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Geborgen im Schatten deiner Flügel (Buch - Gebunden)

Die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens, das auf der Suche nach seiner Mutter durch Hitlers Hölle ging

Geborgen im Schatten deiner Flügel (Buch - Gebunden)

Die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens, das auf der Suche nach seiner Mutter durch Hitlers Hölle ging

5 Sterne

Die Welt der 6-jährigen Anita Dittman gerät 1933 aus den Fugen: Juden sind in Hitlers Reich nicht länger erwünscht. Als kurz vor Kriegsende ihre Mutter nach Theresienstadt deportiert wird, begibt sie sich auf eigene Faust dorthin. Wird sie ihre Mutter finden? Eine wahre Geschichte, die bewegt.

  • Artikel-Nr.: 817497000
  • Verlag: Gerth Medien GmbH
817.497
18,00 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Deutschland, 1933: Die heile Welt der sechsjährigen Anita Dittman gerät aus den Fugen. Juden sind in Hitlers nationalsozialistischem Reich nicht länger erwünscht. Mit ihrer Mutter und Schwester wird sie Opfer der Judenverfolgung. In ihrer Schule wird Anita drangsaliert, ihr Vater lässt sie im Stich. Doch Mutter und Tochter setzen in dieser dunklen Zeit ihr ganzes Vertrauen auf Jesus Christus. Und sie erleben Wunder um Wunder, die kleine Hoffnungsschimmer auf ein Leben in Freiheit sind. Bis beide jäh auseinandergerissen werden: Unter den Tausenden Juden, die in das tschechische Konzentrationslager Theresienstadt deportiert werden, ist auch Anitas Mutter. Auf eigene Faust begibt Anita sich dorthin - mitten durchs Kriegsgebiet. Wird sie ihre Mutter finden?

Dieses Buch erzählt die zutiefst bewegende Geschichte einer Holocaust-Überlebenden, die als junge Halbjüdin Hitlers Schreckensherrschaft ausgeliefert war.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-9573449-7-7
  • ISBN 10: 3957344972
  • Auflage: 1. Auflage, 27.08.2018
  • Seitenzahl: 264 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2 cm
  • Gewicht: 466g

  • Mit Schutzumschlag und 8-seitigem Bildteil

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Als Hitler die Träume einer kleinen Balletttänzerin stahl

    von
    Schon mit sechs Jahren ist klar, Anita ist eine begabte Balletttänzerin, die es weit bringen kann. Nach nur wenigen Wochen Unterricht glänzt sie bei einer Vorführung. Umso vernichtender ist das Urteil am nächsten Morgen in der Zeitung, trotz einer herausragenden Vorführung, möchte das deutsche Volk nicht von einem jüdischen Mädchen unterhalten werden.

    Als kleines Mädchen, versteht Anita nicht wirklich, warum sie auf einmal ausgestoßen wird. Nicht nur beim Ballett, auch in der Schule leidet sie darunter, dass sie Halbjüdin ist. Ihr arischer Vater hat schon zu Beginn des Dritten Reichs seine Frau und zwei Töchter verlassen. Die Reichskristallnacht, der Judenstern, das nächtliche Abholen der Nachbarn; Anita erlebt viele erschreckende Ereignisse in diesen ersten Jahren der Naziherrschaft.

    Als junges Mädchen beginnt sie an Jesus zu glauben, und das ist für sie eine überwältigende Erfahrung. Von nun an gibt ihr dieser Glaube Frieden und Freude, und ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, trotz aller widrigen Umständen. Eine unentbehrliche Stütze für die Familie ist ein befreundeter Pfarrer, der sein Leben aufs Spiel setzt, um den verfolgten Juden zu helfen.

    In den letzten Kriegsjahren wird zuerst Anitas Mutter abgeholt, und nach neun Monaten auch sie. Anita muss unter schlimmen Bedingungen in einem Arbeitslager leben, und täglich bei kümmerlichen Essrationen schwer arbeiten. In den Wirrungen am Kriegsende entschließt sie sich zu fliehen. Ihre größte Sorge ist das Wohlergehen ihrer Mutter, die sie unbedingt finden will.

    Dieses Zeugnis ist sehr bewegend. Durch die vielen Informationen, bekommt der Leser ein gutes Bild über die Ereignisse dieser Zeit. Die Gefühlswelt dieses jungen Mädchens wird so anschaulich geschildert, dass der Leser sich die Verwirrung über die plötzliche Verfolgung ebenso gut vorstellen kann, wie die Angst, wenn Nachbarn abgeholt werden, die Verzweiflung wegen lebensbedrohlichen Entbehrungen, und die Verärgerung über Ungerechtigkeiten. Der liebevolle Einsatz des Pfarrers ist sehr beeindruckend, und zeigt was für einen Unterschied ein einzelner Mensch machen kann. Vor allem ist es aber bewegend, wie Anita trotz schlimmer Erlebnisse stets Gottes Fürsorge erlebt.

    Fazit: Ein bewegendes Zeugnis über Gottes Treue in einer schrecklichen Zeit. Sehr empfehlenswert!
  • 5/5 Sterne

    Vertrauen auf Gott im Dritten Reich

    von
    Anita Dittmann wächst im Dritten Reich in Breslau auf und wird als Halbjüdin abgelehnt und schikaniert. Nur Pastor Hornig und die Christen in seiner Gemeinde kümmern sich um sie und ihre Mutter. Bald schon treffen beide die Entscheidung, Jesus Christus nachzufolgen und ihm in allen Dingen zu vertrauen. Gemeinsam müssen sie Zwangsarbeit leisten, bis schließlich die Mutter nach Theresienstadt deportiert und Anita in ein Arbeitslager geschickt wird... .
    In diesem Buch erzählt Anita Dittmann ihre Geschichte und zeigt, wie schlagartig sich für die Juden das Leben mit der Machtergreifung Hitlers veränderte und wie erschreckend wenig Widerstand es aus der Bevölkerung gegeben hat.
    Ich habe schon einige Bücher von Holocaustüberlebenden gelesen, aber ich denke, dieses Buch ist noch einmal anders, gerade weil Anita nicht nur von alldem Schrecklichen erzählt, sondern auch von Gottes Führung.
    Mich hat sehr beeindruckt, wie stark sich Anitas Leben als Christin verändert und wie sie bald einen scheinbar durch nichts zu erschütterndem Glauben entwickelt, der sie durch alle schlimmen Situationen, von denen sie viele erlebt, hindurch trägt. Selbst im Arbeitslager ermutigt sie andere, betet mit ihnen und spricht über ihren Glauben.
    Erwähnen möchte ich hier auch unbedingt Pastor Hornig, von dem ich vor dem Lesen dieses Buches noch nie etwas gehört habe. Er hat sich stark im Widerstand engagiert, sich geweigert, Hitlers Bild auf dem Altar aufzustellen und sich in besonderer Weise um Juden gekümmert, sie gestärkt und für sie gebetet. Ich denke, er hat Anita das größte Geschenk gemacht, indem er nicht nur auf Jesus hingewiesen, sondern sie auch dazu angeleitet hat, eine echte Entscheidung für Christus zu treffen.
    Anita Dittmann beschreibt sehr ausführlich die Zustände in Hitlers Reich. Man bekommt richtig Gänsehaut, als sie erzählt, wie das ganze Haus gebangt und gezittert hat, als die Gestapo kam und niemand wusste, bei welcher Familie dieses Mal angeklopft wird. Mich hat auch sehr beeindruckt, dass Anita tatsächlich die Geschehnisse wiedergibt, ohne dabei verbittert oder wütend zu klingen.
    Mir persönlich hat dieses Buch wieder einmal gezeigt, wie Gott selbst in den ausweglosesten Situationen eingreifen kann und Wunder tut, gerade da, wo man es nicht vermuten würde.
    Insgesamt ist ,,Geborgen im Schatten deiner Flügel" ein wichtiges und sehr bewegendes biographisches Werk, welches ich jedem nur ans Herz legen kann. Noch nach dem Lesen wirkt Anitas Geschichte in mir nach und ich empfehle das Buch hier sehr gerne weiter.
  • 5/5 Sterne

    Ihr tiefer, fester Glaube machte sie stark

    von
    "Erbarme dich meiner, o Gott, erbarme dich meiner! Denn bei dir sucht meine Seele Zuflucht und im Schatten deiner Flügel will ich mich bergen, bis das Verderben vorübergezogen." (Psalm 57,2)

    Wir schreiben das Jahr 1933 in Breslau, als Anita Dittman 6 Jahre alt war und ihre Kindheit durch die Kriegsgeschehnisse abrupt zu Ende schienen. Juden sind im Hitlerregime nicht länger geduldet und werden immer mehr diskriminiert, verfolgt, geschlagen und verhaftet. Ihre Mutter, Schwester Hella und Anita gehören zu den Opfern und versuchen Visas für eine Ausreise nach England zu bekommen. Doch leider bekommt sie nur ihre Schwester Hella die Ausreise genehmigt, ehe der Vorhang über Deutschland verschlossen ist. Ihr nichtjüdischer Vater verlässt die Familie und Anita erlebt die ersten Anfeindungen in der Schule. Doch ihre Mutter und sie finden Halt in der christl. Gemeinde von Pfarrer Hornig, der für Anita eine Art Vaterrolle einnimmt. Hier lernen sie ihr ganzes Vertrauen und die Hoffnung in den Glauben an Jesus Christus zu setzen. So erleben Mutter und Tochter in der Kriegszeit Wunder über Wunder, ehe sie auseinandergerissen werden. Ihre Mutter kommt ins KZ nach Theresienstadt, während sich Anita alleine in einem Arbeitslager durchschlagen muss. Lediglich ihr Glaube ist ihr geblieben, der ihr nun Hoffnung schenkt. Wird sie ihre Mutter je wiedersehen?

    Meine Meinung:
    Das Cover mit einem Blick auf die Pforten von Auschwitz hat mich sofort neugierig auf dieses Buch gemacht. Da ich schon viele Lebensberichte von Holocaustüberlebenden gelesen habe, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Am Anfang erfahren wie über die Erlebnisse der Familie zu Kriegsbeginn, ihre Drangsalierung durch die Nazis, die Ausreise von Schwester Hella, das Verlassen des Vaters und den Beginn von Anitas tiefem Glauben an Jesus Christus. Der Krieg überschattet von Mal zu Mal das Leben von Anita und ihrer Mutter. Eine große Hilfe bekommen sie vor allem von Pfarrer Ernst Hornig aus der St. Barbara Gemeinde. Er wurde auch später bekannt, dass er im Krieg unter eigener Gefahr, vielen jüdischen Christen und Juden geholfen hatte. Vor allem dieser tiefe Glaube den Anita und ihre Mutter damals fanden, hat die beiden weiter durch Hunger, Not und vielen Entbehrungen am Leben gehalten. Doch irgendwann kam auch für die beiden der Moment, dass sie getrennt wurden. Die Mutter kam ins KZ nach Theresienstadt, als Anita nicht einmal 17 Jahre alt war. Sie hingegen wurde nur wenige Monate später in ein Arbeitslager gesteckt, wo sie nur dank ihres tiefen Glaubens am Leben blieb. Ich habe schon viel Lebensberichte gehört und auch gelesen, aber Anitas tiefer und fester christlicher Glaube hat mich tief bewegt. Man hatte manchmal den Eindruck, eine reife Frau hätte dies alles erlebt, aber kein junges Mädchen. Doch es hat mich auch wieder einmal erschüttert zu sehen, was selbst jüdische Christen zu der damaligen Zeit mitmachen mussten. Nicht nur das sie von ihren eigenen Verwandten drangsaliert wurden, auch die Deutschen haben sie am Ende nicht anders als die andere jüdische Bevölkerung behandelt. Trotzdem hat es mich emotional tief bewegt zu lesen, wie der Glaube von Anita und ihrer Mutter, sie durch diese Zeit immer wieder getragen hat. Ich konnte dies auch gut nachvollziehen, den gerade Zeiten der Not lassen einen am Glauben festhalten und wachsen. Dieses Buch ist ein gigantisches Zeugnis für eine Kämpferin und ihren festen Glauben. Heute ist Anita 92 Jahre alt, lebt in den USA und erzählt noch immer von ihren damaligen Erlebnissen. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
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