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Stimmen zum Produkt
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Sonntagsblatt: "Die Kraft des Trotzdem. Wie man weitermacht, auch wenn’s schwierig wird" trifft einen Nerv der Gegenwart: die Suche nach tragfähiger Hoffnung in einer Zeit, die von Krisen, Verunsicherung und Erschöpfung geprägt ist (...). Die Stärken des Buchs liegen in seiner klugen Verbindung unterschiedlicher Perspektiven. Theologische Reflexionen über Hoffnung und Vertrauen stehen gleichberechtigt neben psychologischen Einsichten zu Resilienz und philosophischen Überlegungen zur Lebenskunst. Haberer gelingt dabei eine bemerkenswerte Balance: Er bleibt verständlich, ohne zu vereinfachen, und tiefgründig, ohne schwer zu wirken.
Bewertungen
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von Gabriele (Veröffentlicht am 21.04.2026)
Mutmachendes und praktisches Buch!
Wenn man die Weltlage ansieht, könnte man verzweifeln. Und dann kommen unsere eigenen Probleme und Sorgen noch hinzu. Wie kann man bei all diesen Herausforderungen den Kopf oben behalten?
Tilmann Haberer hat selbst so einiges erlebt, was ihn vor große Herausforderungen gestellt hat. Das ist eine gute Basis, um ein Buch über Zuversicht zu schreiben.
Ich fühle mich sofort abgeholt, er schreibt verständlich und wie ein guter Freund, der Mut machen möchte.
Das Buch ist in 8 Kapitel gegliedert.
Der Beginn des Buches, indem er die Zuversicht erklärt und auseinandernimmt, hat für mich schon Aha-Momente bereitgehalten. Zuversicht ist eine Form von Vertrauen. Zur Zuversicht gehört Hoffnung, und natürlich auch der Optimismus.
Und dann gesellt sich oft die Zukunftsangst dazu, die uns wohl alle schon befallen hat. Aber: was ist das? Ist es nicht oftmals keine Angst, sondern Befürchtung vor dem, was kommen KÖNNTE?
In dieser Art und Weise begibt sich der Leser auf eine zum Teil psychologische Reise. Was machen diese Lebenseinstellungen und Gefühle mit mir? Kann ich sie beeinflussen? Wenn ja, wie?
Immer wieder fügt er kleine Experimente ein, die leicht durchzuführen und hilfreich sind.
Ich stelle fest: ich bin nicht allein mit meinen Zukunftssorgen, mit meinen Ängsten. Und ich kann etwas dagegen tun. Ich kann aus meiner Opferrolle herausfinden, auch ohne dass ich meinen Schmerz verleugne. Auch da gibt Tilmann Haberer praktische und nützliche Hilfen.
Und er klärt auf über die Art und Weise des Journalismus, die uns täglich in den Nachrichten begegnet – das Negative ist schlicht besser zu verkaufen. Aber entspricht das der Realität?
Was kann ich tun, um der Negativspirale entgegenzutreten? Wie kann ich meinen Blick auf das Positive lenken, dass z.B. in Nachrichten kaum noch vorkommt? Auch da gibt er hilfreiche Tipps.
Und was kann ICH tun, im ganz kleinen?
Für mich persönlich Mut machend sind 2 Sätze bzw. Zitate im Epilog:
„Man kann mir alles nehmen, aber nichts und niemand kann mich von der Liebe Gottes trennen. Und ich habe eine Zukunft über den Tod hinaus“
„Mag sein, dass der jüngste Tag morgen ist, dann wollen wir gerne die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen, vorher aber nicht“. Dietrich Bonhoeffer
Von mir bekommt das Buch eine volle Empfehlung! -
von Cornelia B.- Lesestern (Veröffentlicht am 04.04.2026)
VERÄNDERE DEINE PERSPEKTIVE
Verändere deine Perspektive
" Die Kraft der Zuversicht" ist das neue Buch des Theologen Tilmann Haberer, erschienen bei Adeo. Praxisbezogene Übungen, persönliche Erfahrungen gemischt mit Erkenntnissen aus Theologie, Psychologie und Philosophie eröffnen Möglichkeiten, "wie man weitermacht, auch wenn es schwierig wird".
Gemäß diesem Untertitel widmet sich Haberer den Sinn-Fragen des Lebens, wenn Krankheiten und schwerwiegende Situationen und Ereignisse, unsere Welt aus den Fugen reißen. Was trägt und hilft uns dann weiter?
Mein Leseeindruck:
Haberer serviert uns keine oberflächlichen und pauschalen Antworten.
Der erfahrene Seelsorger und Gemeindepfarrer bietet hier ein umfassendes Praxisbuch, das persönliche Krankheitserfahrungen offenbart, nachvollziehbare Impulse setzt und praxiserprobte und leicht umsetzbare Übungen präsentiert.
Dabei differenziert Haberer sich klar vom "Positiven Denken".
Seine Aussage: " Unsere Gedanken bestimmen nicht die Realität", vielmehr geht es um eine Einstellung, die nicht die " rosarote Brille" aufsetzt, sondern Wege sucht, mit der Realität umzugehen.
Des Weiteren werden bekannte Personen wie Victor Frankl, Narges Mohammadi und Alexej Nawalny, ihre Haltung zur Selbsttranszendenz und ihr konsequenter Einsatz für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde dargestellt.
Bei Alexej Nawalny weisen seine Tagebuchaufzeichnungen auch auf seinen christlichen Glauben, den er als wesentliche Quelle für seinen Mut und Zuversicht bezeichnet.
Als weiteres Beispiel für Glaube als kraftvolle Ressource schildert er Samuel Koch , dessen Schicksal von Millionen Menschen mitverfolgt wurde. Seine Resilienz und starke Zuversicht gründet sich auf einem Gottvertrauen, dass durch den Unfall und seinen Umgang damit stetig gewachsen ist.
Mit Dietrich Bonhoeffer wird die Personenreihe vervollständigt, was sowohl die Selbstdistanzierung wie den christlichen Glauben betrifft.
Den letzten Teil des Buches nutzt Haberer für sein gesellschaftliches Engagement und Plädoyer für eine bessere Welt.
Er öffnet den Blick für das Erkennen von " Fake News" gegen die Verunsicherung durch schlechte Nachrichten, die zur Passivität lähmen.
Seine Perspektive und sein Glaube, dass weder die Menschheit noch Gott am Ende sind, ist der Grund dafür, dass er zu einer Zuversicht aufruft und ermutigt, die sich für Werte und Würde in dieser Welt einsetzt.
Mein Fazit:
Ein umfassendes, durch persönliche Beispiele zutiefst authentisches Buch, das mit vielen leicht umsetzbaren Übungen zu einem hilfreichen Begleiter durch Krisen und Herausforderungen werden kann.
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von Martina (Veröffentlicht am 26.03.2026)
Ein Mutmachbuch!
Ein echtes Mutmachbuch!
Der Untertitel 'Wie man weitermacht, auch wenn's schwierig wird' hält, was er verspricht.
Der Autor spricht von seiner eigenen Erkrankung und wie er damit umgegangen ist, was er in der zeit erlebt hat und was ihm Kraft, Zuversicht und Hoffnung gegeben hat, was ihn getragen hat.
Was ist wichtig, wenn es schwer wird? Die Zuversicht, die Perspektive, der Mut nicht aufzugeben und den Kopf im den Sand zu stecken.
Im einer gut und leicht lesbaren Schreibweise wird hier gezeigt, dass nicht alles schwarz ist, dass man entscheiden kann, wie man mit schwierigen Situationen umgehen lernt und sich in schweren Zeiten nicjt selbst verliert.
Der Autor hat sehr gute Beispiele aus der Vergangenheit und Gegenwart genutzt um zu zeigen, wo Menschen nicht aufgegeben haben, sondern schlechtes in gutes verwandelt haben und letztlich gestärkt aus der schweren Zeit herausgekommen sind.
Dazu gibt es wunderbare und gut umsetzbare Experimente zum ausprobieren, zum lernen, durchatmen, andere und neue Perspektiven zu entdecken und einfach fröhlich zu bleiben!
Trotzdem!! -
von Elfie (Veröffentlicht am 09.03.2026)
Zuversichlich durch das Leben
„...Ein Buch über Zuversicht also. Ein wichtiges Thema. Aber was ist Zuversicht überhaupt?…“
Mit diesen Zeilen beginnt das erste Kapitel, nachdem der Autor in Prolog dargelegt hat, wie er durch persönliches Erleben zu dem Thema animiert wurde.
Der Schriftstil ist in großen Teilen sachlich, wird aber durch die Beschreibung von persönlichen Schicksalen aufgelockert. Die Darlegungen sind verständlich. Manche werden durch Bibelzitate vertieft. Dabei spricht der Autor bewusst auch Leser an, die bisher mit dem christlichen Glauben nichts am Hut hatten. Dazu kreiert er sein ganz persönliches Gottesbild. Er ist evangelischer Pfarrer.
In acht Kapitel hat der Autor seine Ausführungen unterteilt. Auch wenn das positive Denken sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, gibt es zu anderen Büchern des Genres deutliche Unterschiede.
„...Es kommt nicht in erster Linie darauf an, was uns widerfährt. Sondern darauf, wie wir damit umgehen…“
Der Autor rät in diesem Zusammenhang, realistisch zu bleiben. Das Leben ist nun einmal ein Wechsel zwischen Licht und Schatten. Er berührt das Thema aus theologischer, psychologischer und philosophischer Sicht. Wie ein Ereignis betrachtet wird, ist auch immer eine Folge der Perspektive. Wechselt man die, könnte es zu Lösungsansätzen kommen.
Im theologischen Teil geht es ihm um die Verbindung zwischen den Menschen und der Liebe als tragende Kraft, die durch Christus übermittelt und vorgelebt wurde. Es bleibt dem Leser überlassen, die Ausführungen mit seinen persönlichen Ansichten zu vergleichen und Schlussfolgerungen zu ziehen.
Positiv hervorzuheben sind die Experimente, die er ausführlich beschreibt. Es lohnt sich, sich dafür Zeit zu nehmen. Auch hier entscheide ich als Leser, was ich ausprobiere. Es sind Vorschläge, kein Muss.
Spannend fand ich den Teil, wo er beschreibt, wie wir durch vorwiegend negative Nachrichten manipuliert werden. Hier gilt es, bewusst Grenzen zu ziehen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es gibt eine Menge an Anregungen, wie man mit den Widrigkeiten des Lebens umgehen kann und seine Zuversicht behält. -
von Kristina (Veröffentlicht am 16.02.2026)
Da wartet noch Gutes auf mich! - Wege zu neuer Zuversicht
Krisen und Krankheit, plötzliche Todesfälle, Katastrophenmeldungen, Hunger, Not und Kriege… unsere Welt ist voller Herausforderungen. Manche treffen mich ganz persönlich, zb. eine Diagnose, von anderen höre ich nur und dennoch machen sie Angst... Doch wie kann ich damit umgehen? Wie kann ich trotzdem zuversichtlich werden und bleiben?
In seinem Buch „Die Kraft des Trotzdem“ zeigt Pfarrer und Lebensberater Tilmann Haberer Wege zu neuer innerer Stärke und zu tragfähigen Perspektiven. Dabei verbindet er persönliche Erfahrungen mit Erkenntnissen aus Theologie, Psychologie und Philosophie. Das Buch ist in acht Kapitel gegliedert. Diese beschäftigen sich u.a. damit, was Zuversicht eigentlich ist, regt Perspektivwechseln an und fragt danach, was wirklich trägt. Der Autor stellt uns den Gott vor, der immer bei uns ist und uns alles gibt, was wir zum Leben brauchen. Ebenso erzählt er von Personen, die auch in den größten Schwierigkeiten zuversichtlich blieben und große Stärke zeigten.
Tilmann Haberer ist sich sicher, dass man Zuversicht lernen kann. Dazu finden sich im Buch viele Denkanstöße und ebenso Experimente, die sofort zum Selbstversuch einladen.
Das farbenfrohe Cover des Buches hat mich sofort neugierig gemacht. Es passt sehr gut zum Buchtitel. Der Schreibstil des Autors lässt sich angenehm lesen. Mir gefällt die Mischung aus persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen des Autors, aus Erkenntnissen der Wissenschaft und aus dem christlichen Glauben. Sehr interessant fand ich das 7. Kapitel mit der Überschrift „Wie haben sie es geschafft?“, in dem von Viktor Frankl, Narges Mohammadi und Alexej Nawalny und ihren Überzeugungen berichtet wird. In jedem Kapitel gibt es verschiedene Experimente, die man gut und zumeist ohne Aufwand umsetzen kann und die auf dem Weg zu neuer Zuversicht helfen.
Ich habe das Buch mit Gewinn gelesen, habe mir sehr viele Stellen markiert, um sie jederzeit schnell wieder zu finden. Gern empfehle ich das Buch weiter.
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