Leben ist das neue Sterben (Buch - Gebunden)

Der Tod, der Herr Jesus, die Liebe und ich

5 Sterne

Wie begegnet man dem Tod? Was bleibt am Ende? Und wie passen Gott und Glaube dazu?
Auf der Suche nach Antworten begibt sich die Autorin auf eine ganz persönliche Reise. Mit viel Humor und Tiefgang schreibt sie über Begegnungen, Fragen, Hoffnung - und Lebensfreude.

  • Artikel-Nr.: 395667000
  • Verlag: SCM Hänssler
Auch erhältlich als:
Buch - Gebunden (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

"Der Tod ist wie ein Monster unter meinem Bett, das sich bemerkbar macht, wenn es außen leise wird. Ich habe beschlossen, endlich mit der Taschenlampe unters Bett zu leuchten."

Wie lebt man, wenn man weiß, dass man sterben muss? Was bleibt am Ende? Und wie passen Gott und Glaube dazu? Auf der Suche nach Antworten begibt sich die Autorin - jung, lebenslustig und äußerst lebendig - auf eine sehr persönliche Reise. Sie begegnet Sterbenden, Trauernden und Hoffenden, geht auf Beerdigungen, in Friedwälder und ins Hospiz. Sie weint mit, lacht mit, lebt mit, denkt über Wut-Gottesdienste nach und den Satz "Das Leben ist schön".
Mit viel Humor und Tiefgang bringt sie ihre Erlebnisse und Entdeckungen zu Papier, dabei gelingt ihr ein echtes Kunststück: ein Buch übers Sterben zu schreiben, das bis zum Rand mit Lebensfreude gefüllt ist.

 

Rezensionen
  • Respekt, Johanna Klöpper, 34 Jahre jung, verheiratet, Mutter von zwei Kindern und hauptberuflich in der Verwaltung eines Hospizes beschäftigt, schreibt über den Tod. Ein ungewöhnliches Buch, dessen herausfordernder Inhalt durch eine auffallend andere grafische Gestaltung unterstrichen wird. "Ich hege zunehmend den begründeten Verdacht, dass ich nicht für immer Mitte 30 und voll Saft sein werde." Mit dieser Feststellung beginnt ihre Suche nach Antworten. Sie sucht im Hospiz, bei Menschen auf der letzten Wegstrecke, sie sucht sie unter anderem auf einer Trauerfeier, die so ohne jeden frommen Anspruch dennoch zu Herzen geht. Klöpper arbeitet in einem Hospiz, aber sie ist nicht zuletzt auch Autorin, schreibt, singt und komponiert in ihrer Freizeit. Bei der Vorbereitung auf einen Trostgottesdienst fragt sie sich, wer denn eigentlich durch eine solche Feier getröstet wird - Gott kann schenken, dass der Trost in reine Osterfreude mündet, aber manchmal dauert das Grauen des Karfreitags länger als bis zum dritten Tag. Dann muss nicht nur Raum für Trostgottesdienste sein, nein, dann fordert Klöpper auch Wutgottesdienste, wo alles Unverständnis, alle bodenlose Trauer eine Stimme bekommt. "Gott kommt damit klar" , sagt sie. Leben ist das neue Sterben: Eine kleine, zierliche Frau, Mitte vierzig, belesen und gebildet, wird sterben. "Das Leben ist wunderbar." , sagt sie, immer wieder, ohne Bitterkeit, ohne Zynismus und Johanna Klöpper schreibt: "Während sie vor unseren Augen und unter unseren Händen starb, lehrte sie uns, wie man lebt. Und wenn ich an sie denke, dann denke ich, dass Leben und Sterben eigentlich dasselbe sind." Ein besonderes Buch, absolut lesenswert, ein Buch über das Sterben, das voller Leben steckt.
    Klaus-Günter Pache | AUFATMEN
Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Gebunden
  • ISBN: 978-3-7751-5667-7
  • ISBN 10: 3775156674
  • Auflage: 1. Auflage, 07.09.2015
  • Seitenzahl: 192 S.
  • Maße: 14 x 21.5 x 1.6 cm
  • Gewicht: 361g
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Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover
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Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Heiter Sterbend

    von
    Heiter über den Tod und das Sterben zu schreiben ist wahrscheinlich auch noch nicht so vielen gelungen. Wenn das überhaupt eine Disziplin ist, der bisher Aufmerksamkeit gezollt wurde. Johanna Klöpper praktiziert das in ihrem Buch Leben ist das neue Sterben jedenfalls, mit einer ordentlichen Portion Selbstironie und niemals ohne dem Thema und den Menschen den nötigen Respekt zu zollen. Sie stellt viele Fragen und gibt wenige, zögernde, fragende Antworten, die zeigen, dass sie selbst auf der Suche ist…sich dem Thema annähert, sich damit anfreundet und andere dabei begleitet. Das ist sehr angenehm, tröstlich und ehrlich und mal nicht so fromm daher geschwafelt. Ihrer Angst vor dem Sterben stellt sich die junge (das schreibe ich, weil sie nur ein Jahr älter ist als ich und das gefälligst als jung zu gelten hat – wahrscheinlich wegen meiner eigenen Angst vor dem Sterben) wortgewandte und sprachliebende Autorin, indem sie als Ehrenamtliche in einem Hospiz anfängt. An ihrem ersten Tag zögernd in schwarzer Kleidung die Tür öffnend, stellt sie bald fest, dass es wenige Orte auf der Welt gibt, die genauso vor Leben, Humor und Genuss, Freude Traurigkeit und Tiefe strotzen, wie ein Hospiz. Sie gewinnt die „Gäste“ lieb, erzählt uns ihre Geschichten und betätigt sich leidenschaftlich im Erfüllen exquisiter Wünsche (wie Kaviar und Champagner zum Frühstück). Sie widmet sich auch einfühlsam (Tabu)Themen (wie Abtreibung und Sternenkinder) ohne sich zu einer Meinung darüber verpflichtet zu fühlen. Als Schülerin von Sterbenden lernt sie intensiver und liebevoller zu leben. Es kann nicht schaden, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen – dachte ich mir, und wenn es dann auch noch Spaß macht…

    Das Buch ist wie ein guter Freund, der mich an die Hand nimmt und mit mir ein fremdes Land anschaut. Und dann stelle ich fest, dass es mir gar nicht so fremd ist und dieser Freund sich darüber ganz ähnliche Gedanken macht wie ich, nur mit dem Unterschied, dass ich sie noch nicht ausgesprochen habe.
  • 4/5 Sterne

    Ich mache mich auf die Reise in die Angst

    von
    Der Tod, der Herr Jesus, die Liebe und ich. Ich mache mich auf die Reise in die Angst.

    „Live life. Live life like you’re gonna die. Because you’re gonna. I hate to be the bearer of bad news – but you’re gonna die.“ (William Shatner)

    „No matter how you struggle and strive – you’ll lnever get out of this world alive.“ (Hank Williams)

    Johanna Klöpper begibt sich durch dieses Buch in die Konfrontation mit einer ihrer größten Befürchtungen und Ängste, nämlich dem Blick auf die eigene Sterblichkeit. Die vielseitige junge Autorin, die nicht nur schreibt, sondern zudem auch komponiert und singt, möchte ergründen, wie Trauer und der Umgang mit dem Sterben funktionieren und engagiert sich dazu im Hospiz „Haus Emmaus“, wo Ärzte und Pflegepersonal nach der Devise „nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben“ arbeiten. Sie schreibt zunächst als ehrenamtliche, kurze Zeit später jedoch bereits als festangestellte Mitarbeiterin über ihre Erfahrungen im Hospiz und erzählt unter anderem, wie wichtig das Thema „Zeit“ für die Menschen dort ist, die im Haus Emmaus nicht als Patienten, sondern liebevoll als „Gäste“ bezeichnet werden. Auf vielen Seiten darf man einen kleinen Einblick in das Tätigkeitsfeld der Angestellten dieses Hospizes nehmen, wobei Johanna Klöpper es vortrefflich schafft, auch eine Prise Lebensfreude in dieses ernste Thema einzubringen.

    In ihrem Buch „Leben ist das neue Sterben“ „begegnet man dem Leid, Krankheiten, Verlusten und Tränen“, wie bereits zu Beginn angekündigt wird. Auf insgesamt 185 Buchseiten und in 22 Kapitel erzählt sie beispielsweise von ihrer Teilnahme an einem Begräbnis eines Atheisten und berichtet, welche Gedanken ihr hierbei durch den Kopf gehen. Sie schreibt über das große Problem des Loslassens, wenn wir geliebte Menschen irgendwann gehen lassen müssen, aber auch über Glücksmomente in einem Hospiz, die es dort tatsächlich zu finden gibt. In einem Kapitel widmet sich die Autorin der Theodizee-Frage: „Wie kann man angesichts des Leidens in der Welt noch an Gott glauben?“, und bringt unter vielen weiteren Themenbereichen des Buches auch die Thematik der Trauertraditionen zur Sprache.

    Johanna Klöppers Ziel ist es, mit diesem Buch Menschen zu erreichen und etwas zu bewegen, und sei es nur eine Kleinigkeit. So schreibt sie: „Wenn meine Reise in die Angst dazu beitragen konnte, dass das irgendwann oder irgendwie geschieht, dass sich das Herz irgendwie weicher anfühlt als gestern noch, dann hat sie sich gelohnt. Und wenn sich einer in Bälde traut, einen Traurigen zu fragen, wie es ihm wirklich geht oder ihm kommentarlos sein Steak klein schneidet oder einfach fragt, oder Lust auf einen Kaffee hat, dann hat es sich ebenfalls gelohnt.“

    Der saloppe Schreibstil mit den vielen umgangssprachlichen Ausdrücken lässt eine lockere Atmosphäre beim Lesen aufkommen, die lesefreundliche Schriftgröße trägt viel dazu bei, die Lektüre angenehm zu gestalten. Einzig die Tatsache, dass Frau Klöpper sich an wenigen Stellen des Fäkaljargons bediente, hat mich etwas befremdet. Ausdrücke wie „Dreckhaufen“ oder „Scheiße“ hätte ich mir in einem Buch aus einem christlichen Verlag nun doch nicht erwartet, zumal die Autorin im vorliegenden Buch durchaus auch bewies, dass man dies umschreiben oder vermeiden kann.

    Die optische Gestaltung des Buchcovers ist vortrefflich gelungen – schlicht und unaufdringlich, dennoch sehr aussagekräftig durch die Symbolik (schwarzer Trauerrand rund um den weißen Hintergrund, dazu die schwarzen Lettern und den Totenschädel sowie das Kreuzzeichen).

    Fazit: eine tiefsinnige Lektüre über ein sehr ernstes Thema, das die Autorin sehr gut umgesetzt hat und das jeden von uns unweigerlich betreffen wird.
  • 5/5 Sterne

    Ein Tabuthema der Gesellscahft wird ins Leben geholt

    von
    Die Autorin nimmt in diesem Buch die Leser mit auf eine "Reise in die Angst" und damit auf eine Reise mit der Konfrontation von Sterben und Tod.

    Dabei erzählt sie von ihren Erfahrungen und Erlebnissen als Mitarbeiterin in einem Hospiz in Südhessen.
    Ihr eigener Umgang mit den Sterbenden und ihre Angst vor dem Tod wird reflektiert und in Beziehung gesetzt zu den Geschichten der Gäste im Hospiz. Dabei nimmt sie Aspekte der Bibel und des Glaubens auf. Trauerrituale werden ebenso reflektiert wie die Wünsche der Gäste im Hospiz, die immer erfüllt werden - und sei es eine Zigarette oder ein Champagner am Sterbebett.
    Die Schwierigkeiten im Umgang mit jüngeren Gästen werden thematisiert, da sie den eigenen Tod, das eigene Sterben näher rücken lassen.

    Insgesamt ist das Buch sehr persönlich gehalten und doch allgemein gültig und (für mich) wegweisend für die eigene Reise in die Angst.

    Besonders persönlich ist der Schluß gehalten, der die Motivation der Autorin birgt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen - eine Motivation aus ihrer persönlichen Erfahrung und nicht aus dem Hospiz.

    Insgesamt hat mich das Buch weiter auf meinem eigenen Weg gebracht, der ebenso von persönlichen Erfahrungen mit Leid, Sterben und Tod geprägt ist. Insofern für mich persönlich sehr hilfreich und ein Segen, das Buch lesen zu dürfen.

    Ich bin sicher, dass die Überlegungen der Auorin was ihr Buch bewirken kann in Erfüllung gehen - bei mir ist es angekommen! Danke!
  • 5/5 Sterne

    Ein Buch voller Lebensfreude!

    von
    Die Rezension für das Buch „Leben ist das neue Sterben“ von Johanna Klöpper zu schreiben, fällt mir auch jetzt noch schwer, weil es mich unglaublich berührt hat.

    Dieses Buch hat mich mitgenommen auf eine spannende Reise rund um das Leben „Sterben“. „Sterben“ ist kein Thema mit dem sich irgendjemand und grade ich mich gerne beschäftigt. Für mich ist der Tod und alles was dazu gehört sehr weit weg und doch ganz nah, weil wir alle mal sterben müssen. Johanna Klöpper beschreibt es auf der Rückseite des Buchcovers ganz passend: „Der Tod ist wie ein Monster unter meinem Bett, das sich bemerkbar macht, wenn es außen leise wird. Ich habe beschlossen, endlich mit der Taschenlampe unters Bett zu leuchten.“. Ich habe beschlossen mich Johanna Klöpper anzuschließen und bin ihren Wegen gefolgt. Und bin immer noch tief bewegt.

    Mal laut, mal leise, mal traurig, mal still, mal voll Wut, mal ohne Antrieb, aber immer voll Lebensfreude begegnet sie Gott, Sterbenden und dem Thema Tod. Johanna Klöpper begegnet den Menschen und dem Thema ehrlich und offen. Bei vielen Sachen saß ich nickend vor dem Buch und habe mich immer wieder gefreut wie offen sie schreibt.

    Viele wunde Punkte hat die Autorin mit ihrem Buch berührt und am Ende kann ich nur sagen, ich traue mich nun auch mit meiner Taschenlampe unters Bett zu schauen! Vielen Dank für diese tolle und sehr persönliche Reise!
  • 5/5 Sterne

    Trotz ernsten Themas erfrischend und humorvoll geschrieben

    von
    Die Autorin möchte mit dem großen Thema Tod und Sterben besser klarkommen. Aus diesem Grund begibt sie sich auf eine Reise in die Angst und schreibt das Buch. Wir Leser, bzw. „Mitreisende“, dürfen sie auf dieser Reise begleiten.

    Johanna Klöpper arbeitet in der Verwaltung eines Hospizes – da begegnet sie dem Tod ziemlich oft. In ihrem Buch lässt sie den Leser an ihrer Arbeit im Hospiz teilhaben. Auf diese Weise erfährt man, wie es in einem Hospiz so zugeht. Denn wenn ich ehrlich bin: Davon hatte ich wenig bis gar keine Ahnung. Das war für mich immer so ein „schwarzer Begriff“, den ich immer ganz schnell wieder verdrängt habe.

    Aber Johanna Klöpper spürt sich auch durch viele weitere Fragen durch, besucht einen Friedwald, kämpft mit ihren eigenen Zweifeln und gerät an emotionale Grenzen. Diese Reise ist eine sehr persönliche und ehrliche. Der Schreibstil ist sehr kolumnenartig; man merkt, dass die Autorin für die Zeitschrift JOYCE Kurztexte schreibt. Mir persönlich hat ihre Art zu schreiben wirklich gut gefallen: authentisch, offen, lebenslustig und humorvoll, herzerweichend, nachdenklich, teilweise poetisch, aber auch frech und manchmal etwas umgangssprachlich. Diesen Stil muss man mögen und ich denke, dass er nicht jedermanns Sache ist. Unglaublich aber wahr: An manchen Stellen musste ich sogar lachen.

    Auf ihrer Reise begegnet die gläubige Autorin natürlich immer wieder Gott, auch wenn sie sich selbst als „Problemschaf“ in Gottes Herde bezeichnet. Aber sind wir nicht alle Problemschafe?

    Nachdem ich dieses Buch in Rekordzeit gelesen habe, kann ich mich nun Johanna Klöpper anschließen: „Ich weiß manches, das ich vorher nicht wusste“. Danke, dass ich Sie auf ihrer Reise begleiten durfte. Danke, dass ich wieder einen Teil meiner Angst vor dem Tod verlieren durfte.

    „Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben“. (S. 24, Leitspruch des Hospizes in Wetzlar)
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