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KatastrophenGlück (Buch - Paperback)

Krisen bewältigen - befreit leben. Stark ergänzte Neuauflage "10 Jahre später"

KatastrophenGlück (Buch - Paperback)

Krisen bewältigen - befreit leben. Stark ergänzte Neuauflage "10 Jahre später"

5 Sterne

Viele Menschen werden im Laufe ihres Lebens mit schweren Zeiten und Krisen konfrontiert. Mitten in einem geregelten Leben scheint die gesamte Existenz infragegestellt. Auch Tamara Hinz hat das erlebt und erzählt ihre Geschichte mit Schwung und Humor.

  • Artikel-Nr.: 395730000
  • Verlag: SCM Hänssler
Auch erhältlich als:
Buch - Paperback (diesen Artikel sehen Sie sich gerade an)
395.730
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Vom Glück der Katastrophen - Wie man Krisen bewältigt und wieder ins Leben zurückfindet.
Die meisten Menschen werden im Laufe ihres Lebens mit schweren Zeiten und Schicksalsschlägen konfrontiert. Mitten in einem geregelten Leben scheint plötzlich die gesamte Existenz in Frage gestellt. Auch Tamara Hinz hat das erlebt und erzählt ihre Geschichte mit Schwung und Humor. Sie fragt, wie man wieder Boden unter den Füßen und neue Perspektiven für Alltag und Glauben gewinnen kann. In der Neuauflage werden die damaligen Erkenntnisse reflektiert und ergänzt. Außerdem erzählt die Autorin, wie es weiterging.


www.scm-verlag.de/hinz

 

Zusatzinformationen
  • Format: Buch - Paperback
  • ISBN: 978-3-7751-5730-8
  • ISBN 10: 3775157301
  • Auflage: 1. Auflage, 10.08.2016
  • Seitenzahl: 208 S.
  • Maße: 14 x 21.5 x 1.7 cm
  • Gewicht: 293g

Extras

Leseprobe
Hochauflösendes Cover

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Krisen bewältigen – befreit leben

    von
    „Gottes Anliegen für unser Leben ist nicht in erster Linie das Ausmerzen aller schmerzhaften Gefühle. Heilung, Veränderung und Erneuerung sind oft Prozesse, die einen langen Weg mit Fortschritten und Rückschritten, mit Hinfallen und Aufstehen beinhalten. Wir können auf diesem Weg zu starken und reifen Menschen heran-wachsen.“

    „Sie kommen gut durchs Leben und plötzlich, ungefähr in der Lebensmitte, kommt die große Krise, der große Einbruch. Auf einmal geht nichts mehr. Dann gibt es die Depression, den Burn-out, die unerklärlichen Angstzustände und Panikattacken, die Essstörung, die Krankheit, die kein Arzt erklären kann, weil sie ihre Wurzeln in der desolaten psychischen Situation hat, oder den totalen Zusammenbruch. Das hängt damit zusammen, dass sich unsere Seele nicht endlos strapazieren lässt, mit zunehmendem Alter immer weniger.“

    Tamara Hinz hat mit diesem sehr persönlichen Buch über Lebenskrisen auch eine Menge eigener Erfahrungen – Erlebtes, und Durchlebtes, wie sie es nennt – offengelegt. Was für die Autorin ein „von der Seele schreiben“ gelebter Kindheits- und Lebenserfahrungen bedeutet, stellt für ihre Leserschaft zugleich eine Lebenshilfe der ganz besonderen Art dar. Nach anfänglicher Vertiefung zu einigen Grundstrukturen unserer Persönlichkeit und den Auswirkungen jeweiliger Familiengeschichten, geistlichen Prägungen und ganz bestimmten Faktoren in unserer Persönlichkeitsstruktur konzentriert Tamara Hinz sich auf das Erfragen von Ursachen. Sie erlaubt hierbei tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben und geht auf jene Prägungen ein, die unzählige Frauen dazu bringen, stets „ein liebes Mädchen“ und „perfekt“ sein zu wollen, wie erstarrt in der Unfähigkeit zu verharren, Grenzen zu ziehen. Sie schreibt von Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und den Grenzüberschreitungen seitens unserer Mitmenschen, regt zur Ursachenforschung an und macht auf Missstände aufmerksam. Immer wieder bringt sie praktische Beispiele aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz mit ein und präsentiert Ansätze und Lösungsvorschläge, um Krisensituationen zu meistern. Tamara Hinz plädiert für die eigene Entscheidung eines jeden Einzelnen, glücklich zu sein, sich auf den Weg zu machen und diese Entscheidung dann auch zu leben. Sie ermutigt dazu, alte Wege zu verlassen und Veränderungen positiv gegenüber zu stehen. Sie macht Mut, notwendigen Gestaltungs- und Reifeprozessen Zeit zugestehen zu können und betont dabei den großen Stellenwert jener Menschen, die uns in Zeiten der Krisen und im Verlauf notwendiger Veränderungen hilfreich zur Seite stehen.

    Die Themenbereiche „Abgrenzung“ und „Konfliktlösung“ waren für mein Empfinden die am meisten beeindruckenden dieses Buches. Hier liefert die Autorin wichtige Impulse, das eigene Leben betreffend aktiv zu werden: „Nicht nur Verantwortung für uns und unser Leben zu übernehmen und Akteur im eigenen Leben zu werden, bahnt uns den Weg aus der Krise; sondern auch die Fähigkeit, Dinge loslassen zu können, auf die wir keinen Einfluss haben, führt uns aus der Enge in die Weite. Sorgen an Gott abgeben zu können, bringt unserer Seele Gelassenheit und Frieden. Und das ist die besten Voraussetzung dafür, dass Gesundes wachsen kann.“

    Dieses Buch stellt für mich mit Sicherheit einen der besten, faszinierendsten und hilfreichsten christlichen Ratgeber dar, den ich jemals in Händen hielt. Es handelt sich hierbei um eine Lektüre, die man nicht einfach lesen, und danach zur Seite legen kann. Es ist vielmehr ein praktischer Lebensbegleiter, den man in schwierigen Situationen und Krisen immer wieder gerne zur Hand nimmt, um sich erneut darin zu vertiefen. Tamara Hinz besitzt die Begabung, Menschen dazu zu animieren, sich unbequemen Fragen zu stellen, Ursachenforschung zu betreiben, und sich anschließend aktiv an die Bewältigung von Problemen heranzuwagen. Sie schreibt Mut machend, mit großem persönlichem Engagement und vermittelt immer wieder, dass jeder Mensch einzigartig und in seiner Ursprünglichkeit geliebt ist. Die symbolische Betrachtung des verwilderten Häuschens mit anschließendem Garten auf ihren Spaziergängen empfand ich als eine wunderschöne und richtungsweisende Parabel. „Katastrophen Glück“ ist ein überaus bereicherndes Lesehighlight, das ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann!
  • 5/5 Sterne

    Lebenshilfe auf Augenhöhe

    von
    "Übrig blieb ein Gefühl von Ungenügendsein, Wertlosigkeit und Versagen. Ich glaube, ein Problem war, dass mich diese ganzen Botschaften als ein in der Entwicklung befindliches Kind trafen. Als Erwachsener kann man vom Intellekt her differenzieren, man kann aussieben, welche Aussagen man für sich in Anspruch nehmen will und welche nicht. Darüberhinaus berücksichtigt man die Person, von der diese Botschaften kommen, und sortiert das Gesagte dementsprechend ein. Als Kind besitzt man diese Fähigkeit noch nicht und alle Botschaften fallen gleichermaßen ungefildert in die kindliche Seele und richten dort mitunter großes Unheil an. Mag das, was ich gehört habe, für manch einen Erwachsenen relevant gewesen sein und wäre es auch heute noch - für mich als Kind war es Gift."

    In "Katastrophenglück" erzählt die Autorin Tamara Hinz sehr persönlich, am Beispiel ihrer eigenen Lebensgeschichte, wie es gelingen kann, einen Weg aus Krisen zu finden. Jeder kennt diese Situation(en), in denen man sich plötzlich heillos überfordert fühlt, bei dem man im Gefühlschaos häufig keinen Ausweg mehr sieht oder bei denen ein Schicksalsschlag das eigene Leben unerwartet aus der Bahn wirft. Man spürt, dass es nicht so weitergehen wird wie bisher, nicht so weitergehen kann. Aber der Schmerz und die Verunsicherung sitzen so tief, dass man einfach nicht weiter weiß.
    Bei der Betrachtung rücken jedoch nicht nur aktuelle Probleme in den Vordergrund. Die Autorin beleuchtet auch mögliche Ursachen, wie zum Beispiel Altlasten und unverarbeitete Erlebnisse (nicht nur aus der Kindheit), die zu diesen Krisen geführt haben könnten.

    Was ich besonders schön empfinde, ist, dass in dieser Neuauflage ein zweiter Teil angehängt wurde, in dem die Autorin ihre damaligen Gefühle zehn Jahre später noch einmal reflektiert betrachtet. Was hat sich in dieser Zeit bei ihr getan? Wie ging es weiter? Sind die damaligen Krisen tatsächlich "vorbei und vergessen"? Steckt sie immer noch in der Bearbeitung? Oder hat sie sogar Rückschritte einstecken müssen?

    Das (autobiographische) Sachbuch wurde als Taschenbuch in seiner 3. Gesamtauflage 2016 im SCM-Verlag veröffentlicht. Das Cover ist schlicht und unaufdringlich. Deshalb rückt der Titel in den Vordergrund, was ich persönlich als sehr gelungen empfinde. Das in seiner Farbe und Größe hervorgehobene "Glück" spricht dafür, dass in jeder Krise auch Potential auf Veränderung vorhanden ist, dass man erkennen und nutzen sollte.
    Auf 205 Seiten ist das Buch in zwei Teile gegliedert. Teil eins "Krisen bewältigen - befreit leben" gibt den ursprünglichen Inhalt der vorausgegangen Auflagen wider. Teil zwei "10 Jahre später" beschreibt - wie bereits erwähnt - rückblickend, welches Fazit die Autorin für sich (und damit auch für andere Krisengeplagte) zieht. Kann man dauerhaft und nachhaltig etwas gegen diese Einbrüche im Leben tun? Wie sieht das alles mit Depressionen, Angststörungen oder anderen psychischen "Unebenheiten" aus - gibt es auch dann noch einen Weg heraus?
    Am Ende des Buches findet der geneigte Leser dazu auch weiterführende Buchempfehlungen.

    Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass es sich hier um ein christliches Buch handelt und die Autorin deshalb immer wieder den Bezug zu ihrem Glauben sucht. Ich bin mir jedoch sicher, dass auch Menschen, die ihren Glauben noch nicht gefunden haben, dieses Buch als Bereicherung empfinden können. Denn der Schwerpunkt liegt auf der Krisenbewältigung an sich. Zudem berichtet die Autorin sehr offen und persönlich über ihre Erfahrungen und man findet sehr schnell ins Buch hinein. Es geht hier nicht um wissenschaftliche, fundierte Arbeit, sondern um Lebenshilfe in ihrer ursprünglichen Form. Nicht um spröde Theorie, sondern um gelebte Praxis. Deshalb möchte ich ihnen dieses Buch wirklich ans Herz legen.

    Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist und was ich deshalb unbedingt noch kurz erwähnen möchte, sind die Ausführungen der Autorin zum Einfluss unserer Kindheit auf unsere spätere Lebensbewältigung. Das Kapitel "Der zerbrochene Spiegel" war für mich sehr aufschlussreich und hat auch mir einen Spiegel vorgehalten. Es zeigt, dass man an beispielhaften Erlebnissen anderer lernen kann, auch wenn ich zum Glück keine so tiefgreifenden Erfahrungen machen musste, wie die Autorin selbst.
    Meine Erkenntnis: Man muss ehrlich sein zu sich selbst, offen für Veränderung. Dann gibt es immer einen Weg hinaus aus unseren kleinen und großen (Lebens-)Krisen.

    Fazit:
    "Das Leben kann nur rückwärts verstanden, muss aber vorwärts gelebt werden."
    Mit ihrer offenen Art erzählt die Autorin sehr persönlich, wie es gelingen kann Krisen zu verarbeiten und dabei seinen eigenen Weg zu finden. Lebenshilfe auf Augenhöhe.
    "Jeder von uns ist wertvoll, geliebt, begabt und wunderbar gemacht." Das dürfen wir nie vergessen.
  • 5/5 Sterne

    Gestärkt aus der Krise

    von
    Katastrophe und Glück sind zwei Wörter, die miteinander kombiniert alles andere als logisch erscheinen. Tamara Hinz zeigt jedoch, dass man gerade durch schweren Zeiten die Möglichkeit hat, seine Vergangenheit aufzuarbeiten, danach neue Wege einzuschlagen und schädliche Verhaltensmuster abzulegen. Ergänzt ist diese Neuauflage durch einen zweiten Teil, indem die Autorin die letzten 10 Jahre reflektiert und zeigt, was sich in ihrem Leben geändert hat und welche neuen Erkenntnisse sie gewonnen hat.
    Tamara Hinz gibt in diesem Buch nicht einfach nur gute Ratschläge weiter, sondern erzählt ihre eigene nicht immer sehr rosig verlaufene Geschichte. Sie selbst musste einiges aufarbeiten und spricht sehr offen über die Erfahrungen, die sie dabei gemacht hat, aber lässt auch Rückschläge dabei nicht aus.
    Obwohl sich meine Biographie von ihrer deutlich unterscheidet, konnte ich mich mit vielem was sie erzählt, identifizieren und mich darin wieder finden. Gerade weil sie so offen über vieles spricht, merkt man beim lesen selbst, dass man mit Schwierigkeiten nicht alleine ist und auch noch andere ähnliche Probleme haben.
    Mich persönlich hat Tamara Hinz ermutigt, eigene Grenzen zu ziehen und diese auch anderen Menschen wenn nötig deutlich zu machen. Auch aus christlicher Sicht sind wir nicht verantwortlich, "anderen gute Gefühle zu machen" und es allen immer nur recht zu machen.
    Gerade im zweiten Teil wird gezeigt, dass man nicht von heute auf morgen ein starkes Selbstwertgefühl bekommt, sondern dass man daran arbeiten und einen Prozess durchleben muss.
    Dieses sehr persönlich geschriebene Buch hat mir gut gefallen und ich kann es jedem nur weiterempfehlen.
  • 4/5 Sterne

    Das Leben ist nicht immer süss, manchmal eher zartbitter

    von
    „Wo liegt das Glück, in Krisen, Einbrüchen und Tiefschlägen des Lebens?“ (Klappentext). Genau dieser Frage geht Tamara Hinz, ausgebildete Erzieherin und theologische Mitarbeiterin, nach. Auch sie hat einst den Boden unter den Füssen verloren und erzählt, wie es ihr gelungen ist, neue Perspektiven für Alltag und Glauben zu gewinnen. Diese Neuauflage wurde mit dem Teil „10 Jahre später“ stark ergänzt.

    Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut mit der Gestaltung in Schwarz-Weiss-Gold – es wirkt edel. Mir gefällt, dass sich diese schwarzen Quadrate mit den abgerundeten Ecken auf jeder neuen Kapitelseite wiederholen.

    Ich kenne die erste Auflage des Buches nicht, war aber sehr gespannt, wie dann der Teil „10 Jahre später“ ausfallen würde. Von der Autorin kannte ich bisher nur „Frauengeflüster – Lebe Dein Leben, sonst lebt es Dich“, das mir etliche Denkanstösse für mein Leben gegeben hat. Und genau das erwartete ich auch von diesem Buch. Das einleitende Zitat von Søren Kierkegaard gefällt mir sehr gut: „Das Leben kann nur rückwärts verstanden, muss aber vorwärts gelebt werden.“

    „Ich fühlte mich wie ein Schmalzkringel, der in der Mitte ein Loch hat. Wo ein Ich hätte sein müssen, war nichts. Mir fehlte das Zentrum, die Mitte; ich selbst fehlte mir.“ Dieser Ausdruck des „Schmalzkringelgefühls“ gefällt mir sehr gut. Andere Menschen wirken auf mich auch oft sehr selbstbewusst, evtl. selbstbewusster, als sie es vielleicht wirklich sind (das ungute sich Vergleichen... *seufz*). Ich muss stets daran arbeiten, liebevoller mit mir selbst umzugehen. Mir hat gefallen, dass wir aufhören sollten, wie eine schlecht gelaunte Gouvernante mit sich selbst zu reden. Da habe ich gleich das Fräulein Rottenmeier von Heidi vor Augen!

    Das Thema Panikattacken kenne ich aus eigener Erfahrung: Herzrasen, Ohnmachtsgefühle, Todesangst. Als ich vor vielen Jahren das erste Mal eine Panikattacke hatte, wusste ich ja nicht, dass das „nur“ eine Panikattacke war. Ich habe wirklich gedacht, ich hätte einen Herzinfarkt und müsste jetzt gleich sterben. Wenn jemand noch nie eine Panikattacke gehabt hat, wird das wahrscheinlich nicht verstehen, sondern denken, dass ich masslos übertreibe. Als dann Erschöpfungsdepression und Panikattacken diagnostiziert wurden, war ich erleichtert. Die Autorin hat genau die Dinge geschildert, die ich auch erlebt habe, inkl. den Vermeidungssituationen. Sie schreibt, dass sie versucht, offen über ihre Angstzustände zu sprechen. Ich habe mich seinerzeit dagegen entschieden, anderen ausserhalb meiner Familie Genaueres zu sagen, denn zu leicht wird von anderen geurteilt, bzw. andere meinen genau zu wissen, wie ich mich fühlen sollte oder wie man diese Situation hätte vermeiden können. Darauf kann ich verzichten.

    „Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten. Seht her, nun mache ich etwas Neues. Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es denn nicht?“ (Jesaja 43,18-19; EÜ). Dieses Zitat gefällt mir sehr gut, nur fällt es nicht immer leicht, das Alte und daher auch Gewohnte auszublenden.

    10 Jahre danach: Schön, dass der Autorin ihr Schmalzkringelloch kleiner geworden ist, doch sie schreibt, dass das Thema Selbstwertgefühl ein Dauerbrenner in ihrem Leben bleibe. Ich habe mittlerweile auch akzeptiert, dass gewisse Dinge sich eben wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen, gewisse „Baustellen“ sind eben Dauerbaustellen, wo ich ständig dran arbeiten muss.

    Ein Buch über den Selbstwert, die Liebe zu sich selbst, Geduld, den Glauben, das Loslassen, Hindernisse und Grenzen – sehr viele Denkanstösse. Es hat sich sehr flüssig lesen lassen und mir einmal mehr gezeigt, dass das Leben nicht immer süss ist, sondern manchmal eher zartbitter. Mir fehlte aber trotz allem ein bisschen das „Glück“ aus dem Buchtitel, daher gibt es von mir 4 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Voll aus dem Leben!

    von
    Tamara Hinz hat eine großartige, echte, tiefgehende und leicht zu lesende Art, aus ihrem Leben zu erzählen. Dieses Buch ist für mir eine große Ermutigung. Persönlichen Krisen sind eine große Katastrophe, die oft auch unsere Partner und Familien betreffen. Und dennoch ist es immer eine Chance zur Veränderung.
    Das dies keine abgedrosche Floskel ist, stellt Tamara Hinz sehr lebhaft, oft auch charmant und witzig dar. Sie verheimlich nicht, dass es mühsam sein kann. Voll aus dem Leben eben!
    Ich empfehle dieses Buch ausdrücklich - auch und ganz besonders uns Männern!
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