The Chosen: Komm und sieh selbst (Buch - Gebunden)

4 Sterne

The Chosen: Komm und sieh selbst (Buch - Gebunden)

Dieser Roman nimmt mitten hinein in die Geschehnisse rund um Jesus und die Menschen, die ihm nachfolgen: Simon Petrus, Johannes, Matthäus und Maria Magdalena lernen den Sohn Gottes ...

  • Artikel-Nr.: 817921000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: The Chosen - Come and See
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Details

  • Artikel-Nr.: 817921000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: The Chosen - Come and See

Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Dieser Roman nimmt mitten hinein in die Geschehnisse rund um Jesus und die Menschen, die ihm nachfolgen: Simon Petrus, Johannes, Matthäus und Maria Magdalena lernen den Sohn Gottes immer besser kennen. Doch es gibt auch Rückschläge, Missverständnisse und Streitfragen, die es zu lösen gilt. Außerdem stoßen weitere Personen zu der wachsenden Gruppe um Jesus dazu, die alle ihre eigenen Lebensgeschichten mitbringen: Baumeister Nathanael, der weise und erfahrene Philippus, Simon der Zelot und ein gewisser Judas Iskariot ...

Bestsellerautor Jerry B. Jenkins beschreibt das Leben und Wirken von Jesus in enger Anlehnung an die biblischen Berichte. Gleichzeitig aber auch auf eine so lebendige Art und Weise, dass man das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein.

Dieser Roman basiert auf der zweiten Staffel der erfolgreichen TV-Serie "The Chosen".

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783957349217
  • Auflage: 02.08.2022
  • Seitenzahl: 400 S.
  • Maße: 13.5 x 21.5 x 3.1 cm
  • Gewicht: 631g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Erzählungen/Romane

  • Roman
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Bewertungen

  • 3/5 Sterne

    Jesus und seine Jünger ganz menschlich- mit allen Facetten

    von
    Bevor ich eine Verfilmung eines Buches anschaue, stelle ich sicher, dass ich das Buch auch vorher gelesen habe. Bei The Chosen war es jedoch nicht so, ich schaute mir die erste Staffel an ohne das Buch dazu gelesen zu haben. Bei der zweiten Staffel tat ich es umgekehrt und bin sehr froh drum, beides getan zu haben.

    „The chosen: komm und sieh selbst“ ist der zweite Roman zur 2. Staffel. Ich tat mich schwer, hinzukommen in die Geschichte, wirkt es doch anfangs eher wie ein Drehbuch. Man gewöhnt sich jedoch daran. Viele dargestellte Dinge sind nicht im biblischen Text enthalten - wenn man sich jedoch von Anfang an stets vor Augen hält, dass es sich eben um einen Roman rund um die Evangelien handelt, dann ist es total in Ordnung, denn es könnte sich ja wirklich so ähnlich zugetragen haben. Es geht viel um die Gruppenbildung der Jünger und ihre Dynamik, ihre Auseinandersetzungen sowie ihre persönlichen inneren Kämpfe. Dies empfand ich als sehr positiv, denn für mich war das ein gutes Abbild dessen, wie viele Kirchen und Denominationen leider miteinander umgehen oder konkurrieren.

    Jesus wird sehr humorvoll, empathisch und wunderbar menschlich beschrieben und dargestellt, wenngleich viele seiner Aussagen natürlich zeigen, dass er auch Gott ist und eine klare Mission auf der Erde hat. Nichtsdestotrotz empfand ich es als wirklich hilfreich, mir immer wieder die menschliche Seite von Jesus vor Augen zu führen, denn oft vergisst man diese eher oder macht es sich nickt bewusst dass Jesus als er auf der Welt unter den Menschen lebte eben nicht die ganze Zeit nur heilige Dinge sagte und betete sondern auch arbeitete, Hunger hatte, müde war und mit anderen scherzte. Es tat gut, das zu lesen.
    Wie schon erwähnt, war die sprachliche Aufmachung etwas problematisch für mich. Ansonsten empfehle ich das Buch als Ergänzung zur Serie wärmstens weiter, sind da doch viele Details und Hintergrundinformationen enthalten, die die Serie nicht enthält. Das trägt mehr zum Verständnis des Gezeigten bei.
  • 3/5 Sterne

    das N.T. mit viel schriftstellerischer Freiheit angereichert

    von
    Der Autor Jerry Jenkins veröffentlicht hier den zweite Fortsetzungsroman zur 2.Staffel der Erfolgsserie The Chosen.

    Mir persönlich fiel der Einstieg in das Buch zunächst schwer. Über die Entstehung des neuen Testaments in Romanform zu lesen ist seltsam. Auch die Darstellung Jesus ist ungewöhnlich. Jesus, der Witze macht und bei den Jüngern eine Art Wettstreit zulässt, in dem sich alles darum dreht ,wer der Liebling des Meisters ist, paßt nicht zum Bild des Gottessohnes, das ich bisher habe. Der Schreibstil ist umgangssprachlich der heutigen Zeit angepaßt und manchmal eher unwirklich. Das Geschehnisse aus dem neuen Testament wie z.b. der Überfall auf den Samariter hier in fiktive Zusammenhänge mit viel schirftstellerischer Freiheit eingebettet werden , mutet mir seltsam an. Da die Jünger Jesu aus sehr unterschiedlichen Schichten kommen, kommt es immer wieder zu Konflikten untereinander, die die Menschlichkeit der Jünger gut verdeutlicht. Der Schreibstil ist bewußt sehr einfach gehalten, um eine breite Bevölkerungsschicht anzusprechen. Manchmal empfinde ich das als unpassend. Mit der Zeit erhält der Leser den Eindruck, das die verschiedenen Verfolger und Ankläger Jesu alle ihre eigenen Interessen verfolgen und es bei der Verfolgung gar nicht so sehr um Jesus und seine Taten geht. Gut geschildert wird der innerer Wandel der Jünger , deren Zahl stetig steigt. Die Wunder Jesu nehmen in diesem Teil der Serie einen großen Stellenwert ein.

    Der Autor hat sich einige schriftstellerische Freiheiten heraus genommen, so das einige der Geschehnisse im neuen Testament so nicht zu finden sind. Aber er hat ja auch nicht den Anspruch nur das NT abzubilden. Auf der einen Seite weiß man das es sich hier um einen Roman handelt. Auf der anderen Seite handelt es sich halt um das LEben JEsus, der für uns Christen besondere Bedeutung hat. Jesus Menschlichkeit wird immer wieder als Schwerpunkt aufgezeigt, während seine Göttlichkeit in den Hintergrund tritt. Ich denke, das sich das im dritten Teil ändern muss. Ich bin gespannt wie dort die Bergpredigt umgesetzt wird und Judas seiner Rolle gerecht wird.
  • 5/5 Sterne

    Wer eine neue Perspektive auf das Neue Testament sucht, ist hier genau richtig. Abwechslungsreich, spannend und kein bisschen langweilig!

    von
    Meistens ist es ja so, dass man zuerst ein Buch liest und sich dann die Verfilmung ansieht und normalerweise halte ich mich strikt an dieses Muster. The Chosen bildet dabei - was auch den Veröffentlichungszeitpunkten der Staffeln und der begleitenden Romane liegt - eine Ausnahme, die mir wieder und wieder vor Augen führt, dass ein "Buch zum Film" tatsächlich eine echte Bereicherung sein kann. Diese Erfahrung, die ich bereits beim ersten Band, "Ich habe dich bei deinem Namen gerufen" gemacht habe, hat auch jetzt wieder mein Lesen von "Komm und sieh selbst" begleitet.

    In der Verschriftlichung der zweiten Staffel weiteren Neuzugängen der Gruppe um Jesus, zu der aus der Bibel bekannte Figuren wie die Jünger, aber auch verschiedene Frauen gehören. (Was ich als absolutes Plus empfunden habe!) Dabei werden manche Charaktere, die einem eigentlich aus den Evangelien vertraut sind, in völlig neue Geschichten gesteckt oder aus einem so neuen Licht präsentiert, dass man sie kaum wieder erkennt. Gleichzeitig wird nicht vergessen, dass es sich um Menschen handelt, mit Schwächen, Streitigkeiten, Eifersüchten... Durch diese Darstellung der Gruppe wirkt der Roman unglaublich lebendig und nahbar.

    Während das Ziel der Macher von "The Chosen" ist, bei ihrem Publikum den Appetit für die Bibel zu wecken, haben mir hier wieder, wie schon im ersten Band, die Verweise auf die "Bezugs-Bibelstellen" gefehlt, wobei sie dieses Mal einfacher zu erkennen sind - auch, weil es nicht mehr so sehr um den grandiosen Auftakt des "Jesus-Epos" geht, sondern um das Erzählen der Geschichte, die vertrauten Spuren folgt. In seinen Geschichten ist der zweite Roman außerdem deutlich "theologischer" als der erste, wobei aus meiner Sicht ein geschickter Kompromiss zwischen den verschiedenen christlichen Denominationen gefunden wurde und gut im ökumenischen Kontext funktioniert.

    Als Altertumswissenschaftlerin habe ich mich persönlich manchmal an der doch sehr modernen Sprache gestoßen und an einigen inhaltlichen Unstimmigkeiten (v.a. was Personenbezeichnungen und Ortsangaben angeht) gestoßen - im ersten Band war das entweder nicht so oder ist mir nicht aufgefallen - aber letztendlich dürfte jedem Leser bewusst sein, dass es nicht das Ziel der Serie ist, historisch korrekt zu sein, sondern einen neuen Blickwinkel auf die alten Geschichten zu geben, was auf jeden Fall gelingt.

    Insgesamt bleibe ich auch nach dem Lesen des Buches bei meiner dringenden Empfehlung an alle Interessierte, sich zumindest auf eine Folge von "The Chosen" einzulassen (was schon allein optisch/künstlerisch immer ein echtes Erlebnis ist) - und dann unbedingt die Bücher zur Serie zu lesen, die mindestens genauso gut sind und durch die man den in den Folgen erzählten Inhalt noch viel besser versteht.
  • 4/5 Sterne

    Einblicke in die Charaktere der Bibel

    von
    Das Buch wird als Rückblende aus der Sicht von Johannes vorgestellt. Es beginnt anders als der erste Band und das fand ich erstmal spannend und interessant. Die Schreibweise ist gewohnt angenehm und man kann sich die Begebenheiten gut vorstellen und sich in die Figuren hineinversetzen.

    Im ersten Band haben mich die ein oder anderen Szenen gestört, wenn diese so gar nicht in der Bibel zu finden sind. Es ist ein schmaler Grat zwischen Figuren ausfüllen und den Begebenheiten mehr Tiefe geben und andererseits zu viel spekulieren und hinzudichten. Hier im zweiten Teil war mir das leider zu viel. Gerade so manches Handeln oder Nichthandeln von Jesus passt einfach nicht in mein Gottesbild. Das mag nun sehr subjektiv sein und jeder sollte sich da seine eigene Meinung bilden.

    Für mich ganz besonders spannend war das Miteinander unter den Jüngern. Denn es ist klar, dass wenn so viele verschiedenen Charaktere aufeinandertreffen, Spannungen nicht aus bleiben. Das lesen wir ja auch in der Bibel, vor allem bei der Frage wer im Himmel neben Jesus sitzen wird. Das wurde aus meiner Sicht hier sehr gut herausgearbeitet.

    Wer also mal ein paar anregende Einblicke in die Gemeinschaft der Jünger bekommen möchte, wird hier fündig. Das Buch lädt ein, immer wieder in der Bibel zu schauen und zu forschen, was ist Spekulation und was steht geschrieben. Genauso auch die einzelnen Passagen in der Bibel, denen hier mehr Raum gegeben wird. So macht es Spaß, zu entdecken und zu überlegen, wie es wohl damals gewesen ist. Ich würde das Buch aber nicht für Menschen empfehlen, die die Bibel nicht kennen. Das könnte zu falschen Schlussfolgerungen führen.
  • 5/5 Sterne

    Zweiter Teil der Geschichte um Jesus und die Menschen in seinem Umfeld – bibelnah, packend, spannend und bildgewaltig!

    von
    Buchinhalt:

    Inzwischen hat Jesus sein Werk begonnen, den Menschen frohe Botschaft zu bringen. Zusammen mit einem bunt gemischten Haufen von Männern und Frauen ist die Gruppe im Land unterwegs. Begeistert hängen die Zuhörer an Jesu Lippen und werden Zeuge wundersamer Ereignisse. Gelähmte können plötzlich wieder gehen und Kranke werden gesund – und die Kunde von dem Wanderprediger aus Nazareth eilt von Ortschaft zu Ortschaft. Viele sind sich sicher: Jesus ist der Messias, auf den alle gewartet haben. Daneben gibt es aber auch einige, denen der Zulauf an Menschen unterschiedlicher Herkunft gar nicht gefällt – so werden gerade unter den Pharisäern Stimmen laut, die Jesus genauso mundtot machen wollen, wie Johannes den Täufer...


    Persönlicher Eindruck:

    Im zweiten Teil der Chosen-Reihe, die das Leben Jesu in erzählender Form wiedergibt, liegt der Fokus des Geschehens auf den Jüngern und Jüngerinnen, die Jesus durch die Lande folgen. Während Teil 1 noch einen eher episodenhaften Charakter hatte, ist Komm und sieh selbst inzwischen mehr Roman, als lediglich eine Sammlung an Einzelgeschichten.

    Die Geschichte beleuchtet die Menschen in Jesu Nachfolge: Simon und Andreas, die Söhne des Zebedäus, den ehemaligen Steuereintreiber Matthäus, Simon, den ehemaligen Zeloten, Philippus, Baumeister Nathanael und den nachdenklichen Thomas, aber auch die Frauen der Gruppe, Maria aus Magdala, Maria, Jesu Mutter, die Äthiopierin Tamar und Thomas' Frau Ramah. Dabei steht das Zusammenleben der unterschiedlichen Personen und ihr Umgang miteinander immer wieder im Zentrum der Handlung – denn auch unter den Jüngern des Heilands gibt es Streitereien und Meinungsverschiedenheiten.

    Autor Jenkins erzählt seine Jesusgeschichte sehr bibelnah, Gleichnisse und Wunder, die Bergpredigt und das erste Verhör im römischen Lager kommen allesamt vor. Dazu kommen selbstverständlich auch fiktive Passagen, die dem Leser das Leben in der damaligen Zeit bildhaft vor Augen führen – ohne wäre die erzählerische Form der bekannten Bibelgeschichten sicher nicht möglich. Ich jedenfalls wurde bereits auf der ersten Seite hinein gesogen in die Zeit vor 2000 Jahren und hatte sofort Kopfkino vom Allerfeinsten.

    Wie bereits im ersten Teil wurde auch diesmal wieder die menschliche Seite des Gottessohnes deutlich, wie auch Jesus des öfteren Zweifel hat und mit sich und dem Auftrag ringt, den er von seinem Vater erhalten hat. Und das macht ein Mitempfinden auf der Seite des Lesers leicht – Jesus ist eben auch Mensch wie wir, mit seinen eigenen Nöten und inneren Konflikten.

    Spannendes Element dabei ist auch die Gegenseite, denn den Pharisäern ist der Wanderprediger aus Nazareth zunehmend ein Dorn im Auge. Schon jetzt zu Beginn kristallisiert sich eine Art Gegenbewegung zu Jesus und seinen Jüngern heraus, die auch dem Täufer Johannes nach dem Leben trachtet.

    Der Roman endet als zweiter Teil der Reihe bei der Bergpredigt. Somit ist vollkommen offen, wie der Autor an die weitere Fortsetzung ab Band 3 herangeht. Noch sind die Zwölf nicht vollständig, noch hat vieles nicht stattgefunden.

    Auf jeden Fall bin ich begeistert von der Umsetzung dieses epischen Bibelwerkes und absolut gespannt auf den nächsten Band. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die die Evangeliumsgeschichte in Romanform erleben und in Jesu Leben und das der Menschen in seinem Umfeld eintauchen möchten!
  • 4/5 Sterne

    Die ewige Wahrheit - neu erzählt

    von
    Der erste The Chosen-Band hat mir besser gefallen. An die Überraschungsmomente in Jenkins Schreibstil hat man sich gewöhnt. Aber die vielen möglichen Details, die in den vier Evangelien nicht erwähnt werden, machen diese Berichte anschaulicher, näher beim "normalen" Leben.
    Mit diesem Buch versucht der Verfasser, in die Seele der Jüngerschar einzudringen. Die einzelnen Charaktere, das oft spannungsgeladene Zusammenleben, Matthäus als Aussenseiter (seine Zusammenarbeit mit den Römern können sie ihm nur schwer verzeihen). Alles andere als eine homogene Gruppe, die Jesus sich da zusammengestellt hat.
    Breiten Raum nimmt die Heilung des Gelähmten am Teich Bethesda ein: sein familiäres Umfeld, sein Sturz vom Baum, der ihn gelähmt zurücklässt, 38 sinnlose Jahre. Sein Bruder schliesst sich den Zeloten an, er selbst verbringt sein Leben ohne Perspektive mit Warten, unter schrecklichen hygienischen Verhältnissen am Teich. Der Grund, warum Jesus ausgerechnet diesen einen Gelähmten heilte, sieht Jenkins bei seinem Bruder. "Simon Zelotes" kommt dadurch zum Glauben an Jesus und wird einer der zwölf Jünger.
    Meisterhaft skizziert Jenkins die Anfänge des Widerstands der Pharisäer gegenüber Jesus, geschürt durch zwei militante Gegner. Dass der angebliche (wie sie behaupten) Messias am Sabbat Kranke heilt und einem Geheilten dann sogar noch befiehlt, am Sabbat seine Matte zu tragen, ist für sie ein Skandal. Ihre anfängliche Skepsis schlägt immer mehr in aktiven Widerstand um, der Jesus gefährlich werden könnte. Die Jünger haben Angst.
    Es gibt Grenzfälle, die eher der blühenden Fantasie des Autors entsprungen sind als der Bibel. Zum Beispiel, dass Jesus Johannes den Täufer am Jordan ein zweites Mal besucht haben soll, um ihm vor einer zu harten Kritik an König Herodes abzuraten. Oder dass Jesus schon einmal – vor seiner Verhaftung in Jerusalem – in Galiläa in Polizeigewahrsam genommen worden sei… Wie weit darf die künstlerische Freiheit gehen, wenn man sich eng an die Vorlage der Bibel halten will?
    Dem Verfasser geht es in diesem Buch vor allem um Jesus als Menschensohn. Dabei wählt er ganz ungewöhnliche Wege. Die berühmte Bergpredigt soll Jesus zusammen mit seinem Schreiber Matthäus vorbereitet haben. Er ist nicht der souveräne Gottessohn, wie er uns im Johannes-Evangelium begegnet, der sich seine Reden vom Vater im Himmel schenken liess.
    Alles in allem aber ein sehr anregendes Buch, das die vier Evangelien durch viele "Ergänzungen" in einem neuen Licht zeigt. Es ermutigt, im Original weiter zu forschen.
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