Das Tor nach Zion (5) (Buch - Paperback)

5 Sterne

Das Tor nach Zion (5) (Buch - Paperback)

Jerusalem, April 1948: Der Countdown läuft: Fünf Länder haben ein Interesse daran, Palästina nach dem Abzug der Briten unter sich aufzuteilen. Unter Hochdruck bemühen sich David ...

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Jerusalem, April 1948: Der Countdown läuft: Fünf Länder haben ein Interesse daran, Palästina nach dem Abzug der Briten unter sich aufzuteilen. Unter Hochdruck bemühen sich David Ben-Gurion und Golda Meir um eine diplomatische Lösung. Derweil rüstet sich die jüdische Untergrundarmee Haganah für den bevorstehenden Angriff. Aber wird es Mosche gelingen, seine Leute mit den notwendigen Waffen zu versorgen?

David und Ellie müssen nach Abschluss ihrer Geheimmission in Europa untertauchen. Wie lange wird es dauern, bis man sie mit ihrer Tat in Verbindung bringt? Werden sie es schaffen, rechtzeitig in Palästina zu sein, um die junge Nation Israel im Kampf um ihre Existenz zu unterstützen?

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783963623448
  • Auflage: 17.08.2023
  • Seitenzahl: 592 S.
  • Maße: 13,5 x 20,5 x 4,1 cm
  • Gewicht: 667g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Erzählungen/Romane
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  • 5/5 Sterne

    Beeindruckender Abschluss

    von
    „...Keinerlei Kontakt! Denn ganz Italien wird inzwischen nach der Gruppe fahnden, die den Hafen von Bali in die Luft gesprengt hat. Im Laufe des Vormittags wird man nicht mal bis auf zehn Kilometer an sie herankommen, ohne sich in Gefahr zu begeben...“

    Mitglieder des Mossad diskutieren das weitere Vorgehen, nachdem die Waffentransporte an die Araber unterbunden wurden. Leider geschah das viel zu auffällig.
    Der Autor hat einen fesselnden Abschluss seiner Chroniken geschrieben. Der fünfte Band schließt zeitnah an den Vorgänger an. Der Schriftstil ist ausgereift. Er bringt die unterschiedlichen Themen gekonnt zum Tragen.
    Während David und Ellie in Europa eine sichere Unterkunft brauchen, rückt in Palästina der Tag, an dem die Engländer abziehen werden, immer näher. Was aber wird dann aus den Juden? Wird es gelingen, einen eigenen Staat auszurufen?
    Beeindruckend finde ich immer wieder die Gedanken von Mosche. Der jüdische Professor für Archäologie legt den Finger gekonnt in die Wunde.

    „...Christen, Moslems und Juden hatten Schulter an Schulter im Staube Palästinas gearbeitet, um eine gemeinsame Vergangenheit freizulegen. […] Sie waren Mosches Freunde, seine Brüder, gewesen. - Und nun waren sie seine Feinde...“

    Das liegt allerdings nicht nur an dem Fanatismus von Haj Amin Husseini und seinen Großmachtstreben. Besonders Großbritannien hat sich mit seiner Politik im Nahen Osten nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
    Während die UNO weiter über den Status von Jerusalem diskutiert, sterben Menschen in Palästina – und zwar auf beiden Seiten.
    Die Handlung zeichnet sich durch ihren hohen Spannungsbogen aus. Für mich aber waren auch die Szenen besonders fesselnd, wo es um weltpolitische Zusammenhänge ging. Da wären zum einen die Interessen der Arabischen Liga.

    „...Haj Amin war sich genau darüber im Klaren, dass die Führer der arabischen Länder in ihm eine lästige Bürde sahen und dass sie nur auf den Rückzug der Briten warteten, um Palästina endlich unter sich aufteilen zu können...“

    Gut herausgearbeitet wird die Rolle und die Einstellung von König Abdullah von Transjordanien. Einerseits hasst er Haj Amin, andererseits muss er geschickt lavieren, um in der arabischen Liga nicht als Verräter zu gelten. Militärisch ist er von Großbritannien gut ausgerüstet worden. Seine Armee besteht aus ausbildeten Soldaten, Haj Amins aus aufgehetzten Bauern.
    Wir schreiben das Jahr 1948. Aus den Partnern gegen Hitler wurden mittlerweile Feinde. Gerade die USA will den Nahen Osten nicht den Russen überlassen. Das beeinflusst das Verhalten von Truman. Dabei kommt es allerdings zu Streitigkeiten mit Großbritannien. Das wiederum ist auf amerikanische Finanzhilfe angewiesen. Ich kann es auch anders ausdrücken: Israel und Palästina werden zu Spielbällen der Großmächte. Dies wird im Buch sehr deutlich.
    Die Geschichte endet mit der Gründung von Israel, bevor der Epilog einen kurzen Ausblick bis 1967 gibt.
    Persönlich beeindruckt mich die Entwicklung von Rahel am meisten. Die junge Frau hat gelernt, zu vergeben und zu verzeihen. Und sie zeigt selbst Mosche, wie weit Feindesliebe gehen kann. Sie sieht den verletzten Mensch, nicht den Feind. Und sie vertraut, wo Mosche nur Gefahren sieht.
    Eine inhaltsreiches Nachwort schließt das Buch ab.
    Der Roman hat mir ausgezeichnet gefallen. Er deckt historische Zusammenhänge auf, die bis heute nachwirken. Gleiches gilt für die folgende Worte von Mosche, die jetzt wieder hochaktuell sind.

    „...Wir waren einmal Freunde und lebten friedlich miteinander. Aber das gehört wohl endlich der Vergangenheit an. Heute scheint es, als sei kein Friede mehr möglich...“
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