Die Gebetshausbewegung (Buch - Klappenbroschur)

Ein Buch für Interessierte, Gründer und Mitarbeiter

Die Gebetshausbewegung (Buch - Klappenbroschur)

Ein Buch für Interessierte, Gründer und Mitarbeiter

5 Sterne

Immer mehr Menschen gründen ein Gebetshaus, weil sie entdecken: »Ohne Gebet ist alles nichts.« Doch was heißt das eigentlich? Und warum fühlen sich so viele von der Gebetshausbewegung angezogen? Rainer Harter gibt Antworten und klärt grundlegende Fragen. Inklusive Tipps zur Gründung eines Gebetshauses.

  • Artikel-Nr.: 226835000
  • Verlag: SCM R.Brockhaus
Auch erhältlich als:
Buch - Klappenbroschur (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Die Gebetshausbewegung wächst. Immer mehr Menschen fühlen sich von einem Lebensstil der Hingabe und Anbetung angezogen. Überall entstehen neue Initiativen, die ein paar Stunden pro Woche bis rund um die Uhr beten. Rainer Harter gründete selbst vor fast 20 Jahren das Gebetshaus Freiburg. In diesem Praxisbuch erläutert er nicht nur die theologischen und kirchengeschichtlichen Grundlagen, sondern zeigt auch praktisch, auf was man bei der Gründung achten muss und wie die Mitarbeit konkret aussehen kann. Ein unverzichtbares Buch für alle, die der Faszination auf den Grund gehen und selbst praktisch loslegen wollen.

"Aus der tiefen persönlichen Reflexion und jahrelanger Praxis ist auch der Inhalt dieses Buches gewachsen. Den Leser erwartet weder eine theologische Abhandlung noch ein Modellbaukasten für die Kirche der Zukunft. Es ist ein Bericht über eine Bewegung der brennenden Herzen von einem, der selbst brennt."
Aus dem Vorwort von Dr. Johannes Hartl

 

Rezensionen
  • "Es gibt für mich kaum etwas Ermutigenderes als die Gebetshäuser, die gerade in den vergangenen Jahren sowohl zahlenmäßig als auch an geistlichem Tiefgang gewachsen sind; Häuser, in denen Tag und Nacht Gott angerufen wird. Vor allem in Westeuropa sind es im Moment gerade sie, die von Gott gebraucht werden, um Gläubige aus verschiedenen kirchlichen Hintergründen zu gemeinsamer Fürbitte und Anbetung Gottes in einer Art Herzensökumene zu vereinen."
    Hanspeter Nüesch, Campus für Christus, Facilitator ChristDay International, Koordinator des Schweizer Leitergebets

    "Was für eine wunderbare Erfahrung, die gerade überall im Land besonders auch junge Christen machen: Beten macht wieder Spaß! Den Aufbruch der Gebetshausbewegung im deutschsprachigen Raum zu erleben, ist eine echte Gebetserhörung."
    Bernd Öttinghaus, Leiter "Runder Tisch Gebet" der Lausanner Bewegung
Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Klappenbroschur
  • ISBN: 978-3-417-26835-5
  • ISBN 10: 3417268354
  • Auflage: 1. Auflage, 22.02.2018
  • Seitenzahl: 256 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 2.1 cm
  • Gewicht: 379g

  • Mit einem Vorwort von Johannes Hartl

Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Informativ, inspirierend und ideenreich - ein erfrischender Beitrag für die Ökumene

    von
    Drei Symbole sind auf dem Buchcover abgebildet: ein Haus, ein Herz, ein Feuer. Treffender kann man das Anliegen und den Inhalt dieses Buches nicht beschreiben: Rainer Harter, Gründer des Freiburger Gebetshauses, hat ein engagiertes Überblickswerk über die Gebetshausbewegung geschrieben, das in jedem Satz voller Leidenschaft für diese Arbeit steckt!
    Die in ihrer jetzigen Form noch sehr junge Bewegung, die erst Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts entstand, steht dabei jedoch nicht als singuläre Form da, sondern sieht sich in einer weiten kirchengeschichtlichen Tradition, die sich bis in die Bibel zurückverfolgen lässt. Darum geht es im ersten Teil des Buches, der theologische und geschichtliche Hintergründe klärt.
    Im zweiten Teil geht es um die Berufung von Hanna, die ihr Leben in Gebet mit Fasten und Flehen vor Gott verbringt. Hier sind also die Gebetshausmissionare angesprochen, die ihre Zeit Gott ganz zur Verfügung stellen wollen und sich fragen, wie ein Alltag in andauerndem Gebet aussehen kann.
    Der dritte Teil ist für alle gedacht, die mitten in der Gebetshausgründung oder in der Anfangszeit stecken: Ideen, wichtige Hinweise, was man nicht vergessen sollte – einfach nützliche Tools, die neben der geistlichen Dimension den Blick auch auf die Organisationsebene lenken und für Themen wie Vision, Einheit, Leitungsteam sensibilisieren. Mich hat dieses Buch überzeugt, weil Rainer Harter ehrlich auch die kritischen Anfragen an die Theologie und das Prinzip Gebetshaus aufnimmt. Eingearbeitet hat der Autor ebenso auch eine eigene Umfrage bei 14 Gebetshäusern in ganz Deutschland, was es so bisher noch nicht gab.

    Fazit: „Die Gebetshausbewegung“ ist ein inspirierendes, informatives und ideenreiches Buch, für alle, deren Herz für beständiges Gebet als Lebensstil schlägt. Noch dazu ein erfrischender Beitrag für die Ökumene!

    Andreas Schmierer, Theologiestudent
  • 5/5 Sterne

    Ein Buch, das viele offenen Frage klärt!

    von
    In diesem Buch werden Gebetshäuser von allen Seiten betrachtet. Sie stehen fest verwurzelt in einer langen Tradition von Menschen, deren einzige Sehnsucht es war, Gott anzubeten. Das Buch bedient sich dabei der biblischen Grundlagen, der langjährigen Erfahrungen des Autors als Gebetshausgründer und einer Umfrage, die er in verschiedenen Gebetshäusern gemacht hat. Immer wieder geht der Autor von Gottes Wort, in den Erfahrungen der einzelnen Gebetshäuser und die eigenen Erfahrungen zurück, ohne dass es chaotisch wirkt. Es gibt dem Buch er eine persönliche Note, wenn es nicht nur bei den Fakten oder Bibelwissen bleibt. Am Anfang jedes Kapitels kommen Menschen aus verschiedenen christlichen Werken und der Politik zu Wort und erzählen, welche Bedeutung Gebetshäuser haben.

    Im ersten Teil des Buches werden die historischen und biblischen Grundlagen gezeigt. Hier werden die Wurzeln der Gebetshäuser beschrieben. Angefangen bei der ersten 24/7-Anbetung Gottes im Zelte Davids, die Bangor -Mönche in Nordirland und die Herrnhuter Bewegung. Sie waren alle Menschen, deren einzige Sehnsucht es war, Gott mit allem und voller Leidenschaft anzubeten. Der Bogen spannt sich bis zu den Menschen in den heutigen Gebetshäuser, die Gebet an erster Stelle setzen, nach Einheit streben, die vertrauensvolle Nähe zu Gott suchen und von der Jagd nach Heiligkeit motiviert sind.

    Im zweiten Teil des Buches „Gebetshaus und Du“ geht’s um die Frage, ob jemand zur Arbeit in einem Gebetshaus berufen ist. Der Autor erzählt von seinem eigenen, jahrelangen Weg bis zu seiner Entscheidung im Gebetshaus vollzeitlich zu arbeiten. Er beschreibt auch äußere Hindernisse, wie die Finanzierung und die Schwierigkeiten, wenn man in einer neuen Stadt ziehen will. Viele der inneren Kämpfe werden offen erzählt, wie die tägliche Motivation als Gebetshausmissionar, oder der Umgang mit Enttäuschungen. Nicht das erhörte Gebet oder der Applaus der Menschen soll Motivation sein, sondern allein die Faszination durch Gott selbst. So wie die Prophetin Hannah, die jahrzehntelang in Treue mit Fasten und Beten auf Jesus gewartet hat, warten die heutigen Beter auf die zweite Wiederkunft Jesu.

    Im dritten Teil gibt der Autor eine „Betriebsanleitung für Gebetshausgründer und Gebetshaus Missionare“. Alles, was sie tun, soll dem Gebet entspringen und wieder zu Gott zurückkehren – ob es nun Freude oder Niederlagen sind. Auch hier werden die Herausforderungen der befragten Gebetshäuser beschrieben und wie Leiter darauf reagieren können. Gebetshäuser sollen nach innen Einheit leben und nach außen die Christen zur Einheit einladen. Der Autor erzählt, wie die Leiter anderer Gemeinden zuerst skeptisch auf die neue Initiative reagierten, doch durch Beziehung und einer Herz zu Herz Begegnung, hat sich in Laufe der Jahre ihre Haltung gewandelt. Auch die Wichtigkeit einer klaren, starken Vision für jedes Gebetshaus wird hier angesprochen, die immer wieder betrachtet werden muss, wenn das Feuer der Anbetung am Brennen gehalten werden soll. Am Ende des Buches beschreibt der Autor sehr detailliert, wie eine Gebetsstunde nach dem „Harfe und Schale Model“ abläuft, sodass andere es ausprobieren können.

    Das Buch ist voll von Erfahrungsberichten und Tipps, doch es gibt keinem Erfolgsrezept für Gebetshausmissionare und Mitarbeiter. Es lädt ehr dazu ein, Dinge zu hinterfragen und auf Gott zu hören – auch, wenn es länger dauert. Erst dann können vertrauensvolle Schritte getan werden, die Gottes Herz entspringen und oft den gesellschaftlichen Erwartungen entgegenstehen.
  • 5/5 Sterne

    „Die Gebetshausbewegung“ – eine neue Bewegung mit alten Wurzeln

    von
    Weltweit entstehen immer mehr Gebetshäuser und auch hier in unserem Land mehren sie sich. Was biblische Wurzeln hat, kommt neu zur Entfaltung. Es bewegt sich etwas. Menschen suchen wieder die Begegnung mit Gott. Was hat es mit dieser Entwicklung auf sich? Woher kommt diese Leidenschaft und plötzliche Freude für das Gebet? Für wen und was steht ein Gebetshaus und wie sieht die Arbeit dort aus?
    Rainer Harter, Leiter und Gründer des Gebetshauses in Freiburg geht in seinem Buch diesen Fragen auf den Grund und gibt Tipps und Anregungen für Gründer und Mitarbeiter von Gebetshäusern. Dabei stehen unter anderem das Gebetshaus in Freiburg sowie seine persönlichen Erfahrungen mit im Fokus des Geschehens. Zum Beispiel: der Weg von der Vision bis zur Gründung des Gebetshauses.
    Gleich zu Beginn erfährt der Leser, dass Gebetshäuser keine neuen Konkurrenzgemeinden sind, sondern eine Ergänzung. Sie sind überkonfessionell und dadurch gleichzeitig Bindeglieder zwischen den Gemeinden.
    Danach widmet sich der Autor historischen und biblischen Grundlagen. Er nimmt den Leser mit auf eine historische Reise - mehr als 3000 Jahre zurück - zu König David, der ein leidenschaftlicher Beter war. Der Rückblick zeigt wie Gottes Herz schon immer die Beziehung zum Menschen gesucht hat. Wie Gebete schon damals Umstände und Menschen verändert haben. Und es ist genau das, was auch heute in den Gebetshäusern geschieht. Das Buch schlägt hier eine Brücke zum Jetzt. „Gott liebt den Menschen und möchte mit ihm in Beziehung stehen. „Wenn wir das einmal entdeckt haben“, so Rainer Harter „und uns immer wieder in die Gegenwart Gottes begeben, dann gehen wir verändert heraus.“
    Im zweiten und dritten Teil des Buches beantwortet der Autor geistliche und praktische Fragen. Was muss man bei einer Gründung beachten? Wie finanzieren sich Gebetshausmissionare? Oder: Wie sieht ein Tagesablauf oder eine einzelne Gebetsschicht aus? Wie hält man es durch über einen längeren Zeitraum zu beten? Ausführlich stellt er das Modell „Harfe und Schale“ vor und lässt immer wieder eigene Erfahrungen mit einfließen.
    Fazit: Das Buch „Die Gebetshausbewegung“ eignet sich als Grundlagenbuch für Leiter und Mitarbeiter in Gebetshäusern sowie die, die es werden wollen. Es überzeugt und liest sich spannend, weil der Autor sachlichen und praktischen Inhalt nicht nur authentisch, sondern auch mit viel Herzblut vermittelt.

  • 5/5 Sterne

    „Die Gebetshausbewegung“ – eine neue Bewegung mit alten Wurzeln

    von
    Das Buch ist sehr empfehlenswert für Leiter und Mitarbeiter in Gebetshäusern sowie die, die es werden wollen.
  • 5/5 Sterne

    Die Gebetshausbewegung – ein gelungener und kompetenter Einblick

    von
    Rainer Harter gibt uns in dem Buch 'Die Gebetshausbewegung' einen ausführlichen und umfangreichen Einblick in das, was ein Gebetshaus prägt und ausmacht.
    Aktuell hört man nach meiner Wahrnehmung in Kirchen und Gemeinden viel zu diesem Thema und der interessierte Leser, angehende Gebetshausmitarbeiter oder Gründer kann sich mit diesem Buch ein genaueres Bild machen, denn der Autor gibt einen kompetenten und soliden Einblick, keinen unklaren Überblick.
    Zuerst werden die biblischen und kirchengeschichtlichen Hintergründe des 24/7 Gebets herausgearbeitet. Beginnend mit der 'Hütte Davids' vor dreitausend Jahren, über die Wüstenväter des vierten Jahrhunderts und die irischen Mönche in Bangor, bis hin zu den Herrnhutern Brüdergemeinden führt uns der Autor durch die Zeit und zeigt auf, dass ununterbrochenes Gebet und Anbetung kein neuzeitlicher Hype sind.
    Das Buch macht weiter klar, dass es viele Ausformungen des Gebetes gibt. Nicht nur Fürbitte, sondern auch Stille und Kontemplation haben in einem Gebetshaus ihren Platz.
    Der Autor gibt aus seiner eigenen langjährigen Erfahrung viele ganz praktische Ratschläge und Beispiele. Es wird betont, dass die Mitarbeit in einem Gebetshaus kein Sprint, sondern ein Marathonlauf ist.
    Was mich besonders angesprochen hat ist die Tatsache, dass der Autor immer wieder die Bedeutung der Beziehung hervorhebt, und zwar sowohl auf horizontaler wie aber auch auf vertikaler Ebene, also der Begegnung mit den anderen Mitbetern und Gott selbst.
    Gott und Mensch sehnen sich nach Gemeinschaft. Das Gebetshaus ist ein Ort, wo die Sehnsucht nach dem 'heiligen Geheimnis', wie es Karl Rahner nennt, einen Brennpunkt gefunden hat.
    Deswegen möchte ich hier eine klare Empfehlung dieses Buches an alle Christen geben, die einen Ruf in das Gebet und einen Zug hin zur Gebetsgemeinschaft in sich wahrnehmen. Dieses Buch wird für sie eine lohnenswerte und hilfreiche Lektüre sein.
  • 5/5 Sterne

    Flatrate Gebet im Aufwind

    von
    Gebet wird tatsächlich immer populärer. Reiner Harter versucht es ganz authentisch anhand des Phänomens von Gebetshausneugründungen im ganzen Land nachzugehen.
    Dabei richtet er neben dem theoretischen gut aufgearbeiteten biblischen Hintergrund für ein „anhaltendes Gebet“ sein Augenmerk vor allem auch auf die Motivation derer, die sich auf die Reise eines solchen Abenteuers machen, indem sie ein solches Gebetshaus oder –zentrum in ihrer Stadt gründen oder sich dort mit viel Engagement einbringen. Wenn er es (S.226) platt mit „Liebe“ zusammenfasst, versucht er doch genau zu beschreiben, was es bedeutet und wie es dann sich im konkreten Fall umsetzt. Und zwar von beiden Seite, von Gott her und vom Menschen. Klasse, dass dazu auch eine Umfrage unter 14 deutschen Gebetshäusern unterschiedlichster Prägung eine gewisse empirische Grundlage liefert, wenn auch sicher nicht nach wissenschaftlichen statistischen Regeln, sondern Stichwortartig. Es werden fast alle relevanten Fragen, die im Zusammenhang mit einer Gebetshausgründung entstehen kompetent angesprochen und auch durch die eigene Erfahrung im Gebetshaus Freiburg umsichtig und ausgewogen beschrieben. Es stimmt, dass die interessant und lebendig geschriebenen Texte sich auch als Betriebsanleitung gebrauchen ließen, wie es der Autor auch verstanden wissen will.
    Dankbarer Weise geht Rainer Harter nicht nur auf die historischen Entwicklungen in unserem Land ein inklusiver des Weges zu der aktuellen Situation, sondern läßt auch Kritiker und Bedenkenträger mit ihren Argumenten zu Wort kommen. Das ganze ist aber doch kein Sachbuch, sondern atmet die Begeisterung ein, die der Autor selber nach so vielen Jahren Aufbauarbeit immer noch für Gebet hat, womit er im ganzen Land zu vielen Gelegenheiten Leute anzustecken weiß. Dabei steht sicher der Leser auch in Gefahr von dem Virus angesteckt zu werden. Menschen suchen wieder vielfältig Gottesbegegnungen konkret. Dafür helfen Orte, an denen genau dies im Mittelpunkt der ganzen Aktivitäten steht. Für mich gibt es da kaum einen berufeneren Autor als Rainer Harter, der seine Liebe zu Gott und dem Gespräch mit ihm, mit der Liebe zu den Menschen, Gottes Augapfel, und den vorhandenen Gemeinden, Jesu Leib, so zusammen zu bringen weiß.
    Gerade skeptische Zeitgenossen, die hinter all dem nur eine Modeerscheinung wittern sollten dieses Buch auch lesen. Es wäre schade, wenn sie einen geistlichen Aufbruch nur aus der Ferne mitbekommen, obwohl er vor unseren Augen stattfindet. Sie können sich aufmachen die nächstgelegene Gebetshausinitiative live mit zu erleben. Das Buch atmet Leben, Begegnung mit einem lebendigen Gott, der heute besonders auch junge Menschen motiviert ihr Leben an ihn und zum Wohl anderer zu verschenken. Gerade weil die Bewegung noch am Anfang ist bleibt aber ihr Gelingen in einer Gesellschaftsverändernden oder –prägenden Weise noch offen. Große Konferenzen mit über 10.000 Besuchern wie die „mehr“ vom Gebetshaus Augsburg, sind sicher Leuchttürme. Die Hoffnung das Gebet wieder weite Kreise zieht und Menschen ansteckt, packt einen nach der Lektüre dieses Leuchtfeuers (Cover in leuchtendem Gelb).
  • 4/5 Sterne

    Praktische Anleitung mit theoretischem Unterbau für Neugründer

    von
    „Die Gebetshausbewegung“ ist genau das, was es im Untertitel verspricht: Ein Buch für Interessierte, Gründer und Mitarbeiter - und für diese ist es uneingeschränktnkt empfehlenswert! Damit wird aber gleichzeitig auch deutlich, dass der Kreis der Leser schon vom eigenen Anspruch her eingeschränkt ist. Zwar kann auch der generell „nur“ am Gebet Interessierte ohne Absicht zur Gebetshausgründung Gewinnbringendes dem Buch entnehmen, richtig lohnend wird es aber wohl eher für diejenigen sein, die sich berufen fühlen, ein Gebetshaus zu gründen oder in einem Gebetshaus mitzuarbeiten. Besonders hilfreich sind jenen Leserinnen und Lesern sicherlich die Kapitel im 2. Abschnitt des Buches: „Gebetshaus und du“.

    Harter liefert m. E. insgesamt einen guten Überblick zu theologischer Herkunft, geschichtlicher Entwicklung und „Neuauflage“ der Bedeutung des Gebetes seit den 90er Jahren. Ein paar Längen im Buch und ein paar vielleicht zu kurz gekommene Ausführungen mögen subjektiven Interessensschwerpunkten geschuldet sein und werden von anderen geneigten Leserinnen und Lesern vielleicht so gar nicht wahrgenommen.

    Wahrgenommen werden dürften hingegen einige kleinere, z. B. sich aus der Beschreibung des Zustandes der Kirche ergebende, sicherlich unbeabsichtigte Seitenhiebe auf bestehende Gemeinden und Werke. Hier hätte man die Beschreibung vielleicht deutlicher als subjektive Wahrnehmung kennzeichnen können. Ein Beispiel will ich nicht schuldig bleiben: Gott selbst, schreibt Harter, berief ihn mit den Worten: „Ich möchte, dass du in Freiburg ein überkonfessionelles Gebetshaus aufbaust. Dieses Haus soll dazu beitragen, dass meine Kirche wieder geheilt wird.“ (S. 23). Der Beschreibung der „kranken“ Kirche (S. 22f), die der Vision voran geht, mag nicht jeder folgen und manch einer, der sich im Dienst dieser „kranken“ Kirche befindet, wird die Beschreibung vielleicht als verletzend wahrnehmen; für Harter scheint der Sinn dieser Beschreibung darin zu liegen, sich seiner persönlichen Mitverantwortung für die Kirche bewußt zu werden, denn Kirche sind nicht die Anderen, sondern auch er selbst (S. 23).
    Schwierig mag auch für den ein oder anderen Leser die Aussage Harters sein, dass der „Grund für den Mangel an Gottes Gegenwart in unseren Gemeinden und Werken“ im fehlenden Gebet liege. Welcher Gemeindeleiter will sich schon sagen lassen, dass Gottes Gegenwart in seinem Werk mangele - selbst wenn es so wäre.

    In Summe führt mich dies zu einer 3 von 5 Punkten Bewertung. Ein 4. Punkt ist gerechtfertigt, wenn man den Schwerpunkt auf den Teil 2 des Buches legte. Hier wird Interessierten echte Hilfe für Neugründungen an die Hand gegeben, von der Organisationsform über die Leitungsfrage bis zur praktischen Gebetsarbeit im Gebetsraum selbst.

    Alexander Pollhans, 1970, Ev. Theologe
  • 4/5 Sterne

    Mehr als nur ein zeitgemäßes Update

    von
    Sieben Jahre sind vergangen, seit Rainer Harter mit dem Titel "Gebet Nonstop" erstmals so etwas wie ein Grundlagenwerk der damals schon Beachtung erfahrenen Gebetshäuser in Deutschland veröffentlicht hat. Das nach wie vor erhältliche Buch behandelt bei vergleichbarem Aufbau bereits viele der Themen, die der Leserschaft nun erneut in Die Gebetshausbewegung begegnen. Dabei lohnt sich die Lektüre dieser Neuveröffentlichung unbedingt, erfährt eben diese Gebetshausbewegung inzwischen eine viel größere Wahrnehmung und entsprechend viel Zu- und eben auch Widerspruch. Das mag den Autor veranlasst haben, noch mal genau hinzusehen und das Herzensanliegen des andauernden Gebets für interessierte, wohlwollende sowie kritisch distanzierte Leser gewinnend zu überarbeiten.

    Es ist aber nicht nur diese weitere Perspektive, sondern auch der Umstand, dass Rainer Harter inzwischen den Sprung in den vollzeitlichen Dienst im Gebetshaus Freiburg gewagt hat es allein in diesem Jahrzehnt durch zahlreiche Gebetshausgründungen die Bewegung gewachsen ist. Darin liegt auch das Pfund der rund 250 Seiten, dass sich die gewonnene Expertise aus dem persönlichen geistlichen wie berufungsbezogenen Werdegang von Harter mit dem per Erhebung abgefragten Erfahrungsschatz von 14 weiteren Gebetshäusern paart und sich so ein einzigartiger Praxisleitfaden ergibt. Über Aufbau und Nutzen geben bereits andere Leserstimmen auf dieser Plattform Aufschluss, denen ich nur zustimmen kann.
    Darüber hinaus sind die Einsichten und Ausführungen über das Zusammenspiel der drei geistlichen Bewegungen Missions-, Einheits- und Gebetsbewegung im Kapitel Die Strategien des Heiligen Geistes zu erwähnen. Denn spätestens an dieser Stelle im Buch versteht der Leser, dass Gebetshäuser keine exklusive und losgelöste Elite sind, die man lieben oder ablehnen kann wie man mag, sondern dass Sie eingebunden sind in die Reich Gottes-Bewegung auf Erden mit klarem Mandat für die Zeiten. Ganz gleich, in welcher der drei genannten Bewegungen man sich selber verorten würde, steckt "Die Gebetshausbewegung" voller Inspiration nicht zuletzt rund um das Thema Gebet, wie man es auch von Rainer Harters anderen Publikationen schätzt und kennt.
  • 5/5 Sterne

    Eigentlich eine Pflichtlektüre für jeden Gebetshausmitarbeiter!

    von
    Der Inhalt auf den rund 250 Seiten dieses Buches „Die Gebetshausbewegung“ von Rainer Harter ist aus wirklich durchlebtem Leben entstanden. Man begegnet einem Gott-verliebten Anbeter, der auf den Knien in unzähligen Stunden des Gebets den tiefen Motivationen des eigenen Herzens nachgespürt hat. Biblisch fundiert geht der Autor wichtigen Fragen auf den Grund: Was sind eigentlich unsere Beweggründe, ein Gebetshaus zu bauen und sein Leben dafür zu investieren?
    Warum ist die weltweite Gebetshausbewegung nicht die neueste geistliche Welle, sondern eine Zeiten-übergreifende leidenschaftliche Bewegung des Heiligen Geistes vom Herzen Gottes?
    Aus den Erfahrungen von fast 20 Jahren zeigt Rainer Harter ganz praktisch auf, wie ein Gebetshaus auf lange Sicht erfolgreich wachsen und bestehen kann, und wie es gesund im geistlichen Organismus einer Stadt verankert sein sollte.
    In einer Zeit, wo die wachsende Gebetshausbewegung mehr und mehr in unseren Ländern wahrgenommen wird, versucht dieses Buch viele entstehende Fragen zu beantworten. Es räumt Missverständnisse aus und ermutigt die, deren Herzen schon entbrannt sind auf ihrem Weg.
    Für mich wird es ein kostbares Arbeitsmaterial bleiben, dass ich allen unseren Gebetshausmitarbeitern empfehlen werde.

    Torsten Kluge
    Gebetshaus Leipzig
  • 5/5 Sterne

    Für mich ein Buch zur rechten Zeit

    von
    Schon die Widmung und das Vorwort in diesem Buch sind besonders. Gedankt wird den treuen Betern, zu denen sich auch der Autor zählen darf Über ihn wird zurecht geschrieben: "Er ist in erster Linie Beter. Er selbst lebt jede Zeile von dem, worüber er schreibt." Wer ihn schon einmal erlebt hat, weiß wie wahr diese Worte sind. Das Buch ist geprägt von der Erfahrung eines Insiders, der seine Berufung lebt und dem die Faszination für die Bewegung und noch viel mehr die innige Liebe zu Gott in seinen Worten deutlich anzumerken ist.

    Das Buch beschreibt die historischen und bibilischen Grundlagen, legt dar, wofür Gebetshäuser stehen und wie man selbst in einem Gebetshaus aktiv werden oder selbst eines gründen kann. Da mir derartige Gedanken schon länger selbst durch den Kopf gehen, war es für mich ein Buch zur rechten Zeit, welches ich sicherlich noch einige Male in die Hand nehmen werde. Deshalb für mich eine klare Kaufempfehlung für alle, die sich mit dem Thema Gebetshaus beschäftigen.
  • 5/5 Sterne

    Basisliteratur für Beter und am Beten Interessierte

    von
    Rainer Harter hat ein wichtiges Buch für diese Zeit geschrieben. Gebetshäuser entstehen überall im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus weltweit. In diese Entwicklung hinein, kommt „Die Gebetshausbewegung“ gerade richtig.
    Er spricht aus der Vaterrolle heraus, die er als Gründer und Mitleiter des ältesten Gebetshauses in Deutschland innehat, voller Begeisterung von dem, was am Entstehen ist, aber auch mit einem behutsam warnenden Unterton vor zu viel eigenem Enthusiasmus, der schnell zu verpuffen drohen kann. Statt dessen ermutigt er die Leser, wie auch schon in seinen anderen Büchern „Brannte nicht unser Herz“ und „Majestät“, zuallererst Liebhaber Gottes und (An)Beter zu sein.

    In seinem neuen Buch „Die Gebetshausbewegung“ gelingt es ihm, eine biblisch fundierte Grundlage für die Existenz von Gebetshäusern, sowie deren Bedeutung zu geben. Denn diese Bewegung ist nicht neu, sie ist eine von Gott selbst initiierte, die überall auf der Welt Menschen ins Gebet zieht.
    Zugleich kommen aber ganz praktische Aspekte zur Sprache, die so unterschiedliche Dinge behandeln wie die Entwicklung einer eigenen Vision, die Organisation und Raumfindung, die Kommunikation der Ziele eines Gebetshauses mit Gemeinden vor Ort bis hin zur Mitarbeitersuche und -führung sowie der Gestaltung von Gebetsstunden und vielem mehr. In all diesen Punkten kann Rainer Harter auf seine lange Erfahrung als Leiter des Gebetshauses Freiburg zurück greifen, sowie auf seine Erfahrung als Beter. In all den Jahren hat er viele Gleichgesinnte kennengelernt und ist freundschaftlich mit den Leitern deutscher und internationaler Gebetshäuser verbunden, was ihn dafür qualifiziert, gute und fundierte Ratschläge geben zu können.
    Das Schöne ist, dass man sich beim Lesen (immer wieder) gezielt die Themen vornehmen kann, die gerade wichtig und interessant sind. Es ist auch als Ratgeber gedacht, den man zur Hand nehmen kann, wenn konkrete Fragen auftauchen.
    Somit ist das Buch sowohl etwas für Menschen, die sich grundsätzlich dafür interessieren, was Gebetshäuser überhaupt sind und was sie wollen, als auch eine Art Leitfaden für diejenigen, die konkret überlegen, bzw. sich gerufen fühlen, ein solches zu gründen oder auch überlegen, ob es für sie an der Zeit wäre, sich mit einem Teil ihrer Zeit oder ihrer ganzen Zeit in einem Gebetshaus zu investieren. Und selbst für „alte Hasen“ ist es sehr erfrischend, die biblische Geschichte der Gebetshäuser wieder einmal zu lesen, sich neu inspirieren zu lassen von denen, die uns voran gegangen sind. Rainer Harter hat sich aufgemacht, als ein Gott Suchender, so wie viele vor ihm und um ihn herum. Das eigentliche Anliegen des Buches ist es, Menschen zu begleiten und zu inspirieren, die ebenfalls als Suchende, von Gott Begeisterte unterwegs sind.
  • 5/5 Sterne

    Erfahrungs-Schatzbuch

    von
    "Gebetshaus?" Noch vor einigen Jahren war dieser Begriff vielen Christen unbekannt. Mittlerweile sind weltweit so viele GH entstanden, dass man tatsächlich von einer "Bewegung" sprechen kann.
    Fragen sind geblieben. Für die Skeptiker sind es Anfragen, denn Bewegungen gabs schon viele... Gleichzeitig spielen Christen an vielen Orten mit dem Gedanken, selbst ein GH zu gründen und fragen sich, wie das geht. Schließlich gibt es GH im Aufbau, und die Mitarbeiter fragen sich, ob sie auf dem richtigen Weg sind.
    Das vorliegende Buch gibt Antworten. Dem Skeptiker liefert es eine fundierte, schlüssige biblische und kirchengeschichtliche Begründung für Sinn und Berechtigung von GH (Teil 1). Den potentiellen GH-Gründer ermutigt es mit praktischen Ratschlägen, konfrontiert ihn aber auch mit der Notwendigkeit, die eigene Berufung zu klären (Teil 2/3). Den Mitarbeitern bereits bestehender GH schenkt es wertvolle Hinweise für Wachstum und Bestehen (Teil 3).
    Die Ausführungen sind dabei sehr konkret (Braucht man überhaupt einen bestimmten Raum zum Beten? Seit wann gibt es GH? Wie wird das Gebet im GH gestaltet? Wie hält man es durch, so lange zu beten? Wie finanziert sich ein GH-Missionar? usw.). Und immer wieder werden diese konkreten, praktischen Hinweise auf ihre biblisch-theologischen Grundlagen zurückgeführt.
    Nicht nur das verleiht dem Buch Autorität: Es wird deutlich, dass der Autor aus einem reichen langjährigen Erfahrungsschatz schöpft. Das betrifft seine persönliche Entwicklung zu einem Christen, der es liebt zu beten und dafür seine berufliche Karriere aufgibt. Das betrifft darüber hinaus seine Tätigkeit als Gründer und Leiter des GH Freiburg wie als Begleiter und Ratgeber entstehender bzw. sich entwickelnder GH.
    Aufgrund dieser Erfahrungen scheut sich Harter auch nicht, mögliche Versäumnisse, Fehler und Gefahren zu benennen, die mit einer unreflektierten Begeisterung für eine "Bewegung" und einer vorschnellen Gründung bzw. einem planlosen Aufbau eines GH einher gehen. Offen spricht der Autor auch über eigene Zweifel und Durststrecken. Umso glaubhafter kommt seine ungebrochene Leidenschaft für das Gebet zum Ausdruck.
    Hier meldet sich jemand zu Wort, der etwas aufgebaut, aber zuvor - und immer wieder neu - genau beobachtet und hingehört hat. Bezeichnend, dass Harter im Vorfeld eine Umfrage unter einer Reihe von GH durchgeführt hat, auf deren Ergebnisse er immer wieder Bezug nimmt.
    Der Leser spürt: Das Gebet ist dem Autor eine Kostbarkeit, die verbindliche Mitarbeit in einem GH eine hohe Berufung, und dieser Schatz verlangt nach einem stabilen, schützenden, würdigen Gefäß.
    Wer also wissen will, was GH sind, warum es sie gibt und wie man sie bauen und instand halten kann, kommt um dieses Buch kaum herum. "It´s road-tested!"
    Und die entscheidende Antwort auf die vielen Fragen formuliert Rainer Harter im Schlusswort:
    "Die Motivation, ein Gebetshaus zu gründen oder sich einem bestehenden anzuschließen, ist Liebe."
  • 5/5 Sterne

    Begeisterndes und ermutigendes Sachbuch

    von
    Das Buch lebt von der Begeisterung des Autors, ist spannend geschrieben und leicht verständlich. Es vermittelt biblisch-theologisches und kirchengeschichtliches Hintergrundwissen. Gebetshäuser sind gar keine so neue Idee. Immer wieder fragen Menschen, was das denn sei, ein Gebetshaus, ob man das gut heißen sollte, was da den ganzen Tag gemacht wird, usw. Dazu gehört auch die Frage, ob denn (meist überkonfessionelle!!) Gebetshäuser und Gemeinden miteinander konkurrieren und Mitarbeiter „abziehen“. Ich gehörte auch zu diesen Kritikern. Hier erfahre ich, dass die Einheit der Christen durch die Gebetshäuser sogar noch gefördert werden kann. Ebenso wie der Autor sind die Mitarbeiter eines Gebetshauses mit großer Leidenschaft dabei. Hinter dieser Leidenschaft steht die göttliche Berufung zu dieser besonderen Aufgabe. Es ist mehr als nur eine eigene Entscheidung. Sehr ausführlich werden die Herausforderungen beschrieben, die das Leben als Gebetshausmissionar mit sich bringt. Ebenso die Gestaltung der partnerschaftlichen Finanzierung über einen persönlichen Spenderkreis oder die Aufgabe für den Leiter, ein Team unterschiedlichster Prägung zu leiten. Es ist ein Mut machendes Buch für Beter. Hilfreich sind auch die konkreten Hilfen zum Aufbau eines Gebetshauses. Neben der Vision und dem Enthusiasmus, den es braucht, wird darauf hingewiesen, dass es einer nüchternen Analyse und eines bedachten Vorgehens bedarf. Der Autor benennt auch seine Angst, dass nämlich aus einer geistlichen Bewegung ein Modetrend werden könnte. So vermittelt das Buch Mut einerseits und den Aufruf zum soliden Abwägen andererseits. Mir hat das Lesen gut getan und viele Fragen beantwortet.
  • 5/5 Sterne

    Ein Buch wie ein Zeitzeichen

    von
    Das Buch „Die Gebetshausbewegung“ ist ein Buch zur richtigen Zeit. Weltweit entstehen Gebetsinitiativen, darunter viele Gebetshäuser. Die Frage muss erlaubt sein: Handelt es sich hier um einen geistlichen Modetrend oder steckt mehr dahinter? Rainer Harter ist Gründer und Leiter des Gebetshauses in Freiburg und hat die Entwicklung der letzten Jahrzehnte unter die Lupe genommen. Ausführlich und in klaren Worten beschreibt er im ersten Teil die theologischen Grundlagen der Gebetshausarbeit und gibt Einblicke in die Gebetsinitiativen der Kirchengeschichte. Dabei wird eines besonders deutlich: Erneuerung der Kirche, Erweckung persönlichen Glaubens und Aufbrüche zu missionarischem und diakonischem Handeln geschahen immer in Wechselwirkung mit einer Erweckung des Gebets. Einfach ausgedrückt: Wo gebetet wird, da wird Glaube lebendig und anziehend. Daraus leitet Harter verständlicherweise die Notwendigkeit des Gebets für unsere Zeit und Kirche ab. Hilfreich sind in diesem Zusammenhang die eingefügten Zitate „außenstehender“ geistlicher Leiter, die einen Blick auf die Gebetshausbewegung werfen.
    Im zweiten und dritten Teil des Buches gibt er praktische Hinweise für das Gelingen eines Gebetshauses. Deswegen ist diese Hälfte des Buches v.a. für Gründer und Mitarbeiter eines Gebetshauses interessant. In klaren Worten beantwortet Harter die Fragen nach dem „Wie“ von Teamführung („open hands“), Finanzierung („Fundraising“) und inhaltlicher Gestaltung („Harfe und Schale“) eines Gebetshauses. Hierzu hat er eine deutschlandweite Umfrage unter Gebetshäusern gemacht und deren Auswertung einfließen lassen. Auch wenn man Rainer Harter als „Gebetshaus-Insider“ eigentlich eine kritische Distanz zum Thema aberkennen müsste, ist es sehr hilfreich, seine Erfahrungen aus Freiburg in einer übersichtlichen Struktur, einfacher Sprache und stets motivierender und wertschätzender Grundhaltung zu lesen. Ich denke, dass dieses Buch auch eine echte Hilfe für Pastoren und Gemeindeleiter ist, die sich mit einem Gebetshaus vor Ort auseinandersetzen wollen und dem „Modetrend“ auf den Zahn fühlen wollen.
  • 5/5 Sterne

    Das Buch nimmt den Leser auf Schritt und Tritt in die Faszination der Gottesbegegnung im Gebet hinein.

    von
    Dieses Buch nimmt den Leser in einer sehr anschaulichen und praktischen Weise in die Gebetshausbewegung hinein. Auf Schritt und Tritt wird dem Leser
    deutlich, woher die Kraft und Faszination für diese neue Bewegung kommt, zu der sich immer mehr junge Menschen hingezogen fühlen. Sie wird unser Land verändern.
    Dieses Buch ist nicht nur für Menschen, die an einem Gebetshaus Interesse haben, eine wahre Fundgrube, sondern für jeden, der sich nach Gebet sehnt. Es nimmt den Leser auf Schritt und Tritt in die Faszination der Gottesbegegnung im Gebet hinein. Unwillkürlich beginnt der Leser zu beten. Die Lebendigkeit und Intimität des Gebets springt beim Lesen über und ich bin überzeugt, dass daraus eine reiche Frucht des Gebets für jeden Leser entsteht.
    Rainer Harter beschreibt seinen Weg und den der Gebetshäusern sehr authentisch. Gleichzeitig ist es ein Praxisbuch, das Interessierten an der Gebetshausbewegung Orientierung gibt und Arbeitsmaterial vermittelt zur Gründung und Gestaltung eines Gebetshauses.
    Die „Hütte Davids“ beginnt zu leuchten und macht Mut, selbst ein Teil davon zu werden. „Das Geheimnis der Leidenschaft für des Beten ist die Faszination der direkten Begegnung mit Jesus im Gebet“ (S. 74). Diesen Herzschlag spürt man dem Buch von Anfang bis in die praktische Umsetzung hinein ab.

    Gerhard Proß, Esslingen
    „Treffen von Verantwortlichen“ und „Miteinander für Europa“
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