauerte lediglich, dass der sich anbahnenden zarten Liebesbeziehung zwischen Elizabeth Thatcher und „ihrem Mountie“ Jarrick Thornton äußerst wenig Raum gegeben wurde und sich die Kontakte der beiden lediglich auf Briefe, Telefonate und einen kurzen Auftritt Jacks beschränkte. Eine Tatsache, die den Lesegenuss zwar keinesfalls zu schmälern vermochte, die jedoch meine Erwartungshaltung auf den nächsten Band umso mehr steigerte.

    Wie auch beim ersten Band ist dem Verlag auch hier die Gestaltung des Buchcovers vortrefflich gelungen. Die sehr authentisch dargestellte Protagonistin Elizabeth Thatcher wird der Beschreibung im Roman voll und ganz gerecht, sowohl ihre Haarfarbe und die Angewohnheit, ihr Haar stets aufgesteckt zu tragen, als auch ihre Kleidung hätte nicht treffender abgebildet werden können. Die elegante junge Frau steht an der Reling eines Kreuzfahrtschiffes, das Gesicht dem Betrachter halb zugewandt, während im Hintergrund ein majestätisches Herrenhaus und ein in warmen Farbtönen gestalteter Himmel zu sehen ist. Allein die Optik verleitet bereits dazu, dieses Buch zur Hand zu nehmen…

    Fazit: „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist ein Roman einer meiner Lieblingsautorinnen, den ich kaum zur Seite legen konnte und der mir ausnehmend gut gefallen hat. Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der ein Faible für Siedler-Romane hat und für den christliche Werte in einem Buch von maßgeblicher Bedeutung sind.
  • 4/5 Sterne

    Wenn der Hoffnung Flügel wachsen

    von
    Kaum ist die junge Lehrerin Beth Thatcher nach einem Jahr im kanadischen Westen wieder in den Kreis ihrer Familie zurückgekehrt, steht auch schon die nächste Reise an: ein luxuriöse Kreuzfahrt entlang der Ostküste soll Abwechslung in den Alltag der Thatcher-Frauen bringen…

    „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist die Fortsetzung zu „Aufbruch ins Ungewisse“ und schließt nahtlos an den ersten Band an. Für das Verständnis dieser Geschichte ist das Wissen um die Ereignisse aus dem ersten Teil allerdings nicht unbedingt vonnöten, da in diesem Band sowohl Beths Tätigkeit als Lehrerin als auch ihre Beziehung zu dem Mountie Jarrick Thornton nur im Hintergrund eine Rolle spielen.

    In „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ steht neben der Reise und den zahlreichen Ausflügen vor allen Dingen das Miteinander der Thatchers und ihr Vertrauen zueinander, zu ihren Mitmenschen und zu Gott im Mittelpunkt.

    Priscilla Thatcher sorgt sich sehr um das Wohlergehen ihrer Töchter. Mehr noch, sie ist eine Mutter, die nicht loslassen kann und kein Vertrauen in die Fähigkeiten und Entscheidungen ihrer erwachsenen Töchter hat. Die jungen Frauen reagieren ganz unterschiedlich auf die übertriebene Fürsorge.
    Margret leidet darunter, sie ihren Sohn nicht so erziehen darf, wie sie es für richtig hält, sondern alles in die Hände des von ihrer Mutter favorisierten Kindermädchens geben muss. Margret fehlt es leider an genügend Selbstverrauen, um sich zu behaupten.
    Beth weiß, dass ihre Mutter es nur gut meint. Sie versucht, die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen und fügt sich. Ich hatte den Eindruck, dass Beth in dieser Geschichte im Gegensatz zum ersten Band viel gehemmter agiert und das in Coal Valley gewonnene Selbstvertrauen wieder verloren hat.
    Julie hingegen wehrt sich gegen die schützende Hand ihrer Mutter. Sie ist aufmüpfig und ungestüm und dabei leider Fremden gegenüber viel zu vertrauensselig – ein Umstand, der ihr zum Verhängnis werden soll.

    „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ hat mir gut gefallen, auch wenn die Handlung in sehr ruhigen Bahnen verläuft und erst in letzten Drittel etwas mehr Schwung und Spannung ins Geschehen kommt.
  • 4/5 Sterne

    Ein typischer Zwischenband

    von
    Beth Thatcher ist nach ihrem Jahr in Coal Valley zur ihren Eltern und ihren zwei Schwestern zurückgekehrt. Ihr bleibt kaum Zeit zum auspacken, da geht es mit ihrer Mutter und den Schwestern schon wieder auf große Kreuzfahrt. Den ganzen Luxus hat sie in Kanadas Wildem Westen nicht vermisst, dennoch merkt sie, wie angenehm das Leben mit Geld ist. Soll sie trotzdem endgültig zurück gehen nach Coal Valley um dort zu als Lehrerin zu arbeiten und an Jarricks Seite zu sein? Auch ihre Mutter ist nicht begeistert von Jarrick. Obwohl sie ihn nicht kennt, missfällt ihr, dass er nicht aus reichem Hause ist. Noch während sie überlegt, was das richtige ist, passiert etwas, was alle ihre Gedanken in den Schatten stellt...

    „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist der zweite Teil einer Reihe, man sollte bereits „Aufbruch ins Ungewisse“ gelesen haben, um dem Buch folgen zu können. Wie bei allen Büchern von Janette Oke, liest es sich locker und leicht, dennoch fehlt dem Buch das gewisse Etwas, damit man beim Lesen dran bleibt. In der Mitte gibt es einige ziemliche Längen, in denen nur wenig passiert und man immer auf das im Klappentext erwähnte Ereignis wartet, was aber erst relativ spät stattfindet. Das letzte Drittel ist dann wieder sehr spannend in gewohnter Oke-Manier. Man mag dem Buch die Längen verzeihen, da es ein Zwischenband ist, ich hoffe darauf, dass der dritte Band wieder spannender wird. Die Liebesgeschichte zwischen Jarrick und Beth tritt in diesem Buch etwas in den Hintergrund, da hier hauptsächlich die Geschichte rund um die Kreuzfahrt erzählt wird. Gut dargestellt wird hier allerdings, wie langweilig das Leben der Reichen war – essen, shoppen, die Welt bereisen. Aber richtige Abenteuer haben sie nicht erlebt. Sie konnten sich zwar Vieles kaufen, aber das macht nicht auf Dauer glücklich.

    Was ich als interessierter Leser schade fand, dass es keinerlei Zeitangabe zu finden ist. Man erahnt zwar anhand der Mode und der Technik, wann es spielt, weiß es aber nicht genau. Das ist mir aber bereits im ersten Band schon aufgefallen und wurde hier konsequent weitergeführt.

    Ein Lichtblick im Buch ist der christliche Bezug. Es wird viel gebetet, sogar in einer brenzligen Situation wird zuerst einmal zu Gott gebetet. Das hat mir wirklich gut gefallen und ist auch typisch für die Bücher der Autorin.

    Für den Fortlauf der Geschichte ist das Buch wichtig, wer also den ersten Band gelesen hat und wissen will, wie es weitergeht, der sollte das Buch nicht verpassen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit Jarrick und Beth weitergeht.
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