Glaubwürdig aus guten Gründen (Buch - Gebunden)

Warum wir der Bibel vertrauen können

4 Sterne

Ist die Bibel irrtumslos? Was bedeutet Inspiration? Kann man von historisch-kritischer Theologie etwas lernen? Wie verhält sich Gottes Wort zu den menschlichen Worten, die wir in der Bibel lesen? Was tun wir, wenn die Bibel verschiedene Aussagen zum selben Thema macht? 14 renommierte Autoren geben kluge und persönliche Antworten.

  • Artikel-Nr.: 226796000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
  • Reihe: Faszination Bibel Edition
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
15,95 €
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

In der Bibel kommt Gott zu Wort. Ist dieser Anspruch glaubwürdig? 14 renommierte Autoren begründen das Vertrauen zur Heiligen Schrift, indem sie auf Fragen eingehen wie: Was bedeutet Inspiration? Ist die Bibel irrtumslos? Kann man von historisch-kritischer Theologie etwas lernen? Wie verhält sich Gottes Wort zu den menschlichen Worten, die wir in der Bibel lesen? Was tun wir, wenn die Bibel verschiedene Aussagen zum selben Thema macht?
Zu den Autoren gehören Armin Baum, Heinzpeter Hempelmann, Friedhelm Jung, Guido Baltes, Monika Deitenbeck-Goseberg, Jürgen Mette, Steffen Kern, Fred Ritzhaupt u. a.

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-417-26796-9
  • ISBN 10: 341726796X
  • Auflage: 1. Auflage, 19.09.2017
  • Seitenzahl: 240 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 1.9 cm
  • Gewicht: 425g
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Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover
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Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    dritter Weg zwischen Rationalismus und Fundamentalismus

    von
    Das Buch "Glaubwürdig aus guten Gründen: Warum wir der Bibel vertrauen können" enthält eine Sammlung verschiedener Autoren zum Thema, die teils eher wissenschaftlich, teils eher persönlich formuliert sind. Auch verschiedene theologische Positionen kommen zu Wort. Die meisten Autoren sind sich aber einig im "dritten Weg zwischen Rationalismus und Fundamentalismus". Diese Einigkeit war es auch, die mich das Buch (etwas vorschnell) nach einigen Beiträgen weglegen ließ, da sich die Argumentationsstränge der verschiedenen Autoren zu sehr glichen. Als ich nach einer Pause dann aber das Buch wieder zur Hand nahm und den Rest las, wurde es doch wieder abwechslungsreicher. Die einzige Stimme, die die völlige Irrtumslosigkeit der Bibel vertritt, ist die von Friedhelm Jung - allerdings (wie nicht anders zu erwarten, bei dieser theologischen Meinung) wenig überzeugend. Sehr erfrischende Gegenpositionen zu Friedhelm Jung schrieben Jürgen Mette und Hans-Werner Durau.
    Fazit: Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch. Hätte man das Buch um ein paar Beiträge gekürzt, gäbe es weniger Wiederholungen und es wäre dadurch interessanter zu lesen.
  • 4/5 Sterne

    Ja, sie ist vertrauenswürdig!

    von
    Dieses Buch ist eine Sammlung von dreizehn, teils sehr unterschiedlichen, Begründungen für die Glaubwürdigkeit der Bibel. Vor allem Professoren und Pastoren kommen hier zu Wort. Sie beschäftigen sich alle mit der Frage nach der Glaubwürdigkeit der Bibel. Dabei kommen sie alle zu dem Ergebnis, dass die Bibel vertrauenswürdig ist, auch wenn ihre Antworten sehr unterschiedlich sind, und sie sich auch teilweise widersprechen.

    Einige Gründe der Bibel zu vertrauen werden immer wieder genannt, z.B. die innere Einheit der vielen biblischen Büchern, die über einen langen Zeitraum von unterschiedlichen Autoren geschrieben wurden. Es spricht auch für die Glaubwürdigkeit der Bibel, dass von Schwächen berichtet wird, denn normalerweise enthielten historische Berichte über Könige oder andere Persönlichkeiten nur Berichte über Heldentaten.

    Ein weiterer Grund der Bibel zu vertrauen, der immer wieder genannt wird, ist weil die Worte der Bibel Wirkung zeigen. Sie verändern den Leser, weil es nicht nur um das geschriebene Wort geht, sondern um den Geist Gottes, der durch das Wort in das Leben des Lesers hineinspricht. Viele Autoren berichten auch von Durststrecken, Zeiten in denen das Wort nicht zu ihnen spricht, aber sie ermutigen den Leser trotzdem weiterzulesen und diese Zeiten auszuhalten.

    Wie das Königskind Jesu in eine billige Krippe gelegt wurde, so ist die Bibel ein großer Schatz in einer unscheinbaren Form; dieses Bild hat mir gefallen. Auch der Gedanke, dass Christus die Mitte der Schrift ist, sowohl im Neuen wie auch im Alten Testament.

    Die große Vielfalt der Texte ist die Stärke des Buchs, aber auch ihre Schwäche. Die Aufsätze sind unterschiedlich lang, und auch der Schreibstil ist sehr verschieden. Einige Autoren schreiben vor allem von ihren Erfahrungen im Umgang mit der Bibel, andere Aufsätze setzen sehr viel theologisches Vorwissen voraus. Natürlich gehen auch die Meinungen der Autoren auseinander, wenn es z.B. um Inspiration oder Irrtumslosigkeit der Bibel geht, oder um Nutzen und Gefahr der historisch-kritischen Methode.

    Fazit: Ich habe dieses Buch mit großem Gewinn gelesen. Es gibt einen guten Überblick über die vielen Gründe der Bibel zu vertrauen. Natürlich stimme ich nicht allen Beiträgen zu, sie zeigen ja eine große Bandbreite von Meinungen. Ich finde es aber mutig ein Buch mit verschiedenen Standpunkten herauszugeben, sodass der Leser selbst beurteilen kann was ihn überzeugt.
  • 4/5 Sterne

    Eine Sammlung unterschiedlicher Auffassungen

    von
    Viele Diskussionen, die in der evangelikalen Welt zu beobachten sind, haben ihre Wurzel im Schriftverständnis.
    Ob es die heißen ethischen Fragen sind, oder auch dogmatische Grundlagen. Sie alle hängen damit zusammen ob und wie die Bibel als das inspirierte Wort Gottes verstanden wird.
    Aber wie ist nun die Bibel zu verstehen? Ist jedes Wort direkt von Gott? Verarbeiten Menschen ihre Erfahrungen mit Gott?
    Braucht die Bibel ähnliche Eigenschaften wie Gott, z.B. Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit?
    Nach meiner Wahrnehmung wurde in unserer evangelikalen Welt das Thema des Schriftverständnisses oft vermieden. Entweder weil man hoffte auf irgendeiner Weise doch einig zu sein, oder um unangenehme Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Hinzu kommt, dass immer häufiger auch öffentlich in Frage gestellt wurde, dass die Bibel Gottes Wort sei und dies auch vermehrt in freikirchlichen Bereichen hörbar wird.

    Das Buch ist ein Sammelband von den Aufsätzen 13 verschiedener Autoren. Eine besondere Gliederung ist nicht erkennbar, jeder Aufsatz kann somit unabhängig von den anderen Beiträgen gelesen werden.
    Eine offensichtliche Beobachtung ist, dass die Auffassungen zur Frage der Inspiration der Bibel, je nach Verfasser unterschiedlich stark auseinander gehen. Von Aufsätzen in Richtung der Chicago-Erklärung, bis hin zu einem eher freien Umgang mit der Frage der Inspiration (welche ich in die Kategorie gemäßigt historisch kritisch einordnen würde) verläuft die Bandbreite.
    So plädiert F. Jung für die Irrtumslosigkeit der Bibel, indem er darauf verweist, dass der Heilige Geist keine Irrtümer eingeben, bzw. sie nicht von Gott diktiert werden können (er sieht allerdings nicht die Persönlichkeit des Verfassers bei der Inspiration ausgeschalten). Für ihn gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ist die Bibel Gottes unfehlbares Wort, oder sie ist ein religionsgeschichtliches Dokument.
    Andere Autoren sehen die Bibel keineswegs als irrtumslos, vielmehr wird argumentiert, dass Gott seine Botschaft „menschlicher Hör- und Sehschwäche anvertraut“. Es wird argumentiert, dass z.B. Zahlenangaben auf eine Wahrheit hinter den Angaben hinweisen. Dass die Bibel dem Reden Gottes als Transportmittel dienen kann. Dass die Schrift verschiedene Lehren über Gott nebeneinander stehen lassen kann, usw.
    Zwischen diesen beiden Polen befinden sich viele der Autoren.
    Besonders lesenswert war für mich der Beitrag von Guido Baltes „Die Entmythologisierung der Bibelwissenschaft“. Hier plädiert er für einen kritischen Umgang gegenüber einem Bibel-Skeptizismus. Er erklärt, warum er der Bibel vertraut, warum er davor warnt vorschnell von Widersprüchen zu reden und wie manche schwierig klingenden Stellen stehen gelassen werden müssen.
    Armin Baum behandelt verschiedene Arten der Inspiration und ihr Verhältnis zueinander.
    Und Michael Diener greift in einem angriffslustigen Ton das Bibelverständnis innerhalb der EKD an.

    Dieses Buch kann als ein Beitrag zur Diskussion wahrgenommen werden. Wer dieses Buch liest kann sicherlich nicht allen Positionen zustimmen, schon allein weil die Autoren selbst die verschiedensten Positionen einnehmen. Es werden sicherlich Postionen darunter sein, die als problematisch anzusehen sind.
    Als ich das Buch las, fand ich es zum einen wertvoll herauszufinden, was den jeweiligen Autor zu seinem Schriftverständnis bewogen hat. Dies kann bei den notwendigen innerevangelikalen Diskussionen und Gesprächen sehr hilfreich sein.
    Bei manch einem Autor war die Argumente sehr an der Sache orientiert, andere Autoren berichteten von persönlichen Erfahrungen, die ihr Bibelverständnis prägten.

    Fazit
    Das Buch war spannend und informativ. Es machte mir persönlich deutlich, wie notwendig das Ringen um die Frage des Schriftverständnisses ist.
    Auf der einen Seite waren einige vertretene Auffassungen auch ernüchternd, da sie auch sichtbar machen, wie groß die Diskrepanz zur früheren Auffassungen in der Inspirationsfrage geworden ist.
    Auf der anderen Seite haben sie geholfen die jeweiligen Autoren, mit ihren Beweggründen besser zu verstehen.
    Ich hoffe, dass dieses Buch erst der Anfang einer notwendigen Diskussion ist.
    Es gilt: Wir müssen miteinander reden.


    Dieser Artikel basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir der SCM-R.Brockhaus Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
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