Hinter dem Orangenhain (Buch - Gebunden)

5 Sterne

Persomi, Tochter verarmter Weißer in Südafrika, will ihre Herkunft überwinden. Also studiert sie Jura und kämpft für ein Land, in dem alle die gleichen Chancen haben. Enttäuschte Hoffnungen, tragische Missverständnisse und ungeahnte Herausforderungen warten auf sie - doch es lohnt sich...

  • Artikel-Nr.: 331660000
  • Verlag: Francke Buchhandlung GmbH
  • Originaltitel: Kind van die Brakrant
19,95 €
Sofort lieferbar
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Südafrika 1938-1968:
Die kleine Persomi ist ein tapferes, kluges Mädchen, das als Tochter einer weißen Familie in Südafrika in großer Armut aufwächst. Doch in der Schule macht ihr so schnell keiner etwas vor und so hofft sie, ihrer Herkunft eines Tages entfliehen zu können.

Als Persomi in einem Prozess gegen den Mann aussagen muss, der behauptet, ihr Vater zu sein, stellt sich für sie zum ersten Mal die Frage, ob das Gesetz auch für arme Menschen gilt. In ihr erwacht der Traum, Jura zu studieren. Und sich für ein Land einzusetzen, in dem jeder die gleichen Chancen auf Gerechtigkeit hat. Doch wird sie diesen Traum verwirklichen können? Oder werden enttäuschte Hoffnungen, tragische Missverständnisse und ungeahnte Herausforderungen ihr die Flügel stutzen?

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-86827-660-2
  • ISBN 10: 3868276602
  • Auflage: 1. Auflage, 01.06.2017
  • Seitenzahl: 608 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 0.5 cm
  • Gewicht: 832g

  • Mit Schutzumschlag und Lesebändchen
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Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover
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Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Der Kampf um Gerechtigkeit

    von
    Südafrika 1938: Die elfjährige Pérsomi wächst in armen, beengten Wohnverhältnissen in einer Beiwohnerfamilie auf. Sie bekommt die Chance, die Mittelschule zu besuchen und erhält Unterstützung von der Armenfürsorge. Dennoch bleibt sie ersteinmal das Beiwohnerkind und die Außenseiterin. Weil das Lernen ihr leicht fällt und sie sich sehr für die Geschehnisse in der Welt interessiert, ergreift sie die Chance, Jura zu studieren. Doch noch etwas anderes beschäftigt sie: Wer ist ihr leiblicher Vater, über den ihre Mutter kein Wort verlieren möchte?

    Beim Lesen bin ich sofort in das Buch reingekommen. Da ich schon mehrere gute Bücher der Autorin gelesen habe, hatte ich entsprechend hohe Erwartungen. Pérsomi war mir wegen ihres nüchternen, starken Charakters, ihrer Beharrlichkeit und ihrem Kampfgeist von Anfang an ein Vorbild. Auch Pérsomis Geschwister, Freunde und Nachbarn lernt man schnell kennen und lieben. Sie spielen in den gesamten 30 Jahren, in denen die Geschichte spielt, immer wieder eine wichtige Rolle. Es gibt viele Dialoge und viele kleine Absätze, die das Lesen erleichtern. Trotz dem der Roman so dick ist, hält sich die Autorin nie zu lange mit einem Thema auf, sondern erzeugt auf den über 600 Seiten jede Menge Handlungen, so dass auch die ein oder andere Überraschung nicht ausbleibt. Gut gefallen hat mir auch, dass es sich bei dem Buch nicht um eine reine Liebesgeschichte handelt. Die Liebe spielt in Pérsomis Leben zwar auch eine Rolle, aber sie beschäftigt sich auch mit vielen anderen Fragen die vor allem ihren späteren Beruf betreffen.

    Neben den verschiedenen kulturellen Umständen, unter denen Persomi lebt, prägen wesentliche geschichtliche Ereignisse die Handlung, so z.B. die Verpflichtung der Gemeindeleitungen, getrennte Wohn- und Arbeitsgebiete für die indische Bevölkerung außerhalb des Dorfes einzurichten. Der christliche Glaube spielt eine nebensächliche Rolle. Ab und an liest Pérsomi in der Bibel, betet oder geht in die Kirche. Christliche Werte wie Nächstenliebe sind präsent und werden stark von Pérsomi vertreten.

    Insgesamt ein toller, sehr gut recherchierter historischer Roman mit dem Schauplatz Südafrika über Gerechtigkeit, Familie, Tradition und Willensstärke.
  • 5/5 Sterne

    Spannende Entwicklung eines Mädchens und eines Landes

    von
    Spannende Entwicklung eines Mädchens und eines Landes
    Dieses Buch erzählt von einem armen südafrikanischen Mädchen, das in einer bewegenden Zeit zu einer Frau heranwächst.
    Die Geschichte beginnt im Jahr 1938, als Persomi 11 Jahre alt ist. Ihr älterer Bruder verlässt das gemeinsame Zuhause, um in der Stadt arbeiten zu gehen. Ohne ihn fühlt sich Persomi schutzlos und allein. Dazu offenbart ihr Bruder ihr, dass der Mann ihrer Mutter nicht ihr leiblicher Vater ist, was für Persomi eher eine positive Überraschung ist, denn dieser Mann ist gemein und gefährlich.
    Persomi erlebt den nächtlichen Missbrauch ihrer Schwester mit, und durch die Aussage dieses kleinen Kindes muss ihr Stiefvater ins Gefängnis. Allmählich öffnet sich für Persomi eine neue Welt. Sie darf auf die weiterführende Schule gehen, und sogar dort wohnen. Endlich kann sie sich satt essen, und durch ihre guten Leistungen in der Schule und beim Sport wird der Abstand zwischen ihr und den wohlhabenderen Kindern immer geringer.
    Das Buch beschreibt ihr Leben und Aufblühen im Laufe der nächsten 30 Jahre. Dabei erfährt der Leser auch sehr viel über die politischen Ereignisse und die Stimmung in Südafrika in der Mitte des letzten Jahrhunderts.
    Der Leser wird auf eine fesselnde Reise mitgenommen. Trotz der Länge des Buchs, wollte ich schnell weiterlesen, da ich mich gut mit Persomi identifizieren konnte, und gerne wissen wollte wie es weitergeht. Da ich selbst schon oft in Südafrika war, fand ich es sehr interessant mehr über die Geschichte des Landes zu erfahren. Ein Schwerpunkt in diesem Buch ist die Entwicklung der Apartheid. Interessant war auch die Begründung der Apartheid-Anhänger, die meinten eine Rassentrennung wäre im Sinne Gottes. Persomi stand jedoch mutig und vorbildhaft zu ihren Überzeugungen, die ebenfalls ihrem Glauben entsprangen.
    Eine ausführliche und spannende Erzählung, die Persomis Entwicklung von einem armen, ängstlichen Kind zu einer mutigen, selbstbewussten Frau erzählt. Dieses Buch wird besonders diejenigen interessieren, die mehr über die geschichtliche Entwicklung in Südafrika erfahren möchten.
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