Scherben (Buch - Paperback)

Roman

5 Sterne

Fionas Leben liegt nach dem Tod ihres Bruders in Scherben. Die Konflikte werden noch heftiger, als der seelisch ebenso verletzte Milan ins Haus der Pfarrersfamilie einzieht. Gräben tun sich auf zwischen ihnen, aber die Suche nach Liebe schafft Brücken. Eine Story, die mitten ins Herz zielt!

  • Artikel-Nr.: 204234000
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Details

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Fionas Leben liegt nach dem Tod ihres Bruders in Scherben. Die Konflikte werden noch heftiger, als der seelisch ebenso verletzte Milan ins Haus der Pfarrersfamilie einzieht. Gräben tun sich auf zwischen ihnen, aber die Suche nach Liebe schafft Brücken.
Eine Story, die mitten ins Herz zielt!

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783038482345
  • Auflage: 02.03.2022
  • Seitenzahl: 320 S.
  • Maße: 13 x 20,5 x 2,2 cm
  • Gewicht: 412g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Jugendbücher
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahre

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    von
    In Scherben von Sophia Nestvogel geht es um Milan und Fiona. Beide haben schlimmes in ihrem Leben erlebt. Als Milan zu Fionas Familie als Pflegekind kommt, kann sie ihn zunächst gar nicht leiden. Doch die beiden merken, dass sie sich in ihrer Trauer und Wut gegenseitig verstehen können. Doch können sie sich auch gegenseitig helfen, die Scherben ihres Lebens wieder zusammen zu setzen?
    Ein wirklich toller Young Adult Roman, in dem ernste Themen schön aufgearbeitet sind. Auch Gott spielt in diesem Roman eine große Rolle und verändert die Protagonisten nachhaltig. Zweifel im Glauben und auch das Glaubensleben fügen sich ganz natürlich in die Geschichte mit ein.
    Gefallen haben mir auch die Zeitsprünge, Gespräche, Tagebucheinträge und Bibelstellen am Ende der Kapitel. Das hat das Buch noch einmal abgerundet.
    Hut ab für die junge Autorin!
  • 5/5 Sterne

    Young Adult mit Tiefgang

    von
    In Scherben von Sophia Nestvogel geht es um Milan und Fiona. Beide haben schlimmes in ihrem Leben erlebt. Als Milan zu Fionas Familie als Pflegekind kommt, kann sie ihn zunächst gar nicht leiden. Doch die beiden merken, dass sie sich in ihrer Trauer und Wut gegenseitig verstehen können. Doch können sie sich auch gegenseitig helfen, die Scherben ihres Lebens wieder zusammen zu setzen?

    Ein wirklich toller Young Adult Roman, in dem ernste Themen schön aufgearbeitet sind. Auch Gott spielt in diesem Roman eine große Rolle und verändert die Protagonisten nachhaltig. Zweifel im Glauben und auch das Glaubensleben fügen sich ganz natürlich in die Geschichte mit ein.
    Gefallen haben mir auch die Zeitsprünge, Gespräche, Tagebucheinträge und Bibelstellen am Ende der Kapitel. Das hat das Buch noch einmal abgerundet.

    Hut ab für die junge Autorin!
  • 4/5 Sterne

    von
    Für die 16jährige Fiona ist jeder Tag gleich trüb. Es ist schon ein Jahr her, dass ihr kleiner Bruder den Kampf gegen Krebs verloren hat, doch Fiona kann sich immer noch nicht vorstellen, wie das Leben weitergehen soll. Ihre Trauer ist ihr inzwischen so vertraut wie ein ausgeleiertes Kleidungsstück. Sie nimmt kaum teil am Leben, hat nur noch eine richtige Freundin, vor allem aber ist sie enttäuscht von Gott.
    Ihre Eltern sind gläubig, der Vater sogar Pastor, darum ist ihr der christliche Glaube von klein auf vertraut. Sie hatte so darauf gehofft, dass Gott ihren Bruder gesund machen würde. Wie konnte er sie nur so im Stich lassen? Und wie kann es sein, dass ihre Eltern nicht ebenso mit Gott hadern, wie sie?
    Eines Tages haben Fionas Eltern eine große Neuigkeit. Ihre Familie wird sich vergrößern, sie werden einen Teenager aufnehmen. Milan ist im gleichen Alter wie Fiona, doch sein Elternhaus ist von Gewalt geprägt, und Milan hat viele Narben, äußerlich und innerlich.
    Fiona empfindet die Gegenwart von Milan zunächst als Bedrohung, und das wird nicht dadurch besser, dass er ausgerechnet im Zimmer ihres verstorbenen Bruders untergebracht wird. Seine Ankunft reißt Wunden auf, und Fionas Verzweiflung wächst. Es ist ein weiter Weg, bis beide Jugendliche erkennen, dass sie mehr gemeinsam haben als sie ahnen.
    Die Charaktere dieser Erzählung sind erstaunlich tiefgründig und vielschichtig. Auch Nebencharaktere, wie Fionas Freundin oder die Hauskreismitglieder, sind gut ausgearbeitet. Auf dem ersten Blick scheint dieses Buch ein vorhersehbarer Liebesroman zu sein, nach dem Motto „good girl loves bad boy“, doch es steckt so viel mehr darin. Das Thema Glauben zieht sich durch das Buch, dabei wird vor allem das Gottesbild und das Vertrauen auf Gott thematisiert. Fiona entdeckt, dass Gott gut ist, selbst wenn er nicht so handelt, wie sie es sich sehnlich wünscht.
    Fionas Trauer wird im ersten Teil sehr tiefgehend beschrieben, das kann beim Lesen etwas ermüdend wirken und den Einstieg ins Buch erschweren. Auch ein paar Szenen überzeugen nicht, zum Beispiel das Gespräch im Büro des Rektors. Doch das wird mehr als aufgewogen durch die Fülle der lebenswichtigen Themen, die angesprochen werden und der Nähe zur Lebenswelt der Zielgruppe.
    Fazit: Ein berührendes Buch über zwei junge Menschen, die ein schweres Schicksal verkraften müssen. Sie kommen sich dabei näher und unterstützen sich, und gemeinsam lernen sie Gott zu vertrauen. Sehr empfehlenswert für junge Menschen ab 12 Jahren.
  • 5/5 Sterne

    von
    Stürme des Lebens
    "Jeder Mensch hat Narben. Die einen tragen sie innerlich mit sich rum, die anderen äusserlich. Und manche haben sie an ihrer Seele, ihrem Herz, ihrem Körper - einfach überall." Buchauszug S. 37
    Inhalt:
    Seit dem Tod ihres kleinen Bruders Micha, lässt die 16-jährige Fiona niemanden mehr richtig an sich heran. Ihr Leben, ihr Glaube, ja ihre ganze Seele, wurde bis in die Grundfesten erschüttert. Auch der 17-jährige Milan trägt tiefe Narben mit sich herum. Wenn auch aus anderen Gründen als Fiona, ist er tief verletzt und traumatisiert. Nach außen hat der gut aussehende Junge eine coole und abweisende Fassade aufgebaut. Nun soll ausgerechnet Milan, bei Fionas Familie ein neues Zuhause und Ruhe finden.
    Meine Eindrücke:
    Da ich, mit meinen bald 30 Jahren, nicht unbedingt der Hauptzielgruppe für diesen Jugendroman entsprach, war ich umso neugieriger darauf, ob mir das Buch gefallen würde. Sowohl der flüßige Schreibstil, wie auch die Handlung konnten mich sofort abholen. Schon bald wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, es wurde von mir regelrecht durchgesuchtet. Dabei fühlte ich mich auch direkt wieder ein klein wenig wie ein Teenager ;-)
    Meine allergrösste Sorge war es, dass sich zwischen Fiona und Milan eine ungesunde Beziehung entwickeln könnte, wie so oft in diversen Romanen. Die Protagonisten trennen sich gefühlt 10 mal bevor sie, dann endlich ihr Glück finden. Hier war dies ganz anders, worüber ich sehr froh und dankbar war. Diese Geschichte hatte solche verzichtbaren Wendungen definitiv nicht nötig. Frau Nestvogel hat eine wahrhaft bewegende und emotionale Geschichte hervorgebracht. Besonders das Beschreiben der verschiedenen Gefühle ist der vergleichsweise jungen Autorin meisterhaft gelungen. Die Emotionen von Fiona und Milan wurden absolut authentisch und nachvollziehbar eingebracht. Ich konnte nur staunen, wie gut dies der Autorin gelang, und was für ein außergewöhnliches Bewusstsein, sie mit ihrer Geschichte schaffen konnte. Obwohl das Buch sich durchwegs mit schweren Themen wie Trauer, Gewalt oder Mobbing beschäftige, ließ es sich durch den wunderbaren lockeren und passenden Schreibstil unglaublich leicht lesen. Zu dem leichten Lesegefühl, haben auch die wunderbar ausgearbeiteten Nebencharaktere, wie z.B. Fionas beste Freundin Amely, beigetragen. Die junge Frau versprüht durch ihre positive Art jede Menge Freude und tut Fiona sehr gut. Der christliche Glaube spielt in diesem Buch eine wirklich zentrale Rolle und macht diese Geschichte zu etwas ganz besonders Wertvollem.
    Mein Fazit:
    Dieses großartige Jungendbuch möchte ich von Herzen jedem, ob jung oder alt, weiterempfehlen. Lasst euch selbst, von der berührenden Geschichte um Fiona und Milan, verzaubern. Sehr gerne würde ich noch mehr aus der Feder von Sophia lesen und hoffe somit auf baldigen Nachschub. Gerne vergebe ich hier mehr als verdiente 5 Sterne!
  • 5/5 Sterne

    Stürme des Lebens

    von
    "Jeder Mensch hat Narben. Die einen tragen sie innerlich mit sich rum, die anderen äusserlich. Und manche haben sie an ihrer Seele, ihrem Herz, ihrem Körper - einfach überall." Buchauszug S. 37

    Inhalt:

    Seit dem Tod ihres kleinen Bruders Micha, lässt die 16-jährige Fiona niemanden mehr richtig an sich heran. Ihr Leben, ihr Glaube, ja ihre ganze Seele, wurde bis in die Grundfesten erschüttert. Auch der 17-jährige Milan trägt tiefe Narben mit sich herum. Wenn auch aus anderen Gründen als Fiona, ist er tief verletzt und traumatisiert. Nach außen hat der gut aussehende Junge eine coole und abweisende Fassade aufgebaut. Nun soll ausgerechnet Milan, bei Fionas Familie ein neues Zuhause und Ruhe finden.

    Meine Eindrücke:

    Da ich, mit meinen bald 30 Jahren, nicht unbedingt der Hauptzielgruppe für diesen Jugendroman entsprach, war ich umso neugieriger darauf, ob mir das Buch gefallen würde. Sowohl der flüßige Schreibstil, wie auch die Handlung konnten mich sofort abholen. Schon bald wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, es wurde von mir regelrecht durchgesuchtet. Dabei fühlte ich mich auch direkt wieder ein klein wenig wie ein Teenager ;-)

    Meine allergrösste Sorge war es, dass sich zwischen Fiona und Milan eine ungesunde Beziehung entwickeln könnte, wie so oft in diversen Romanen. Die Protagonisten trennen sich gefühlt 10 mal bevor sie, dann endlich ihr Glück finden. Hier war dies ganz anders, worüber ich sehr froh und dankbar war. Diese Geschichte hatte solche verzichtbaren Wendungen definitiv nicht nötig. Frau Nestvogel hat eine wahrhaft bewegende und emotionale Geschichte hervorgebracht. Besonders das Beschreiben der verschiedenen Gefühle ist der vergleichsweise jungen Autorin meisterhaft gelungen. Die Emotionen von Fiona und Milan wurden absolut authentisch und nachvollziehbar eingebracht. Ich konnte nur staunen, wie gut dies der Autorin gelang, und was für ein außergewöhnliches Bewusstsein, sie mit ihrer Geschichte schaffen konnte. Obwohl das Buch sich durchwegs mit schweren Themen wie Trauer, Gewalt oder Mobbing beschäftige, ließ es sich durch den wunderbaren lockeren und passenden Schreibstil unglaublich leicht lesen. Zu dem leichten Lesegefühl, haben auch die wunderbar ausgearbeiteten Nebencharaktere, wie z.B. Fionas beste Freundin Amely, beigetragen. Die junge Frau versprüht durch ihre positive Art jede Menge Freude und tut Fiona sehr gut. Der christliche Glaube spielt in diesem Buch eine wirklich zentrale Rolle und macht diese Geschichte zu etwas ganz besonders Wertvollem.

    Mein Fazit:

    Dieses großartige Jungendbuch möchte ich von Herzen jedem, ob jung oder alt, weiterempfehlen. Lasst euch selbst, von der berührenden Geschichte um Fiona und Milan, verzaubern. Sehr gerne würde ich noch mehr aus der Feder von Sophia lesen und hoffe somit auf baldigen Nachschub. Gerne vergebe ich hier mehr als verdiente 5 Sterne!
  • 5/5 Sterne

    von
    „...Jeder Tag ist so schwer zu überstehen. Dabei wussten wir doch alle schon seit Jahren, was auf uns zukommt. Es hat sich immer so weit weg angefühlt, so surreal...“
    Diese Worte stammen aus dem Tagebuch von Fiona. Die 17jährige ist in ihrer Trauer gefangen wie in einem Kokon. Sie lässt nichts und niemand an sich heran.
    Die Autorin hat einen bewegenden Jugendroman geschrieben. Die Geschichte ist tiefgründig und voller Emotionen. Sie wird von Fiona erzählt.
    Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er passt zur Zielgruppe. Die Autorin versteht es, Verletzlichkeit, Wut und Trauer in die richtigen Worte zufassen. Doch es sind nicht nur die Worte, sondern auch die Taten der Protagonisten, die deren Gefühle ausdrücken.
    Fionas Vater ist Pfarrer. Er redet nicht nur von der Liebe Gottes, sondern mit seiner Frau beweist er sie ebenfalls durch Taten. Dazu gehört, dass die Familie immer mal wieder Kinder und Jugendliche aufnimmt, die kurzzeitig aus ihren Umfeld genommen werden. Momentan ist der 17jährige Milan bei ihnen. Er weist nicht nur körperliche, sondern ebenfalls seelische Narben auf. Fionas erste Reaktion ist abwartend.
    „...Egal, wie schwer es für mich war, es musste einen Grund geben, warum Milan nicht mehr bei seiner Familie war. Ich wünschte ihm wirklich, dass er in unserem Haus Frieden finden würde – aber bitte so, dass mir meiner nicht genommen würde...“
    Doch Fiona hat nicht nur mit ihrer Trauer zu kämpfen. Sie hat den Glauben verloren. Außerdem wird sie in der Schule gemobbt. Und dann begeht Milan einen Fehler, der Fiona am Boden zerstört.
    „...Ach, ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen, anstatt einfach darauf zu vertrauen, dass alles gut gehen würde. Natürlich ging nie alles gut...“
    Anderseits ist dieser Moment ein Wendepunkt. Plötzlich erhält Milan einen Blick für Fionas Verletzungen. Außerdem rüttelt ihn ein Gespräch mit seiner Therapeutin auf.
    In entscheidenden Momenten verwendet die Autorin eine kurze und punktgenaue Sprache. Dann gibt es kein wort zu viel.
    „….Ich hielt Milan. Er hielt mich. Ich machte ihn stark. Und er mich...“
    Erstaunlich ist das unbedingte Vertrauen, dass die Eltern in Fiona und Milan setzen. Sie sehen, wie beide miteinander ringen, aufeinander zugehen. Sie bekommen das Auf und Ab zwischen ihnen mit. Sie begleiten sie dabei, unauffällig und leise. Gerade der Vater ist als Gesprächspartner da, wenn er angesprochen wird. Er drängt sich nicht auf.
    Amely, Fionas beste und einzige Freundin, ist aktiv im Hauskreis. Sie versucht, Fiona dazu zu bewegen, sich ihnen anzuschließen. Es ist ein Jugendgottesdienst, der die Wende bringt.
    „...Wir brauchen diese Stürme in unseren Leben. Sie lassen uns wachsen und machen uns stärker. An Gott zu glauben, wenn alles glatt läuft und dein Leben super ist, ist nicht gerade schwer, oder?...“
    Das Besondere des Buches besteht auch darin, dass jedes Kapitel anders endet. Mal ist es ein Gebet, mal eine Therapiesituation. Es sind diese Momente, die tiefen Einblick in das Seelenleben der Menschen geben, dir sich um Fiona befinden.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sicher keine leichte Kost, denn es wühlt stellenweise auf. Trotzdem ist es ein Buch voller Hoffnung.
  • 5/5 Sterne

    Unglaublich guter Debütroman, absolute Leseempfehlung!

    von
    Der Debütroman „Scherben“ der jungen Autorin Sophia Nestvogel nimmt den Leser/die Leserin mit in das Leben von Fiona und Milan.

    Fiona ist noch immer in der Trauer um ihren jüngeren Bruder Micha gefangen, der vor einem Jahr gestorben ist, als Milan in ihrer Familie auftaucht und mit ihm seine schwierige Vergangenheit. Obwohl Milan durchaus attraktiv ist, lernt Fiona schnell seine Schattenseiten kennen. Wird die dramatische Vergangenheit sie trennen und führen gerade die erlittenen Schmerzen die beiden in eine gesunde Beziehung? Und wo bleibt Gott in all dem?

    Was für ein großartiges Debüt! Ich kann es kaum erwarten ein weiteres Buch von der Autorin Sophia Nestvogel zu lesen. Dieses Buch überzeugt in seiner Handlung, seinen Protagonisten und dem christlichen Glauben, der der Geschichte zugrunde liegt. Die Charaktere sind gelungen und absolut nachvollziehbar aufgebaut worden. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und der Spannungsbogen dieser fesselnden Erzählung bleibt durchgehend hoch. Es ist kein Buch, das man so schnell wieder aus der Hand legt. Man merkt beim Lesen sehr schnell, dass Sophia Nestvogel für ihre Generation schreibt, aber auch ältere Leser/innen können sich noch in die Geschichte einfinden. So haben mich zum Beispiel auch die Mütter von Fiona und Milan angesprochen. Besonders begeistert hat mich aber, wie wunderbar die Autorin ihren christlichen Glauben in den Roman eingebettet hat. Mit all den Zweifeln, der Mutlosigkeit, aber auch der Vergebung und der Suche nach dem einen Gott hat sie für mich überzeugend dargelegt, wie wichtig es für jeden Menschen ist, seine Heimat bei Gott zu finden. Ein fantastischer Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle.



  • 5/5 Sterne

    von
    Inhalt:
    Durch einen heftigen Schicksalsschlag ist Fionas Leben aus den Fugen geraten. Ihr Glauben ist erschüttert, ihre Familie ist nicht mehr dieselbe und generell fühlt sie sich tief traurig. Ihr Leben hat seine Ausrichtung verloren.
    Dann beschließen ihre Eltern einen Jungen bei sich aufzunehmen, um ihm eine sichere Heimat geben zu können. Milan ist ebenfalls tief verletzt worden und hat Narben von seiner Vergangenheit getragen.
    Eigentlich haben Milan und Fiona also beide verletzte Seelen und bringen ihr Päckchen an Schmerzen mit. Beider Leben liegt in Scherben und es ist fraglich wie sie wieder ganz werden können. Als die beiden miteinander konfrontiert werden, sehen sie in dem jeweils anderen aber eher einen Eindringling, als einen Verbündeten. Mit der Zeit lernen sie immer mehr übereinander und fangen an, sich gegenseitig zu helfen. Auch wenn sie einander immer noch misstrauisch begegnen.
    Meinung:
    Mit diesem Buch hat Sophia Nestvogel ein unglaublich berührendes Jugendbuch geschrieben. Es fesselt von der ersten Seite und spricht viele essenzielle Lebensfragen an.
    Die Charaktere sind tiefgründig ausgearbeitet und machen realistische Entwicklungen durch. Sie stellen sich Fragen, die eigentlich jeden schon mal im Leben konfrontiert haben und lernen ganz neu Gott kennen. Nicht nur ihre Persönlichkeiten machen eine große Entwicklung durch, sondern vor allem ihre Beziehungen zu Gott spielen eine grundlegende Rolle.
    Fiona ist in einer christlichen Familie aufgewachsen und mit dem Glauben an Gott großgeworden. Ihr Vater ist Pfarrer und sein Glaube scheint unerschütterlich. Nach all dem Leid, das ihre Familie erfahren musste, kann Fiona ihre Eltern einfach nicht verstehen. Wie können sie an einen Gott glaube, der solches Leid zulässt? Ihre Gedanken waren sehr authentisch und nachvollziehbar. Auch ihre Erfahrungen in der Schule und mit ihren Freunden haben wichtige Themen behandelt. Das Buch wird vielen Jugendlichen aus dem Herzen sprechen und ihre eigenen Erfahrungen spiegeln.
    Milan ist tief verletzt worden und fühlt sich nirgends angenommen und sicher. Er hat Angst und will sich niemandem zu sehr öffnen. Auch wenn Fionas Art es so leicht macht, sich mit ihr wohlzufühlen, darf er sie nicht an sich heranlassen. Seine Perspektive auf den Glauben ist ganz anders als Fionas. Er kommt von außen auf den Glauben zu, oder vielmehr der Glaube auf ihn. Dadurch ergänzen sich die beiden Protagonisten toll.
    Besonders schön fand ich zudem den Schreibstil. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Fionas Sicht erzählt, aber immer wieder kommt auch Milans Perspektive durch. Dafür nutzt die Autorin abgedruckte Dialoge oder Briefe oder Gebete. Die Autorin spielt mit verschiedenen Erzählmitteln.
    Die Handlung dreht sich um die Entwicklung von Fiona und Milan und um ihre zarte Liebesgeschichte. Auch Freundschaft, Familie und die Vergangenheiten der Charaktere werden behandelt. Das Buch ist tiefgründig und einfach sehr berührend.
    Fazit:
    Ein unglaublich gutes und berührendes Jugendbuch, dass wichtige Lebensfragen behandelt. Es ist aktuell und genau richtig für Jugendliche und interessierte Leser. Ganz große Empfehlung.
    Eins der besten christlichen Jugendbücher, die ich bis jetzt gelesen habe.
  • 5/5 Sterne

    Eine berührende Jugendbuchstory

    von
    Inhalt:

    Durch einen heftigen Schicksalsschlag ist Fionas Leben aus den Fugen geraten. Ihr Glauben ist erschüttert, ihre Familie ist nicht mehr dieselbe und generell fühlt sie sich tief traurig. Ihr Leben hat seine Ausrichtung verloren.

    Dann beschließen ihre Eltern einen Jungen bei sich aufzunehmen, um ihm eine sichere Heimat geben zu können. Milan ist ebenfalls tief verletzt worden und hat Narben von seiner Vergangenheit getragen.

    Eigentlich haben Milan und Fiona also beide verletzte Seelen und bringen ihr Päckchen an Schmerzen mit. Beider Leben liegt in Scherben und es ist fraglich wie sie wieder ganz werden können. Als die beiden miteinander konfrontiert werden, sehen sie in dem jeweils anderen aber eher einen Eindringling, als einen Verbündeten. Mit der Zeit lernen sie immer mehr übereinander und fangen an, sich gegenseitig zu helfen. Auch wenn sie einander immer noch misstrauisch begegnen.

    Meinung:

    Mit diesem Buch hat Sophia Nestvogel ein unglaublich berührendes Jugendbuch geschrieben. Es fesselt von der ersten Seite und spricht viele essenzielle Lebensfragen an.

    Die Charaktere sind tiefgründig ausgearbeitet und machen realistische Entwicklungen durch. Sie stellen sich Fragen, die eigentlich jeden schon mal im Leben konfrontiert haben und lernen ganz neu Gott kennen. Nicht nur ihre Persönlichkeiten machen eine große Entwicklung durch, sondern vor allem ihre Beziehungen zu Gott spielen eine grundlegende Rolle.

    Fiona ist in einer christlichen Familie aufgewachsen und mit dem Glauben an Gott großgeworden. Ihr Vater ist Pfarrer und sein Glaube scheint unerschütterlich. Nach all dem Leid, das ihre Familie erfahren musste, kann Fiona ihre Eltern einfach nicht verstehen. Wie können sie an einen Gott glaube, der solches Leid zulässt? Ihre Gedanken waren sehr authentisch und nachvollziehbar. Auch ihre Erfahrungen in der Schule und mit ihren Freunden haben wichtige Themen behandelt. Das Buch wird vielen Jugendlichen aus dem Herzen sprechen und ihre eigenen Erfahrungen spiegeln.

    Milan ist tief verletzt worden und fühlt sich nirgends angenommen und sicher. Er hat Angst und will sich niemandem zu sehr öffnen. Auch wenn Fionas Art es so leicht macht, sich mit ihr wohlzufühlen, darf er sie nicht an sich heranlassen. Seine Perspektive auf den Glauben ist ganz anders als Fionas. Er kommt von außen auf den Glauben zu, oder vielmehr der Glaube auf ihn. Dadurch ergänzen sich die beiden Protagonisten toll.

    Besonders schön fand ich zudem den Schreibstil. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Fionas Sicht erzählt, aber immer wieder kommt auch Milans Perspektive durch. Dafür nutzt die Autorin abgedruckte Dialoge oder Briefe oder Gebete. Die Autorin spielt mit verschiedenen Erzählmitteln.

    Die Handlung dreht sich um die Entwicklung von Fiona und Milan und um ihre zarte Liebesgeschichte. Auch Freundschaft, Familie und die Vergangenheiten der Charaktere werden behandelt. Das Buch ist tiefgründig und einfach sehr berührend.

    Fazit:

    Ein unglaublich gutes und berührendes Jugendbuch, dass wichtige Lebensfragen behandelt. Es ist aktuell und genau richtig für Jugendliche und interessierte Leser. Ganz große Empfehlung.

    Eins der besten christlichen Jugendbücher, die ich bis jetzt gelesen habe.
  • 5/5 Sterne

    Großartiger Debütroman mit geistlichem Tiefgang

    von
    Zum Inhalt bitte den Klappentext lesen.

    Der Roman beginnt in den emotionalen Untiefen von Fiona. Wir erleben sie in ihrem Schmerz und Unverständnis. Grundsätzlich ist das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben. Doch hin und wieder spielt Sophia Nestvogel mit den Erzählmethoden. Zwischendurch lesen wir ein Gebet des Vaters oder der Mutter um auch ihre Herzenshaltung zu erfahren. Kurze Dialoge zwischen verschieden Charakteren, geschriebene Briefe und die ein oder andere Rückblende gestalten das Buch noch spannender.

    Man kommt wirklich schnell in das Buch rein. Ich wurde sehr gut abgeholt, ohne überfordert zu werden. Auch wie Milan Teil der Familie wird und wir Stück für Stück aus seiner Vergangenheit erfahren ist wunderbar umgesetzt. Die Handlungen und Gedanken der Personen sind nachvollziehbar und ich habe doch öfter mal schmunzeln oder weinen müssen.

    Doch neben dem wirklich schönen Schreibstil, ist vor allem der Umgang mit Gott das größte Plus an diesem Buch. Das offene Fragen und Zweifeln und mit Gott ringen. Doch gleichzeitig die Gebete und Predigten der Eltern (Fionas Vater ist Pfarrer) und die Entwicklung der Herzen von Fiona und Milan hat mich wirklich erstaunt. Das habe ich bisher selten in so einer Tiefe gelesen.

    Und auch mit dieser geistigen Tiefe, dürfen wir von einer Liebesgeschichte im Young Adult Stil lesen. Mit all seiner Romantik und Dramatik, ohne das es auf die Nerven geht.

    Ich habe das Buch verschlungen und hoffe das Sophia Nestvogel noch viele weitere Bücher schreiben wird!
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