Die wundervolle Miss Winthrop (Buch - Paperback)

5 Sterne

Als ihr Vater stirbt, ringt Miss Winthrop sehr damit, ihre neuen Lebensumstände in einem kleinen Landhaus mit ihrer verbitterten Mutter anzunehmen. Dann taucht auch noch der Mann auf, der für ihr zerbrochenes Herz verantwortlich ist ...
Ein Roman über Schmerz, Hoffnung, Heilung und Liebe.

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Details

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Ein Roman über Heimat, Verlust und Wiedergewinn. Und die große Liebe.
Als ihr Vater stirbt, ringt Miss Winthrop sehr damit, ihre neuen Lebensumstände in einem kleinen Landhaus mit ihrer verbitterten Mutter anzunehmen. Dann taucht auch noch der Mann auf, der für ihr zerbrochenes Herz verantwortlich ist, und übernimmt den ehemaligen Landsitz der Familie. Doch als sie herausfindet, was damals geschehen ist, wird plötzlich alles anders. Kann sie ihren Schmerz überwinden und einen Neubeginn wagen?

 

Stimmen zum Produkt
  • 5 5
    »Carolyn Miller schafft es immer wieder, mein Herz mit ihren fesselnden Regency-Romanen zu bewegen, so auch wieder mit Die wundervolle Miss Winthrop. Diese entzückende Geschichte besitzt genau die richtige Mischung aus Familiendrama, Glauben und Romantik. Leserinnen und Leser, die nach einer historischen Romanze im Sinne von Jane Austen und Georgette Heyer suchen, werden Die wundervolle Miss Winthrop lieben.« Carrie Turansky, Bestsellerautorin

    »Die Dialoge und Unterhaltungen sind einfach herrlich! ... Das ist ein echter Jane-Austen-Roman!«
    Susanne Naumann, Übersetzerin
Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783775161404
  • Auflage: 16.12.2021
  • Seitenzahl: 416 S.
  • Maße: 13,5 x 21,5 x 3,4 cm
  • Gewicht: 565g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Erzählungen/Romane

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Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    wundervoll romantisch

    Catherine Winthrop muss nicht nur den Tod des Vaters verkraften sondern damit zurecht kommen das ihre Mutter und sie verarmt sind.
    Aus dem großen Herrenhaus in ein kleines renovierungsbedürftiges Haus ziehen zu müssen ist schon eine schwierige Situation, dann aber zu erleben das ausgerechnet der Mann der ihr das Herz gebrochen hat, das Anwesen der Familie übernimmt ist schwer zu verkraften.

    Traurigkeit, Bitterkeit und Groll, Ablehnung, Schmerz und Unruhe ziehen in ihr Herz und sind wunderbar beschrieben.

    Catherine darf lernen was Vergebung bedeutet, sie versucht ein frohes Herz zu bewahren und dankbar zu sein
    Ihre stille und zurückhaltende Art, gepaart mit einem Witz und einer Schlagfertigkeit, die sich hin und wieder Bann bricht, ist angenehm und sympathisch. Ihre Gefühle sind authentisch und glaubwürdig beschrieben.

    Ich fand sie toll charakterisiert, ihre Entwicklung zu beobachten war eine echte Freude.

    Alles war so bildhaft und wortgewandt beschrieben, die Geschichte schmeichlte sich in mein Herz und ich konnte abtauchen in einen sanften Regency - Roman voller Gefühl, Romantik und dem Glauben an Gott.

    Dieses Buch hat mich auf eine sanfte Art in den Bann gezogen und von der ersten Seite an gefesselt.

    Auch der Lord ist gut beschrieben. Ein Mann voller Wärme, Hilfsbereitschaft und Liebe, aber er ist auch dominant, stur und schnell in seinem Urteil und doch, er war mir so sympathisch.

    Gut fand ich auch das Catherine nicht als umwerfende Schönheit beschrieben wurde sondern als sympathische junge Frau. Oft sind die Hauptprotagonisten ja die schönsten Frauen der Umgebung und das stört mich manchmal.

    Carolyn Miller ist hier ein großartiger Roman voller Liebe, Versagen, Missverständnisse, Sehnsüchte und Hoffnungen gelungen. Eine Geschichte die zeigt das nicht alles so ist wie es scheint und das Barmherzigkeit und Vergebung Herzen und Türen öffnen.

    Ich bin begeistert und fasziniert und hoffe sehr das es einen weiteren Band mit Serena gibt.
    Vielleicht heißt der dann: "Die schlagfertige Miss Serena"
    Ich würde es lieben.
  • 4/5 Sterne

    "Sense and Sensibility" meets "Persuasion"

    Catherine Winthrops Schicksal erinnerte mich zu Beginn des Romans an das der Dashwood-Frauen in Jane Austens „Sense and Sensibility“: Ihr Vater Lord Winthrop stirbt plötzlich, lässt sie und ihre Mutter jedoch nicht gänzlich unversorgt zurück. Ihnen bleibt ein Wohnrecht im Dower House, einem Cottage, das ziemlich heruntergekommen ist. Das Erbe geht an den nächsten männlichen Verwandten, Jonathan Carlew. Catherine hadert mit dem Schicksal, dem Missmut ihrer Mutter und der Erkenntnis, dass ihr Vater sich doch nicht immer so vorbildlich um seinen Besitz kümmerte, wie alle immer angenommen haben. Nun kümmert sich Jonathan darum, und das wesentlich vorbildlicher, als sie es von ihm erwartet hätte. Dass ausgerechnet er Winthrop Manor geerbt hat und sie ihm nun nur noch schwer aus dem Weg gehen kann, macht ihr zu schaffen, denn vor nicht allzu langer Zeit hegten sie beide noch innige Gefühle füreinander …

    Nach und nach entwickelt sich aus der „Sense and Sensibility“- eine „Persuasion“-Story. Lange lässt die Autorin den Leser im Dunkeln, was denn in der Vergangenheit zwischen den beiden geschehen ist und wie es zu der Trennung kam. Was verhinderte eine glückliche gemeinsame Zukunft? Hier und da lässt sie ein Puzzleteilchen fallen und schürt die Neugier. Als großer Jane-Austen-Fan fand ich es zudem spannend, weitere Elemente aus den Romanen und dem Leben der beliebten Autorin zu entdecken. Beispielsweise liest Catherine häufig in einem Andachtsbuch, wie es Jane Austen wohl auch tat. Und damit wären wir auch beim Thema Glauben: Dieser fliest m. E. sehr authentisch in die Handlung ein. Catherine hat mit vielem zu kämpfen und findet immer wieder Trost bei Gott, durch Impulse des Andachtsbuches und ihrer besten Freundin Lavinia.

    Die Storyline ist nicht übermäßig romantisch, sondern richtet ihr Augenmerk eher auf das damalige Leben, positive und weniger positive Verhaltensweisen (Klatsch und Tratsch, Vorurteile usw.). Und da ist Carolyn Miller alles in allem wirklich nah an ihrem Vorbild geblieben, finde ich. Gefallen hat mir außerdem, dass aus den vorigen Romanen immer mal ein paar bereits bekannte Romanfiguren aufkreuzen (ebenjene Lavinia aus dem ersten Band und andere). So erfährt man – falls man sich an die Reihenfolge hält -, wie es mit ihnen weiterging. Man kann den vierten Roman allerdings auch gut ohne Vorkenntnisse der anderen Bände lesen.
    Was ich ein wenig bemängeln muss (und mich schweren Herzens zu einem Stern Abzug führt), ist, dass ich anfangs durch die vielen Namen und den Erbschaftsstreit nicht so gut in die Handlung rein kam und den Roman phasenweise nicht flüssig lesen konnte. Die Satzstruktur kam mir holprig vor und manchmal schien mir die Übersetzung von der Bedeutung her keinen Sinn zu ergeben (bspw. zieht jemand die Hand durch einen Arm – ich vermute dahinter das Unterhaken).

    Trotz allem hab ich die Geschichte geliebt, so wie ich auch die anderen Romane der Autorin liebe. Sie zeigt, dass Vergebung nicht immer leicht ist und macht mich dankbar für die Privilegien, die wir Frauen heute haben. Allen Jane Austen-Fans kann ich ihre Romane sehr ans Herz legen.

  • 5/5 Sterne

    Ein Ringen um die Liebe, guter, solider Regency-Roman. Sehr empfehlenswert!

    Der neue Roman „Die wundervolle Miss Winthrop“ von Carolyn Miller spielt im gleichen Universum wie die anderen Romane der Autorin. Das Buch kann aber auch völlig unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Wer schon Romane von Carolyn Miller kennt, wird aber die ein oder andere Person wiedertreffen, deren Geschichte man bereits gelesen hat.

    Cathrines Winthrop muss sich nicht nur mit dem plötzlichen Tod ihres Vaters auseinandersetzen, sondern auch zusammen mit ihrer kränklichen, empfindsamen Mutter das Elternhaus verlassen. Ein weitentfernter Verwandter erbt den Titel und das Herrenhaus. Doch Jon Carlew, jetziger Lord Winthrop, ist nicht nur der neue Erbe, er hat auch eine gemeinsame Vergangenheit mit Cathrine, diese wurde jedoch abrupt und aus beider Sicht negativ und endgültig beendet. Zumindest so endgültig wie es der Verstand sagt, doch das Herz spricht seine eigene Sprache…

    Es ist ein Ringen um die Liebe, das die Autorin Carolyn Miller hier so hervorragend umgesetzt hat. Die beiden Hauptfiguren Cathrine und Jon kämpfen mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit, die so abrupt und ohne Vergebung endete. Werden die beiden einen neuen Weg zueinanderfinden? Es imponiert, wie Cathrine ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit deutlich machen will und doch aufgrund der Umstände immer wieder gezwungen ist, sich mit Jon auseinanderzusetzen. Gleichzeitig möchte Jon ihr und ihrer Mutter helfen und findet nicht den richtigen Weg, um mit dem Stolz der beiden Damen umzugehen. Eine Situation, die ohne Gottes Hilfe nicht lösbar scheint. Mich begeistert immer wieder, wie fantastisch Carolyn Miller nicht nur eine spannende, romantische Geschichte erzählt, sondern wie großartig sie den christlichen Glauben miteinbindet. So zeichnet sich auch dieser Roman deutlich von ähnlichen Regency-Erzählungen aus. Die Charaktere der Protagonisten werden liebevoll und realistisch aufgebaut. Hier haben mir auch die beiden Mütter von Jon und Cathrine gefallen, die beide so ihre Eigenarten haben. Aber auch, dass Lavinia, die ich sehr sympathisch finde, hier nicht der Rettungsanker war, hat mich von der Geschichte überzeugt. Die Settings im alten England werden wunderbar beschrieben. So gut, dass man durchaus den Wunsch verspürt, eine Reise nach Bath zu unternehmen. Ich kann diesen Roman von ganzen Herzen weiterempfehlen, auf den Leser/die Leserin warten viele vergnügliche Lesestunden.



  • 4/5 Sterne

    Ob Liebe überwinden kann?

    Catherine muss nicht nur mit dem Verlust ihres Vaters zurechtkommen, nach seinem Tod müssen sie und ihre Mutter aus dem Herrenhaus ausziehen, da das Erbe einem männlichen Verwandten zufällt. Zudem stellt sich heraus, dass der Vater hohe Schulden hinterlassen hat.

    Der Erbe, ein entfernter Verwandter, ist ein Mann, den Catherine nur zu gut kennt. Drei Jahre ist es her, dass Catherine und Jonathan jede freie Minute miteinander verbracht haben. Doch wegen einem Missverständnis sind sie einander nun entfremdet. Nicht nur das, jeder wirft dem anderen innerlich vor, an dem Zerwürfnis schuld zu sein.

    Catherine kümmert sich liebevoll um ihre Mutter, die mit dem gesellschaftlichen Abstieg gar nicht zurechtkommt. Dazu fehlt im neuen Zuhause jeglicher Komfort. Trost und Ermutigung findet Catherine in ihrem Andachtsbuch. Die Worte, die sie morgens liest, geben ihr Kraft für den Tag. Ihr Leben empfindet sie als inhaltslos, darum ist sie froh, wenn sich eine Gelegenheit ergibt notleidenden Nachbarn zu helfen.

    Als eine Verwandte Catherine und ihre Mutter einlädt, begeben sie sich nach Bath für einen ausgedehnten Aufenthalt. Allerdings gibt es dort einige Damen, die großes Interesse an den vermeintlichen Fehlern anderer haben. Da kommt es ihnen gerade recht, dass Catherine so viel Zeit mit einem Mann verbringt, der alt genug ist, um ihr Großvater zu sein. Die Klatschtanten wittern einen Skandal. Catherine ist nirgends vor den bösen Zungen sicher.

    Jonathan sucht mittlerweile eine Braut, doch obwohl die Auserwählte nett und hübsch ist, zögert er. Er kann die eine, die er geliebt hat, einfach nicht vergessen. Doch eine Versöhnung erscheint aussichtslos.

    In diesem Roman wird die beliebte Regency Ära sehr gut wiedergegeben, nicht nur was die Beschreibung der Häuser, Gärten und Veranstaltungen betrifft, sondern auch in Bezug auf die Stellung der Frau und die gesellschaftlichen Konventionen. Catherine und Jonathan, die beide einen festen Glauben haben, sind dem Leser schon bald sympathisch. Auch Charaktere, die eine Nebenrolle spielen, wachsen schnell ans Herz, zum Beispiel Catherines Tante und der General, ihr älterer Freund.

    Im Vergleich zu den anderen Bücher dieser Reihe gibt es hier einige Längen. Die Romanze zieht sich so lange hin, dass es beim Lesen manchmal frustrierend ist. Sehr schön hingegen sind die vielen Bezüge zum Glauben.

    Fazit: Ein unterhaltsamer Regency Roman im Stil von Jane Austen. Gut geschrieben und mit sympathischen Charakteren, ist diese Geschichte sehr empfehlenswert.
  • 3/5 Sterne

    Gähnende Langeweile trotz glaubhaftem Sittengemälde des englischen Regency: bleibt leider nicht lange im Gedächtnis.

    Buchinhalt:

    Nach dem Tod des Barons Winthrop stürzt dessen ans Licht gekommene Spielsucht seine Witwe und Tochter in finanzielle Probleme. Titel und Herrenhaus erbt ein illegitimer Vetter, der Kaufmannssohn Jonathan Carlew, der sich fortan Baronet Winthrop nennt. Elvira Winthrop und Tochter Catherine ziehen in ein vernachlässigtes Cottage und während Elvira in Jammer um ihre verlorene gesellschaftliche Stellung versinkt, sucht Catherine Zerstreuung bei ihrer Freundin Lavinia. Jonathan Carlew ist ihr zunächst spinnefeind, denn er hatte Catherine in der Vergangenheit einst geküsst und war dann anschließend einfach verschwunden....



    Persönlicher Eindruck:

    Mit „Die wundervolle Miss Winthrop“ setzt Autorin Miller ihre Regency-Romantik-Reihe mit dem inzwischen vierten Band fort, eine weitere Miss reiht sich ein in die mittlerweile stattliche Zahl an zweifelhaften Missen, hinreißenden Ladys und unnahbaren Gräfinnen, die das englische Regency des 19. Jahrhunderts mit Leben und Geschichten füllen.

    Ich kenne inzwischen mehrere Romane der Reihe, muss aber zugeben: dieser Band war der schwächste bislang und weckte statt Eintauchen in vergangene Zeiten eher gähnende Langeweile. Frau Miller erzählt detailverliebt und ausführlich, wie das Leben in dieser Epoche vor allem für Frauen aussah, verzettelt sich dabei aber ungemein in einer Fülle an Nebensächlichkeiten. Ein ungeheurer Wust an verschiedenen Namen und Personen macht es dem Leser nicht leicht, der Geschichte zu folgen, zumal außer dem Erbschaftsstreit gleich zu Beginn scheinbar nichts Weltbewegendes passiert.

    Natürlich beschreibt die Geschichte sehr ausführlich das Leben im englischen Adel zur Zeit des Regency – wenn ich also davon ausgehe, dass das Leben der jungen, heiratsfähigen Töchter damals eben so war und sich lediglich zwischen Stickerei, Teegesellschaft und Bällen und unter der Fuchtel ihrer dominanten Mütter abspielte, dann ist die Handlung durchaus authentisch.

    Für den heutigen Leser läuft so eine Geschichte aber nach einigen Dutzend Seiten schnell Gefahr, eintönig zu sein, wenn trotz Familiendrama so wenig auf eine spannende, zündende Kernhandlung Wert gelegt wurde. Immerhin hätte der Roman 400 Seiten und Raum genug dafür. Statt dessen spielt sich kaum mehr ab, als tägliche gegenseitige Besuche, Klagen der Witwe über ihren verlorenen gesellschaftlichen Einfluss und die Frage, wie sie am schnellsten ihre Tochter möglichst gut situiert an Mann bringt.

    Hauptfiguren der Geschichte sind zweifelsfrei Catherine und Jonathan. Catherine blieb für mich bis zum Schluss relativ nichtssagend und farblos, Jonathan hatte schon mehr Profil und wusste meist, was er will und wie er dies durchsetzen kann. Trotzdem suchte ich die auf dem Klappentext versprochene entzückende, berührende und herzbewegende Geschichte leider bis zum Ende vergeblich.

    Der christliche Aspekt der Geschichte war minimal und vernachlässigbar, Stoff zum Nachdenken gab es in meinen Augen in dieser Hinsicht keinen.

    Als Sittengemälde der Regency-Zeit durchaus authentisch vermag es Autorin Miller hier nicht, mich emotional auch nur ansatzweise mitzunehmen, es fehlte mir an Tiefgang bei den Hauptfiguren, die Nebencharaktere waren allesamt austauschbar und nicht voneinander zu unterscheiden. Einzig Tante Clothilde (in meiner Gegend bezeichnet man so ein Frauenzimmer als „Beißzange“) und ihr Sohn Peter hatten Potential, hier hätte ich gerne noch mehr lesen wollen.

    Letztendlich gibt’s von mir noch gerade so drei Punkte für die glaubhafte Beschreibung der Zeit und des Alltags in Adelskreisen; mit vergleichbaren Romanen kann „Die wundervolle Miss Winthrop“ in meinen Augen aber nicht mithalten. Eine Empfehlung mag ich hier nicht geben, da es durchaus andere Romane aus dieser Epoche gibt, die dann auch länger im Gedächtnis nachhallen.
  • 4/5 Sterne

    Liebe und Missverständnisse - Das Flüstern der Vergebung

    Dieses Buch enthält eine gute Mischung aus Dramatik, Romantik, Humor und Glauben. Die Geschichte geht auf die teils sehr extremen Standesunterschiede ein, dem Umgang miteinander, der Überzeugung, dass Gott bei allem einen wichtigen Stellenwert hat, und wie folgenschwer Missverständnisse sind.
    Es berührt einen, wenn man miterlebt, dass durch die Unvernunft von Catherines Vater so viele darunter zu leiden haben. Catherine erlebt man anfangs als graue Maus, als Mauerblümchen, die extrem unter ihrer dauerhaft nörgelnden Mutter leidet. Doch bestätigt durch ihre Freundschaft zur Gräfin Lavinia, ihre Tante Drusilla und General Whitby kommt sie aus sich raus, bietet dem Klatsch und Tratsch die Stirn. Genau diese drei haben mir als Nebenrollen besonders gut gefallen, weil sie Catherine immer wieder gezeigt haben, wie wichtig der Glaube an Gott, Selbstvertrauen und die gewisse Portion Humor sind, um Herausforderungen und Kämpfe durchzustehen.
    Auch Jonathan gefiel mir mit seiner sanften, hilfsbereiten, aufrichtigen Art sehr und man spürt regelrecht seine Kämpfe, um seine neue Rolle für alle zufriedenstellend zu erfüllen.
    Mich hat die Entwicklung der Geschichte immer wieder überrascht. Trotz einiger Längen fand ich den Verlauf der jeweiligen Charaktere sehr interessant, ich war bei einigen sehr überrascht und genau das hat diese gewisse Spannung ausgemacht. Sehr gefühlvoll und emotional erlebt man eine zu Herzen gehende Geschichte. Das Cover ist hübsch gestaltet, obwohl es nicht ganz das ausdrückt, worum es in der Geschichte geht.
  • 5/5 Sterne

    Herrlicher Ausflug in die Regency-Ära
    "Verblüht. Er zwang sich zu nicken. Ja, verblüht war der richtige Ausdruck. Und die gerechte Strafe für das, was sie ihm angetan hatte." Buchauszug S. 37
    Inhalt:
    Das angenehme Leben von Miss Catherine Winthrop ändert sich auf einen Schlag, als ihr Vater unverhofft plötzlich stirbt. Ein entfernter Verwandter wird als rechtmässigen Erben eingesetzt und übernimmt den Familenlandsitz. Catherine und ihrer vergrämten Mutter bleibt nichts anderes übrig, als ins heruntergekommene Wittwenhaus zu ziehen. Als wäre das nicht schon schlimm genung, ist der neue Lord Winthrop ausgerechnet der Mann, der für ihr gebrochenes Herz verantwortlich ist. Als jedoch herauskommt, was damals wirklich geschehen ist, werden die Karten ganz neu gemischt...
    Meine Eindrücke:
    In ihrem neusten Buch um die wundervolle Miss Winthrop, entführt die Schriftstellerin Carolyn Miller, gekonnt in die Welt der Reichen und Schönen. Zu Beginn war ich, trotz hilfreichem Familienstammbaum, ein wenig überfordert von den vielen Namen und Titeln. Dies tat dem Lesevergnügen aber keinen grossen Abbruch, da es die Autorin verstand, den Spannungsbogen gleich zu Beginn hoch zu halten. So wollte ich unbedingt wissen, was zwischen Miss Catherine und dem neuen Lord Winthrop vorgefallen war. Ich flog nur so durch die Seiten und versank ganz in dieser Ära. Begeistert von den vollendeten Gentelmen's und belustigt über die spitzen Zungen der Lady's genoss ich herrliche Lesestunden. Carolyn Miller versteht es das Leben zur damaligen Zeit, mit allen Verpflichtungen und der vorgeschriebenen Etikette, meisterhaft zu beschreiben. Ihr Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Besonders gefallen hat mir, das Miss Winthrop nicht allen Klischees entsprach und bereits als alte Jungfer galt. Die Charaktere sind sehr passend und vielseitig gelungen. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten. Der christliche Aspekt wurde immer wieder geschickt in die Geschichte integriert und wirkte gerade für diese Epoche sehr angemessen.
    Mein Fazit:
    Der Autorin ist ein wundervoller, mittreissender Regency-Roman gelungen. Ich habe den Ausflug in diese Zeit in vollen Zügen genossen und freue mich schon sehr auf die weiteren bereits erschienenen Bücher von Carolyn Miller. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen verdiente 5 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Einnehmende Geschichte die an Jane Austin erinnert

    Vorab, es handelt sich hier um den vierten Band, wobei man ihn getrost ohne jegliche Vorkenntnisse lesen kann! Ich selber habe die drei Vorgänger gelesen. Der erste hatte mir sehr gut gefallen. Den zweiten oder dritten Band mochte ich nicht so gerne, da ich vor allem mit der Protagonistin Charlotte nicht warm wurde. Doch nun zu Miss Winthrop:

    Ab der ersten Seite war ich von der Geschichte gefangen genommen! Das Geschehen rund um Miss Winthrop hat mich sehr berührt. Man vergisst streckenweise das man gerade ein Buch liest. Ich habe so mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Wie eine Freundin stand ich daneben und wollte ihr Mut zurufen und habe sogar ein, zwei mal mit der Autorin geschimpft, was der armen Catherine noch zugemutet werden muss. Doch die Geschichte entwickelt sich und so auch die Protagonisten. Es war wundervoll mit anzusehen, wie nahestehende Menschen ihr immer wieder Gottes Zusagen und Verheißungen mitgaben und sie selber ab einem bestimmten Punkt beschloss Gott zu vertrauen. Und so wie im wahren Leben, ist damit nicht alles getan. Immer wieder muss man (und Miss Winthrop) sich daran erinnern.

    Die Geschichte wird auch aus der Sicht des männlichen Parts beschrieben, was ich selber sehr gut finde. Auch er darf sich entwickeln und neue Erkenntnisse über sich machen.

    Manche Personen im Buch haben mich dann zwischendurch auch mal überrascht. Mal positiv, mal negativ. Beim Lesen wurde ich immer wieder an Janes Austins "Überredung" erinnert. Die Gescheite weißt viele Parallelen auf. Wer also ein Fan von "Überredung" und "Stolz und Vorurteil" ist, der wird dieses Buch sicher genauso verschlingen wie ich!

    Also, sprachlich, inhaltlich und geistlich nur zu empfehlen. Hätte ich Zeit gehabt, hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen!!
  • 5/5 Sterne

    Herrlicher Ausflug in die Regency-Ära

    "Verblüht. Er zwang sich zu nicken. Ja, verblüht war der richtige Ausdruck. Und die gerechte Strafe für das, was sie ihm angetan hatte." Buchauszug S. 37

    Inhalt:

    Das angenehme Leben von Miss Catherine Winthrop ändert sich auf einen Schlag, als ihr Vater unverhofft plötzlich stirbt. Ein entfernter Verwandter wird als rechtmässigen Erben eingesetzt und übernimmt den Familenlandsitz. Catherine und ihrer vergrämten Mutter bleibt nichts anderes übrig, als ins heruntergekommene Wittwenhaus zu ziehen. Als wäre das nicht schon schlimm genung, ist der neue Lord Winthrop ausgerechnet der Mann, der für ihr gebrochenes Herz verantwortlich ist. Als jedoch herauskommt, was damals wirklich geschehen ist, werden die Karten ganz neu gemischt...

    Meine Eindrücke:

    In ihrem neusten Buch um die wundervolle Miss Winthrop, entführt die Schriftstellerin Carolyn Miller, gekonnt in die Welt der Reichen und Schönen. Zu Beginn war ich, trotz hilfreichem Familienstammbaum, ein wenig überfordert von den vielen Namen und Titeln. Dies tat dem Lesevergnügen aber keinen grossen Abbruch, da es die Autorin verstand, den Spannungsbogen gleich zu Beginn hoch zu halten. So wollte ich unbedingt wissen, was zwischen Miss Catherine und dem neuen Lord Winthrop vorgefallen war. Ich flog nur so durch die Seiten und versank ganz in dieser Ära. Begeistert von den vollendeten Gentelmen's und belustigt über die spitzen Zungen der Lady's genoss ich herrliche Lesestunden. Carolyn Miller versteht es das Leben zur damaligen Zeit, mit allen Verpflichtungen und der vorgeschriebenen Etikette, meisterhaft zu beschreiben. Ihr Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Besonders gefallen hat mir, das Miss Winthrop nicht allen Klischees entsprach und bereits als alte Jungfer galt. Die Charaktere sind sehr passend und vielseitig gelungen. Ich fühlte mich wunderbar unterhalten. Der christliche Aspekt wurde immer wieder geschickt in die Geschichte integriert und wirkte gerade für diese Epoche sehr angemessen.

    Mein Fazit:

    Der Autorin ist ein wundervoller, mittreissender Regency-Roman gelungen. Ich habe den Ausflug in diese Zeit in vollen Zügen genossen und freue mich schon sehr auf die weiteren bereits erschienenen Bücher von Carolyn Miller. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen verdiente 5 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Schöner Regency-Roman mit christlicher Botschaft
    England, Mai 1816: als ganz plötzlich ihr Vater, Lord Winthrop, verstirbt verändert sich das Leben von Miss Catherine Winthrop sehr. Sie muss mit ihrer verbitterten Mutter in ein heruntergekommenes Landhaus ziehen, denn auf Winthrop Manor zieht der Erbe ein. Ausgerechnet der Mann, der Catharines Herz gebrochen hat, ist der neue Lord. Auch nach drei Jahren tut ihr das Herz noch weh und so geht sie dem Mann aus dem Weg. Dennoch begegnen sich Catharine und Lord Winthrop immer wieder und irgendwann findet er heraus was damals wirklich geschah. Kann Catharine den Schmerz vergessen und einen Neubeginn wagen?
    In dem Buch taucht man ein in die Regency-Zeit und in die Welt von Lady‘s und Lord‘s. Die Autorin beschreibt mit klaren Bildern, wie das Leben damals war, welchen Regeln die Damen und Herren unterworfen waren, wie sie sich die Zeit vertrieben… Als Leser begleiten wir abwechselnd Miss Catharine und Jonathan, den Lord Winthrop. So lernt man beide Hauptprotagonisten gut kennen, kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Gut gefiel mir, dass Gott, die Bibel, der Glaube für beide Hauptpersonen eine wichtige Rolle spielten.
    Die Autorin Caroline Miller hat einen angenehmen Schreibstil. Der Roman lässt sich gut lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Froh war ich über den Stammbaum der Familie Winthrop, der am Buchbeginn zu finden ist. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Personen, die ich teilweise als verwirrend empfand und oft nicht gleich zuordnen konnte.
    Der Roman „Die wunderbare Miss Winthrop“ hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Gern empfehle ich das Buch weiter.
  • 5/5 Sterne

    Schöner Regency-Roman mit christlicher Botschaft

    England, Mai 1816: als ganz plötzlich ihr Vater, Lord Winthrop, verstirbt verändert sich das Leben von Miss Catherine Winthrop sehr. Sie muss mit ihrer verbitterten Mutter in ein heruntergekommenes Landhaus ziehen, denn auf Winthrop Manor zieht der Erbe ein. Ausgerechnet der Mann, der Catharines Herz gebrochen hat, ist der neue Lord. Auch nach drei Jahren tut ihr das Herz noch weh und so geht sie dem Mann aus dem Weg. Dennoch begegnen sich Catharine und Lord Winthrop immer wieder und irgendwann findet er heraus was damals wirklich geschah. Kann Catharine den Schmerz vergessen und einen Neubeginn wagen?

    In dem Buch taucht man ein in die Regency-Zeit und in die Welt von Lady‘s und Lord‘s. Die Autorin beschreibt mit klaren Bildern, wie das Leben damals war, welchen Regeln die Damen und Herren unterworfen waren, wie sie sich die Zeit vertrieben… Als Leser begleiten wir abwechselnd Miss Catharine und Jonathan, den Lord Winthrop. So lernt man beide Hauptprotagonisten gut kennen, kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Gut gefiel mir, dass Gott, die Bibel, der Glaube für beide Hauptpersonen eine wichtige Rolle spielten.
    Die Autorin Caroline Miller hat einen angenehmen Schreibstil. Der Roman lässt sich gut lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Froh war ich über den Stammbaum der Familie Winthrop, der am Buchbeginn zu finden ist. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Personen, die ich teilweise als verwirrend empfand und oft nicht gleich zuordnen konnte.

    Der Roman „Die wunderbare Miss Winthrop“ hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Gern empfehle ich das Buch weiter.
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