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Soko mit Handicap: Aktion Licht (Buch - Klappenbroschur)

5 Sterne

Soko mit Handicap: Aktion Licht (Buch - Klappenbroschur)

Kriminelle vermuten, dass Theo, der in einer Berliner Behinderten-WG lebt, der Schlüssel zu etwas ungeheuer Wertvollem ist. Theo selbst hat nicht die leiseste Ahnung, warum. In diesem finalen Band der Reihe begibt er sich mit seinen Freunden auf Spurensuche … Ein spannender und tiefgründiger Kriminalroman

  • Artikel-Nr.: 817778000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Band: 2
16,00 €
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Details

  • Artikel-Nr.: 817778000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Band: 2

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Theo Marquardt ist auf den Rollstuhl angewiesen, da er an Kongenitaler Muskeldystrophie leidet. Er lebt in einer WG für Menschen mit Behinderung in Berlin. In diesem zweiten Band der Reihe Soko mit Handicap vermutet eine Gruppe von Kriminellen, dass Theo der Schlüssel zu etwas ungeheuer Wertvollem ist. Theo selbst hat nicht die leiseste Ahnung, warum. Doch dann finden er und seine Schwester heraus, dass ihr Vater, der wenige Jahre nach der Wende spurlos verschwand, etwas mit der Sache zu tun hat. Theo ist ein weiteres Mal auf die Hilfe seiner Mitbewohner angewiesen, um Unheil abzuwenden …
Ein spannender, tiefgründiger und wunderbar humorvoller Roman, der Bezug auf reale Ereignisse in der jüngeren deutschen Geschichte nimmt.

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783957347787
  • Auflage: 1. Gesamtauflage (1. Auflage: 28.05.2021)
  • Seitenzahl: 368 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3 cm
  • Gewicht: 521g
  • Preisbindung: Ja

  • Kriminalroman

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Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Soko mit Handicap auf den Spuren der Vergangenheit

    von
    „Aktion Licht“ ist der zweite und finale Teil der „Soko mit Handicap“ von Thomas Franke und ist bei Gerth Medien im Juni 2021 erschienen.
    Von vielen bereits sehnsüchtig erwartet, knüpft er zeitlich direkt an den ersten Band „der Tote und der Taucher“ an, den man zum besseren Verständnis zuvor gelesen haben sollte.
    Bei „Aktion Licht“ geht es nun weiter mit dem besonderen und sympathischen Ermittlerteam um Theo, einen an Muskeldystopie erkrankten jungen Studenten und seine Freunde aus der Wohngemeinschaft für behinderte Menschen. Lina, Theos ältere Schwester, unterstützt die Truppe tatkräftig als Polizistin.
    Nachdem nun klar ist, dass der Mord an Mike, Theos bestem Freund in der WG, eine Verwechslungstat war und eigentlich Theo selbst galt, versucht Lina ihren Bruder fernab von Berlin in Sicherheit zu bringen.
    Für Theo ist es ein großes Rätsel, dass er das Zielobjekt einer kriminellen Bande sein soll und dass sein vor 17 Jahren plötzlich verschwundener Vater eine Schlüsselfigur darin spielt.
    Nachdem Lina entführt wird, ist er und seine Crew nicht mehr zu bremsen und es entwickelt sich eine gefährliche Verbrecherjagd.
    Was ist in der Vergangenheit passiert und wieso steht Theo plötzlich im Fokus der Ereignisse?
    Und was ist so wertvoll, dass es nach vielen Jahren immer noch ein Höchstmaß an krimineller Energie produziert?
    Fragen über Fragen, deren Antworten weit zurückreichen und sich erst langsam Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammensetzen.
    Mein Leseeindruck:
    Die Fortsetzung der „Soko mit Handicap“ ist bestens gelungen und der Spannungsbogen wurde gegenüber dem Vorgänger nochmal erhöht.
    Zusammen mit der Crew um Theo ist man als Leser mittendrin im Geschehen, leidet mit, wenn diesen besonderen Menschen und wunderbaren Protagonisten Gewalt widerfährt.
    Zugleich steht aber auch der Obdachlose, den wir bereits im ersten Band kennengelernt haben im Fadenkreuz der Geschichte. Schritt für Schritt erinnert er sich wieder und erlangt sein Gedächtnis nach jahrelanger Amnesie wieder zurück.
    Der Schreibstil von Thomas Franke ist wie bei seinen anderen Büchern auch gewohnt flüssig und die Seiten ziehen beim Lesen vorbei. Handlung und Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch der historische Hintergrund wird ersichtlich.
    Man folgt gebannt, teilweise mit angehaltenem Atem der Auflösung des Plots und wird mit einem großartigen Finale belohnt.
    Fazit:
    Ein besonderes Leseerlebnis, mit einem außergewöhnlichen Ermittler-Team und einem Geschehen, das in unsere jüngste Vergangenheit hineinreicht.
    Und damit ein Roman, der ein eigenes Genre schafft, das Krimi, Historie, Sozial-Ethik und christliche Werte verbindet.
  • 4/5 Sterne

    Ein ungewöhnliches Ermittlerteam löst einen ungewöhnlichen Fall

    von
    Worum geht es?

    Da es sich hier um den zweiten Teil der Reihe "Soko mit Handicap" handelt, steigen wir als Leser direkt in die Geschehnisse um den Protagonisten Theo ein. Nachdem der "Handicap - WG" klar geworden ist, dass hinter dem Tod des Freundes mehr steckt, gerät Theo ins Visier der Täter. Dass Theos Vater eine Rolle in diesem mysteriösen und verzwickten Fall spielt, wird den Freunden im Verlauf der Geschichte erst klar. Die "Soko mit Handicap" gerät immer tiefer in die Fänge des Falls und das nicht ohne gravierende Folgen.

    Meinung:

    Mir hat der Abschluss der Krimi-Dilogie "Soko mit Handicap" sehr gut gefallen. Dass mir der Schreibstil des Autors sehr zusagen wird, war mir von Anfang an klar. Im zweiten Teil der Reihe werden die Erzählstränge auf clevere Art immer dichter zusammen gezogen. Als Fan von Krimis und Thrillern gefällt mir der Ansatz, dass ein ungewöhnliches Ermittlerteam mit Handicap die Handlung voran treibt. Mir sind die Protagonisten mit ihren Eigenarten sehr ans Herz gewachsen. An der einen oder anderen Stelle musste ich doch sehr schmunzeln. Besonders zum Ende hin, verlor die Geschichte an Ernsthaftigkeit durch den Witz, den das besondere Ermittlerteam mit sich brachte. An diesen Stellen hätte ich mir weniger davon gewünscht. Aus diesem Grund gibt es einen Stern Abzug.

    Fazit:

    Für mich ist dieses Buch ein gelungener Abschluss einer außergewöhnlichen Krimi-Reihe. Ich finde den Ansatz, dass Menschen mit Handicap, Hauptakteure beim Lösen eines Kriminalfalls sind, sehr innovativ. Ich wünsche mir mehr solcher Bücher! Und der Humor und die Berliner Schnauze sind einzigartig. Daumen hoch!
  • 5/5 Sterne

    Du bist nicht der Böse, die sind böse.

    von
    "Helene, Paula und Scott hatten gewusst das es gefährlich werden würde, und trotzdem hatten sie entschieden, ihn nicht alleine herkommen zu lassen." (Buchauszug)
    Die Berliner Wohngemeinschaft mit Behinderung, in der Theo, Helene, Paula, Scott und Keno leben, sind nach wie vor erschüttert über den Tod von Mike. Für Lina, Theos Schwester, die bei der Polizei arbeitet, steht bald fest, dass Theo in Gefahr ist. Die Täter scheinen nämlich bei Theo etwas zu suchen, nur keiner weiß was genau. Hat das alles, was mit dem Verschwinden von Theos Vater vor zwanzig Jahren zu tun? Die Täter glauben jedenfalls, dass Theo den Schlüssel zu etwas unheimlich Wichtigem hat und sind deshalb nun hinter ihm her. Selbst wenn Theo nicht weiß, was sie suchen, kann er sich sicher sein, dass seine WG-Bewohner ihn nicht im Stich lassen.
    Meine Meinung:
    Nahtlos geht Band zwei da weiter, wo der vorherige Band aufgehört hat. Wieder wartet der Autor mit der spannenden Geschichte um Theos verschwunden Vater, den Machenschaften und der Vergangenheit der DDR bzw. Stasi, so wie alles rund um die SOKO Handicap, auf. Erneut konnten mich die besonderen Charaktere der Wohngemeinschaft überzeugen. Da ist zum einen Theo, der an kongenitaler Muskeldystrophie erkrankt ist, im Rollstuhl sitzt Paula mit Trisomie 21, Autist Keno, der am Weaver-Syndrom erkrankte Scott und die ständig hungrige Helene, was so typisch für Menschen mit Prater-Willi-Syndrom ist. Allesamt sind ein wirklich eigenwilliges Gespann, aber das Wichtigste daran ist, sie sind füreinander da, wenn Not am Mann ist und lassen niemanden im Stich. Allerdings rechnen sie dabei nicht damit, dass sie selbst in sehr große Gefahr kommen, bei der es um Leben und Tod geht. Denn die Täter sind gefährlich und haben seither keine Zeugen am Leben gelassen. Dabei ist der Schreibstil wieder sehr informativ, interessant, spannend und überaus humorvoll gestaltet. Besonders gut dabei gefällt mir erneut Helene, die hier als Einzige mit einem Berliner Dialekt aufwartet und schlagfertig ist. Mehr als einmal bringen mich ihre Sprüche zum Lachen, und lockern dadurch den Krimi auf. Diesmal erfahre ich, um was es den Tätern wirklich geht, wer sie sind und wer der unbekannte Mann ohne Gedächtnis ist. Wie ich es schon vermutet habe, stellt es sich dann heraus, wer dieser Obdachlose wirklich ist. Doch diesmal wird es für Lina gefährlich, die WG- Bewohner versuchen sie zu retten, selbst wenn sie dadurch ihr Leben riskieren. Einen wirklich interessanten Zweiteiler hat hier Thomas Franke geschrieben. Der bekannte Autor, der selbst bei seiner Arbeit als Sozialpädagoge viel mit Menschen mit Behinderung zu tun hat. Kein Wunder also, dass er sich diese eigenwillige Wohngemeinschaft, die zusammen auf Verbrecherjagd geht, ausgedacht hat. Man spürt mit jeder Seite, wie wichtig ihm diese Menschen sind und warum er sie für diesen Krimi uns Lesern näherbringen möchte. Dabei stelle ich fest, dass der zweite Teil deutlich an Spannung zulegt hat und ich dadurch vor allem die Hintergründe immer besser verstehe. Dass sich zugleich der Unbekannte ohne Gedächtnis auf eine besondere Behandlung einlässt, um sein Gedächtnis wiederzuerlangen, fand ich sehr interessant. Seine Erlebnisse und Erinnerungen werden hier speziell in kursiver Schriftform dargestellt. Zwar fließt das Thema Glaube hier ab und an als Gebet oder Gedanken mit ein, allerdings nur spartanisch und deutlich schwächer als im ersten Band. Trotzdem konnten mich insbesondere die Charaktere erneut überzeugen und ich finde es sehr schade, dass dieser Zweiteiler nun zu Ende ist. Sehr gut könnte ich mir weitere Krimis oder Geschichten mit Theo, Helene, Paula, Scott und Keno vorstellen. Alles in allem ein Zweiteiler, den ich allen nur empfehlen kann und dem ich ein weiteres mal fünf von fünf Sternen gebe.
  • 5/5 Sterne

    Der zweite Teil bringt endlich die Lösung. Das ungewöhnliche Fahndungsteam macht weiter mit Spannung und jeder Menge Situationskomik.

    von
    „Aktion Licht“ ist der zweite Band aus der Serie „SOKO mit Handicap“ des Autors Thomas Franke.
    Im ersten Teil „Der Tote und der Taucher“ lernt man ein Ermittlungsteam der besonderen Art kennen. Dieser Band endet mit einem gewaltigen „Cliffhänger“ und einem sehnsüchtigen Warten auf den zweiten Teil. Das Warten hat sich absolut gelohnt. Die bewerte Truppe ermittelt weiter, denn Theo, der Kopf des Ermittlerteams, gerät selbst in das Fadenkreuz der Gangster, die auch nicht vor Mord zurückschrecken. Diese SOKO besteht aus Mitbewohnern einer Behinderten WG, einer jungen Polizistin, deren Bruder in der WG lebt, und einem Pfleger. Dann ist da auch noch der unbekannte Obdachlose ohne Gedächtnis, der von mysteriösen Gestalten verfolgt wird.
    Es macht Spaß zu lesen, wie diese Gruppe den Mord an ihrem Mitbewohner aufzuklären versucht und dabei vor keinem körperlichen Einsatz zurückschreckt. Es ist wieder ein großes Vergnügen zu lesen, wie dadurch, dass jeder versucht, den anderen in seinen Begrenzungen zu akzeptieren, eine schlagkräftige Truppe zusammenkommt. Das ist für mich auch die großartigste Aussage dieses Buches. Wir sind alle Menschen, ein jeder einzigartig von Gott geschaffen. Durch die Begrenzungen entstehen an mehreren Stellen in der Handlung so viele nette, komische Situationen, dass mein Kopfkino fast nicht mehr nachkam und mir die Tränen vor Lachen in den Augen standen.
    Ich habe sehnsüchtig auf diesen zweiten Teil gewartet, um endlich herauszufinden, wie alles zusammenhängt und das Warten hat sich für mich mehr als gelohnt. Ich habe wieder viele Stunden mit dieser herrlichen Truppe verbracht. Bitte Herr Franke, es muss doch noch etwas geben, wo diese Truppe erneut, ihr Genie unter Beweis stellen kann. Dieses Buch kann einfach nicht das letzte Wiedersehen gewesen sein. Wie auch schon beim ersten Band – ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen! Spannend und lustig mit dem gewissen Etwas kann man sich herrlich dabei entspannen.



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